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Psychiatrische Vorstellungsgründe in deutschen Notfallambulanzen - mit Dr. Heribert Kirchner

😲117 min · 6. juni 2026
Billede af episoden Psychiatrische Vorstellungsgründe in deutschen Notfallambulanzen - mit Dr. Heribert Kirchner

Beskrivelse

Nichtdringliche psychiatrische Vorstellungsgründe in deutschen Notaufnahmen Dr. Heribert Kirchner Worum geht’s in dieser Folge? Psychiatrische Patient:innen gehören längst zum Alltag deutscher Notaufnahmen. Doch wie häufig stellen sich Menschen mit psychischen Beschwerden vor, ohne dass ein akut behandlungsbedürftiger Notfall vorliegt? Welche Diagnosen stehen dahinter? Und was bedeutet das für ein Gesundheitssystem, dessen Notaufnahmen zunehmend an ihre Belastungsgrenzen geraten? In dieser Folge spricht Dr. Heribert Kirchner über die erste bundesweite Studie zu nichtdringlichen psychiatrischen Vorstellungen in deutschen Notaufnahmen und ordnet die Ergebnisse aus versorgungswissenschaftlicher Perspektive ein. Zu Gast Dr. Heribert Kirchner ist Psychiater und Versorgungsforscher. Gemeinsam mit Kolleg:innen um Prof. Broska und Prof. Pajonk untersuchte er erstmals bundesweit die Entwicklung psychiatrischer Notfallvorstellungen anhand von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Die Studie im Überblick "Trends in Non-Urgent Mental Health Presentations to Emergency Departments – Insights from the First Nationwide Study in Germany" Veröffentlicht in der Fachzeitschrift Psychiatry Research. Was wurde untersucht? Bisher gab es in Deutschland kaum belastbare Daten zur Frage, wie häufig sich Menschen mit nichtdringlichen psychiatrischen Beschwerden in Notaufnahmen vorstellen. Für die Studie wurden bundesweite Abrechnungsdaten analysiert: * Zeitraum: 2012–2022 * bundesweite Datenerhebung * interdisziplinäre Notaufnahmen * psychiatrische Diagnosen mit Notfallkennzeichnung Damit liefert die Arbeit erstmals einen Überblick über die Entwicklung psychiatrischer Notfallvorstellungen über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren. Zentrale Ergebnisse Psychiatrische Notfälle sind kein Randphänomen Psychiatrische Vorstellungsgründe gehören mittlerweile zu den häufigsten Gründen für eine Notaufnahmevorstellung. Im Vergleich der Fachbereiche liegen sie hinter: 1. internistischen Notfällen 2. traumatologisch-unfallchirurgischen Notfällen 3. neurologischen Notfällen und zählen damit zu den versorgungsrelevanten Patientengruppen in deutschen Notaufnahmen. Wie häufig sind nichtdringliche psychiatrische Vorstellungen? Die Analyse zeigt: * geschätzt 250.000 bis 300.000 nichtdringliche psychiatrische Vorstellungen pro Jahr * etwa 2–3 % aller Notaufnahmekontakte * deutlicher Anstieg über den Beobachtungszeitraum Obwohl der prozentuale Anteil zunächst klein erscheint, entstehen aufgrund der hohen Gesamtzahl von Notaufnahmebesuchen erhebliche absolute Fallzahlen. Welche Diagnosen stehen im Vordergrund? Angst- und Panikstörungen Eine der überraschendsten Beobachtungen der Studie: * Angst- und Panikstörungen machten einen besonders großen Anteil der nichtdringlichen Vorstellungen aus. Die Forschenden hatten ursprünglich erwartet, dass depressive Erkrankungen häufiger vertreten sein würden. Affektive Störungen Ebenfalls häufig: * depressive Episoden * andere affektive Erkrankungen Substanzassoziierte Vorstellungen Besonders relevant: * alkoholassoziierte Vorstellungsgründe Darüber hinaus wurden