Decolonial Memories
In dieser Folge blickt Dr. Thomas Lutz auf seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter des Gedenkstättenreferats [https://www.topographie.de/gedenkstaettenreferat] zurück; zunächst zehn Jahre bei der Freiwilligenorganisation Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste [https://asf-ev.de/], dann beim Dokumentationszentrum Topographie des Terrors [https://www.topographie.de/]. Er kommentiert die langjährigen Debatten zur Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung [https://dekolonial-erinnern.de/gedenkstaettenkonzept-ohne-kolonialismus/] und spricht sich dafür aus, dem Kolonialismus einen größeren Stellenwert in der deutschen Erinnerungsarbeit einzuräumen. Das von der Bundeskulturstiftung [https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de]angeregte Vernetzungstreffen der gesellschaftlichen Erinnerungsgemeinschaften [https://decolonize-berlin.de/de/newsletter/details/newsletter-decolonize-berlin-2-2026] Mitte März 2026 in Hamburg, an dem dekoloniale Initiativen beteiligt waren, sieht Thomas Lutz als einen ermutigenden Auftakt für erweiterte Kooperationen, dem nun Taten folgen müssen. Schließlich schildert er seine Eindrücke von einer kürzlichen Reise nach Namibia und spricht über seine Arbeit im Internationalen Museumsrat ICOM [https://icmemohri.mini.icom.museum/about/aims-of-ic-memo/]. Das Gespräch fand am 28.04.2026 in Berlin statt.
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