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Biskotten, Basics & bisschen Horror

1 h 15 min · 11. maj 20261 h 15 min
episode Biskotten, Basics & bisschen Horror cover

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Christian ist zurück aus Italien und bringt La Dolce Vita mit: Naturcampingplatz, Tiny House, Weißwein am See, Kaulquappen-Fußpflege und die Erkenntnis, dass Urlaub zwar gut tut, aber davor und danach leider immer irgendwas eskaliert. Cathy steht währenddessen kurz vor Kreta, kämpft mit Koffer-Overthinking und hat sich ein komplettes Basic-Klamotten-System zurechtgelegt – inklusive farblich abgestimmter Bikinis. Ordnung im Kleiderschrank, Chaos im Kopf. Kennt man. (Naja, eher Frau ;-) Außerdem sprechen wir über Heizungen, Radiatoren, kalte Häuser, warme Füße und die große Frage, warum ein Delonghi-Karton nicht zwingend Kaffee bedeuten muss. Dann wird’s kulinarisch: In London wurde ein über 440 Meter langes Tiramisu gebaut, was uns sehr freut, aber auch irritiert – denn wenn irgendwo Tiramisu-Weltrekord ist, dann doch bitte in Italien und nicht zwischen Fish and Chips und Haggis. Weil es diesmal keine vorbereiteten Rubriken gibt, machen wir einfach trotzdem eine auf: Süßigkeitenverkostung. Haribo Minis in vegetarisch und vegan, Pasta Frutta, Balla Balla, blaue Monde mit Schlumpfaroma – und der feste Vorsatz, beim nächsten Mal die empfohlenen veganen Gelee-Bananen von Berggold zu besorgen. Musikalisch landen wir beim ESC, bei Conchita Wurst, Johnny Logan und Herbert Grönemeyer, der Cathy im Podcast „Dudes“ nachhaltig begeistert hat. Dazu gibt’s einen kleinen Ausblick auf Cathys neues Musikprojekt mit Simon und der Hellfield Conspiracy – irgendwo zwischen Arch Enemy und Bullet for My Valentine. Sanft wird das eher nicht. Dann biegen wir ab Richtung Anime, Märchen und Kindertrauma light. Dragon Ball als Resilienztraining? Struwwelpeter als pädagogischer Horrorfilm? Des Kaisers neue Kleider als erschreckend aktuelle Manipulationsgeschichte? Passt alles rein. Dazu empfehlen wir düstere Märchenadaptionen von Stella Tack und Christina Henry – und Christian erinnert sich an einen Griechenlandurlaub, in dem ein Horrorbuch namens „Die Ratten“ dafür sorgte, dass ein Gummihammer plötzlich wie ein legitimes Sicherheitskonzept wirkte. Gelesen wird natürlich auch: Christian berichtet von „Stein und Schatten“ von Burhan Sönmez, Cathy von drei Buchmessen hintereinander – Regensburg, Rosenheim und Ingolstadt – und einem Rosenheimer Messe-Ausblick Richtung Auerbräu Festhalle. Zum Schluss wird’s tierisch: Bergkater Tomba rettet offenbar Menschenleben, Cathys neue Katzenmitbewohnerin wächst und gedeiht, hält sich aber weiterhin ein bisschen für ein Schaf, und mit Luni herrscht gepflegte Koexistenz. Krumpi? Vielleicht. Aber sehr gemütlich krumpi. :-) Achja, für die Playlist hatten wir dann doch Energie, immerhin. Cathy platziert: Billie Eilish: Ocean Eyes The Irrepressibles: In This Shirt Christian nostalgisiert: Umberto Tozzi & Raf: Gente di Mare INXS: Mystify Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

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Biskotten, Basics & bisschen Horror