cannabisassoziierte Vorstellungen gesondert analysiert. Warum landen Betroffene in der Notaufnahme? Die Folge diskutiert verschiedene Ursachen: Hohe Verfügbarkeit der Notaufnahme Für viele Menschen ist die Notaufnahme: * rund um die Uhr erreichbar * niedrigschwellig zugänglich * als kompetente Anlaufstelle bekannt Mangelnde Versorgungsangebote Häufige Gründe: * lange Wartezeiten auf ambulante Termine * regionale Unterversorgung * fehlende Krisenangebote Viele Betroffene erleben ihre Situation subjektiv als Notfall und suchen deshalb Hilfe in der Zentralen Notaufnahme. Sinkende Gesundheitskompetenz? Diskutiert wird außerdem die Frage, ob Patient:innen heute schwieriger einschätzen können, welche Beschwerden tatsächlich notfallmedizinisch behandelt werden müssen und welche besser in anderen Versorgungsstrukturen aufgehoben wären. ⚠️ Besondere Herausforderungen für Notaufnahmen Psychiatrische Notfälle sind schwer zu triagieren Im Gegensatz zu: * Schlaganfall * Herzinfarkt * Trauma existieren für viele psychiatrische Beschwerden keine klaren diagnostischen Algorithmen. Das stellt Notaufnahmen vor besondere Herausforderungen: * schwierige Priorisierung * hoher Gesprächsbedarf * begrenzte psychiatrische Expertise vor Ort Überfüllung hat Konsequenzen Die zunehmende Belastung deutscher Notaufnahmen ist mehr als ein organisatorisches Problem. Überfüllte Notaufnahmen sind assoziiert mit: * längeren Wartezeiten * geringerer Versorgungsqualität * längeren Aufenthaltsdauern * erhöhter Mortalität Lösungsansätze Diskutiert werden verschiedene Strategien: * bessere Patientensteuerung * Ausbau von Bereitschaftsdienststrukturen * integrierte Leitstellenmodelle * stärkere Aufklärung der Bevölkerung * Verbesserung ambulanter psychiatrischer Versorgungsangebote * telemedizinische Konzepte Dabei wird deutlich: Eine nachhaltige Lösung kann nur durch Veränderungen sowohl auf Patienten- als auch auf Systemebene gelingen. Take-Home Messages * Psychiatrische Vorstellungsgründe gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der Notaufnahme. * Nichtdringliche psychiatrische Vorstellungen nehmen seit Jahren zu. * Angst- und Panikstörungen spielen eine größere Rolle als bislang angenommen. * Überfüllte Notaufnahmen beeinträchtigen die Versorgungsqualität nachweislich. * Psychiatrische Patient:innen benötigen oft andere Versorgungsstrukturen als klassische Notfallpatient:innen. * Die Ergebnisse der Studie haben hohe gesundheitspolitische und versorgungswissenschaftliche Relevanz. 📖 Weiterführende Literatur Kirchner H. et al. Trends in Non-Urgent Mental Health Presentations to Emergency Departments – Insights from the First Nationwide Study in Germany [https://link.springer.com/article/10.1186/s12888-025-07368-0] 🎧 Hörenswert für * Ärzt:innen in Notaufnahme, Psychiatrie und Allgemeinmedizin * Pflegefachpersonen * Rettungsdienstpersonal * Versorgungsforscher:innen * Gesundheitsmanager:innen * Gesundheitspolitisch Interessierte 🔗 Weitere Informationen * Klinisch Relevant [https://www.klinisch-relevant.de?utm_source=chatgpt.com] Eine spannende Folge über die Schnittstelle zwischen Psychiatrie, Notfallmedizin und Gesundheitssystem – und darüber, warum steigende Patientenzahlen allein noch nicht die ganze Geschichte erzählen. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. 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Billede af episoden Schmerztherapie in der Palliativmedizin - mit Dr. Katja Vogelsang

