Decolonial Memories

Episode 20 (Deutsch) mit Dr. Thomas Lutz

1 h 0 min · 1. maj 2026
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Beskrivelse

In dieser Folge blickt Dr. Thomas Lutz auf seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter des Gedenkstättenreferats [https://www.topographie.de/gedenkstaettenreferat] zurück; zunächst zehn Jahre bei der Freiwilligenorganisation Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste [https://asf-ev.de/], dann beim Dokumentationszentrum Topographie des Terrors [https://www.topographie.de/]. Er kommentiert die langjährigen Debatten zur Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung [https://dekolonial-erinnern.de/gedenkstaettenkonzept-ohne-kolonialismus/] und spricht sich dafür aus, dem Kolonialismus einen größeren Stellenwert in der deutschen Erinnerungsarbeit einzuräumen. Das von der Bundeskulturstiftung [https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de]angeregte Vernetzungstreffen der gesellschaftlichen Erinnerungsgemeinschaften [https://decolonize-berlin.de/de/newsletter/details/newsletter-decolonize-berlin-2-2026] Mitte März 2026 in Hamburg, an dem dekoloniale Initiativen beteiligt waren, sieht Thomas Lutz als einen ermutigenden Auftakt für erweiterte Kooperationen, dem nun Taten folgen müssen. Schließlich schildert er seine Eindrücke von einer kürzlichen Reise nach Namibia und spricht über seine Arbeit im Internationalen Museumsrat ICOM [https://icmemohri.mini.icom.museum/about/aims-of-ic-memo/]. Das Gespräch fand am 28.04.2026 in Berlin statt.

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21 episoder

episode Episode 21 (Deutsch) mit Dr. Michael Vesper cover

Episode 21 (Deutsch) mit Dr. Michael Vesper

In dieser Episode spricht Dr. Michael Vesper [https://www.michaelvesper.de/], früherer Spitzenpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbunds [https://www.dosb.de/aktuelles/news/detail/10-jahre-basketball-artists-school-in-namibia], über sein langjähriges Engagement zu Namibia und über die aktuelle Bedeutung der deutschen Kolonialgeschichte. Ein wichtiger Aspekt davon ist für ihn die Rückführung der kolonialen Raubgüter. Als Vorsitzender des Freundeskreises der Ruhrtriennale [https://www.ruhrtriennale.de/de/freundeskreis] schildert er seine Sicht auf die umstrittene Einladung des kamerunischen Wissenschaftlers Achille Mbembe als Eröffnungsredner der Kulturerveranstaltung im Jahr 2020. Das Gespräch fand am 29.05.2026 in Köln statt.

7. juni 202650 min
episode Episode 20 (Deutsch) mit Dr. Thomas Lutz cover

Episode 20 (Deutsch) mit Dr. Thomas Lutz

In dieser Folge blickt Dr. Thomas Lutz auf seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter des Gedenkstättenreferats [https://www.topographie.de/gedenkstaettenreferat] zurück; zunächst zehn Jahre bei der Freiwilligenorganisation Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste [https://asf-ev.de/], dann beim Dokumentationszentrum Topographie des Terrors [https://www.topographie.de/]. Er kommentiert die langjährigen Debatten zur Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung [https://dekolonial-erinnern.de/gedenkstaettenkonzept-ohne-kolonialismus/] und spricht sich dafür aus, dem Kolonialismus einen größeren Stellenwert in der deutschen Erinnerungsarbeit einzuräumen. Das von der Bundeskulturstiftung [https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de]angeregte Vernetzungstreffen der gesellschaftlichen Erinnerungsgemeinschaften [https://decolonize-berlin.de/de/newsletter/details/newsletter-decolonize-berlin-2-2026] Mitte März 2026 in Hamburg, an dem dekoloniale Initiativen beteiligt waren, sieht Thomas Lutz als einen ermutigenden Auftakt für erweiterte Kooperationen, dem nun Taten folgen müssen. Schließlich schildert er seine Eindrücke von einer kürzlichen Reise nach Namibia und spricht über seine Arbeit im Internationalen Museumsrat ICOM [https://icmemohri.mini.icom.museum/about/aims-of-ic-memo/]. Das Gespräch fand am 28.04.2026 in Berlin statt.

