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Besuch auf dem Volksfest: Wetter und Geldbeutel entscheiden

3 min · 8. heinä 2026
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Kuvaus

Die Saison der Stadt- und Weinfeste startet und die Schausteller sind wieder unterwegs von Stadt zu Stadt. Aktuell stehen einige auf dem Heilbronner Volksfest [https://www.heilbronn.de/tourismus/veranstaltungen/veranstaltungskalender/veranstaltung/heilbronner-volksfest-90564]. Auch an anderen Orten im Südwesten beginnen in diesen Tagen Feste und Traditionsmärkte. FINANZIELLER DRUCK "Ein guter Start ist immer wichtig", sagt Werner Burgmeier, Präsident des baden-württembergischen Landesverbands der Schausteller und Marktkaufleute. "Die Aufgabe ist es, in möglichst kurzer Zeit ein gutes Polster zu erarbeiten", beschreibt Burgmeier. Schließlich müsse damit die Zeit von Januar bis März überbrückt werden, die hauptsächlich für die Restauration der Stände und Geschäfte genutzt werde. WETTER ALS HERAUSFORDERUNG Extreme Hitze [https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/wegen-hitze-weniger-besucher-bei-der-johannisnacht-2026-in-mainz-100.html] mache den Schaustellern und Marktkaufleuten zu schaffen, berichtet Burgmeier. Dann seien nicht so viele Besucher unterwegs. Auch die angespannte wirtschaftliche Lage mache sich bemerkbar. "Die Leute gehen gerne auf die Feste, aber das Geld, was sie dafür übrig haben, ist begrenzter", sagt der Präsident des baden-württembergischen Landesverbands der Schausteller und Marktkaufleute im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

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jakson Shopping und Banking: Risiko von Online-Betrug so hoch wie nie kansikuva

Shopping und Banking: Risiko von Online-Betrug so hoch wie nie

Ob Online-Shopping oder Online-Banking – vieles erledigen wir mittlerweile im Internet. Weil es sich als praktisch und zeitsparend etabliert hat, aber es gibt eine Kehrseite: Umso mehr Geld und sensible Daten wir durchs Internet schicken, desto mehr Gelegenheiten bieten sich für Online-Betrug. Das Risiko, Opfer von Zahlungsbetrug oder einer anderen Form von Cybercrime zu werden, war noch nie so hoch wie heute. Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant weiter und davon profitieren auch die Falschen. Betrüger nutzen mittlerweile standardmäßig KI, um Fake-Shops herzustellen, Fake-Profile oder Phishing-Mails massenhaft weiterzuverbreiten. Beides zusammengenommen erkläre die Zunahme, sagt Saidi Sulilatu, Chefredakteur bei "Finanztip", im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel. Dabei seien Online-Shops am riskantesten, was die Zahl der Fälle angeht. Was die Höhe der gestohlenen Geldbeträge angeht, sei Banking gefährlicher. > „Wenn sich Kriminelle über Umwege Zugang zu meinem Konto verschaffen, ist das finanzielle Schadenspotenzial natürlich noch viel höher.“ > > > Quelle: Saidi Sulilatu, Chefredakteur "Finanztip" Das bestätigen auch die Zahlen aus dem neuen "Cybersicherheitsmonitor", den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik jährlich erstellt. Demnach wurden mehr als 10 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität, wobei sich die meisten Fälle mit 22 Prozent beim Onlineshopping ereignet haben, 13 Prozent beim Online-Banking. WIE KRITISCHES HINTERFRAGEN GELINGT Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt Sulilatu, im Internet grundsätzlich mit einem kritischen Bewusstsein unterwegs zu sein. Damit ließen sich zum Beispiel direkte Kontaktaufnahmen in Form von Mails oder SMS kritisch hinterfragen: "Kann das wirklich sein, dass das eine SMS von dem jeweiligen Shop ist? Und würde es überhaupt Sinn machen, dass mich ein Shop oder auch eine Bank tatsächlich von sich aus kontaktiert?" Sobald etwas seltsam oder verdächtig wirkt: Beim Shop oder der Bank direkt anrufen, nachfragen und auch dabei das kritische Bewusstsein angeschaltet lassen. Hilfreich sei außerdem der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen. [https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560] PASSWÖRTER SICHERN UND SCHÜTZEN Grundsätzlich sei wichtig, die Übersicht zu behalten, was man wo bestellt habe. Und ein gutes Passwort-Management: "Es gibt viel zu viele Fälle, wo Leute sehr einfache Passwörter benutzen oder das gleiche Passwort bei zu vielen Shops oder Seiten." Besser: Passkeys einrichten, eine moderne Methode, die "relativ sicher" sei. Das E-Mail-Passwort sei dabei "ein ganz besonders schützenswertes", betont der Finanzexperte. Dies sei meist der Ausgangspunkt für andere Logins und die Verwaltung von Passwörtern. Sollte man trotz Vorsichtsmaßnahmen Opfer von Cyberkriminalität werden, rät Saidi Sulilatu im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel vor allem eins: schnell sein. Bank informieren, Karten sperren, Passwörter ändern und bei einem finanziellen Schaden zur Polizei gehen.

