IGEPHA im Gespräch

Weil Dr. Google nicht reicht: Warum Gesundheitsjournalismus heute mehr leisten muss als je zuvor

22 min · 5. maj 2026
episode Weil Dr. Google nicht reicht: Warum Gesundheitsjournalismus heute mehr leisten muss als je zuvor cover

Beskrivelse

Gesundheitsjournalismus hat sich verändert. Nicht weil er weniger wichtig geworden wäre, sondern weil er heute in einem völlig anderen Umfeld stattfindet. Wenn Menschen bei Symptomen zuerst googeln, dann TikTok-Experten folgen und schließlich mit vorgefertigten Meinungen zu Ärzten, Apotheken oder zu seriösen Medien kommen, dann hat sich die Aufgabe des Journalismus grundlegend verschoben. In dieser Folge spricht IGEPHA-Geschäftsführerin Christina Nageler mit Marlene Auer, stellvertretender Chefredakteurin des Kurier sowie Chefredakteurin von Kurier Freizeit und Kurier Leben, über die Rolle von Qualitätsjournalismus in einer Welt, in der Gesundheitsinformationen überall und oft unkontrolliert kursieren. Keypoints: * 🔎 Journalismus als Korrektiv – Je lauter das Rauschen in sozialen Netzwerken wird, desto wichtiger wird die journalistische Arbeit als Vertrauensanker. Fakten recherchieren, prüfen und einordnen ist nicht weniger gefragt, sondern mehr. * ⚖️ Weder alarmistisch noch verharmlosend – Guter Gesundheitsjournalismus bewegt sich auf drei Ebenen gleichzeitig: Handlung (Was kann ich tun?), Orientierung (Wie ordne ich das ein?) und Sicherheit (Wann wird es kritisch?). Die Tonalität entscheidet dabei über Nutzen oder Schaden. * 🤖 KI als wachsendes Gehirn mit blinden Flecken – Marlene Auer warnt vor KI-Tools, die Symptome bewerten und Handlungsempfehlungen geben sollen. Hochsensible Daten, unbekannte Datenquellen und sich verändernde Ausgaben machen einen „Human in the Loop" unverzichtbar. * 📱 Social Media nicht ignorieren, sondern abholen – Relevanter Gesundheitsjournalismus heute beginnt nicht nur bei medizinischen Neuigkeiten, sondern auch bei der Frage, was Menschen bereits glauben zu wissen. Trends aus sozialen Netzwerken müssen journalistisch aufgegriffen und geprüft werden. * 🩺 Der blinde Fleck: unspezifische Beschwerden – Schleichende Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder wiederkehrende Beschwerden sind genau jene Situationen, in denen Fehlinformationen besonders viel Schaden anrichten. Hier braucht es mehr journalistische Orientierung, und den Rat, diese Beschwerden von einem Arzt oder einer Apothekerin abklären zu lassen. Weitere Informationen: Links: * https://www.linkedin.com/in/marlene-auer-287518142/ [https://www.linkedin.com/in/marlene-auer-287518142/] * https://kurier.at/ [https://kurier.at/] Mehr Information zur IGEPHA finden Sie auf unserer Website: * www.igepha.at [https://www.linkedin.com/in/mirjana-mayerhofer-1b13387/]

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83 episoder

episode Wenn Fachmedien den Unterschied machen: Was Self-Care wirklich braucht um als Teil der Gesundheitsversorgung ernst genommen zu werden cover

Wenn Fachmedien den Unterschied machen: Was Self-Care wirklich braucht um als Teil der Gesundheitsversorgung ernst genommen zu werden