Christian ist zurück aus Italien und bringt La Dolce Vita mit: Naturcampingplatz, Tiny House, Weißwein am See, Kaulquappen-Fußpflege und die Erkenntnis, dass Urlaub zwar gut tut, aber davor und danach leider immer irgendwas eskaliert. Cathy steht währenddessen kurz vor Kreta, kämpft mit Koffer-Overthinking und hat sich ein komplettes Basic-Klamotten-System zurechtgelegt – inklusive farblich abgestimmter Bikinis. Ordnung im Kleiderschrank, Chaos im Kopf. Kennt man. (Naja, eher Frau ;-) Außerdem sprechen wir über Heizungen, Radiatoren, kalte Häuser, warme Füße und die große Frage, warum ein Delonghi-Karton nicht zwingend Kaffee bedeuten muss. Dann wird’s kulinarisch: In London wurde ein über 440 Meter langes Tiramisu gebaut, was uns sehr freut, aber auch irritiert – denn wenn irgendwo Tiramisu-Weltrekord ist, dann doch bitte in Italien und nicht zwischen Fish and Chips und Haggis. Weil es diesmal keine vorbereiteten Rubriken gibt, machen wir einfach trotzdem eine auf: Süßigkeitenverkostung. Haribo Minis in vegetarisch und vegan, Pasta Frutta, Balla Balla, blaue Monde mit Schlumpfaroma – und der feste Vorsatz, beim nächsten Mal die empfohlenen veganen Gelee-Bananen von Berggold zu besorgen. Musikalisch landen wir beim ESC, bei Conchita Wurst, Johnny Logan und Herbert Grönemeyer, der Cathy im Podcast „Dudes“ nachhaltig begeistert hat. Dazu gibt’s einen kleinen Ausblick auf Cathys neues Musikprojekt mit Simon und der Hellfield Conspiracy – irgendwo zwischen Arch Enemy und Bullet for My Valentine. Sanft wird das eher nicht. Dann biegen wir ab Richtung Anime, Märchen und Kindertrauma light. Dragon Ball als Resilienztraining? Struwwelpeter als pädagogischer Horrorfilm? Des Kaisers neue Kleider als erschreckend aktuelle Manipulationsgeschichte? Passt alles rein. Dazu empfehlen wir düstere Märchenadaptionen von Stella Tack und Christina Henry – und Christian erinnert sich an einen Griechenlandurlaub, in dem ein Horrorbuch namens „Die Ratten“ dafür sorgte, dass ein Gummihammer plötzlich wie ein legitimes Sicherheitskonzept wirkte. Gelesen wird natürlich auch: Christian berichtet von „Stein und Schatten“ von Burhan Sönmez, Cathy von drei Buchmessen hintereinander – Regensburg, Rosenheim und Ingolstadt – und einem Rosenheimer Messe-Ausblick Richtung Auerbräu Festhalle. Zum Schluss wird’s tierisch: Bergkater Tomba rettet offenbar Menschenleben, Cathys neue Katzenmitbewohnerin wächst und gedeiht, hält sich aber weiterhin ein bisschen für ein Schaf, und mit Luni herrscht gepflegte Koexistenz. Krumpi? Vielleicht. Aber sehr gemütlich krumpi. :-) Achja, für die Playlist hatten wir dann doch Energie, immerhin. Cathy platziert: Billie Eilish: Ocean Eyes The Irrepressibles: In This Shirt Christian nostalgisiert: Umberto Tozzi & Raf: Gente di Mare INXS: Mystify Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

11. maj 20261 h 15 min
episode Hummeln, Spinnen, Kreislaufschränke artwork

Hummeln, Spinnen, Kreislaufschränke

Diese Folge startet, wie man es von uns kennt: "leicht" koffeiniert und merklich überarbeitet. Aber kein Problem: Christian steht kurz vor dem wohlverdienten Toskana-Urlaub. Und Cathy? Die zieht weiter durch! Zunächst gehr es um eine mysteriösen„Mäh“-Katze ohne Schwanz, die sich einfach selbst eingeladen hat. Zwischen spirituellem Zeichen, Findelkind und möglichem Mitbewohner wird hier ernsthaft diskutiert, wie viele Katzen eigentlich noch normal sind (Spoiler: wir wissen es nicht). Während Christian gedanklich schon in der Toskana bei Rotwein und zirpenden Grillen verweilt, hält sich Cathy mit Matcha, Kaffee und Energy Drinks über Wasser und stellt sich einer sehr realen Lebensfrage: Wie viele Snacks sind zu viele Snacks? Die Subba Sach Heute wird’s mal wieder lehrreich! Cathy hält ein leidenschaftliches Plädoyer für ein oft unterschätztes Tier: die Hummel. Hummeln sind super! Und sogar effizienter als Bienen. Sie arbeiten länger, fliegen auch bei schlechtem Wetter und ohne sie gäbe es deutlich weniger Essen auf unseren Tellern. Kurz gesagt: Hummeln sind die wahren Champions, wenn es um Bestäubung geht. Dazu gibt’s Tipps für den eigenen Garten (weniger Ordnung = mehr Leben) und die Erkenntnis, dass wir alle dringend die Hummeln feiern sollten. Christian kontert mit einer ebenso starken „Subba Sach“ aus der echten Welt: Kreislaufschränke. Ja, der Name ist lustig – das Konzept dafür umso besser. Teilen statt wegwerfen, Begegnungen statt Konsum und ein kleines Stück Gemeinschaft direkt vor der Haustür. Von Büchern bis Alltagszeug – alles bekommt ein zweites Leben. Fazit: Hummeln und Kreislaufschränke machen die Welt ein bisschen besser! It's a match! Schmankerl der Folge Hier wird’s wieder herrlich wild. Christian empfiehlt einen genialen Internet-Fund: Robert Lindemann [https://www.instagram.com/robert_lindemann/] (aka der Endgegner für toxische Männlichkeits-Coaches). Seine Videos zerlegen Dating-Gurus und Alpha-Bros so trocken und pointiert, dass einem das Herz aufgeht. Cathy bringt noch mehr Wissen auf die Ohren und empfiehlt die Podcasts „Schneller schlau“ und „Wissen Weekly“. Diese Formate liefern genau das, was man manchmal braucht – kleine Aha-Momente für zwischendurch. himmeblabla Playlist Arrested Development – People Everyday The Offspring – The Kids Aren’t Alright Max Raabe – Hummel Mulberry Sky – 56 HRBS Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