12. heinä 20265 min
jakson "Kollagen-Präparate bringen alle nichts" – was stattdessen gegen Falten hilft kansikuva

"Kollagen-Präparate bringen alle nichts" – was stattdessen gegen Falten hilft

Weniger Falten, straffere Haut, mehr Glow – all das versprechen Kollagen-Produkte. Kollagen ist ein körpereigenes Protein und zentraler Baustein des Gewebes. Es gibt ihm Stabilität, Festigkeit und Elastizität. Im Laufe des Lebens sinkt die körpereigene Kollagen-Produktion, was unter anderem Falten entstehen lässt. Da liegt es nahe, dass viele von außen unterstützen wollen. Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln bietet eine riesige Bandbreite an Kollagen-Präparaten [https://www.swr.de/leben/verbraucher/kollagenprodukte-100.html]. Die Dosierung solcher Mittel sei egal, sagt SWR Aktuell-Ernährungsexpertin Anna Dandekar, denn: "Tatsächlich bringen diese Mittel alle nichts." Unabhängige Studien belegten dies. Viel wichtiger sei es, an anderer Stelle nachzujustieren. TIPP: GESUNDE ERNÄHRUNG MIT VITAMIN C UND EIWEISS "Was tatsächlich hilft, um Falten vorzubeugen und lange gesund und schön auszusehen, ist auf Alkohol, Nikotin und Sonneneinstrahlung zu verzichten. Außerdem ausreichend zu trinken, Sport zu machen und sich gesund zu ernähren." Dabei seien für die Kollagen-Produktion Vitamin C und Eiweiß entscheidend. Das Geld für Kollagen-Präparate könne man sich sparen, meint Ernährungsexpertin Anna Dandekar im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.

12. heinä 20264 min
jakson Filmtipp: "Vaiana" als Realfilm - "Kaum was Neues" kansikuva

Filmtipp: "Vaiana" als Realfilm - "Kaum was Neues"

DIE STORY "Der Film ist weder technisch veraltet noch erzählerisch aus der Zeit gefallen", sagt SWR Aktuell-Filmkritikerin Anna Wollner. Deshalb wirke der Film so, als ob er vor allem deshalb entstanden sei, weil Disney erfolgreich darin geworden ist, das eigene Archiv auszuschöpfen. "Die Geschichte bleibt identisch." Es geht um das Mädchen Vaiana, das sich aufmacht, seine Heimatinsel zu retten. Das Ökosystem ist aus dem Gleichgewicht geraten. Vaiana muss das Herz der Göttin Te Fiti zurückbringen, das der Halbgott Maui vor langer Zeit gestohlen hatte. DIE SCHAUSPIELER Den Unterschied in der Realverfilmung machten die Schauspieler, meint Wollner. Catherine Laga’aia, die Vaiana in der Hauptrolle besetzt, spielt ihre Rolle ruhiger und nachdenklicher als die eigentliche Animationsfigur. "Genau dadurch verliert die Geschichte etwas", findet Wollner und beklagt fehlende "Leichtigkeit". Anders bei der Figur Maui, gespielt von Dwayne Johnson. Statt Maui als den selbstverliebten Muskelprotz zu spielen, spürten die Zuschauer, was Johnson die Rolle von Maui bedeute, sagt Filmkritikerin Wollner, die mit Dwayne Johnson gesprochen hat. "Für ihn steckt in dieser Figur ganz offensichtlich ein Stück Familiengeschichte und polynesische Identität. Diese Verbindung verleiht seiner Figur eine Wärme, die man in vielen seiner anderen Rollen gar nicht erst sieht." DAS FAZIT "Es bleibt ein Film, der erstaunlich wenig falsch macht", sagt Anna Wollner und fügt hinzu: "Nur es entsteht aus all dem kaum was Neues." Der Film hinterlasse längst nicht den Eindruck wie einst vor zehn Jahren, meint Filmkritikerin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