In dieser Folge spricht Christina Nageler mit Birgit Schmidle-Loss, Leiterin der Journal- und Redaktionen im Bereich Medizin bei Springer Verlag Wien, über die Rolle von Fachmedien in der Kommunikation rund um Self-Care, OTC-Produkte und Selbstmedikation. Self-Care wird heute nicht mehr als Lifestyle-Beilage verstanden, sondern als relevanter Bestandteil einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung. Genau deshalb braucht es die gleichen Qualitätsstandards wie bei jedem anderen medizinischen Thema: evidenzbasiert, transparent und kontextualisiert. Birgit Schmidle-Loss zeigt in diesem Gespräch, wie Fachverlage als Multiplikatoren wirken, welche Lücken in der Berichterstattung noch zu schließen sind, und was gute Fachkommunikation leisten muss, damit Menschen informierte Entscheidungen treffen können. Keypoints aus der Folge: * 🔍 Gleicher Qualitätsanspruch für alle Themen: Self-Care muss im Fachjournalismus mit demselben evidenzbasierten Standard behandelt werden wie komplexe klinische Themen aus Onkologie oder Chirurgie. Alles andere ist keine seriöse Berichterstattung. * 📡 Fachmedien als Ausgangspunkt der Berichterstattung: Journalistinnen bei ORF oder auflagenstarken Tageszeitungen stützen sich bei komplexen Gesundheitsthemen auf Fachpublikationen als erste Quelle. Saubere Aufbereitung bei Springer & Co. bestimmt also mit, wie Self-Care später in der Öffentlichkeit diskutiert wird. * ⚖️ Orientierung schlägt Information: In Zeiten von Social Media und KI werden mehr Informationen nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Was Menschen brauchen, ist klare Orientierung: Was kann ich selbst behandeln, wo liegen die Grenzen, und wann muss ich professionelle Hilfe suchen? * 🧩 Kontext und Transparenz als redaktionelle Grundprinzipien: Wer steht hinter einem Produkt oder einer Information? Wie belastbar sind die Studien? Wirkt ein OTC-Präparat in Kombination mit bestehenden Therapien? Diese Fragen müssen Fachmedien aktiv stellen und beantworten. * 🏥 Self-Care als Systementlastung: Angesichts alternder Bevölkerung und steigender Gesundheitskosten ist fundierte Selbstmedikation kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Gut begleitete Selbstbehandlung entlastet Arztpraxen und Spitäler und stärkt die Eigenverantwortung der Menschen. Weitere Informationen: Links: * https://www.linkedin.com/in/birgit-schmidle-loss-2687021b7/ [https://www.linkedin.com/in/birgit-schmidle-loss-2687021b7/] * https://www.springermedizin.at/ [https://www.springermedizin.at/] Mehr Information zur IGEPHA finden Sie auf unserer Website: * www.igepha.at [https://www.linkedin.com/in/mirjana-mayerhofer-1b13387/]

I går19 min
episode Man muss Gesundheit so erzählen, dass die Geschichte bei den Menschen ankommt cover

Man muss Gesundheit so erzählen, dass die Geschichte bei den Menschen ankommt

In dieser Folge von IGEPHA im Gespräch spricht Gastgeberin Christina Nageler mit Pia Kruckenhauser, Leiterin des Gesundheitsressorts beim Standard, über die handwerklichen und journalistischen Fragen hinter guten Gesundheitsgeschichten. Pia Kruckenhauser erklärt, wie sie entscheidet, welche Themen es wert sind, aufgegriffen zu werden, und warum Alltagsnähe oft der entscheidende Faktor ist, ob ein Beitrag gelesen wird oder nicht. Im Gespräch wird deutlich, dass Gesundheitsjournalismus weit mehr ist als die Weitergabe medizinischer Fakten: Es geht darum, Menschen das Gefühl zu geben, handlungsfähig zu sein und ihr Leben aktiv mitgestalten zu können. Thematisiert werden außerdem die bewusste Entscheidung gegen Angst als Kommunikationsmittel, die Rolle von Health Literacy in Österreich und der Wunsch nach einer stärkeren politischen Verankerung von Gesundheitsförderung. Keypoints: * 👉 Alltagsrelevanz entscheidet: Leserinnen und Leser steigen in ein Gesundheitsthema ein, wenn sie sich darin wiedererkennen. Themen wie Schlafprobleme oder Nikotinsucht bei Jugendlichen funktionieren, weil sie viele direkt betreffen oder aus dem eigenen Umfeld kennen. * 👉 Persönliche Geschichten schaffen Empathie: Ob Alzheimer-Vorbeugung oder Leben mit Rheuma, konkrete Beispiele und Betroffenenstimmen ziehen Leserinnen und Leser stärker in ein Thema hinein als sachliche Abhandlungen allein. * 👉 Keine Angst, aber klare Sprache: Angst ist laut Pia Kruckenhauser kein gutes Kommunikationsmittel. Stattdessen setzt sie auf einen lösungsorientierten Ansatz, der zeigt, was Menschen tun können, und Handlungsmacht zurückgibt. * 👉 Prävention schlägt Sensation: Beiträge zu Ernährung, Schlaf oder Alzheimer-Vorbeugung zählen zu den meistgelesenen Inhalten. Der nächste große Wissenschaftsdurchbruch erreicht oft nur eine spezifische Zielgruppe. * 👉 Health Literacy als gesellschaftliche Aufgabe: In Österreich ist der Gap zwischen Lebensjahren und gesunden Jahren mit bis zu 26 Jahren erschreckend groß. Guter Gesundheitsjournalismus und stärkeres politisches Engagement können hier einen echten Unterschied machen. Weitere Informationen: Links: * https://www.derstandard.at/gesundheit [https://www.derstandard.at/gesundheit] Mehr Information zur IGEPHA finden Sie auf unserer Website: * www.igepha.at [https://www.linkedin.com/in/mirjana-mayerhofer-1b13387/]

