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Læs mere SWR2 am Samstagnachmittag
Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
Gruselig: Judith Thot, Shenja Lacher und Nora Schulte lesen „Die Besucher“ von Marcus Kliewer
Eines Tages bittet eine fremde Familie um Einlass: Der Vater sei dort aufgewachsen und wolle seiner Familie das Haus zeigen. Schnell wird klar: Dieses Haus hat eine lange mysteriöse Geschichte und entwickelt bald ein Eigenleben. Das Verwirrspiel um Identitäten und erschreckende Begegnungen wird von dem Ensemble souverän umgesetzt – Hochspannung garantiert.
Eine poetische Betrachtung der Stille von Heinz Janisch
Der österreichische Lyriker und Kinderbuchautor Heinz Janisch lädt dazu ein, Stille mit allen zu erleben: Sie nicht nur zu fühlen, sondern auch bewusst zu hören, beim Betrachten von Schatten zu sehen und zu riechen. In manchen Momenten mag sie nach Vanille schmecken... Sein lyrisches Bilderbuch verlockt dazu, sich dem Lärm des Alltags zu entziehen - dann kann Rückzug eine positive Wirkung haben.
Kochen mit Genussforscher Prof. Thomas Vilgis - Buchweizenomelette mit Brokkoli
Reichlich in ein Omelette gegeben, ist er schlicht der Hammer, sagt unser Genussforscher Thomas Vilgis. Sein Tipp: Vom Buchweizen ruhig mehr zubereiten - ein Löffel davon als Texturbeigabe, als Telleradditiv oder einfach als Würze, ist dieser kräftig, mit Sojasaucen abgeschmeckte Buchweizen vielseitig einsetzbar. REZEPT BUCHWEIZENOMELETTE MIT BROKKOLI Zutaten: 100 g Buchweizen 200 ml Gemüsebrühe 1 EL Sojasauce 1 EL Süße Sojasauce 1 EL Shitakepulver Etwas Apfelessig 4 Eier Salz Rapsöl 300–400 g Brokkoli oder anderes saisonales Gemüse Salz Muskatnuss (frisch gerieben) Kreuzkümmel (gemahlen) Grüner Pfeffer (gemahlen) Sesamöl (geröstet) Zubereitung: Den Buchweizen in Gemüsebrühe erhitzen und aufkochen. Die Hitze reduzieren und das Ganze sanft köcheln lassen. Nach etwa 10 Minuten die Sojasaucen und das Shitakepulver dazugeben und in weiteren 10 bis 15 Minuten fertig garen. Die Flüssigkeit ist im besten Fall aufgenommen und der Buchweizen hat eine weiche und dennoch kernige Konsistenz. Mit etwas Apfelessig abschmecken und vollständig abkühlen lassen. Brokkoli waschen, die Röschen vom Strunk trennen, die größeren Röschen teilen. Strunk gegebenenfalls schälen und in Stücke schneiden. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und den Brokkoli und die Gewürze hineingeben. Kräftig anbraten und dann unter geringer Hitze garziehen lassen. Die Eier in einer Schüssel schlagen und mit drei bis vier Esslöffeln des kalten Buchweizens vermengen. Rapsöl in einer nichthaftenden Pfanne erhitzen und die Buchweizen-Ei-Mischung zugeben. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze garziehen. Zum Anrichten Omelette herausheben, teilen und mit dem Gemüse anrichten.
Désirée Nosbusch: „Eine Figur zu spielen, die nur böse ist, reizt mich nicht“
Vor allem bereichert sie die Filmwelt durch ihre großartige Verkörperung außergewöhnlicher Frauenfiguren. Auch ihre neueste Rolle als zwielichtige Karola in „In fremden Händen“ ist wieder eine große schauspielerische Herausforderung. AUS ANFÄNGLICHER NÄHE WIRD BERECHNENDE KONTROLLE Die großen Themen des Films sind die Vereinsamung im Alter und die Sehnsucht nach Nähe. Karola lernt im Urlaub den gesundheitlich angeschlagenen Witwer Wolfgang kennen. Er verliebt sich in sie. Während einer gemeinsamen Wanderung stürzt er schwer und ist nun auf Hilfe angewiesen. Verdächtig schnell zieht Karola in sein Haus ein und kümmert sich rührend um seine Genesung – scheinbar. Tatsächlich gewinnt sie aber immer mehr Macht über ihn und schirmt ihn komplett von seinem bisherigen sozialen Umfeld ab – auch von seinen beiden Töchtern. „IN FREMDEN HÄNDEN“ - DIE GESCHICHTE EINER SCHWARZEN WITWE Als Désirée Nosbusch das erste Mal das Drehbuch zum Film las, habe sie zunächst mit ihrer Rolle gehadert, erzählt sie im Gespräch mit SWR Kultur. Nach und nach habe die Geschichte sie aber nicht mehr losgelassen. Vor allem, als sie von Regisseur Christian Bach erfuhr, dass sein Drehbuch auf wahren Begebenheiten beruht. Nosbusch begann zu recherchieren und stieß auf ähnliche Fälle. „Es ist eine wichtige Geschichte und man muss sie erzählen“, findet die Schauspielerin. „Es ist die Geschichte einer schwarzen Witwe, wenn man so will.