Schmerztherapie in der Palliativmedizin - mit Dr. Katja Vogelsang

Schmerzmanagement in der Palliativmedizin In dieser Episode diskutieren wir mit Dr. Katja Vogelsang, Chefärztin einer Schmerzklinik, die wichtigsten Strategien für eine effektive und patientenorientierte Schmerztherapie in der Palliativmedizin. Sie teilt wertvolle klinische Tipps, aktuelle Medikamente und die Bedeutung der Beziehungsarbeit im Umgang mit Patientinnen und Patienten. Hauptthemen: * Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Schmerztherapie bei palliativ und kurativen Patienten * Klinische Prinzipien für eine vorsichtige Dosisfindung und Vermeidung von Nebenwirkungen * Bedeutung der Patient-Beziehung, Individualisierung der Therapie und Vertrauen aufbauen * Einsatz spezifischer Medikamente: Opioide, Buprenorphin, Fentanyl, Coanalgetika * Tipps fürs Arzneimittelmanagement und die - - Zusammenarbeit mit Hausärzten * Umgang mit Patientenängsten vor Medikamenten, insbesondere Opioiden * Einführung von digitalen Tools und Apps für die Dosierungshilfe Timestamps 00:00 - Begrüßung und Vorstellung von Dr. Katja Vogelsang 01:28 - Unterschiedliche Anforderungen in der Schmerztherapie bei palliativ vs. kurativen Patienten 02:39 - Prinzipien für eine gute Schmerztherapie: schrittweise Dosisfindung und Geduld 03:50 - Bedeutung der individuellen Anamnese und Situationsanalyse 05:21 - Ursachen der Schmerzen und Bedeutung der Genese für Therapieauswahl 07:20 - Umgang mit Ängsten älterer Patienten vor Schmerzmedikamenten 08:19 - Vertrauensaufbau und Beziehungspflege im Therapiemanagement 10:44 - Wichtige Schmerzmedikamente und deren Einordnung (z. B. Tildin, Morphin, Fentanyl) 11:55 - Einsatz von Tildin bei opioid-naiven Patienten und Besonderheiten 15:10 - Hydromorphon: Vorteile, Einsatzbereiche und Umrechnungsfaktoren 16:24 - Bedeutung der Morphindosierung und verschiedene Darreichungsformen 20:27 - Einsatz des Fentanyl-Pflasters – Potenz und Richtlinien 23:39 - Überprüfung alter Medikamente und Vermeidung unnötiger Polypharmazie 25:36 - Buprenorphin: Low-Dose-Therapie und Hautreaktionen 29:16 - L-Polamidon bei neuropathischen Schmerzen 31:51 - Anwendung von Dosis-Apps für die Opioid-Titration 32:14 - Wann Coanalgetika im palliativen Setting sinnvoll sind 33:07 - Einsatz von Antidepressiva und Antikonvulsiva bei neuropathischen Schmerzen 35:29 - Konsensfindung mit Patientinnen und Patienten bei der Medikamentenwahl 36:39 - Abschluss, Ausblick auf weitere Themen und Verabschiedung Ressourcen & Links Wenn du mehr von Dr. Vogelsang hören möchtest, schau dir auch die vorherige Folge zum Thema Symptomkontrolle [https://open.spotify.com/episode/0kH2yLGSAy0ARRvX0Yg8O1?si=Hw1AAOroQDOD6WZTdl6Khg&utm_source=copy-link] an. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

I går38 min
Billede af episoden Beta-Blocker Intoxikation: der unterschätzte internistische Notfall - mit Dr. Isabel Lück

Beta-Blocker Intoxikation: der unterschätzte internistische Notfall - mit Dr. Isabel Lück

