tigges trifft
Sebastian trifft Content Creatorin Ivona Noetzel an ihrem ganz persönlichen Schicksalsort: dem Kreißsaal des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Für viele ein Ort der Heilung – für Ivona der Schauplatz, an dem mit dem ersten Schrei ihrer Tochter ihr bisheriges Lebenskonstrukt für immer implodierte. Ivona spricht radikal offen über ihr großes Thema „Regretting Motherhood": über eine tagelange, überfordernde Geburt, das erste Alleinsein mit einem schreienden Baby und die riesige Kluft zwischen dem romantisierten Bild von Mutterschaft und ihrer Realität. Sie erzählt vom Mental Load und ihrem Kampf um eine echte 50-50-Aufteilung, vom heftigen Gegenwind auf ihre ehrlichen Instagram-Videos – bis hin zu einer Meldung beim Jugendamt – und davon, wie ihre eigene, leistungsgeprägte Kindheit als Tochter serbischer Einwanderer bis heute nachwirkt. Eine Folge über Mutterschaft ohne Filter, den Mut zur unbequemen Wahrheit und die radikale Akzeptanz, ein Leben anzunehmen, das man sich so nie ausgemalt hat. „tigges trifft" ist ein Podcast produziert von Podimo mit Host Sebastian Tigges (@tigges). Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge. Abonniere den Podcast jetzt bei Podimo, um keine neue Folge zu verpassen! Mehr Insights auf Instagram: @tiggestrifft_podcast
85 episoder
Kommentarer
30Wie ehrlich darf man über Mutterschaft sprechen?
Vielleicht so ehrlich, dass wir endlich aufhören, Schuld mit Wahrheit zu verwechseln. Man kann eine Rolle bereuen, ohne den Menschen zu bereuen.
Wow. Zusammengefasst: Ich entscheide mich mit 25 aktiv Mutter werden zu wollen, um eine innere Leere zu füllen, bereue die Mutterschaft nach 2 Stunden und lasse mich dann von meinem Umfeld so unter Druck setzen, dass ich gleich noch ein zweites Kind bekomme. Dann beschwere ich mich über die Belastung, kommuniziere offen, dass ich bereue Mutter zu sein und finde es dann auch noch super, anderen aus meiner rein subjektiven Wahrnehmung zu empfehlen, keine Kinder zu bekommen. Chapeau!
Ach und natürlich: Vielleicht doch noch ein drittes Kind?! Super Idee, widerspricht sich ja auch nicht. Diese Selbstbezogenheit, Unreife und das völlige Fehlen von Reflexion ist kaum auszuhalten. Aber sie ist ja in guter Gesellschaft, viele Äußerungen von M.N. in einem anderen Podcast waren oft auch schwer zu ertragen.
Ihre Argumente wirken schwach und leider unreif. Schade. Eigentlich interessante Themen.
Wir messen unser Leben oft an einem, das nie stattgefunden hat. Das ist ein Vergleich, den die Realität kaum gewinnen kann.
Extrem guter Punkt! Man weiß nie, was sonst passiert wäre. Eventuell wäre man dann ziemlich froh, dieses Leben führen zu dürfen…
Dass die Kinder einen abfucken find ich echt heftig als wäre sie 15. sie hat sich selbst entschieden Mutter zu werden und wollte gleich noch ein Kind. Also echt zu sagen sie würde die Zeit zurückdrehen wenn sie könnte und keine Kinder zu haben. Und sie hat keine Schuldgefühle wow sie hat also keine Empathie für ihre Kinder. Es geht ihr nur um sich selbst
Schliesse mich den anderen Kommentaren hier an, hab die Folge auch abgebrochen. So unreif, nicht reflektiert, auch wie sie über ihre eigenen Kinder spricht.... Schade dass das Thema mit so einer Person besprochen wird. Vielleicht kann man die Episode nochmal mit jemandem aufnehmen der nicht gefühlt wie eine 13 jährige spricht und handelt.
Nicht jeder möchte wenn er Kinder hat so leben als hätte er keine. Das Leben ändert sich das sollte man schon wissen bevor man Kinder kriegt
Das Thema ist ein sehr wichtiges Thema. Aber in diesem Dialog wird man ihm in keinster Weise gerecht und das ist sehr sehr schade . Wahrscheinlich liegt es an an der Person , die dieses wichtige Thema mit ihrer unreflektierten und leider auch unreifen Art ins negative bringt.
Und ich kann das sagen denn wir haben 20 Monate Altersunterschied bei unseren Kindern ich war und bin immer bei ihnen. Am Anfang war es schwer aber es wird leichter. Ich finde es ist das beste was mir je passiert ist. Die Kinder können ihr nicht alles geben. Dafür sind sie auch nicht da. Echt egoistisch dieses Gelaber
Ich finde es normalerweise gut, dass man heutzutage offener über die Herausforderungen und Entbehrungen redet, die Elternschaft mit sich bringt. Hier habe ich aber echt wenig Verständnis- die familiäre Erwartung dafür verantwortlich machen, dass man sich bewusst dazu entscheidet ein zweites Kind zu zeugen obwohl man schon beim ersten merkt die Rolle gefällt einem nicht? also nein das verstehe ich nicht. Als Erwachsener kann man solche weitreichenden Entscheidungen doch sehr wohl überdenken
Ich finde nicht, dass sie unreif wirkt.
