IT-Tacheles - Der adesso-Podcast
KI macht Cyberangriffe schneller, effizienter und auch für Menschen mit wenig Fachwissen leichter zugänglich. Für Unternehmen entsteht dadurch eine neue Asymmetrie: Während Angreifer automatisiert nach Schwachstellen suchen und diese in kurzer Zeit ausnutzen können, fehlen auf der Verteidigungsseite häufig noch Transparenz, Ressourcen und eingespielte Prozesse. In dieser Folge spricht Moderator Peter de Lorenzi mit seinen Kollegen Etienne Dziomber und Tim Jambor, über den Zusammenhang von KI, Cybersicherheit und Digitaler Souveränität. Sie erklären, warum ein fester Patch-Rhythmus allein nicht mehr ausreicht, wie KI-gestützte Angriffssimulationen Schwachstellen sichtbar machen und worin sich Black-, Grey- und White-Box-Tests unterscheiden. Dabei geht es auch um den verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Daten, insbesondere bei Unternehmen und Organisationen der kritischen Infrastruktur. Die zentrale Botschaft: Digitale Souveränität zeigt sich in der Fähigkeit, im Ernstfall schnell und gezielt zu handeln. Dafür brauchen Unternehmen einen transparenten Überblick über Systeme und Prozesse, eine risikobasierte Priorisierung ihrer Schwachstellen sowie vorbereitete Notfall-Playbooks mit klaren Rollen, Entscheidungswegen und automatisierbaren Abläufen.
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