ERF Plus - Wort zum Tag

Erlösung

4 min · 19. kesä 2026
jakson Erlösung kansikuva

Kuvaus

Die Bibelstelle Psalm 71,23 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. Wann waren Sie zuletzt in einer scheinbar ausweglosen Situation, die sich aber doch zum Guten gewendet hat? Wer hat Ihnen letztlich geholfen, und wie haben Sie der Person gedankt? Als wir letzten Sommer auf der Heimfahrt von unserem Italienurlaub waren, gab unser Auto mitten auf der Autobahn seinen Geist auf. Der italienische Abschleppdienst ließ auf sich warten. Auf dem Parkplatz, auf dem wir gestrandet waren, waren es weit über 30 OC; der Motorschaden war laut Blinkanzeige im Auto vermutlich das Ende unserer alten Karre. Eine schier ausweglose Situation! „Not lehrt beten!“, sagt der Volksmund. Wie gut ist es jedoch, wenn das Gebet für einen Menschen mehr ist als nur der letzte Notnagel in ausweglosen Situationen. Gebet ist für Christen Ausdruck einer lebendigen Beziehung zu einem Gott, der uns in guten wie schweren Zeiten seine Zuwendung schenkt. So beteten auch wir an diesem Tag, auf einem staubigen Parkplatz in der heißen Sonne Italiens. Welch eine Erlösung, als endlich der Abschleppdienst kam! Ich wäre dem netten Italiener am liebsten um den Hals gefallen. Das habe ich natürlich nicht getan, aber ich habe ihm mit meinem Anfänger-Italienisch von Herzen gedankt. Und auch Gott konnten wir – nach 5 Tagen Wartezeit auf die doch noch mögliche Reparatur unseres Autos – auf der Heimfahrt fröhlich danken, dass er diese scheinbar ausweglose Situation letztlich zum Guten gewendet hatte. Es war ähnlich, wie König David es in Psalm 71 [https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm71], V. 23 beschreibt: „Meine Lippen und meine Seele, die du, Gott, erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen.“ Fällt es Ihnen leicht, in der Not zu beten? Und wenn Gott Ihnen geholfen hat, haben Sie dann auch ein fröhliches Loblied auf den Lippen? Es geht hier nicht um Höflichkeit Gott gegenüber, nicht um ein anerzogenes braves „Danke!“ Sondern es geht um das von Herzen kommende, fröhliche Loblied, das Gott als den erkennt, der uns aus der Not erlöst hat. Wie ich dem Abschleppitaliener nicht aus Höflichkeit, sondern wirklich durch und durch dankbar war, so können wir auch Gott mit „Herzen, Mund und Händen“ danken, wenn wir ihn als Retter in der Not wahrnehmen. Und was, wenn Gott die Not nicht wendet? Als Christin kenne ich natürlich auch Situationen, in denen Gott Gebete nicht erhört. Nein, falsch, ich korrigiere: Ich kenne Situationen, in denen Gott meine Gebete nicht so erhört, wie ich es gerne hätte. Dass er mein Gebet immer hört, daran glaube ich trotzdem. Natürlich bin ich frustriert, verunsichert und zweifelnd bis ver-zweifelt, wenn Gott trotz meines Betens scheinbar nicht eingreift. Doch ein kluger Satz hilft mir dann manchmal: „Gott kann beides: Entweder, er beruhigt den Sturm, oder er lässt den Sturm toben und beruhigt die, die ihm vertrauen.“ Das habe ich tatsächlich schon oft erlebt: Wenn Gott eine schwere Situation nicht so löst, wie ich es mir wünsche, kann er doch in mir einen inneren Frieden und Kraft schaffen, mit der Situation umzugehen. Klingt das nach billigem Trost? Nein, es ist mehr als das. Es ist ein „Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft“ (Phil 4,7 [https://www.bibleserver.com/LUT/Philipper4%2C7]). So kann ich Gott mit „Lippen und Seele“ danken, auch wenn das Problem nicht „weg“ ist. Vielleicht fühle ich mich dabei nicht „fröhlich“. Aber ich kann trotzdem den Schöpfer loben, der nicht nur das gesamte Universum, sondern auch mein kleines Leben und Problem in seinen Händen hält. Mehr noch, ich glaube daran, dass der mensch-gewordene Gott namens Jesus Christus am Kreuz selbst erlebt hat, wie es ist, sich von Gott verlassen zu fühlen. Er hat sich mit unserem Schmerz und unseren ausweglosen Situationen identifiziert, einschließlich des Todes, dem ultimativen Ende ohne Ausweg. Und ich glaube daran, dass er vom Tod auferstand und damit zeigt: Ich bin die Erlösung! Gott ist der Erlöser! Selbst da, wo es wie ein Ende scheint, hat Gott eine Lösung und schafft einen neuen Anfang. Wenn das kein Grund zum fröhlichen Lobsingen ist!                        Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gabriele Berger-Farago ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17364097.gif]

