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SWR2 am Samstagnachmittag

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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/

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So gestaltet Insa Wilke das Programm beim Mannheimer Festival „Lesen.Hören“

Insa Wilke ist eine der bekanntesten und profiliertesten Literaturkritikerinnen im deutschsprachigen Raum. Sie war lange festes Mitglied des SWR lesenswert Quartett und Jurorin des Ingeborg Bachmann-Preises. Seit zehn Jahren macht Insa Wilke auch das Programm des Mannheimer Literaturfestivals „Lesen.Hören“. Wie kuratiert man so eine Veranstaltung? Wie gelingt eine gute Mischung, die den eigenen Ansprüchen genügt und auch beim Publikum ankommt? Insa Wilke setzt hier auch auf die Unterstützung ihrer beiden jungen Mitarbeitenden Johanna Hasse und Nils Kubetz. „Deren jüngere Perspektive ist ganz wichtig ist für mich“, so Wilke. „Letztlich“, so fasst Insa Wilke das programmatische Vorgehen zusammen, „machen wir klassische Programmarbeit. Wir machen das, was uns interessiert, als Gesprächsangebot für das Publikum und haben Glück bisher. Es entsteht das, was wir uns wünschen – ein Dialog mit dem Publikum.“ MANNHEIM: INTERESSIERT UND POLITISCH WACH Insa Wilke setzt auf das Mannheimer Publikum. Das sei literarisch sehr interessiert und politisch wach: „Da wissen wir, wir können ihnen die Fragen zumuten, die uns auch interessieren.“ Im aktuellen Programm ist das etwa ein Abend wie der mit Maryam Aras. Die Tochter eines iranischen Oppositionellen hat ein Buch über ihren Vater und ihre Beziehung zu ihm geschrieben hat. Wilke: „Da wissen wir, das interessiert die Leute, das können wir denen zumuten.“ > Mich interessiert, was macht ein Text und wie lässt es sich beschreiben. Mich interessiert nicht zu schreiben, was schlecht ist und die Leute wissen dann nicht warum. Für mich sind die besten Verrisse diejenigen, bei denen die Leute hinterher in die Buchhandlung gehen und das Buch kaufen, um sich selbst zu überzeugen. > > > Quelle: Insa Wilke, Literaturkritikerin „PÄRCHEN-ABENDE“ SORGEN FÜR NEUENTDECKUNGEN Zu Gast in Mannheim sind bekannte Autorinnen und Autoren wie Sarah Kuttner, Franz Müntefering, Navid Kermani und Saša Stanišić. Promis locken das Publikum, weiß Insa Wilke. Sie machen es aber auch möglich, vor Ort neue Schriftstellrinnen und Schriftsteller zu entdecken. So setzt man in Mannheim unter anderem auf „Pärchen-Abende“, an denen in diesem Jahr etwa die Journalistin und Podcasterin Anna Dushime und die Autorin Katja Lewina aufeinander treffen und über Ihre Sicht der Dinge sprechen. „Wir haben das Date arrangiert“, sagt Insa Wilke, „die beiden Frauen machen was draus“. ENGE FREUNDSCHAFT MIT ROGER WILLEMSEN Während Ihres Studiums lernte Wilke Roger Willemsen kennen, es entstand eine enge Freundschaft. Seit seinem Tod vor zehn Jahren ist sie seine Nachfolgerin als Leiterin des Mannheimer Literaturfestivals und auch für seinen Nachlass verantwortlich. Von ihm habe sie sich abgeschaut, „immer wissen, zu wem man spricht, und keine Monologe halten“, , verrät Insa Wilke. Doch sie vermisse Roger Willemsen bis heute: seine Kombination aus kritischem Sachverstand, rhetorischer Begabung und den mitreißenden Humor.

I går - 11 min
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70 Jahre Stuttgarter Fernsehturm

Der Fernsehturm in Stuttgart ist ein ganz besonderes Bauwerk. Er ist der erste Turm weltweit, der in einer Stahl-Beton-Konstruktion gebaut wurde. 2026 wird er 70 Jahre alt. Eigentlich hatte der damalige Süddeutsche Rundfunk eine 200 Meter hohe, technisch nüchterne Stahlgitterantenne für den Radio- und Fernsehempfang geplant. Doch der Stuttgarter Bauingenieur und Fachmann für Brücken und Türme Fritz Leonhardt plädierte von Anfang an für einen Turm, der auch den Stuttgarter Bürgern Spaß machen sollte.