20. apr. 20261 h 33 min
episode Von A wie Artemis über B wie Bushido bis zu D wie (öffentlich) Defäkieren artwork

Von A wie Artemis über B wie Bushido bis zu D wie (öffentlich) Defäkieren

Und damit raus aus der Inszenierung und rein ins ungescriptete Leben. Und das liefert. Leider. Oder zum Glück – je nachdem, wie man es sieht. Nun ja, Cathy hat eindeutig zu viel gesehen! Sie erzählt von einem Vorfall vor ihrem Haus, der wirklich schwer zu toppen ist: Später Abend, zwei Männer, einer davon hat deutlich zu tief ins Glas geschaut – und plötzlich wird der Grünstreifen neben dem Fuß- und Radweg an den Bahngleisen zur improvisierten Toilette. Wir sind gleichzeitig fassungslos und fasziniert und klären ganz nebenbei, was das eigentlich juristisch bedeutet. Öffentliche Defäkation – ein Thema, das man nicht kommen sieht (und auch nicht kommen sehen möchte!) Weil wir an Karfreitag aufnehmen und zufällig bei Folge 40 sind, betreiben wir ebenso zwangsläufig wie unbeholfen ein bisschen Hobby-Numerologie rund um die Zahl 40 – und stellen fest: Die taucht in der Bibel nicht ohne Grund so oft auf. Vierzig Tage, vierzig Nächte, Prüfungen, Übergänge. Große Nummer. Passt irgendwie. Sehr viel näher dran an euch Hörenden wird’s, als Cathy einen Spotify-Kommentar von der lieben Hörerin Bettina vorliest. Die hebt Patricks und Christians Reflektiertheit in unserer vergangenen Live-Folge hervor – und wir freuen uns ehrlich, aber bescheiden drüber. Solche Rückmeldungen zeigen, dass das hier nicht im luftleeren Raum passiert. Dann wird’s ein bisschen ernster. Ausgehend von Christians Rant sprechen wir über DSDS, über Dieter Bohlen und Bushido, über Sidos geplante Collab mit Schwurbel Xavier und damit die Frage, warum bestimmten Leuten immer wieder große Bühnen gegeben werden. Cathy erzählt in dem Zuge, dass sie selbst mal kurz davor war, bei Deutschland sucht den Superstar mitzumachen. Und wir landen ziemlich schnell bei der grundsätzlichen Frage: Wie gehen Castingshows eigentlich mit Menschen um – früher und heute? Wenn es eh schon um Abgehobenes geht, verlassen wir kurz die Erde Richtung Mond. Wir "begleiten" die aktuelle Mondmission, eruieren mythologische Bezüge – und Cathy outet sich ganz klar als Mondfan. Außerdem führen wir ganz nebenbei eine neue, völlig inoffizielle Rubrik ein: Ihr sagt uns eure Lieblingssüßigkeiten – und wir probieren uns durch. Wissenschaftlich natürlich. Fast. Und weil wir wir sind, gibt’s natürlich auch noch ein kleines Lektüren-Update. Einfach so, mittendrin. Subba Sach Cathy: Viktor Haisch auf Instagram – Good News only. Ein kleiner, aber sehr willkommener Gegenpol zum täglichen Doomscrolling. Christian: Das neue Bikesharing-System „Myradl“ im MVV-Gebiet – besser integriert, klarer strukturiert und mit dem Versuch, Mobilität endlich sinnvoll zu vernetzen. Schmankerl der Folge Cathy: Bier. Und die Tatsache, dass Bierbrauen ursprünglich Frauensache war – bevor sich das Patriarchat auch hier durchgesetzt hat. Zeit, sich das wieder zurückzuholen. Christian: Neue Forschung zur Klitoris – erstmals vollständig kartiert, komplexer als lange angenommen und ein überfälliger Schritt für Medizin und Aufklärung. Playlist Cathy: Chappell Roan – Pink Pony Club Olivia Dean – Man I Need Christian: Allie Sherlock – I Don’t Need Saving RAYE – Where Is My Husband Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

