himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau

PAIN IN THE A**

1 h 33 min · 20. heinä 2026
jakson PAIN IN THE A** kansikuva

Kuvaus

Folge 47: Krähen, Knusperkugeln und Kontrollverlust Heute wird alles ein bisschen anders. Cathy eröffnet die Folge mit einem Cold Open, Christian fühlt sich dabei ungefähr so wohl wie ein Dieselmotor ohne Vorglühen und ehe beide sich versehen, landen sie bei Herzblatt, Rudi Carrell und der Erkenntnis, dass eine himmeblabla-Kuppelshow auf einer Live-Bühne vielleicht gar keine so schlechte Idee wäre. Außerdem geht es um Muskelkater an sehr unerwarteten Körperstellen, Tennis mit einem Boris-Becker-Schläger, Karatetraining, Bürokratiewahnsinn rund um Arbeitslosenanträge und die erstaunliche Frage, warum Behörden Bescheinigungen von Arbeitgebern verlangen, die es längst nicht mehr gibt. Zwischendurch bestellt Cathy live im Podcast Brot über Too Good To Go, während beide feststellen, dass spontane Einkäufe offenbar grundsätzlich mit Schokolade enden. Natürlich wird auch wieder genascht. Diesmal geraten die beiden in ein Rabbit Hole rund um Kindersnacks, Maiskugeln, Billy Tiger, knusprige Schreib-Snacks und die philosophische Frage, ob Reiswaffeln eigentlich Lebensmittel oder Verpackungsmaterial sind. DIE SUBBA SACH Christian bringt diesmal das Rosenheimer Spektakel mit. Vom 24. bis 26. Juli verwandelt sich die Innenstadt in eine riesige Open-Air-Bühne mit Straßenkunst aus aller Welt. Akrobatik, Jonglage, Comedy, Musik und jede Menge Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass ein Stadtbummel plötzlich zur kleinen Weltreise wird. Ganz nebenbei gratulieren wir unserer Kollegin Dani zu über 5.000 Followern auf dem himmeblau-Instagram-Kanal – und rätseln, welche Wettschuld Anzeigenleiter Andi nun wohl einlösen muss. Cathy bleibt ihrer Tierliebe treu und erzählt von einem ungewöhnlichen schwedischen Projekt: Krähen sollten dabei helfen, Zigarettenstummel einzusammeln und wurden dafür mit Futter belohnt. Die Idee sorgte weltweit für Aufmerksamkeit, wirtschaftlich funktionierte sie allerdings nicht. Trotzdem sprechen wir darüber, wie intelligent Krähen tatsächlich sind und warum Zigarettenstummel überhaupt erst auf dem Boden landen. Außerdem regen wir uns gemeinsam über das Stiertreiben in Pamplona auf und fragen uns, warum manche Traditionen längst dort hingehören, wo sie niemandem mehr schaden. Wir beschäftigen uns zudem mit dem Thema der Sexualisierung von Frauen bei TV-Übertragungungen von Profisport. Die gute Nachricht: Die European Broadcasting Union (EBU) hat kürzlich Richtlinien eingeführt, die Athletinnen vor sexualisierenden Kameraeinstellungen schützen sollen. SCHMANKERL DER FOLGE Cathy hat endlich die heiß diskutierte Serie Off Campus gesehen (und geliebt!) und versteht jetzt, warum die BookTok-Community seit Wochen darüber spricht. Zwischen Eishockeyspielern, Romance, Red Flags und jeder Menge Gesprächsbedarf wird klar: Über das Finale muss dringend diskutiert werden. Christian wiederum bringt die Instagram-Seite "Flirtfriedhof" mit. Die zeigt schonungslos die Abgründe männlicher Kontaktaufnahmen auf einschlägigen Dating-Portalen. Dazu gibt es jede Menge Abschweifungen über Wimbledon, Friedrich Merz samt legendären Memes, vegane Schnitzel, aktuelle himmeblau Projekte und die Erkenntnis, dass man manchmal einfach Milliardär werden müsste, um sich den Papierkram zu sparen. himmeblabla Playlist Musikalisch wird es diesmal abwechslungsreich: Cathy bringt mit "Parasite Eve" von Bring Me The Horizon einen düsteren Metal-Banger über Pandemie, Endzeitstimmung und Videospiel-Referenzen mit. Danach folgt "I Like The Way You Die" von Black Honey, eine Mischung aus Indie-, Garage- und Alternative Rock mit Tarantino-Vibes. Christian feiert seinen Geburtstag musikalisch mit "Happy Birthday" von Tiny Moving Parts und ergänzt die Playlist um "Kamera Blitzlicht" von Dilla – eine moderne Mischung aus Indie, Hyperpop und elektronischen Einflüssen. Viel Spaß mit der neuen Folge! Wenn sie euch gefällt, freuen wir uns wie immer über ein paar Sternchen, ein Like oder eine Weiterempfehlung. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