Klinisch Relevant x NotfallGuru 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert. 👉 Lust auf berufliche Abwechslung? Die Hire a Doctor Group vermittelt Sie als Notfallsanitäter:in [https://hireadoctor.de/rettungsdienst/?mtm_campaign=podcast-notfallguru-retter], Notfallmediziner:in [https://hireadoctor.de/notarzt-vermittlung/?mtm_campaign=podcast-notfallguru-arzt] oder Notfallpfleger:in [https://hireadoctor.de/pflege/?mtm_campaign=podcast-notfallguru-pflege] für befristete Einsätze in Notaufnahmen oder Rettungsdienste. Sie bestimmen, wann, wo und wie lange Sie eingesetzt werden. Sie erhalten neue Einblicke und eine attraktive Bezahlung. 👉 Zeit für den nächsten Karriereschritt? Die Hire a Doctor Group besetzt ärztliche und pflegerische Fach- und Führungspositionen [https://hireadoctor.de/personalberatung-im-gesundheitswesen/?mtm_campaign=podcast-notfallguru-arzt-fest] in Gesundheitseinrichtungen. Wir begleiten und beraten Sie im Bewerbungsprozess. Nutzen Sie unser Netzwerk, um ihre neue Stelle zu finden – auch wenn Sie derzeit noch nicht suchen! Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um! [https://klinischrelevant.de/fortbildungen/] BETA-BLOCKER-INTOXIKATION – DER UNTERSCHÄTZTE INTERNISTISCHE NOTFALL Beta-Blocker gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten überhaupt. Doch was passiert bei einer Überdosierung? Welche Symptome sind typisch, welche Wirkstoffe sind besonders gefährlich und wie sieht eine moderne Notfalltherapie aus? In dieser Folge der Reihe Klinisch Relevant x NotfallGuru sprechen wir mit der Notfallmedizinerin Dr. Isabel Lück über die Versorgung von Patient:innen mit Beta-Blocker-Intoxikationen. Gemeinsam beleuchten sie die pathophysiologischen Grundlagen, typische klinische Verläufe und die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen – von Atropin und Glukagon bis hin zur High-Dose-Insulin-Therapie und Lipidrescue. Eine praxisnahe Folge für alle, die in der Akut- und Notfallmedizin tätig sind. THEMEN DIESER FOLGE * Beta-Blocker-Intoxikation: Epidemiologie und Ursachen * Pharmakologie und Unterschiede zwischen den einzelnen Beta-Blockern * Typische Symptome und klinische Warnzeichen * Diagnostik in Notaufnahme und Rettungsdienst * Bradykardie, Hypotonie und kardiogener Schock * Die Rolle von Glukagon, Katecholaminen und Atropin * High-Dose-Insulin-Euglykämie-Therapie (HIET) * Lipidrescue bei lipophilen Beta-Blockern * Extrakorporale Verfahren und temporäres Pacing * Praktische Tipps für die Versorgung kritisch kranker Patient:innen TAKE-HOME MESSAGES * Schwere Beta-Blocker-Intoxikationen können rasch zu Bradykardie, Hypotonie und kardiogenem Schock führen. * Die Therapie erfordert ein strukturiertes Vorgehen und häufig den frühzeitigen Einsatz spezifischer Antidote und intensivmedizinischer Maßnahmen. * Glukagon ist ein wichtiger Baustein der Akuttherapie, seine Wirksamkeit ist jedoch individuell unterschiedlich. * Die High-Dose-Insulin-Therapie hat sich als effektive Behandlungsoption bei schweren Vergiftungen etabliert. * Eine frühzeitige Rücksprache mit einem Giftinformationszentrum kann das therapeutische Vorgehen wesentlich unterstützen. * Bei schweren Verläufen ist eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Notaufnahme, Intensivmedizin und klinischer Toxikologie entscheidend. HÖRENSWERT FÜR * Notfallmediziner:innen * Intensivmediziner:innen * Anästhesist:innen * Internist:innen * Notfallsanitäter:innen * Pflegefachpersonen in Notaufnahme und Intensivmedizin * Medizinstudierende * Ärzt:innen in Weiterbildung WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN * Klinisch Relevant [https://www.klinisch-relevant.de] * NotfallGuru [https://notfallguru.de] * ToxInfo [https://www.toxinfo.de/] Eine kompakte und praxisorientierte Folge über einen seltenen, aber potenziell lebensbedrohlichen Notfall. Ideal für alle Healthcare Professionals, die Patient:innen mit Intoxikationen sicher diagnostizieren und leitliniengerecht behandeln möchten. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. 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💜🔥223. juli 202618 min
Billede af episoden Rechtsmedizin zwischen Wissenschaft und Wirklichkeit - mit Prof. Michael Tsokos