6. apr. 20261 h 24 min
episode Elvis, Heino und ganz viel Collien artwork

Elvis, Heino und ganz viel Collien

Glitzer, Giraffenzungen und der Moment, in dem’s kippt Unsere Live-Folge wirkt noch nach – im besten Sinne. Wir haben selbst nochmal reingehört, drüber gelacht und uns gleichzeitig gedacht: „Da wäre noch mehr gegangen.“ Klassiker. Grüße gehen raus an Patrick und Devado, deren neue Single „Dankbar“ pünktlich zum Aufnahmetag erscheint und direkt eine kleine Empfehlung bekommt. Während draußen die Leipziger Buchmesse das Internet flutet, sitzt Cathy mit massivem FOMO im Studio – entscheidet aber kurzerhand: nächstes Jahr eigener Stand. Manifestiert ist manifestiert! Bis dahin wird Rosenheim zur Alternative: Buchmesse im Gasthof Höhensteiger am 18. und 19. April, 100 Ausstellende, eigene Fantasy-Area und die Idee, Hörbücher am Stand wie früher im MediaMarkt probezuhören. Wer da nicht kurz nostalgisch wird, hat nie CDs gescannt. Dazwischen: Kaffee, Erkältungsparanoia („Ich bin so stabil“), Bier-getränkte Kopfhörer, Katzen- bzw. Giraffenzungen und die wichtige Frage, ob man sich eigentlich selbst lustig finden darf (Spoiler: ja). Und weil das alles noch nicht reicht, bringt Cathy noch schnell das kosmische Update rein: Merkur wird direktläufig, Jupiter schiebt an, alles kommt wieder in Bewegung. Christian hört zu, nimmt’s zur Kenntnis und sortiert das Ganze irgendwo zwischen Eselsbrücke und Halbwissen über Planeten ein. Ergebnis: leicht spirituell, leicht absurd, sehr himmeblabla. Die Subba Sach Die Subba Sach beginnt diesmal flauschig – und endet ziemlich hart. Hilft aber nix, da müssen wir durch. Christian startet mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Bürohunde. Bei ihm im Office stapeln sich die Hunde, und plötzlich ist alles anders: bessere Stimmung, weniger Stress, Menschen sitzen beim Mittagessen und sagen einfach nur „Süß“. Und die Produktivität? Leidet eben nicht! Sein Fazit ist eindeutig: Wer keine Bürohunde erlaubt, hat die Kontrolle über sein Arbeitsklima verloren. Dann übernimmt Cathy – und zieht die Folge in eine ganz andere Richtung. Ausgangspunkt ist eine Eiskunstlauf-Kür von Alysa Liu, die sie komplett unerwartet erwischt hat. Handy gedreht, im Wohnzimmer gesessen, geweint … Weil da jemand steht, der sich nicht anpasst, der sich nicht kleiner macht, der einfach macht – und dabei eine Freiheit ausstrahlt, die man sofort spürt. Und hier kippt das Gespräch in die notwendige Ernsthaftigkeit: Cathy erzählt von eigenen Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen – konkret, greifbar, nichts Abstraktes. Ein Moment aus der Jugend, der bis heute hängen bleibt. Und schon sind wir nicht mehr beim Eiskunstlauf, sondern mitten in einem Thema, das viel größer ist. Der Fall Collien Fernandes/Christian Ulmen steht im Raum. Es geht um Deepfakes. Digitale Gewalt. Strukturen, die nicht neu sind – aber durch Technik nochmal brutaler werden. Was folgt, ist kein kurzes Abhandeln, sondern ein eindringliches Gespräch: über Täter-Opfer-Umkehr, über Verantwortung, über Medien, über dieses konstante „Das darf doch nicht wahr sein“. Und vor allem über die Frage: Warum müssen sich immer noch die Falschen schämen? Eine Subba Sach, die genau das macht, was sie soll: hängen bleiben. Schmankerl der Folge Im Schmankerl der Folge wird wieder Luft geholt – aber natürlich nicht ohne Twist. Cathy bringt das Buch Estragon mit. Eines dieser Bücher, das nicht einfach nur gelesen wird, sondern nachwirkt. Stimmung, Sprache, Gefühl – alles so ein bisschen anders, ein bisschen intensiver. Kein „mal schnell durch“, sondern eher „bleibt noch im Kopf, wenn das Buch längst zu ist“. Christian geht in eine ganz andere Richtung und bringt den Film The Life of Chuck nach einer Erzählung von Stephen King mit. Ungewöhnlich erzählt, ein bisschen schräg, ein bisschen melancholisch – und genau deshalb bewegend. Einer dieser Filme, bei denen man nicht die klassische Dramaturgie bekommt, sondern eher so ein „Was passiert hier eigentlich gerade?“ – im positiven Sinne. himmeblabla Playlist Musikalisch wird’s diesmal ziemlich eindeutig – und ziemlich stark: Larkin Poe – Bad Spell Eurythmics & Aretha Franklin – Sisters Are Doin’ It for Themselves Her Tree: Move on Nura – Eine gute Frau Eine Playlist, die irgendwo zwischen Blues-Rock, Empowerment und klarer Ansage liegt – und damit ziemlich gut zu dieser Folge passt. Betthupferl Und dann wird’s wieder still. Es ist 17 Uhr. Sabine ist die letzte Patientin – und vor der Tür wartet ein mysteriöser Beobachter. Aus dieser Düsternis kann uns nur Elvis befreien…

