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Sarkopenie: unterschätzt und hoch-relevant - mit Cordula Winterholler und PD Dr. Wolfgang Laube
In dieser Folge geht es um das Thema „Sarkopenie"; das Interview wird von Cordula Winterholler geführt: Sarkopenie: Ich hatte dabei einen sehr engen Begriff im Kopf: bezogen auf die Geriatrie und den alten Menschen. Wie wichtig das Thema ist, und zwar über die gesamte Lebensspanne erläutert PD Dr. Laube anschaulich und ausführlich. Wolfgang Laube ist mit der Thematik neurovegetative Regulation und Muskelermüdung habilitiert (Physiologie Charitè Berlin) und im gesamten Berufsleben als auch danach hat er sich sehr umfänglich mit den Themen sensomotorisches System, Belastbarkeit des Stütz- und Bewegungsapparates, den Wirkungen des Trainings, der Integration von Sensomotorik und Schmerz und dem Bewegungsmangel als Ursache der chronisch degenerativen Erkrankungen mit dem vordergründigen Ziel der aktiven Prävention und Therapie beschäftigt. Dazu sind eine Reihe von Fachbüchern im Thieme- und Springerverlag erschienen. Er ist Dozent an der Universität Krems und Gastwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle/S. Während seines 42-jährigen Berufslebens beschäftigte er sich mit dem Thema Belastbarkeit des Stütz- und Bewegungsapparates, der Funktion des sensomotorischen Systems und den Wirkungen des Trainings zunächst bei Sportlern. Sehr früh erweiterten sich die Arbeitsinhalte auf orthopädische, traumatologische und internistische Patienten aller Altersgruppen und auf die intensive Auseinandersetzung mit der Entstehung und der aktiven Prävention und Therapie chronisch-degenerativer Erkrankungen und den Alterungsprozess. Dieser Themenkreis wurde wissenschaftlich bearbeitet und im Buch «Sensomotorisches System» ausführlich zusammengefasst. ---------------------------------------- Bücher: Laube W (Hrsg.): Sensomotorisches System. Thieme, Stuttgart – New York, 2009, S. 3 – 692 Laube, W.: Physiologie, Leistungsphysiologie, Pathophysiologie und Trainingslehre. In: Hütter-Becker, A., Dölken, M. (Hrsg.) Biomechanik, Bewegungslehre, Leistungsphysiologie, Trainingslehre. Thieme, 2. Auflage, 2011, 129 – 332 Laube W: Sensomotorik und Schmerz. Springer, Berlin-Heidelberg, 2020 Laube W: Bewegungsmangel Dekonditionierung, Krankheit, Schmerzen, Alter. Springer, Heidelberg-Berlin, 2023 Laube W: Gehen und Gangsicherheit. Posturale Steuerung, Fuß-Boden-Interaktion und die Rolle von Schuhwerk und Einlagen. Springer, Heidelberg-Berlin, 2026 (Ende erstes Halbjahr) Laube, W., & Schedler, O. (2025). Sarkopenie – eine chronisch degenerative Muskelerkrankung in jedem Alter. MSK – Muskuloskelettale Physiotherapie, 29(3), 139–144. https://doi.org/10.1055/a-2564-8180 Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
Neue Therapieoptionen der Alzheimer Krankheit - mit Prof. Johannes Pantel
Klinisch Relevant x Kohlhammer Verlag Klinisch. Relevant. Gemeinsam.* In dieser Sonderreihe mit dem Kohlhammer-Verlag interviewen wir hochkarätige medizinische Expert:Innen, die zuletzt Bücher bei Kohlhammer veröffentlicht haben. Summary In diesem Podcast diskutieren wir mit Professor Johannes Pantel die neuesten Entwicklungen in der Therapie der Alzheimer-Demenz. Professor Pantel, ein Experte auf dem Gebiet der Altersmedizin und Psychogeriatrie, erläutert die Fortschritte in der medikamentösen Behandlung, insbesondere die Einführung neuer krankheitsmodifizierender Therapien. Die Diskussion umfasst die Wirkmechanismen der neuen Medikamente, deren klinische Auswirkungen, die Voraussetzungen