Rechtsmedizin zwischen Wissenschaft und Wirklichkeit - mit Prof. Michael Tsokos

[Kennst Du schon die Forbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um!](https://klinischrelevant.de/fortbildungen/) [https://klinischrelevant.de/fortbildungen/]) RECHTSMEDIZIN ZWISCHEN WISSENSCHAFT UND WIRKLICHKEIT – IM GESPRÄCH MIT PROF. MICHAEL TSOKOS Die Rechtsmedizin fasziniert viele Menschen – nicht zuletzt durch True-Crime-Formate und Krimiserien. Doch wie sieht der Alltag eines Rechtsmediziners wirklich aus? Was macht dieses Fach so besonders, welche Herausforderungen bringt es mit sich und was können wir aus der täglichen Konfrontation mit Tod und Gewalt über das Leben lernen? In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Michael Tsokos, einem der bekanntesten Rechtsmediziner Deutschlands. Es geht um bewegende Erfahrungen aus dem Berufsalltag, den Umgang mit belastenden Fällen, die Unterschiede zwischen Realität und Fiktion sowie die Zukunft der Rechtsmedizin im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Ein eindrucksvolles Gespräch über ein Fachgebiet, das weit mehr ist als Kriminalistik. THEMEN DIESER FOLGE * Der Alltag in der Rechtsmedizin und der Umgang mit Gewalt und Tod * Wie die Arbeit den Blick auf das Leben verändert * Warum Rechtsmediziner:innen anders mit belastenden Situationen umgehen * Psychische Belastung und Resilienz in der Rechtsmedizin * True Crime: Was stimmt – und was ist reine Fiktion? * Häufige Irrtümer über die Arbeit im Sektionssaal * Nachwuchsmangel in der Rechtsmedizin * Welche Rolle spielen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz? * Warum die Rechtsmedizin auch in Zukunft ein unverzichtbares medizinisches Fach bleiben wird TAKE-HOME MESSAGES * Die Realität der Rechtsmedizin ist häufig deutlich komplexer und belastender als ihre Darstellung in Film und Fernsehen. * Die tägliche Auseinandersetzung mit außergewöhnlichen Todesfällen verändert den Blick auf das Leben und dessen Endlichkeit. * Rechtsmedizin ist hochspezialisierte medizinische und wissenschaftliche Arbeit – keine kriminalistische Detektivarbeit. * Der Nachwuchsmangel stellt auch die Rechtsmedizin vor große Herausforderungen. * Trotz technischer Fortschritte bleibt die Erfahrung und klinische Expertise von Rechtsmediziner:innen auf absehbare Zeit unersetzlich. HÖRENSWERT FÜR * Ärzt:innen aller Fachrichtungen * Medizinstudierende * Rechtsmediziner:innen und Patholog:innen * Notfallmediziner:innen * Pflegefachpersonen * Rettungsdienstmitarbeitende * Alle Healthcare Professionals mit Interesse an Forensik und Medizinethik WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN * Klinisch Relevant [https://www.klinisch-relevant.de] * Michael Tsokos [https://dr-tsokos.com/] Eine außergewöhnliche Folge über die Schnittstelle von Medizin, Wissenschaft und Justiz. Prof. Michael Tsokos gibt einen seltenen Einblick in ein Fachgebiet, das den Tod untersucht – und dabei viel über das Leben lehrt. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de [https://www.klinisch-relevant.de] P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de [kontakt@klinisch-relevant.de**]

21. juli 202642 min
Billede af episoden Hereditäre Epidermolysen: wenn die Haut so fragil wie ein Schmetterlingsflügel wird - mit Dr. Alice Martin

Hereditäre Epidermolysen: wenn die Haut so fragil wie ein Schmetterlingsflügel wird - mit Dr. Alice Martin