I går - 4 min
episode Kochen mit Genussforscher Thomas Vilgis – Kartoffelsalat Gin Fizz artwork

Kochen mit Genussforscher Thomas Vilgis – Kartoffelsalat Gin Fizz

REZEPT: UNSCHWÄBISCHER KARTOFFELSALAT OHNE ÖL, ABER MIT GIN Zutaten: 500 g Kartoffen (festkochend) 2 cl Gin 10 Wacholderbeeren 1 rote Zwiebel 80 g geräuchertes Makrelenfilet 20 g frischer Ingwer Saft einer halben Zitrone 1 EL heller Essig 150 ml Crème fraîche 150 g Naturjoghurt (Sahnejoghurt oder griechischer Joghurt) 1 TL Rote Beeren (baies roses, „roter Pfeffer“) ½ TL Timutpfeffer 1-2 EL Mandelscheiben Zubereitung: Die Kartoffeln waschen und in reichlich Salzwasser je nach Größe ca. 20 Minuten garen, danach schälen. Wacholderbeeren im Mörser zerstoßen, in den Gin geben und dort mindestens eine Stunde ziehen lassen. Mandelscheibchen in einer Pfanne ohne Fett hellbraun anrösten. Rote Zwiebel schälen und der Länge nach in feine Lamellen schneiden. Räuchermakrele in mundgerechte Stücke schneiden oder zupfen. Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Zitronensaft und den Ingwer zu dem Gin mit Wacholder geben, durchrühren und nochmals ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln in Scheiben (oder halbe Scheiben) schneiden und in eine Salatschüssel geben. Danach die Gin-Wacholder-Ingwer-Zitronensaft-Mischung über die Kartoffeln geben. Sollten Ingwerstückchen und Wacholderbeeren stören, einfach durch ein Sieb geben. Durchrühren bis die Kartoffelscheiben von der Gin-Marinade überzogen sind. Jetzt Essig, Crème fraîche und Joghurt mischen und zu den Kartoffeln geben. Zwiebellamellen und Räuchermakrele vorsichtig untermischen. Rote Beeren und Timutpfeffer im Mörser grob zerstoßen. In Teller oder Salatschalen anrichten und mit den Roten Beeren, dem Timutpfeffer und den gebräunten Mandelscheiben dekorieren.

I går - 7 min
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Von Babel zum Sprungturm - Kulturgeschichte des Turms