für die Therapie, die logistischen Herausforderungen, Nebenwirkungen, Kosten und die Zukunft der Alzheimer-Therapien. Zudem wird das Buch "Neue Therapien der Alzheimerkrankheit" vorgestellt, das umfassende Informationen für Fachleute bietet. Takeaways * Die Alzheimer-Demenz hat in der Therapie neue Fortschritte gemacht. * Zwei neue Medikamente wirken krankheitsmodifizierend. * Die bisherigen Therapien waren symptomatisch und wenig effektiv. * Die neuen Medikamente können Amyloid aus dem Gehirn entfernen. * Die kognitiven Symptome verschlechtern sich trotz Therapie weiter. * Die Therapie erfordert spezielle Voraussetzungen und Diagnosen. * Die Infusionen müssen in spezialisierten Zentren durchgeführt werden. * Nebenwirkungen wie ARIA sind häufig, aber oft asymptomatisch. * Die Kosten der neuen Therapie sind erheblich und müssen berücksichtigt werden. * Das Buch "Neue Therapieoptionen der Alzheimer Krankheit" von Prof. Pantel und Kollegen bietet umfassende Informationen für Fachleute. sound bites "Das ist wirklich eine neue Ära der Behandlung." "Das Buch bietet eine sehr gute Übersicht." "Das ist ein guter Preis für den Inhalt." Chapters 00:00 Einführung in die Alzheimer-Demenz 03:01 Fortschritte in der Therapie der Alzheimer-Demenz 06:03 Wirkmechanismen der neuen Medikamente 09:10 Klinische Auswirkungen der Therapie 12:00 Eingangsvoraussetzungen für die Therapie 14:54 Therapieaufwand und -logistik 18:10 Nebenwirkungen und Risiken der Therapie 20:59 Radiologische Kontrollen während der Therapie 23:58 Kosten der neuen Therapie 26:54 Zukunft der Alzheimer-Therapien 30:03 Das Buch über neue Therapien der Alzheimerkrankheit Informationen zu dem Buch Pantel et al. – Neue Therapien der Alzheimer-Krankheit • Thema: Neue, bahnbrechende Therapieoptionen bei Alzheimer • Herausgeber im Gespräch: Johannes Pantel • Infos zu den Herausgebern: o Prof. Dr. med. Johannes Pantel ist Professor für Altersmedizin an der Goethe-Universität Frankfurt und Leiter des gleichnamigen Arbeitsbereichs. o Prof. Dr. med. Stefan Teipel ist Arbeitsgruppenleiter am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Rostock/Greifswald, und leitet die klinische Demenzforschung an der Universitätsmedizin Rostock. o Prof. Dr. med. Lutz Frölich ist Professor für Gerontopsychiatrie an der Universität Heidelberg und leitete die gleichnamige Abteilung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Mit Beiträgen von: o Johannes Pantel, Stefan Teipel, Lutz Frölich, Sören Arlt, Henryk Barthel, Jens Bohlken, Fabian Buller, Alexander Drzezga, Jochen B. Fiebach, Ulrich Finkh, Fabian Fußer, Eva Gläser, Jan Grimm, Niels Hansen, Lucrezia Hausner, Christof Hock, Frank Jessen, Irmgard Landgraf, Sören Mattke, Kevin Meyer, Bernhard Michalowsky, Stefan Moese, Roger Nitsch, Julia Perry, Rupert Sandbrink, Susanna Saxl-Reisen, Silke Schicktanz, Jochen René Thyrian, Jana Wegehöft, Saskia Weiß und Jens Wiltfang. • Weblink zum Buch: https://shop.kohlhammer.de/neue-therapien-der-alzheimer-krankheit-45399.html#147=22 [https://shop.kohlhammer.de/neue-therapien-der-alzheimer-krankheit-45399.html#147=22] Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. 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Health literacy - mit Prof. Michael Ewers