Ich kann sie voll und ganz verstehen. Und ich empfinde Sie nicht als unreif.
Unterirdisch ist das. Unangenehm
Mir schnürt sich der Hals ab…. Wow ich finde es völlig okay, wenn man keine Kinder möchte. Auch wenn man einzelne Phasen nicht nochmal möchte, aber sie hört sich an, als wäre da noch was anderes vergraben… ich kann mich nicht davon freimachen, dass lch das Gefühl habe, dass sie in sich selbst noch Sachen bearbeiten muss. Wenn meine mutter so über mich reden würde, dann würde es mir echt schlecht gehen
Frau Noetzel ein Promi ? Eher ne maximal unsympathisch e Selbstdarstellerin
Lieb deine Gesprächsführung, Sebastian ❤️
Ich frage mich immer, was solche Aussagen einmal mit dem Kind machen. Ich schätze die Ehrlichkeit sehr, aber die Konsequenzen für das zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Mutter und Kind werden definitiv schwer zu tragen sein. Du wirst niemals beeinflussen können wie deine Kinder über deine Aussagen empfinden werden. Es drängt sich beim Zuhören eine ganz einfache anmutende Frage auf: Warum braucht es Öffentlichkeit um jeden Preis?
Weil Influencer alles nach außen tragen. Es wird die Krankheit oder sogar der Tod von einigen vermarktet. Als 2 Fitnessinfluencer direkt nach dem Tod ihres Sohnes live gegangen sind, darüber redet niemand. Es wird mittlerweile einfach alles gepostet.
Ich bin krass gerne mit meinem Kind zusammen. Mein Partner ist allerdings präsent und auch gerne Vater. Vielleicht ist ihre Partnerschaft nicht so tief? Wir haben 3 Kinder mit kurzen Abständen und spielen den ganzen Tag :)
Ich kann komplett alles nachvollziehen. ABER wenn man bei dem ersten soooo überfordert war warum macht man dann ein zweites. Also das werde ich bis heute bei einigen Leuten nicht verstehen. Ich war auch überfordert deswegen habe ich 4 Jahre gewartet damit ich nicht kaputt gehe und den Kindern gerecht werden kann. Erst als ich durchgeatmet habe und wusste “ok ich bin ready und stark fürs nächste” und ja ich hatte auch Druck von allen Seiten. Bin auch südlanderin und verstehe den Druck.
Wie unsympathisch kann man sein !!!!!!! Hilfe
Diese 50/50 Elternschaft ist doch der größte Quatsch so läuft es nicht wenns um die Kinder geht.
Folge abgebrochen, grausam diese Art einfach nur !! Die armen Kinder !!
Ja, natürlich verstehe ich es das man als Mama auch an seine Grenzen kommt und man manchmal echt nicht mehr kann... Mein Kind ist mit einer Behinderung geboren. Und bei uns zu Hause ist nichts wie es mal war. Und es wird darauf hinauslaufen, dass mein Kind für immer Hilfe von mir und anderen Menschen benötigt. Aber ich liebe mein Kind mehr als jeden anderen Mensch. Auch wenn er mich an meine Grenzen und drüber hinaus bringt.
Und ich will wirklich nicht verurteilen. Jeder hat sein eigenes empfinden und sein eigenes Leben. Aber vielleicht sollte man einfach ab und an über den Tellerrand hinausschauen. Dankbarkeit kommt oft in vielerlei Hinsicht zu kurz
Radikale Akzeptanz --das ist Tätersprache
Es gibt natürlich heftige Situationen. Ein Kind macht kacka ins Töpfchen und schüttets versehntlich auf den Boden und der andere schüttet sich die Suppe überall drüber. Da bin ich auch am aband froh wenn die Kinder schlafen. Aber es ist normal mit 2 kleinen Kindern
Wie ehrlich darf man über Mutterschaft sprechen?
Wow. Zusammengefasst: Ich entscheide mich mit 25 aktiv Mutter werden zu wollen, um eine innere Leere zu füllen, bereue die Mutterschaft nach 2 Stunden und lasse mich dann von meinem Umfeld so unter Druck setzen, dass ich gleich noch ein zweites Kind bekomme. Dann beschwere ich mich über die Belastung, kommuniziere offen, dass ich bereue Mutter zu sein und finde es dann auch noch super, anderen aus meiner rein subjektiven Wahrnehmung zu empfehlen, keine Kinder zu bekommen. Chapeau!