Fokus Pokus – der Podcast für mehr Struktur und weniger Chaos im Alltag
In dieser Folge drehen wir den Spieß mal um. Ausnahmsweise geht es nicht um Neles Fokusprobleme, sondern um Nici. Denn die hat als Psychotherapeutin in den letzten Wochen gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen gegen die geplanten Kürzungen in der Psychotherapie gekämpft. Proteste organisieren, Falschbehauptungen richtigstellen und nebenbei läuft der normale Praxisalltag weiter. Das Ergebnis: Tunnelblick, durchgearbeitete Wochen, miese Laune und Bildschirmzeiten von bis zu acht Stunden am Tag. Höchste Zeit also für die Frage: Was macht eine Therapeutin, wenn sie selbst in der Krise steckt? Klappt dann alles wie im Lehrbuch, oder kämpft auch eine Fachfrau mit sich? Nici gewährt einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen und erzählt, wie sich ihr Selbstversuch angefühlt hat, wann sie die Reißleine gezogen hat und warum sie jetzt viel besser versteht, wie schwer es ist, das Handy einfach wegzulegen. Wer sich fragt, worum es bei den Kürzungen überhaupt geht, hört am besten zuerst in unsere Folge zu diesem Thema rein. Heute erfährst du: * Warum ein gewisses Maß an Selbstöffnung auch für Therapeut:innen gesund ist und Vertrauen schafft * Wie sich Nicis Gedankentunnel angefühlt hat und woran sie gemerkt hat, dass es zu viel wird * Was Partner:innen tun können, wenn der andere feststeckt: Verständnis zeigen, im Alltag entlasten und im richtigen Moment ein Eis vorschlagen * Warum acht Stunden Scrollen am Tag auch das Gehirn einer Therapeutin matschig machen * Welche Warnsignale du ernst nehmen solltest: Kopfschmerzen, schlechter Schlaf, Dauergrübeln und wenn die Freude wie ausgeknipst ist * Wo der Unterschied liegt zwischen einer stressigen Hochphase und einer Depression, bei der ein „Geh doch mal spazieren“ nichts zu suchen hat Die Learnings: * Krisen fressen zuerst die Struktur: Yoga, Pausen und Schlaf fallen als Erstes weg, dabei brauchst du sie dann am dringendsten * Beeinflusse, was du beeinflussen kannst. Den Rest musst du akzeptieren und schauen, wie du damit klarkommst * Engagement ist gesund, aber nur in einem Maß, das du auf Dauer durchhältst * Grenzen setzt du am besten mit Ich-Botschaften: „Mich zieht das runter, lass uns mal über was anderes reden“ * Gemeinsames Jammern tut kurz gut, zieht auf Dauer aber alle runter. Vorsicht vor dem Lehrerzimmersyndrom! Buchtipps Nici empfiehlt die Bücher von Irvin D. Yalom sowie „Der schwarze Hund“ – eine liebevolle Allegorie darauf, wie du jemanden begleiten kannst, dem es gerade nicht gut geht. Unsere Organisationsvorlagen für dich zum kostenlosen Download: * Tagesplan [https://fokuspokuspodcast.de/wp-content/uploads/2025/12/fokus-pokus-tagesplan.pdf] * Wochenplan [https://fokuspokuspodcast.de/wp-content/uploads/2025/12/fokus-pokus-wochenplan.pdf] So erreichst du uns:info@fokuspokuspodcast.de [info@fokuspokuspodcast.de] oder über unser Kontaktformular: https://fokuspokuspodcast.de/kontakt/ [https://fokuspokuspodcast.de/kontakt/] Impressum: https://fokuspokuspodcast.de/impressum/ [https://fokuspokuspodcast.de/impressum/] Ein Dankeschön auch an unsere fleißigen Helfer im Hintergrund: Michael Harnischmacher (Musik & Schnitt), Jalil Landero Flores (Technik & Schnitt) und Sebastian Vogt (Website)
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Rekisteröidy nyt ja liity Fokus Pokus – der Podcast für mehr Struktur und weniger Chaos im Alltag-yhteisöön!