Die Rolle der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in der Medizin Verständnis der Gesundheitskompetenz: Wie Patienten das Gesundheitssystem navigieren In dieser Episode erkunden wir das vielschichtige Konzept der Gesundheitskompetenz, seine Bedeutung für die Entscheidungsfindung von Patienten und wie Gesundheitsdienstleister ein besseres Verständnis unterstützen können. Gastexperte Prof. Michael Ewers beleuchtet die Fähigkeiten, die benötigt werden, um Gesundheitsinformationen effektiv zu finden, zu interpretieren und zu nutzen. Hauptthemen: * Definition der Gesundheitskompetenz und ihr Verhältnis zur allgemeinen Lese- und Rechenkompetenz * Der vierstufige Prozess: Finden, Verstehen, Bewerten und Anwenden von Informationen * Der Einfluss digitaler Medien und KI auf den Zugang zu Gesundheitsinformationen * Herausforderungen durch Fehlinformationen, insbesondere während Pandemien wie COVID-19 * Die Rolle von Gesundheitsfachkräften bei der Förderung der Gesundheitskompetenz * Ergebnisse der jüngsten Gesundheitskompetenz-Umfrage in Deutschland, die Defizite bei älteren Erwachsenen und benachteiligten Gruppen hervorhebt * Strategien zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz durch gezielte Interventionen * Die Bedeutung maßgeschneiderter Kommunikation und Unterstützung der Patienten in der Krisenvorsorge * Wie man zuverlässige Ressourcen und digitale Werkzeuge für die Patientenbildung auswählt - DIE ZUKUNFT DER GESUNDHEITSKOMPETENZFORSCHUNG UND DER ENTWICKLUNG VON INTERVENTIONEN Zeitstempel: 00:00 - Einführung in die Gesundheitskompetenz und ihre Bedeutung 02:35 - Was umfasst die Gesundheitskompetenz? 03:07 - Die Grundfähigkeiten: Lesen, Schreiben und Rechnen 04:25 - Die Bedeutung der funktionalen Kompetenz in Gesundheitskontexten 06:33 - Die Umwelt- und gesellschaftlichen Faktoren, die die Gesundheitskompetenz beeinflussen 07:55 - Der Prozess des Verstehens und Anwendens von Gesundheitsinformationen 09:12 - Digitale Transformation und die sich verändernde Landschaft der Gesundheitsinformationen 10:57 - Herausforderungen durch Fehlinformationen und die Rolle der Gesundheitsdienstleister 12:58 - Die doppelten Effekte von KI und digitalen Werkzeugen 16:06 - Ansätze zur Lenkung der Patienten zu zuverlässigen Informationsquellen 17:15 - Verbesserung der Fähigkeiten von Gesundheitsfachkräften in der Unterstützung der Gesundheitskompetenz 23:00 - Ergebnisse der neuesten Gesundheitskompetenz-Umfrage in Deutschland: Wichtige Erkenntnisse 28:29 - Unterschiede in der Gesundheitskompetenz zwischen verschiedenen sozialen Gruppen 31:54 - Schwierigkeiten bei der Bewertung der Relevanz und Qualität von Informationen 33:45 - Digitale Gesundheitskompetenz und Navigation innerhalb der Gesundheitssysteme 36:56 - Möglichkeiten, den Fokus von reaktiver auf präventive Pflege zu verlagern 37:55 - Die Bedeutung des persönlichen Kontakts gegenüber rein digitalen Lösungen 39:49 - Die Rolle von Pflege- und Gesundheitsberufen 42:42 - Strategien für Krisenvorsorge und Patientenstärkung 44:55 - Maßgeschneiderte Interventionen für gefährdete Bevölkerungsgruppen 50:13 - Herausforderungen und Chancen in der Interventionsforschung 54:38 - Zusammenfassung und zukünftige Richtungen in der Entwicklung der Gesundheitskompetenz Positionspapier Deutscher Pflegerat https://deutscher-pflegerat.de/profession-staerken/positionspapiere/foerderung-von-gesundheitskompetenz-als--aufgabe-der-professionellen-pflege [https://deutscher-pflegerat.de/profession-staerken/positionspapiere/foerderung-von-gesundheitskompetenz-als--aufgabe-der-professionellen-pflege] DBfK – Broschüre Gesundheitskompetenz – Kurzinformation für Pflegefachpersonen https://dbfk.de/media/docs/newsroom/publikationen/Gesundheitskompetenz-Broschuere.pdf [https://dbfk.de/media/docs/newsroom/publikationen/Gesundheitskompetenz-Broschuere.pdf] BIÖG – Leitbegriffe „Gesundheitskompetenz / Health Literacy“ https://leitbegriffe.bioeg.de/alphabetisches-verzeichnis/health-literacy-gesundheitskompetenz/ [https://leitbegriffe.bioeg.de/alphabetisches-verzeichnis/health-literacy-gesundheitskompetenz/] Deutsches Netzwerk Gesundheitskompetenz e.V. https://dngk.de [https://dngk.de] Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz https://www.nap-gesundheitskompetenz.de [https://www.nap-gesundheitskompetenz.de] RKI – Gesundheitskompetenz https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitliche-Einflussfaktoren-A-Z/G/Gesundheitskompetenz/gesundheitskompetenz-node.html [https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitliche-Einflussfaktoren-A-Z/G/Gesundheitskompetenz/gesundheitskompetenz-node.html] BMG – Gesundheitskompetenz https://www.bundesgesundheitsministerium.de/gesundheitskompetenz.html [https://www.bundesgesundheitsministerium.de/gesundheitskompetenz.html] Allianz für Gesundheitskompetenz https://www.bundesgesundheitsministerium.de/gesundheitskompetenz/allianz-fuer-gesundheitskompetenz.html [https://www.bundesgesundheitsministerium.de/gesundheitskompetenz/allianz-fuer-gesundheitskompetenz.html] Universität Bielefeld – Ergebnisse der HLS-GER 3 Studie und andere Publikationen https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/izgk/forschung/hls-ger-3-1/ [https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/izgk/forschung/hls-ger-3-1/] Charité, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft – Ergebnisse zur Katastrophenbezogenen Gesundheitskompetenz https://igpw.charite.de/forschung/healthservicesresearch/hls19disger [https://igpw.charite.de/forschung/health_services_research/hls19_dis_ger] Ewers M (2022): Schulgesundheitspflege und ihre Rolle bei der Förderung von Gesundheitskompetenz im Setting Schule – Erfahrungen aus der modellhaften Erprobung. In: Rathmann K, Dadaczynski K, Okan O, Messer M (Hg.): Gesundheitskompetenz. Berlin: Springer, 1-10 https://doi.org/10.1007/978-3-662-62800-3_105-1 [https://doi.org/10.1007/978-3-662-62800-3_105-1] Ewers M (2024): Gesundheitsinformation im Schulalltag. Gesundheitskompetenz durch Schulgesundheitspflege fördern. Pflegezeitschrift 77(7), 38-41. https://doi.org/10.1007/s41906-024-2631-y [https://doi.org/10.1007/s41906-024-2631-y] Schaeffer D, Schmidt-Kaehler S, Dierks ML, Ewers M, Vogt D (2019): Strategiepapier #2 zu den Empfehlungen des Nationalen Aktionsplans. Gesundheitskompetenz in die Versorgung von Menschen mit chronischer Erkrankung integrieren. Berlin: Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz URL: https://www.nap-gesundheitskompetenz.de/2019/01/18/strategiepapier-zur-versorgung-von-menschen-mit-chronischer-erkrankung-ist-online/ [https://www.nap-gesundheitskompetenz.de/2019/01/18/strategiepapier-zur-versorgung-von-menschen-mit-chronischer-erkrankung-ist-online/] Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de [https://www.klinisch-relevant.de] P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de [kontakt@klinisch-relevant.de**]
Impfungen und MS - mit Dr. Patricia Kirschner und PD Dr. Marc Pawlitzki