1. maj 20261 h 0 min
episode Episode 19 (English) with Dr Ohiniko Toffa cover

Episode 19 (English) with Dr Ohiniko Toffa

In this episode, Dr. Ohiniko Toffa, talks about the entangled history of his home country Togo and the former colonial power Germany. He works as provenance researcher at the Ethnological Museum Berlin [https://www.smb.museum/en/about-us/staff/detail/ohiniko-mawusse-toffa/]. In his previous position, he was part of a team at the Ethnological Museums of Leipzig and Dresden [https://www.letter-daad.de/en/remembrance/knowledge-is-like-a-baobab/] which explored the provenance of their holdings from Togo. Dr Toffa has co-edited the volume „Transformative Archive“ [https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/bpb_SR_Transformative-Archive_Online_bf.pdf] published by Bundeszentrale für Politische Bildung. He acquired his doctorate in German Studies and Cultural Studies at the University of Bremen with the publication „Christliche Moral und koloniale Herrschaft in Togo: Die Missionskonzeption Franz Michael Zahns (1862-1900)“ [https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6537-6/christliche-moral-und-koloniale-herrschaft-in-togo/]. The conversation took place on 02 April 2026 in Berlin.

10. apr. 20261 h 0 min
episode Episode 18 (Deutsch) mit Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr cover

Episode 18 (Deutsch) mit Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

In dieser Folge (deutsch) sprechen Dr. Christian Stachelbeck und Dr. Pierre Köckert über ihr Forschungsprojekt „Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880-1918 – Ein Kontinuum der Gewalt“ [https://www.portal-militaergeschichte.de/koeckert_kolonial] am Bundeswehr-Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften [https://zms.bundeswehr.de/de]. Begleittext hier [https://dekolonial-erinnern.de/mythos-saubere-schutztruppe-widerlegt/]. Find complete English transcript of the conversation here [https://dekolonial-erinnern.de/myth-of-the-clean-schutztruppe-debunked/]. Im Mittelpunkt des von 2024 bis 2028 laufenden Projekts steht die Untersuchung aller Formen von staatlicher Gewaltausübung in den ehemaligen deutschen Kolonien. Nach der Auftaktveranstaltung im Oktober 2025 [https://zms.bundeswehr.de/de/aktuelles/veranstaltungen/ws-koloniale-militaerische-gewalt-verstehen-5996812] behandelt der zweite Workshop (Mai 2026) das Thema „Militärische Einsatzpraxis im kolonialen Raum“ [https://zms.bundeswehr.de/de/aktuelles/veranstaltungen/workshop-militaerische-einsatzpraxis-im-kolonialen-raum-6083126]. Den Abschluss der Serie bildet die Konferenz „Vom Kolonialkrieg zur postkolonialen Erinnerung – Transformationen kolonialer militärischer Gewalt seit 1918“ [https://www.hsozkult.de/event/id/event-160903] im Oktober 2026. Die Forschungsgruppe bittet um Vorschläge für schriftliche Beiträge zur Veranstaltung − insbesondere aus ehemaligen deutschen Kolonien − an: PierreKoeckert@bundeswehr.org. Über die Workshops hinaus dokumentiert die Forschungsgruppe ihre Arbeit in wissenschaftlichen Beiträgen [https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mgzs-2024-0063/html], teilweise von externen Fachleuten [https://www.reclam.de/produktdetail/kolonialkriege-in-ostafrika-1885-1914-9783150115503] erstellt, und Podcasts [https://zms.bundeswehr.de/de/mediathek/kaiserliche-schutztruppe-koloniale-gewalt-6057192]. Das Gespräch fand am 25.03.2026 in Potsdam statt.

26. mar. 20261 h 0 min
episode Episode 17 (English) with Flaubert Djateng cover

Episode 17 (English) with Flaubert Djateng

In this episode, Flaubert Djateng, coordinator of the civil society organisation Zenu Network [https://zenu.org/] in Cameroon, talks about remembrance work on the German colonial era in his country. He is a member of a sub-committee of Cameroon's Restitution Committee [https://dekolonial-erinnern.de/historic-breakthrough-for-german-restitution-policy-on-colonial-contexts/] that has prepared a national strategy yet to be approved by the Presidency. In Cameroon, he collaborates with Prof Albert Gouaffo [https://albert-gouaffo.com/] ("Atlas of Absence [https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002011/Forschungsprojekte/Aktuelle_Forschungsprojekte/Umgekehrte_Sammlungen_KAM/ATLAS_DER_ABWESENHEIT_EN_DeepL.pdf]"), Princesse Marilyn (Doual'art [http://doualart.org/]), Princesse Espérance (Esperanza Cade [https://www.facebook.com/esperanza.cade2008/videos/la-d%C3%A9l%C3%A9gation-constitu%C3%A9e-de-maires-et-op%C3%A9rateurs-%C3%A9conomiques-venue-du-cameroun-e/1546560325802442/]), Civil Peace Service (GIZ) [https://www.giz.de/en/projects/cps-cm-promotion-civil-society-cooperation-preventing-violence-cameroon] and other civil society organisations. Flaubert Djateng hopes for closer cooperation with Germany in remembering the entangled history. The conversation took place on 10 March 2026 in Berlin.

11. mar. 20261 h 0 min