Eilen4 min
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Frühstücks-Quarch: Feste verlangen, dass wir etwas bestimmtes feiern

Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche geht's um kleine und größere Weinfeste [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/freiburg/badische-weinkoenigin-2026-gewaehlt-100.html], traditionelle Stadtfeste und Jahrmärkte: Der Juli ist nämlich der Monat, in dem die öffentlichen Festaktivitäten hochgefahren werden. Sie sind sozialer Kitt, gelebtes Brauchtum - und genau das will der Philosoph sehen. FESTE JA - KOMMERZ NEIN DANKE Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler sagt Quarch: "Ich meine, das deutsche Verb 'feiern' verlangt streng genommen ein Akkusativobjekt - also etwas, das gefeiert wird." Das könne von der Kirchweih über ein Vereinsjubiläum bis hin zum Wandel der Jahreszeiten alles Mögliche sein, aber die Feste dürften nicht beliebiger Kommerz werden [https://www.swr.de/swraktuell-radio/besuch-auf-dem-volksfest-wetter-und-geldbeutel-entscheiden-feste-feiern-cannstatter-wasen-100.html]. "Das ist es dann auch, worin sich die Menschen treffen - also, was das Fest zu einem sozialen Ereignis macht."

Eilen5 min
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Neues Heizungsgesetz: weniger Förderung, günstigere Wärmepumpe?

"Es ist nicht so, dass die Förderung komplett eingestellt wird", beruhigt Anne Held, Geschäftsführerin der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur. Man befinde sich aktuell in der Umstellungsphase, prinzipiell gehe die Förderung weiter. Allerdings unter neuen Bedingungen, die am 21. Juli in Kraft treten sollen. Für den Einbau von Wärmepumpen und anderen klimafreundlicheren Heizungen gibt es in Zukunft weniger Zuschüsse vom Staat. Die Regierung begründet diesen Schritt mit Sparzwängen. Außerdem soll es künftig eine stärkere soziale Staffelung bei der Heizungsförderung geben. "Die Tatsache, dass Haushalte mit einem geringen Einkommen gezielt stärker unterstützt werden, ist in der Tendenz eine gute Sache", so Held. Schaue man aber genauer hin, lägen die Grenzen bei einem doch sehr geringen Einkommen. Da diese einkommensschwachen Menschen aber selten im Besitz von Eigentum in Form einer Immobilie seien, komme die soziale Staffelung nicht so stark zum Tragen. PREIS FÜR WÄRMEPUMPEN KÖNNTE SINKEN Was bleibe, sei die Hoffnung, dass die Preise für Wärmepumpen sinken, sagt Held. Im europäischen Ausland seien Wärmepumpen schon günstiger, was nahelege, dass die hohen Preise in Deutschland auf die Förderung zurückzuführen seien, so die Energieexpertin. Wichtig sei es, sich eine langfristige Heizungslösung für sein Wohngebäude zu überlegen, sich frühzeitig zu informieren und verschiedene Angebote einzuholen. Warum der Blick auf die Anschaffungskosten zwar wichtig, aber nicht ausschlaggebend für eine Entscheidung sein sollte, erklärt Anne Held von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr.

10. heinä 20265 min