Hereditäre Epidermolysen – Wenn die Haut so fragil wie ein Schmetterlingsflügel wird Hereditäre Epidermolysen, auch als „Schmetterlingskrankheit“ bekannt, gehören zu den seltenen genetischen Hauterkrankungen. Bereits geringe mechanische Belastungen können bei den Betroffenen zu schmerzhaften Blasen, Erosionen und teilweise schweren Hautschäden führen. Doch welche Formen der Erkrankung gibt es, welche genetischen Veränderungen liegen zugrunde und welche therapeutischen Möglichkeiten stehen zur Verfügung? In dieser Folge der Reihe Klinisch Relevant x mediLogin geben wir einen kompakten Überblick über die hereditären Epidermolysen. Dabei werden die wichtigsten Krankheitsformen, ihre genetischen Ursachen, klinischen Besonderheiten und diagnostischen Verfahren vorgestellt. Außerdem wird erläutert, warum ein konsequentes Wundmanagement und eine interdisziplinäre Betreuung für die Betroffenen von zentraler Bedeutung sind. THEMEN DIESER FOLGE * Hereditäre Epidermolysen („Schmetterlingskrankheit“) * Die drei Hauptgruppen: Epidermolysis bullosa simplex, junktionalis und dystrophica * Genetische Ursachen und Vererbungsmuster * Unterschiede in der Lokalisation der Blasenbildung * Klinische Verläufe von milden bis schwersten Formen * Haut-, Schleimhaut-, Nagel- und Zahnbeteiligung * Immunhistochemische und molekulargenetische Diagnostik * Symptomatische Therapie und modernes Wundmanagement * Psychologische Unterstützung für Betroffene und Angehörige fileciteturn18file0L508-L510 TAKE-HOME MESSAGES * Hereditäre Epidermolysen umfassen mehr als 20 genetisch bedingte Erkrankungsformen. * Die genaue Lokalisation der Gewebetrennung bestimmt Klinik und Prognose. * Während Epidermolysis bullosa simplex meist ohne Narbenbildung abheilt, führen dystrophe Formen häufig zu ausgeprägten Narbenbildungen. * Die Diagnostik basiert auf klinischer Beurteilung, Immunhistochemie und molekulargenetischer Analyse. * Da bislang keine kausale Therapie verfügbar ist, stehen Prävention von Hautschäden, Wundversorgung und symptomatische Behandlung im Vordergrund. * Die psychosoziale Begleitung von Patient:innen und Familien ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. HÖRENSWERT FÜR * Dermatolog:innen * Pädiater:innen * Humangenetiker:innen * Pflegefachpersonen in der Wundversorgung * Medizinstudierende * Ärzt:innen in Weiterbildung * Alle Healthcare Professionals mit Interesse an seltenen Erkrankungen WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN * Klinisch Relevant [https://www.klinisch-relevant.de] * mediLogin [https://www.medi-login.com] Eine kompakte Folge über eine seltene, aber eindrucksvolle Erkrankungsgruppe, die zeigt, wie eng Genetik, Dermatologie und interdisziplinäre Versorgung miteinander verbunden sind. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de [https://www.klinisch-relevant.de] P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de [kontakt@klinisch-relevant.de**]

18. juli 20267 min
Billede af episoden Gerontopsychiatrie multiprofessionell - mit Walter Hewer, Vjera Holthoff-Detto, Simone Schmidt und Kathrin Seifert

Gerontopsychiatrie multiprofessionell - mit Walter Hewer, Vjera Holthoff-Detto, Simone Schmidt und Kathrin Seifert