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jakson Begabt und doch zu allem fähig kansikuva

Begabt und doch zu allem fähig

Die Bibelstelle 5. Mose 9,26 – ausgelegt von Gudrun Siebert. Das Volk Israel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Israel/18] befindet sich nach langer Wüstenwanderung am Jordan. Doch bevor sie den Fluss überqueren, hält ihr Führer Mose [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Moses/24] eine lange Rede. Er erinnert an verschiedene Stationen der langen Wanderung. Dabei gab es viel Gutes und viel Hilfe von Gott. Mose erinnert aber auch an so manche Zeiten, in denen die Menschen gemurrt, gegen Gott rebelliert und gesündigt [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53] haben. Und immer wieder hat Gott vergeben und dem Volk Israel einen Neuanfang ermöglicht. Der Mittler zwischen dem Volk und Gott ist Mose. Er erinnert in seiner Rede an den Ungehorsam und daran, dass er einmal vierzig Tage und Nächte zu Gott um Erbarmen und Vergebung gebetet [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Beten/38] hat. Da war Mose vom Berg mit den Tafeln des Gesetzes [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gesetz/8] heruntergekommen und erlebte, wie das Volk sich ein goldenes Kalb gegossen hatte. Er war sehr zornig darüber und wusste, dass auch Gott das nicht dulden würde. Aber dann betete er und sagte, so wie es in der Losung der Herrnhuter Brüdergemeine von heute steht: „HERR, verdirb dein Volk und dein Erbe nicht, das du durch deine große Kraft erlöst hast.“ Ja, Gott hatte das Volk errettet und befreit aus der Hand aller ihrer Feinde. Deshalb sind die Worte von Mose mehr als nur eine Bitte. Sie sind eine Anerkennung der treuen und rettenden Liebe [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Liebe/22] Gottes. Mose hebt hervor, dass es Gott ist, der das Volk errettet, erlöst hat. Gott hat immer zu seinem Volk gehalten und ihm so viel Gutes getan. Und da kann er die Menschen doch jetzt nicht vernichten, oder? Ja, wir Menschen machen es dem Schöpfer [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Sch%C3%B6pfung/51] wirklich nicht leicht. Jede und jeder von uns ist nicht nur von Gott begabt, sondern auch zu allem fähig – auch zum Schlimmsten. Aber zu unserem Glück will Gott nicht vernichten, sondern retten. Daran erinnert Mose. Seine Geschichte mit dem Volk Israel hat damals erst richtig Fahrt aufgenommen. Und seine Geschichte mit uns, mit Ihnen und mir, ist noch lange nicht zu Ende. Seine Gnade [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gnade/12] ist unverdient, und seine Treue hat sich immer wieder gezeigt, obwohl wir Menschen oft gegen Gottes Gebote [https://www.bibleserver.com/search/LUT/gebot] verstoßen. Aber Gottes Gnade ist größer als sein Zorn – damals und heute. In seiner Treue geht Gott ja noch einen weiteren Schritt, indem er seinen Sohn auf die Erde schickt. Gottes Rettung durch Tod und Auferstehung [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Auferstehung/37] von Jesus Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] ist unser Fundament des Glaubens [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11]. Ich darf immer wieder neu anfangen, wenn ich gesündigt habe. Gott ist gnädig, so wie er damals seinem Volk gnädig war. Vielleicht ist dieses Bibelwort ein Anstoß, sinnbildlich am Jordan zu stehen und zu überlegen, wann und wie Gott Ihnen in Ihrem Leben schon geholfen hat. Denn so wie der Jordan damals für das Volk Israel einen neuen Lebensabschnitt bedeutete, gibt es bei Ihnen doch auch immer mal wieder neue Abschnitte, Wendepunkte. Beim Nachdenken sollte ich aber auch ehrlich zu mir selbst sein: Bin ich dankbar dafür, was Gott in meinem Leben getan hat? Bewahre ich die Gaben, die ich durch ihn habe? Oder lasse ich Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit zu? Solch ein Nachdenken eröffnet die Möglichkeit, Gott zu danken für alles bisherige Durchtragen. Bei solcher Dankbarkeit kann ich mich getrost weiter in Gottes Hände begeben. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gudrun Siebert ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17371341.gif]