Klinisch Relevant x Reine Nervensache Bevor es in die heutige Folge geht: Ab dem 05.03.2026 findet unser Live Online Kurs zum Thema "Schwindel und Gleichgewichtsstörungen" mit Dr. Max Friedrich von der Uniklinik Ulm statt. Weitere Infos zum Kurs findest Du hier: https://klinischrelevant.de/project/schwindel26/ [https://klinischrelevant.de/project/schwindel26/] 🎙️ Impfungen bei Multipler Sklerose – Was ist zu beachten? In diesem Feature von "Reine Nervensache", veröffentlicht bei Klinisch Relevant, spricht PD Dr. Marc Pawlitzki mit Dr. Patricia Kirschner (Assistenzärztin, MS-Ambulanz, Uniklinik Düsseldorf) über ein zentrales und zugleich sensibles Thema in der MS-Versorgung: Impfen und Multiple Sklerose. Gerade nach den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie ist das Thema Impfen emotional aufgeladen – bei MS-Betroffenen kommen zusätzlich Unsicherheiten hinsichtlich Schubrisiko, Krankheitsaktivität und Immuntherapie hinzu. Die Episode liefert eine fundierte Einordnung für die klinische Praxis. ⸻ 🧠 Grundlagen: Warum impfen wir überhaupt? Impfungen dienen der gezielten Aktivierung des Immunsystems, um einen protektiven Antikörperschutz aufzubauen – ohne die eigentliche Erkrankung durchmachen zu müssen. Unterschieden wird zwischen: • Lebendimpfstoffen (abgeschwächte, vermehrungsfähige Erreger) • Totimpfstoffen (inaktivierte Erreger oder Bestandteile) Während manche Impfungen nach Grundimmunisierung lebenslangen Schutz bieten, erfordern andere – z. B. Tetanus – regelmäßige Auffrischungen gemäß den Empfehlungen der Ständige Impfkommission (STIKO). ⸻ 🔬 Impfen und MS: Besteht ein Schubrisiko? Eine der häufigsten Fragen in der MS-Sprechstunde: Kann eine Impfung einen Schub auslösen? Die aktuelle Datenlage ist klar: • ✅ Totimpfstoffe sind sicher und führen nicht zu einer erhöhten Schubrate oder Krankheitsprogression. • ⚠️ Lebendimpfstoffe erfordern eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung – insbesondere bei noch nicht immunmodulatorisch behandelten Patient:innen. Ein aktuelles Konsensuspapier der European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) betont, dass Lebendimpfungen bei unbehandelten MS-Patient:innen unter bestimmten Bedingungen möglich sind, sofern eine sorgfältige Indikationsstellung erfolgt. ⸻ 🗂️ Impfpass-Check: Frühzeitig planen! Ein zentrales Learning aus der Episode: 📌 Der Impfpass sollte bereits beim Erstgespräch in der MS-Ambulanz vorliegen. Warum? MS-Patient:innen gelten: 1. per se als vulnerabler für Infektionen (Autoimmunerkrankung) 2. erhalten häufig immunmodulatorische oder immunsuppressive Therapien, die Impfantwort und Impfzeitpunkt beeinflussen Fehlende Impfungen sollten möglichst vor Therapiebeginn nachgeholt werden, da: • Unter hochwirksamen Antikörpertherapien die Impfantwort reduziert sein kann. • Impfzeitpunkte teilweise exakt zwischen Therapiezyklen geplant werden müssen. • Bei manchen Therapien Wartezeiten (z. B. 4 Wochen) nach Impfung empfohlen werden. ⸻ ⚖️ Dilemma: Aktiver Schub vs. fehlende Impfungen Ein häufiges klinisches Szenario: • Frisch diagnostizierte MS • Hohe Krankheitsaktivität • Fehlende Impfungen • Geplanter rascher Therapiebeginn Hier ist eine individuelle Abwägung erforderlich: Optionen können sein: 1. Impfungen priorisieren und Therapiebeginn verzögern 2. Sofortige Therapieeinleitung und Impfungen später 3. Überbrückung mit moderat wirksamer Therapie (z. B. Plattformtherapie), um Impfungen sicher durchzuführen und anschließend Eskalation Die Entscheidung hängt ab von: • Infektionsrisiko (z. B. Kinderkontakt, Schwangerschaftswunsch) • Art der fehlenden Impfung (Lebend- vs. Totimpfstoff) • MS-Aktivität • Geplanter Immuntherapie ⸻ 🎯 Take-Home-Messages für die Praxis • 🧾 Impfstatus frühzeitig erheben – idealerweise bei Diagnosestellung • 💉 Totimpfstoffe sind bei MS sicher • ⚠️ Lebendimpfstoffe individuell abwägen • ⏳ Impfungen möglichst vor hochwirksamer Therapie durchführen • 🤝 Interdisziplinäre Abstimmung (Neurologie, Hausärzt:innen, ggf. Gynäkologie) ist essenziell • 📚 Orientierung an STIKO- und ECTRIMS-Empfehlungen Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. 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Histologie klarzelliges Nierenzellcarcinom - mit PD Dr. med. Christiane Kümpers und Prof. Sven Perner