23. mar. 20261 h 43 min
episode Schnipsen & Stampfen gegen das Patriarchat – mit DEVADO und Patrick Becker artwork

Schnipsen & Stampfen gegen das Patriarchat – mit DEVADO und Patrick Becker

LIVE mit DEVADO und Patrick Becker @ Festival mit V in Rosenheim BÜHNE FREI FÜR BODYBEATS DEVADO erzählt, wie aus einem Kinderkassettenrekorder-Experiment mit acht Jahren eine komplette musikalische Vision wurde. Heute produziert sie Songs ausschließlich aus Stimme und Body Sounds – Schnipsen, Klatschen, Stampfen, alles selbst gebaut. Das Publikum darf gleich mitmachen: Kickdrum durch Fußstampfen, Snare durch Klatschen, Hi-Hat durch Schnipsen. Live-Beatbuilding mitten im Podcast. Nebenbei gibt’s Einblicke in: * ihren Weg zur selbstproduzierenden Künstlerin * warum sie jahrelang mit Produzenten arbeitete – und irgendwann beschloss: Ich mach das jetzt selbst * die Rolle von Mut, Timing und einem ziemlich guten Coach * ihr kommendes deutsches Album im Herbst Und ja: Ein Song, der gemeinsam mit ihrer Community aufgenommen wurde, landet später auch direkt auf unserer Playlist. MÄNNER, MACHT UND UMKLEIDEKABINENKULTUR Mit Patrick Becker wird es politischer – und ziemlich spannend! Als Sozialarbeiter beschäftigt er sich mit zeitgemäßer Männlichkeit und der Frage, wie Jungen heute aufwachsen. Themen sind unter anderem: * toxische Rollenbilder im Sport * Hierarchien in Männergruppen * warum jemand in einer Football-Kabine plötzlich anfängt, einen Teamkollegen einzuseifen * und warum es manchmal nur eine Person braucht, die sagt: „Finde ich nicht okay.“ Außerdem lernen wir was Flag Football ist, warum Hüftbeweglichkeit für diesen Sport relevant ist und weshalb gemischte Teams im Jugendbereich erstaunlich gut funktionieren. KLEINE ALLTAGSFRAGEN, GROSSE WIRKUNG Zwischendurch geht es um Situationen, die viele kennen: Wie verhält man sich nachts auf der Straße, damit sich andere Menschen sicher fühlen? Warum fällt es Frauen oft schwerer, ihr eigenes Können selbstverständlich zu sehen? Und weshalb glauben manche junge Männer inzwischen, Feminismus würde sie benachteiligen? Es wird diskutiert, gelacht, widersprochen – genau so, wie es bei einem Live-Podcast sein soll. Musik für die himmeblabla-Playlist Diese Songs wandern diesmal auf unsere Playlist: Die Ärzte – Manchmal haben Frauen Devado – Money Can’t Vaiana Soundtrack – Ich bin Vaiana Queen Omega – Don’t Call Me Local Sia – Unstoppable Ein Nachmittag voller Gespräche über Musik, Mut, Rollenbilder und gesellschaftlichen Wandel. Aufgenommen live beim Festival mit V in der Alten Druckerei Rosenheim.

9. mar. 20261 h 17 min