1. heinä 20264 min
jakson Staunen statt Angst kansikuva

Staunen statt Angst

Die Bibelstelle Sprüche 1,7 – ausgelegt von Gudrun Siebert. In der Losung der Herrnhuter Brüdergemeine von heute aus Sprüche 1,7 steht: „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis.“ Dieser kurze Satz gehört zu den grundlegenden Aussagen der Bibel. Er spricht von Erkenntnis, von Weisheit, vom rechten Leben. Und er beginnt mit einem Wort, das uns heute oft fremd geworden ist: Furcht. Viele Menschen stolpern ja regelrecht über das Wort Furcht. Es klingt nach Angst, Enge, Strafe, Entsetzen. Dabei höre ich doch viel lieber Bibelverse, die mir zurufen: „Fürchte dich nicht!“  Und davon gibt es eine ganze Menge. Doch es geht hier um etwas Anderes. Wenn die Bibel von der „Furcht des Herrn“ spricht, meint sie nicht Angst oder Bedrohung und auch nicht ein Wegducken vor Gott. Die biblische „Furcht des Herrn“ meint etwas Tieferes: Es bedeutet Ehrfurcht. Staunen. Das bewusste Anerkennen, dass Gott Gott ist und dass ich sein geliebtes Geschöpf bin. Es ist die Haltung eines Menschen, der weiß: Mein Leben steht vor Gott. Ich verdanke ihm alles. Ich bin ihm aber auch verantwortlich. Diese Ehrfurcht, die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Erkenntnis hat zu tun mit Weisheit und Wissen. Wobei ich ehrlich zugebe, dass ich oft gar nicht so viel weiß. Unsere Welt ist kompliziert, wer hat da schon einen Überblick? Mein Wissen, meine Erkenntnis ist begrenzt. Wenn ich irgendetwas erkenne oder die Bedienungsanleitung für irgendein Gerät begreife, dann sind das winzige Dinge im Vergleich zum großen Ganzen. Paulus schreibt im 1. Korintherbrief: „Unser Wissen ist Stückwerk.“ (1. Korinther 13,9) Aber eins weiß ich sicher: Gott hat den Überblick. Gott weiß, wie die Welt funktioniert. Gott ist weise und hält die Welt in seiner Hand. Und ich darf ihn bitten um Erkenntnis, Weisheit. Wenn ich mich öffne für Gottes Weisheit, wenn ich mein Leben in seine Hand gebe, dann geschieht das in großer Ehrfurcht und Gottesfurcht. Indem ich anerkenne, dass Gott groß ist, wird er vor allem in mir und meinem Herzen groß. Erkenntnis beginnt mit einer Haltung. Wer die Furcht des Herrn kennt, der weiß bzw. erkennt: „Ich bin nicht der Maßstab aller Dinge. Ich muss nicht alles kontrollieren, erklären oder rechtfertigen. Ich darf hören, lernen und mich korrigieren lassen.“ Mit solcher Erkenntnis öffnet sich der Raum für echte Weisheit. Erkenntnis wächst auch dort, wo ich Gott zutraue, recht zu haben – auch wenn es mich herausfordert. Wo ich frage: „Herr, was siehst du? Was ist dein Weg?“ - Wer so fragt, beginnt zu verstehen und wächst im Glauben. Ich verstehe nicht alles auf einmal, aber Schritt für Schritt wächst die Erkenntnis. Die Furcht des Herrn bewahrt mich auch vor Überheblichkeit. Sie hilft mir, meine Grenzen anzunehmen. Sie lehrt, dass ich nicht alles wissen muss, um richtig zu leben und zu glauben. Denn Weisheit beginnt dort, wo ich Gott vertraue. Und: Die Furcht des Herrn macht nicht klein, sie macht dagegen wach. Sie lähmt nicht, sie führt. Und sie ist kein Endpunkt, sondern ein Anfang: der Anfang eines Lebens, das sich Gott anvertraut. Der Beter von Psalm 139 hat es so formuliert: „Erforsche mich Gott und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne, wie ich´s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin und leite mich auf ewigem Wege.“ Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gudrun Siebert ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17370613.gif]