Klinisch Relevant Podcast x Patho auf's Ohr Heute hörst Du eine Feature Folge von "Patho auf´s Ohr" von und mit PD Dr. med. Charlotte Kümpers und Prof. Sven Perner! 🎙️ Histologie: Klarzelliges Nierenzellkarzinom Stanzbiopsie, Immunhistochemie & WHO/ISUP-Grading verständlich erklärt In dieser Folge von „Patho aufs Ohr“ – im Rahmen von Klinisch Relevant – besprechen Dr. Christiane Kümpers und Prof. Sven Perner einen klassischen histopathologischen Fall: 👉 Eine Stanzbiopsie aus dem rechten Oberpol der Niere mit Verdacht auf Malignität. Im Fokus steht das klarzellige Nierenzellkarzinom (ccRCC) – die häufigste Form des Nierenzellkarzinoms. ⸻ 🧪 Der Fall im Überblick • Patientin: 57 Jahre • Einsendung: Stanzbiopsie, rechter Nierenoberpol • Fragestellung: Malignom? Dignität? → Zytobefundung gewünscht • Dringlichkeit: Hoch (klinische Relevanz für Therapieentscheidung) ⸻ 🔬 Histologie: Was zeigt die HE- und PAS-Färbung? Mikroskopisch zeigen sich: • Reguläres Nierenparenchym mit Glomeruli und Tubuli • Übergang zu atypischer Zellpopulation • Nestartig angeordnete Zellen • Helles bis klares Zytoplasma • Monotone Zellkerne • Keine sichtbaren Nukleolen in 400-facher Vergrößerung 💡 Das klare Zytoplasma ist typisch für das klarzellige Nierenzellkarzinom. ⸻ 🧬 Immunhistochemie – Warum und welche Marker? Zur Bestätigung und Subtypisierung wurden folgende Marker eingesetzt: 👉 Das immunhistochemische Profil bestätigt die morphologische Verdachtsdiagnose. Marker PAX8: Positiv Hinweis auf renale Herkunft RCC: Positiv Typischer Marker für Nierenzellkarzinome CD10: Positiv Häufig bei klarzelligem RCC CK7: Negativ Spricht gegen papilläre Subtypen ⸻ 🏷️ Endgültige Diagnose Klarzelliges Nierenzellkarzinom, gut differenziert (G1) nach WHO/ISUP-Klassifikation ⸻ 📊 WHO/ISUP-Grading – Warum Nukleolen entscheidend sind Früher wurde das sogenannte Fuhrman-Grading verwendet (Kernmorphologie). Heute erfolgt das Grading nach WHO/ISUP, basierend auf der: ➡️ Prominenz der Nukleolen • Keine sichtbaren Nukleolen bei 400-facher Vergrößerung → G1 • Bessere Korrelation mit klinischem Verlauf Das zeigt: Moderne Pathologie ist evidenzbasiert und prognoserelevant. ⸻ 🧾 Tumorklassifikation (ICD-O) Beispiel aus der Folge: • C64.9 → Lokalisation Niere • M8310/3 → Klarzelliges Nierenzellkarzinom • G1 → Gut differenziert Ein TNM-Stadium ist bei Biopsiematerial nicht möglich – hierfür benötigt man ein Resektat. ⸻ 🎓 Lernpunkte aus der Folge ✔️ Morphologie bleibt die Basisdiagnostik ✔️ Immunhistochemie dient der Bestätigung & Subtypisierung ✔️ WHO/ISUP-Grading basiert auf Nukleolen ✔️ Biopsien erlauben kein vollständiges TNM-Staging ✔️ Klarzelliges RCC ist das häufigste Nierenzellkarzinom ⸻ 🔎 Ausblick In kommenden Folgen widmen sich die Hosts weiteren Subtypen des Nierenzellkarzinoms, u. a. dem papillären RCC. ⸻ 🎧 Über „Patho aufs Ohr [https://pathoaufsohr.podbean.com/]“ „Patho aufs Ohr“ bringt Pathologie praxisnah und verständlich in den klinischen Alltag – mit Fallbeispielen, Diagnostik-Tipps und Hintergrundwissen für Ärzt:innen und medizinisches Fachpersonal Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de [https://www.klinisch-relevant.de] P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de [kontakt@klinisch-relevant.de**]
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