Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story
Hunderte Stahlarbeiter aus Duisburg sind zur diesjährigen Hauptversammlung von Thyssenkrupp nach Duisburg gereist: Arbeiter, die den Aktionären einen lauten Empfang beschert haben: Pfiffe gegen das Management, und wer in den Saal wollte, musste durch ein Spalier aus Beschäftigten gehen, die Protestplakate mitgebracht haben. Der von Miguel López angeführte Thyssenkrupp-Vorstand steht vor schwierigen Entscheidungen: von der Zukunft der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) bis hin zu einem möglichen Verkauf der Thyssenkrupp-Stahlsparte an den indischen Milliardär Naveen Jindal. 11.000 Arbeitsplätze sollen in der Stahlsparte abgebaut oder outgesourct werden, bei HKM könnten 3000 Arbeitsplätze verloren gehen. Dem Vernehmen nach hat Jindal sogar noch zusätzliche Einschnitte bei Thyssenkrupp Steel ins Gespräch gebracht. In der neuen Folge werfen die WAZ-Wirtschaftsredakteure Ulf Meinke und Oliver Hollenstein einen kritischen Blick auf die Lage. Wie geht es weiter bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann? Je mehr Zeit ins Land geht, desto brenzliger wird die Lage bei HKM, denn ohne Investitionen droht der Standort auszubluten. Wird der niedersächsische Stahlkonzern Salzgitter die Hütte mit verkleinerter Mannschaft und staatlicher Unterstützung retten? Wie weit sind die Gespräche des Thyssenkrupp-Vorstands um Miguel López zum Verkauf der Thyssenkrupp-Stahlsparte an den Inder Naveen Jindal? Wie sicher sind bei einer Übernahme durch Jindal die Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp Steel – und die Mitspracherechte der Beschäftigten im Konzern? In der neuen Podcastfolge kommen die Betriebsräte Ali Güzel und Tekin Nasikkol zu Wort, außerdem Thyssenkrupp-Vizeaufsichtsratschef Jürgen Kerner von der IG Metall. Auch Ingo Speich von der Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka liefert aktuelle Einschätzungen zur Lage von Thyssenkrupp.
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