Eilen4 min
jakson Von Gott geprägt kansikuva

Von Gott geprägt

Die Bibelstelle Epheser 5,1-2 – ausgelegt von Thomas Eger. Wie ist das bei Ihnen, wenn Sie eine andere Person geärgert hat? Wie reagieren Sie darauf? Ich frage das jetzt nicht, um zu moralisieren. Das steht mir nicht zu. Denn ich frage auch mich immer wieder, wie ich mich da verhalten soll. Mir kommt jemand in die Quere. Das regt mich auf. Meine Gefühle schalten auf Angriff. Meine Emotionen klingeln Alarm: „Lass dir das nicht gefallen! Gib Kontra!“ Aber ich bin Christ. Ich will so leben, wie es meinem Gott gefällt. Das passt nicht zu wütenden Reaktionen. Wie bekommen Sie aufkochende Gefühle wieder in den Griff? Ich weiß, die Temperamente von uns Menschen sind unterschiedlich. Die einen regen sich sehr schnell auf, andere fast gar nicht. Doch bin ich mir sicher, dass jeder Mensch, der mit Worten verletzt wird, das nicht einfach schlucken kann. Was soll ich da also tun als Christ? Der Apostel Paulus gibt für das Verhalten von Christen einen grundsätzlichen Rat. An seine Glaubensgeschwister in Ephesus schrieb er einmal folgende Zeilen (Epheser 5,1-2 [https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser5%2C1-2]): „Folgt nach dem Beispiel Gottes als geliebte Kinder, und führt euer Leben in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und Opfer für Gott.“ Paulus gestehe ich zu, dass er diese Worte nicht am grünen Tisch ausgedacht hat. Aus den Berichten über ihn und aus seinen eigenen Schriften wird deutlich, wie pragmatisch er dachte und handelte. Wenn er dann so einen komplizierten Satz schreibt - wie eben gelesen -, dann steckt da was Tiefgründiges dahinter. Ich soll also dem Beispiel Gottes folgen, schlägt Paulus vor. Und er begründet das mit der Feststellung: „Du bist sein geliebtes Kind!“ Stimmt, Kinder haben einen Vater. Und wer Jesus Christus im Glauben nachfolgt, hat Gott als himmlischen Vater. Der will mich nach seinem Wesen prägen. Wie tut er das? Wieder der Apostel Paulus dazu: „Führt ein Leben in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat.“ Da haben wir es wieder, das berühmte Wort „Liebe“ von dem auch Jesus immer wieder spricht. Aber diese Art der Liebe hat einen anderen Hintergrund als wie Liebe allgemein verstanden wird. Das Neue Testament der Bibel ist in griechischer Sprache geschrieben. Und in dieser Sprache gibt es eine Bezeichnung für Liebe: Sie heißt „Agape“. Von dieser Agape-Liebe spricht Gott und schreibt Paulus. Agape ist eine Liebesart, die nicht von sich ausgeht oder gar fragt: „Werde ich auch geliebt?“ Agape ist eine Liebesart, die Not und Hilfsbedürftigkeit im Nächsten erkennt. Sie bleibt dann nicht dabei stehen. Agape will aus der Not des Anderen heraushelfen. Das ist diese göttliche Liebe, die eingreift, die hilft. „Das hat Gott durch Jesus bei euch getan“, so noch einmal Paulus, „und das tut nun ihr durch Jesus Christus auch bei anderen!“ Leben wollen, wie es Gott gefällt ist, eine Lebensaufgabe. So denken und handeln zu wollen, das schaffe ich nicht von heute auf morgen. Das muss heranwachsen in mir. Damit das auch gelingt, habe ich Gottes Geist in mein Leben bekommen. Auch darf ich Jesus in jeder Situation dabei um seine Hilfe bitten. Daran will ich mich halten, wenn mich wieder mal jemand ärgert – und Sie können das auch so tun! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Thomas Eger ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17369994.gif]