Kohlhammer x Klinisch Relevant **Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne einmal um! [https://klinischrelevant.de/fortbildungen/] Klinisch. Relevant. Gemeinsam. In dieser Sonderreihe mit dem Kohlhammer-Verlag [https://www.kohlhammer.de/] interviewen wir hochkarätige medizinische Experten, die zuletzt Bücher bei Kohlhammer veröffentlicht haben. In diesem Podcast durften wir mit den Herausgebern des Buches Gerontopsychiatrie multiprofessionell [https://shop.kohlhammer.de/gerontopsychiatrie-multiprofessionell-41170.html#147=22] sprechen. Gerontopsychiatrie multiprofessionell – Warum die Versorgung älterer Menschen Teamarbeit braucht In dieser Folge von Klinisch Relevant sprechen wir in Kooperation mit dem Kohlhammer Verlag über das Buch Gerontopsychiatrie multiprofessionell. Moderator und Facharzt für Psychiatrie Simon Kurzhals begrüßt die Herausgeber:innen und Autor:innen Prof. Dr. Walter Hewer, Prof. Dr. Vjera Holthoff-Detto, Simone Schmidt und Prof. Dr. Kathrin Seifert. Gemeinsam geben sie einen Einblick in das Fachgebiet der Gerontopsychiatrie und erläutern, warum die psychiatrische Versorgung älterer Menschen besondere Anforderungen mit sich bringt. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, wodurch sich die Gerontopsychiatrie von der Erwachsenenpsychiatrie unterscheidet. Die Gesprächspartner:innen beleuchten die besonderen Herausforderungen, die sich durch Multimorbidität, altersbedingte Veränderungen sowie die enge Verzahnung somatischer, psychischer und sozialer Aspekte ergeben. Deutlich wird dabei, dass eine hochwertige Versorgung älterer Menschen nur durch eine enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen gelingen kann. Ein weiterer Schwerpunkt der Episode ist die Entstehung des Buches Gerontopsychiatrie multiprofessionell. Die Autor:innen berichten von der Idee hinter dem Werk und erläutern, weshalb Expert:innen aus unterschiedlichen Professionen an seiner Entwicklung beteiligt waren. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern und den Austausch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen nachhaltig zu verbessern. Themen dieser Episode Was versteht man unter Gerontopsychiatrie? Besonderheiten psychiatrischer Erkrankungen im höheren Lebensalter Die Bedeutung von Multimorbidität und komplexen Versorgungssituationen Warum interprofessionelle Zusammenarbeit in der Gerontopsychiatrie unverzichtbar ist Entstehung und Zielsetzung des Buches Gerontopsychiatrie multiprofessionell Wie ein gemeinsames Fachverständnis die Versorgung älterer Menschen verbessern kann Zu Gast Simon Kurzhals (Moderation) Prof. Dr. Walter Hewer Prof. Dr. Vjera Holthoff-Detto Simone Schmidt Prof. Dr. Kathrin Seifert Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören! Informationen zum Buch Hewer et al. – Psychiatrische Erkrankungen im Alter behandeln – Multiprofessionelle Zusammenarbeit als Erfolgsschlüssel • Thema: Gerontopsychiatrie • Herausgeber im Gespräch: Walter Hewer, Vjera Holthoff-Detto, Simone Schmidt, Kathrin Seifert • Infos zu den Herausgebern: o Prof. Dr. med. Walter Hewer ist Psychiater, Internist und Geriater. Bis 2019 war er Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie am Klinikum Christophsbad in Göppingen, wo er weiterhin ärztlich tätig ist. o Prof. Dr. med. Vjera Holthoff-Detto ist Psychiaterin, Neurologin, klinische Geriaterin und Psychoanalytikerin. Sie ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, TU Dresden. o Simone Schmidt ist Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Qualitätsmanagerin in der Pflegedirektion des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim. o Prof. Dr. paed. Kathrin Seifert ist Professorin für Kunsttherapie an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg und als Kunsttherapeutin tätig am Uniklinikum Bonn, Klinik für Psychiatrie. Mit Beiträgen von: Walter Hewer, Vjera Holthoff-Detto, Simone Schmidt, Kathrin Seifert, Andreas Kruse, Christoph Betz, Hermann Brandenburg, Cornelius Bollheimer, Nora Bötel, Kathrin Büter, Heinrich Burkhardt, Thorsten Detto, Petra Dykierek, Claudia Eckstein, Rosa Adelinde Fehrenbach, Andreas Fellgiebel, Tim Fleiner, Mirja Geelvink, Tamara Großmann, Hans Gutzmann, Ralf-Peter Häussermann, Karsten Henkel, Charlotte Henn-Kollen, Rolf Hirsch, Rüdiger Holzbach, Siegfried Huhn, Frank Jessen, Julia Jockusch, Angelika Kartmann, Barbara Klein, Ursula Kling, Daniel Kopf, Ute Lewitzka, Julia Liebens, Gesine Marquardt, Dorothea Muthesius, André Nienaber, Ina Nitschke, Antje Orwat-Fischer, Ernst Pallenbach, Heike Petereit-Zipfel, Wolfgang Reuter, Alexander Sartorius, Uwe Sperling, Anne Stöhr, Christine Thomas, Günter Thomas, Gabriele Valerius, Benjamin Volmar, Svenja Wleklinski, Alexandra Wuttke-Linnemann und Harald Zellner. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! 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16. juli 202657 min