“ „EINE FIGUR ZU SPIELEN, DIE EINFACH NUR BÖSE IST, IST JA NICHT REIZVOLL“ Karola ist eine komplexe Persönlichkeit. Sie wechselt meisterhaft zwischen ihren zwei Gesichtern. Zum einen ist sie die sympathische und aufopferungsvolle Frau an Wolfgangs Seite – zum anderen treten ihre manipulativen Züge und ihre kriminellen Absichten immer stärker hervor.“ > Eine Figur zu spielen, die einfach nur böse ist, ist ja nicht reizvoll. Es ist viel spannender, herausfinden zu wollen und zu recherchieren, warum eine Person so wird. > > > Quelle: Désirée Nosbusch im SWR Kultur Gespräch Die besondere Herausforderung ihrer Rolle sah Nosbusch darin, hinter die Fassade von Karola zu blicken. „Warum geraten Menschen an einen Punkt, wo sie Dinge tun, die man sich eigentlich nicht vorstellen kann? Das ist das, was mich reizt,“ so die Schauspielerin. „EIN GANG DURCH EINEN TUNNEL“ Die Dreharbeiten für den Film „In fremden Händen“ fanden überwiegend im Haus des Protagonisten Wolfgang statt und waren von einer großen Konzentration und Stille begleitet. Die ganze Atmosphäre sei sehr dunkel und bedrückend gewesen, erinnert sich Désirée Nosbusch. Üblicherweise schaffe sie es sehr gut, nach Drehschluss abends ihre Rolle weitgehend abzulegen. Dieses Mal sei ihr das nicht gelungen. „Ich gebe zu, dass dieser Film ein Gang durch einen Tunnel war“, bekennt die Schauspielerin. „Ich merkte, es liegt etwas Schweres auf mir“. PRÄGNANTE CHARAKTERE IN „EIN FALL FÜR CONTI“ UND „DER IRLAND-KRIMI“ In den letzten Jahren hat Désirée Nosbusch prägnante Filmcharaktere dargestellt. Sei es die engagierte Rechtsanwältin in „Ein Fall für Conti“ (ZDF) oder die traumatisierte Polizeipsychologin in „Der Irland-Krimi“ (ARD). Es sind interessante und beruflich starke Frauen, die aber auch ein Geheimnis in sich tragen. Diese inneren Risse sichtbar zu machen, gelingt Désirée Nosbusch meisterhaft. Sie möchte als Schauspielerin die Emotionen ihrer Figuren verstehen und ergründen und so in ihr Leben eintauchen. GROSSER SCHAUSPIELERISCHER DURCHBRUCH MIT „BAD BANKS“ Dass man Désirée Nosbusch solche anspruchsvollen Filmrollen immer wieder anbietet, hat sie ihrem großen internationalen Durchbruch durch die Miniserie „Bad Banks“ zu verdanken. In der deutsch-luxemburgischen Arte-ZDF-Koproduktion über fiktive Machenschaften in der Finanzwelt spielte sie zwischen 2018 und 2020 die skrupellose Investmentbankerin Christelle Leblanc. Eine Darbietung, die die Schauspielwelt aufhorchen ließ – und Désirée Nosbusch für ihre Leistung einen Grimme-Preis bescherte. „ICH EMPFINDE EINE UNENDLICHE DANKBARKEIT“ Bevor Désirée Nosbusch die Charakterrolle der Christelle Leblanc in „Bad Banks“ übernahm, war sie kurz davor, mit der Schauspielerei aufzuhören. Die Rollen, die man ihr lange Zeit angeboten hatte, seien einfach nicht kreativ genug gewesen, so Nosbusch. Umso mehr erlebe sie eine tiefe Dankbarkeit. Für die Chance, die man ihr gegeben hätte, eine andere schauspielerische Seite von sich zeigen zu können. „Ich weiß nicht, wo ich heute als Schauspielerin stünde, wenn das nicht passiert wäre.“ Désirée Nosbusch ist eine Suchende, die sich immer weiterentwickeln möchte – künstlerisch und privat. Ganz unverkrampft, aber voller Neugier. „WICHTIG IST IM LEBEN, DASS MAN SICH SELBST DINGE VERZEIHT“ Dass in ihrem Leben vieles nicht glatt lief, darüber spricht sie mit einer frappierenden Offenheit. „Wichtig ist, dass man sich selbst Dinge verzeiht“, sagt Désirée Nosbusch. Dann könne man auch weitermachen und nach vorne blicken: „Und so habe ich versucht, Frieden zu schließen mit vielem, was war.“ Ausstrahlung im ZDF am 2. März 2026, 20.15 Uhr und in der ZDF Mediathek Der Fernsehfilm „In fremden Händen“ ist aktuell auch in der ARD Mediathek verfügbar. [https://www.ardmediathek.de/film/in-fremden-haenden/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzg5YzliYzE2LWQ2MzMtNGJmZS04MmM1LTM3NzU5NDZhNmY4OS1tb3ZpZQ]
Oststolz - erklärt von Bernhard Pörksen
Als provokantes Plädoyer wurde er 2025 geprägt von dem Sachbuchautor Alexander Prinz („Oststolz - Appell eines Nachwendekinds"), der selbst nach der Wiedervereinigung im ländlichen Sachsen-Anhalt aufgewachsen ist. Der Begriff steht bei ihm für ein neues Selbstverständnis, auf die eigene Ost-Biografie stolz zu sein. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen begreift das Wort Oststolz als Symbol für einen nach wie vor existierenden Ost-West-Konflikt - Oststolz als Neologismus, der eine Zeitstimmung ausdrückt und den Wunsch einer jungen Generation artikuliert, die eigene Identität vor dem Vergessen zu bewahren und vor einer Abwertung zu schützen.
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