2. juni 202626 min
episode KI und die Rolle der Fachpresse: Wenn der Patient schon mit der Diagnose von Dr. KI kommt cover

KI und die Rolle der Fachpresse: Wenn der Patient schon mit der Diagnose von Dr. KI kommt

Tanja Beck ist Redaktionsleiterin der Ärzte Krone und der Apotheker Krone bei Medmedia und bringt langjährige Erfahrung in der medizinischen Fachkommunikation mit. Im Gespräch mit IGEPHA-Geschäftsführerin Christina Nageler spricht sie darüber, wie Fachmedien die Brücke bauen zwischen medizinischem Wissen, dem Beratungsalltag in Apotheke und Ordination und dem mündigen Patienten von heute. Fachmedien haben laut Tanja Beck eine klare Übersetzungsfunktion: Aus einer Flut an Studien, Produktinformationen und regulatorischen Anforderungen praxistaugliches Wissen zu machen, das im entscheidenden Moment abrufbar ist. Das funktioniert aber nur, wenn Transparenz und Relevanz stimmen und wenn Inhalte über das Produkt hinausdenken. Besonders deutlich wird das dort, wo Self-Care an ihre Grenzen stößt: Bei Red Flags, Risikogruppen und dem richtigen Zeitpunkt, an dem eine ärztliche Abklärung nötig ist. Hier sieht sie Fachmedien klar in der Verantwortung, Orientierung zu geben und gleichzeitig weder zu verharmlosen noch unnötig zu beunruhigen. Keypoints aus dieser Folge: * Nicht mehr Wissen ist gefragt, sondern die richtige Einordnung: Handlungssicherheit für Apotheker und Ärzte schlägt Informationsfülle. * 400.000 Patientenkontakte täglich in österreichischen Apotheken erfordern Wissen, das sofort und verlässlich abrufbar ist – Beratungsleitfäden, die bei Aspirantenprüfungen eingesetzt werden, zeigen, wie das gelingen kann. * Eine aktuelle Umfrage zeigt: 70 % der befragten Ärzte haben angeregt durch eine Fachzeitschrift mindestens einmal ein rezeptfreies Produkt empfohlen. Fachmedien haben also messbare Wirkung im Beratungsalltag. * Die Grenze zwischen sinnvoller Selbstmedikation und notwendiger ärztlicher Abklärung ist redaktionell klar zu benennen – mit Red-Flag-Kästen und klaren Symptomhinweisen, nicht mit Angstmacherei. * Self-Care sollte als integraler Teil der Gesundheitsversorgung verstanden werden, nicht als Nebenschauplatz – von der Verantwortungsübernahme des Patienten bis zum Vertrauen in die Kompetenz der Gesundheitsberufe. Weitere Informationen: Links: * https://www.linkedin.com/in/tanja-beck-98b0a0171/ [https://www.linkedin.com/in/tanja-beck-98b0a0171/] * https://www.medmedia.at/ [https://www.medmedia.at/] Mehr Information zur IGEPHA finden Sie auf unserer Website: * www.igepha.at [https://www.linkedin.com/in/mirjana-mayerhofer-1b13387/]

19. maj 202625 min
episode Weil Dr. Google nicht reicht: Warum Gesundheitsjournalismus heute mehr leisten muss als je zuvor cover

Weil Dr. Google nicht reicht: Warum Gesundheitsjournalismus heute mehr leisten muss als je zuvor