VIELE STUFEN BIS ZUM ARBEITSPLATZ An einem frostigen Wintermorgen macht sich in der Stuttgarter Stiftskirche ein Mann mit Instrumentenkoffer auf den mühsamen Weg zu seinem Arbeitsplatz. Hier ist Nomen wirklich Omen: Der Trompeter der Stuttgarter Turmbläser heißt mit Nachnamen Steiger. In rund 25 Jahren ist Sigfried Steiger für seinen himmelstürmenden Einsatz deutlich mehr als eine Million Treppenstufen rauf- und runtergelaufen. Die nötige Puste hat Steiger als Profi-Bläser ohnehin. TURMBLÄSER TROTZEN DER EISESKÄLTE Die Herausforderung an diesem Morgen bei minus drei Grad ist eine ganz andere: „Es kann passieren, dass die Ventile eingefrieren, auch während des Spiels, oder dass bei den Posaunen die Züge sich festsetzen. Dann geht gar nichts mehr“, sagt Steiger. Doch die wetterfesten Turmbläser verrichten unverdrossen ihren Dienst ganz oben im Hause des Herrn, am liebsten mit Hilfe von Johann Sebastian Bach. „Heute haben wir „Christus, das Licht der Welt“, komponiert in Paris 1681. Komponist ist unbekannt, also kein Bach heute, ausnahmsweise“, lacht Steiger. TURMBAUER VON BABEL WOLLTEN ZU HOCH HINAUS Türme haben schon immer viel mit Gottesnähe, -furcht oder -gericht zu tun. Das beginnt beim Turmbau zu Babel, vor so circa 2000 bis 3000 Jahren. Die damaligen Planer hatten sich aber auch wirklich etwas überhoben, berichtet das erste Buch Mose: „Und sie sprachen: Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen! Und einen Turm, dessen Spitze bis in den Himmel reicht.“ Kein Wunder, dass der bereits im Himmel Ansässige auf seine unverbaubare Aussicht pochte. Der Herr persönlich legte von oben herab den Turmbau still, durch linguistische Störmanöver bei den zahlreichen Subunternehmen auf der Baustelle.  TÜRME HABEN EIN WACKLIGES IMAGE Seitdem haben Türme ein latent wackliges Image. Im visuellen Gedächtnis des Abendlandes zementiert durch das ikonische Babel-Wimmelbild von Pieter Breughel dem Älteren. Da mühen sich ameisenkleine Malocher, ein Monster von Turm zu errichten. Übrigens eindeutig die Vorlage für die Turmfestung Minas Tirith in der Verfilmung von „Herr der Ringe“.  ARBEITER-AUFSTAND IN „METROPOLIS“ Auf Breughels Bild reicht der Turm halbfertig bis in die Wolken, hat aber schon bedrohliche Schieflage. Doch weil er nicht in Pisa stand, wurde dieser Turm nie Touristen-Attraktion, er blieb auf ewig Menetekel.   So hat auch Fritz Lang im Stummfilmklassiker „Metropolis“ den Mythos vom Babel-Turm gedeutet, allerdings mit einem neuen Dreh Richtung Aufstand der werktätigen Massen. Die wollen in Metropolis, wo die Oberschicht selbstverständlich in Luxustürmen residiert, nicht länger aussichtslosen Höhenrekorden hinterherhecheln, und sie rebellieren.   WAGHALSIGE TÜRME STEHEN IN ITALIEN Die smarte Alternative zum Umsturz praktiziert bekanntlich Pisa: aus Bauschaden mach Wahrzeichen. Schon im Mittelalter war Italien das Terrain für besonders waghalsige Türme. Adelsfamilien wetteiferten um den höchsten Wohnturm, in Bologna standen mal fast 200 davon. Dass deren Wände dicker waren als die winzigen Zimmer breit, störte wenig, denn die wirkliche Gebäude-Funktion war die Message: Meiner ist der Größte! Auf Deutsch heißen die Dinger „Geschlechtertürme“ – ein Schelm, wer freudianisch dabei denkt.  STUTTGARTER VERHINDERTEN EINEN TRUMP-TOWER Das Erregungspotential von Turmbauten kann jedenfalls auch heute noch erheblich sein. Als der Stuttgarter Fernsehturm gebaut wurde, krakeelten brave Bürger etwas von „Schildbürgerstreich, Schandmal, Fremdkörper in der Landschaft“. Besseren Spürsinn bewiesen die Stuttgarter vor gut zwanzig Jahren, als sie einen Trump-Tower am Pragsattel verhinderten. Der Stuttgarter Architekt Roland Ostertag spottete, der Turm-Entwurf sei „ein senkrecht stehender Tauchsieder“.  SEELENFRIEDEN DER TÜRMERIN ZU BAD WIMPFEN Türme können aber nicht bloß Ort und Anlass von Streit sein, sondern auch geradewegs das Gegenteil. Das weiß niemand besser als Blanca Knodel, seit fast 30 Jahren Türmerin zu Bad Wimpfen, und ebenso lange zuhause hoch oben auf dem 800-jährigen Stadtturm. Immer, wenn es mal zu stressig wurde in der gemütlichen, aber engen Wohnung unterm Zinnen-Ausguck, dann wusste die Türmerin, wie sie dank ihrer einmaligen Immobilie Seelenfrieden erlangen konnte. > Dann hab I mir oin Glas Wein eingschenkt, bin hoh auf´d Zinne und hab des in Ruh trunke. Und hab dacht: Mein Gott, wie kloi isch´d Welt, was regschdt di do uff! Dann bin i g´läutert wieder runter und hab nohghorcht. Des woren so mei Überlebentipps! > > > Quelle: Blanca Knodel, Türmerin Bad Wimpfen

I går - 4 min
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Neues Klangspektrum: „While I Was Away" vom Julia Hülsmann Octet

Ihr Geheimnis: sie setzt auf gemeinsames Kreieren. So auch auf ihrem neuen Album „While I Was Away“, das sie mit ihrem Oktett preisgekrönter Musikerinnen und Musiker aufgenommen hat. Sie verbindet ihr Jazztrio mit einem klassisch besetzten Klaviertrio und Gesangsstimmen. Besondere Wertschätzung erfährt auf dem Album das Wort, zur Musik gesellen sich Texte etwa von Emily Dickinson, Margaret Atwood und E. E. Cummings.  Julia Hülsmann verbindet auch auf „While I Was Away" wieder Menschen miteinander und erschafft so Räume, die für kreativen Austausch und Wertschätzung stehen - meint unsere Jazzkritikerin Fanny Opitz. JULIA HÜLSMANN OCTET: FELICIA'S SONG

31. jan. 2026 - 3 min
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