29. kesä 20264 min
jakson Eine göttliche Aufforderung kansikuva

Eine göttliche Aufforderung

Die Bibelstelle Amos 5,15 – ausgelegt von Thomas Eger. „Hasst das Böse und liebt das Gute, richtet das Recht auf im Tor, vielleicht wird der Herr, der Gott Zebaoth, gnädig sein.“ Der Prophet Amos hat den Satz gesagt. Er steht in seinem Buch in Kapitel 5, Vers 15. Amos sagt das im Auftrag Gottes an sein Volk, an Israel. Rund 2.700 Jahre ist das jetzt her. Gilt es denn dann auch heute noch, wenn diese Aufforderung so alt ist? Ja, weil Gott dazu auffordert. Es ist eine göttliche Grundsatzaussage. Sie gilt für alle Menschen bis ans Ende der Zeit. Und um die Autorität Gottes zu unterstreichen, wird er hier mit seinem Titel „Gott Zebaoth“ genannt. Zebaoth ist kein Name, der in unsere Sprache übersetzt werden kann. Zebaoth ist ein Titel, der nur Gott zusteht. Er bezeichnet ihn als die höchste Autorität, die es gibt, über alle Engel und Mächte. Der Titel „Gott Zebaoth“ macht deutlich, dass er der Weltenherrscher ist. Über ihm gibt es nichts und niemand. Vor ihm werden sich einmal alle Mächte und Mächtigen verantworten müssen für ihr Tun. Für alles Gute und alles Böse, das durch sie geschehen ist. Und in dieser Autorität fordert Gott dazu auf, das Böse zu hassen und das Gute zu lieben. Doch was ist das Böse und was das Gute? Über diese Frage kann gestritten werden unter uns Menschen. Die unterschiedlichen Vorstellungen darüber sind geprägt von verschiedenen Religionen, von Ideologien und von menschlicher Denkweise in Politik und Wissenschaft. Was die Einen als gut bezeichnen, bewerten andere als böse. Hier geht es aber nicht um menschliche Meinungen. Hier geht es darum, was das aus göttlicher Sicht bedeutet. Und was ist gut bei Gott? Das bewertet er zum ersten Mal nach Abschluss seiner Schöpfung. Rückblickend dazu stellt er fest (1. Mose 1,31 [https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose1%2C31]): „Es ist alles sehr gut!“ Unter dieses Gute fällt alles, von dem wir leben und worin wir leben, einschließlich wir selbst. Da ist die Erde, auf der wir leben, mit ihren Elementen Wasser, Luft und Feuer. Da ist die Natur, in der wir leben mit ihren Pflanzen, Tieren, usw. Aus Gottes Blickwinkel bedeutet das: „Gut ist, was Leben ermöglicht und was es fördert!“ Was ist dann Böses? Nun, das Gegenteil von gut. Das Böse nahm seinen Anfang durch den Sündenfall der ersten Menschen. Die erste brutale Frucht des Bösen erleidet ein Mensch durch die Mörderhand seines Bruders: Abel. Sein Tod ist der erste. Ihm folgen unzählbar viele, und das geht leider auch noch immer so weiter. Wie viel Prozent aller toten Menschen sind wohl in Kriegen oder durch Mörderhand umgekommen? Zusammengefasst heißt Böses dann: Leben bedrohen und auslöschen. „Hasst das Böse“ sagt Gott, „und liebt das Gute“. In unserem Bibeltext steht am Schluss noch eine Feststellung: „…vielleicht wird der Herr, der Gott Zebaoth, gnädig sein“. Was mich dabei aufhorchen lässt ist das Wort „vielleicht“. Dadurch stellt sich die Frage: Wann wird Gott gnädig sein und wann nicht? Hier bleibt das irgendwie ungewiss. Was bin ich froh, von Gottes Sohn, Jesus Christus, eine klare Zusage zu haben im Blick auf Gottes Gnade. Von ihm stammt die Aussage (Johannes 11,25 [https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes11%2C25]): „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ Das von Gottes Seite her zu wissen, ist einfach nur gut! ►   Mehr zum Buch Amos [https://www.youtube.com/watch?v=rn3PpM2pnog] Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Thomas Eger ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17369445.gif]