Gesundheitsjournalismus hat sich verändert. Nicht weil er weniger wichtig geworden wäre, sondern weil er heute in einem völlig anderen Umfeld stattfindet. Wenn Menschen bei Symptomen zuerst googeln, dann TikTok-Experten folgen und schließlich mit vorgefertigten Meinungen zu Ärzten, Apotheken oder zu seriösen Medien kommen, dann hat sich die Aufgabe des Journalismus grundlegend verschoben. In dieser Folge spricht IGEPHA-Geschäftsführerin Christina Nageler mit Marlene Auer, stellvertretender Chefredakteurin des Kurier sowie Chefredakteurin von Kurier Freizeit und Kurier Leben, über die Rolle von Qualitätsjournalismus in einer Welt, in der Gesundheitsinformationen überall und oft unkontrolliert kursieren. Keypoints: * 🔎 Journalismus als Korrektiv – Je lauter das Rauschen in sozialen Netzwerken wird, desto wichtiger wird die journalistische Arbeit als Vertrauensanker. Fakten recherchieren, prüfen und einordnen ist nicht weniger gefragt, sondern mehr. * ⚖️ Weder alarmistisch noch verharmlosend – Guter Gesundheitsjournalismus bewegt sich auf drei Ebenen gleichzeitig: Handlung (Was kann ich tun?), Orientierung (Wie ordne ich das ein?) und Sicherheit (Wann wird es kritisch?). Die Tonalität entscheidet dabei über Nutzen oder Schaden. * 🤖 KI als wachsendes Gehirn mit blinden Flecken – Marlene Auer warnt vor KI-Tools, die Symptome bewerten und Handlungsempfehlungen geben sollen. Hochsensible Daten, unbekannte Datenquellen und sich verändernde Ausgaben machen einen „Human in the Loop" unverzichtbar. * 📱 Social Media nicht ignorieren, sondern abholen – Relevanter Gesundheitsjournalismus heute beginnt nicht nur bei medizinischen Neuigkeiten, sondern auch bei der Frage, was Menschen bereits glauben zu wissen. Trends aus sozialen Netzwerken müssen journalistisch aufgegriffen und geprüft werden. * 🩺 Der blinde Fleck: unspezifische Beschwerden – Schleichende Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder wiederkehrende Beschwerden sind genau jene Situationen, in denen Fehlinformationen besonders viel Schaden anrichten. Hier braucht es mehr journalistische Orientierung, und den Rat, diese Beschwerden von einem Arzt oder einer Apothekerin abklären zu lassen. Weitere Informationen: Links: * https://www.linkedin.com/in/marlene-auer-287518142/ [https://www.linkedin.com/in/marlene-auer-287518142/] * https://kurier.at/ [https://kurier.at/] Mehr Information zur IGEPHA finden Sie auf unserer Website: * www.igepha.at [https://www.linkedin.com/in/mirjana-mayerhofer-1b13387/]

5. maj 202622 min
episode Zwischen Informationsflut und Halbwissen: warum es heute schwerer ist gesunde Entscheidungen zu treffen cover

Zwischen Informationsflut und Halbwissen: warum es heute schwerer ist gesunde Entscheidungen zu treffen

Wer heute nach Gesundheitsinformationen sucht, findet mehr als genug. Das Problem ist nicht die fehlende Information – es ist die fehlende Orientierung. Genau davon handelt dieses Gespräch zwischen Christina Nageler und Alwin Schönberger, vielfach ausgezeichnetem Wissenschaftsjournalisten und Leiter des Wissenschaftsressorts beim Profil. Schönberger erklärt, warum selbst erfahrene Journalistinnen und Journalisten immer wieder an ihre Grenzen stoßen, wenn sie medizinische Themen auf eine solide Evidenzbasis bringen wollen – und was das erst für den medizinischen Laien bedeutet. Er beschreibt, wie man zumindest grob erkennen kann, ob eine Gesundheitsinformation seriös ist oder nicht, und warum das Gespräch mit einem Arzt trotz Ärztemangel und berechtigter Skepsis noch immer der sinnvollste erste Schritt bleibt. Außerdem sprechen die beiden über ein Thema, das ihnen beiden am Herzen liegt: die fehlende öffentliche Gesundheitsinformationsplattform im deutschsprachigen Raum – und warum Österreich es sich eigentlich leisten könnte, so etwas aufzubauen. Keypoints: * ✅ Wenn eine einzige Ursache für alle gesundheitlichen Probleme verantwortlich gemacht wird – und gleich eine passende Lösung mitgeliefert wird – ist das ein verlässliches Warnsignal für Fehlinformation. * ✅ Eine einzelne Studie sagt oft wenig. Erst eine kritische Masse an Studien, die zum gleichen Ergebnis kommen, liefert echte Aussagekraft. * ✅ Auch Ärztinnen und Ärzte sind mit der wachsenden Informationsflut überfordert – schätzungsweise 10 Prozent aller Medikamentenverschreibungen im Klinikalltag sollen fehlerhaft sein, weil das Wissen schlicht nicht mehr überblickbar ist. * ✅ Korrelation ist keine Kausalität: Wenn ein Symptom nach einer Behandlung verschwindet, muss das nicht an der Behandlung liegen – die meisten Beschwerden gehen von selbst weg. * ✅ Im deutschsprachigen Raum fehlt bis heute eine verlässliche, öffentlich zugängliche Gesundheitsinformationsdatenbank. Alwin Schönberger nennt das sein Traumprojekt – Christina Nageler sucht aktiv nach Verbündeten, um genau das zu ermöglichen. Weitere Informationen: Links: * https://www.linkedin.com/in/alwin-sch%C3%B6nberger-589015349/ [https://www.linkedin.com/in/alwin-sch%C3%B6nberger-589015349/] * https://www.profil.at/ [https://www.profil.at/] Mehr Information zur IGEPHA finden Sie auf unserer Website: * www.igepha.at [https://www.linkedin.com/in/mirjana-mayerhofer-1b13387/]

22. apr. 202628 min