28. kesä 20264 min
jakson Hilfe zur Selbsthilfe kansikuva

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Bibelstelle Apostelgeschichte 3,6 – ausgelegt von Gesine Möller. Es gibt eine ganze Reihe Hilfsorganisationen, die weltweit Menschen in Notsituationen unterstützen. Sei es bei Umweltkatastrophen, Kriegen oder als Folge von Ausbeutung usw., humanitäre Hilfe und Entwicklungsarbeit wird geleistet. Ich finde, gerade eine starke Industrienation wie Deutschland hat Verantwortung. Dabei soll nach meiner Überzeugung solche Hilfe immer als „Hilfe zur Selbsthilfe“ gedacht werden. Allzu oft wurden fremde Länder als unterentwickelte Kulturen angesehen, von oben herab versorgt und in Abhängigkeiten gehalten. Das hat sich geändert, obgleich es oft immer noch eine Schieflage gibt. Doch es gibt gute Beispiele dafür, dass durch Bildungsprojekte Menschen in ihrer Selbständigkeit gefördert werden, sodass sie in der Lage sind, sich selbst und ihre Familien zu versorgen. So ein Projekt gibt es bspw. in Indien. Es trägt den Namen „Bridge of Hope Germany e.V “ Dieser Verein bildet in Indien Frauen zu Näherinnen aus. Mit erfolgreicher Ausbildung bekommen die Frauen ihre eigene Nähmaschine. Mittlerweile gibt es eine Produktreihe, die durch den Verein auch in Deutschland vertrieben wird. Der Erlös aus dem Verkauf der Produkte geht an die Frauen in Indien. Es ist besser, jemanden wieder auf die Beine zu helfen, als sie oder ihn mit Almosen zu versorgen. So eine Erzählung findet sich in Apostelgeschichte 3 [https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte3]. Die Apostel Petrus und Johannes sind in Jerusalem auf dem Weg in den Tempel. Wie üblich setzt man Menschen, die durch irgendeine Beeinträchtigung sich nicht selbst versorgen können, an besonders hoch frequentierte Plätze, wie den Eingang zum Tempel. So ist es auch an der Schönen Pforte. Dort sitzt ein Gelähmter. Er bettelt um Almosen. Erwartungsvoll blickt er Petrus und Johannes an, dass sie ihm etwas geben. Doch zu seiner Überraschung sagt Petrus: „Gold und Silber habe ich nicht.“ Sicher ist Petrus in einer besseren Lage als der Gelähmte. Vielleicht ist es ihm sogar möglich, durch eine Kollekte unter den Christen in Jerusalem eine Spende für den armen Mann zu sammeln. Doch was ändert das an seiner Situation? Nein, Petrus hat keine Almosen. Stattdessen bietet er ihm etwas an, worum ihn der Kranke nicht gebeten hat. Petrus fordert ihn auf: „Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!“ Tatsächlich, der Gelähmte steht auf und läuft. Er kommt wieder auf die Beine. Ist das nicht die viel bessere Hilfe als eine einmalige Spende? Petrus belässt den Mann nicht in seiner Abhängigkeit. In seiner Hilflosigkeit. Er zeigt ihm einen Ausweg. Es braucht jedoch beide Seiten dazu. Und genau darin liegt für mich die Besonderheit, ja der Respekt vor dem anderen. Petrus fordert den Gelähmten heraus: Steh auf. Geh umher. Bleib nicht in der Haltung, dass du nichts kannst. Komm wieder auf die Beine und steh auf eigenen Füßen. Die Entscheidung des Mannes spielt dabei eine große Rolle. Ohne seine eigene Zustimmung, geschieht kein Wunder. Das erfordert Mut. Allein die Bitte um Hilfe, kann etwas sehr Mutiges sein. Der Satz: Ich brauche Hilfe, zeugt von der Einsicht, es alleine nicht zu schaffen. Und von der Bereitschaft, Hilfe anzunehmen. Zudem wird damit auch das Vertrauen in das Gegenüber bezeugt. Ich traue dir zu, dass du mir helfen kannst. Allerdings kann es sein, dass ich von der Form der Hilfe überrascht werde. So wie es dem Gelähmten an der Schönen Pforte geschieht. Er bittet um Almosen. Anders als erwartet, bekommt er jedoch von Petrus ein aufrichtendes Wort. Im wahrsten und wundersamsten Sinne. Im Namen Jesu, steh auf! Das Wort des Petrus hat seinen Ursprung in der Kraft Jesu. Im Vertrauen auf dieses Wort richtet sich der Gelähmte auf und steht auf eigenen Beinen. Diesen Mut, um Hilfe zu bitten, wünsche ich mir. Und das Vertrauen, dass es jemanden gibt, der mir hilft. Sicherlich werde ich überrascht sein, dass meine eigenen Vorstellungen nicht immer erfüllt werden. Wahrscheinlich werden die Hilfsangebote meine Erwartungen sogar übertreffen und mich darin fördern, im Leben auf eigenen Beinen zu stehen. Eine respektvollere Liebe kann ich mir kaum vorstellen. Eine Liebe, die den anderen ernst nimmt und das Beste für den anderen will. Eine Liebe, wie ich sie bei Jesus finde. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gesine Möller ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17369183.gif]

27. kesä 20265 min