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jakson In unserem Dorf tragen wir Pummys! kansikuva

In unserem Dorf tragen wir Pummys!

Folge 49 beginnt mit kleinen, zoologischen Tragödien. Während Christian im Treppenhaus einen „Friedhof der Fliegentiere“ entdeckt, erinnert sich Cathy an ihre ausbruchswilligen Garnelen und offenbart anschließend eine überraschend ausgeprägte Abneigung gegen Frösche. Besonders ungünstig also, dass beim beherzten Griff in einen offenen Sack Blumenerde plötzlich ein stattliches Exemplar auf ihrer Schaufel sitzt. Der Frosch bleibt unversehrt, wird selbstverständlich gesiezt und bekommt die höfliche Bitte, sich eine neue Wohnung zu suchen. Zur Beruhigung gibt es Pistazie. Wir testen uns weiter durch vegane Süßigkeiten und starten mit einer Pistazienschnitte, die gefährlich gut schmeckt. Cathy kann außerdem einen großen Haken an ihren Businessplan machen, Christian steckt mitten im Endspurt fürs neue himmeblau Magazin und das in der letzten Folge angekündigte Honigtopf Festival sieht in freier Wildbahn tatsächlich genauso entzückend aus wie erhofft. Als wenig entzückend erweist sich derzeit das Bahnfahren. Gesperrte Übergänge, spontane Umwege und ein liegengebliebener Zug führen irgendwann zur Überlegung, ein „Autor:innentaxi“ einfach noch nachträglich in Cathys Businessplan aufzunehmen. Sie selbst hat währenddessen einen kleinen Ausflug ins Mittelalter gewagt: authentisch gewandet, sieht man vom fancy Schuhwerk ab, lustwandelte sie Hanf-Kebab und Hexenkessel-Kaffee gestärkt über die Turniertage in Miesbach. Dort hauen sich Menschen bei brütender Hitze in vollständiger Ritterrüstung gegenseitig um, bis beim „Last Man Standing“ wirklich nur noch einer steht. Mittelalter-Romance als nächstes Buchprojekt ist damit zumindest nicht vollständig ausgeschlossen. Beim Rosenheimer Blitzraub aus Folge 48 gibt es dagegen kein befriedigendes True-Crime-Update. Christians optimistische Vier-Tages-Aufklärungs-Prognose hat sich erledigt; die Täter:innen sind weiterhin nicht geschnappt und laut Cathys Recherche wird von einer professionell agierenden Gruppe ausgegangen. Dafür klären wir eine andere Frage, deren gesellschaftliche Bedeutung bislang sträflich unterschätzt wurde: Wie trocknen sich Menschen nach dem Duschen ab? Christian rekonstruiert seinen Ablauf vom ersten Arm bis zum letzten Haxen bemerkenswert präzise und wir stellen fest, dass offenbar selbst bei einer der alltäglichsten Tätigkeiten erstaunlich unterschiedliche Philosophien existieren. Von dort ist es nur ein kleiner himmeblabla-Schlenker zu Matt Damon, kräftigen Oberarmen und Christopher Nolans „The Odyssey“. Besonders begeistert Cathy die Geschichte, dass für bestimmte Aufnahmen ein weibliches Double Matt Damons Arme übernimmt. Anschließend versuchen wir gemeinsam, die Odyssee aus unseren Erinnerungskrümeln zu rekonstruieren, landen beim Zyklopen, Schafen und „Niemand“ – und schließlich bei einem alten Wachsmalkreiden-Kunstwerk von Cathy, das ihre Mutter selbstverständlich bis heute aufgehoben hat. SUBBA SACH Cathy bringt einen Fake-Baum mit – allerdings einen ziemlich sinnvollen. Der sogenannte ecotree soll auf stark versiegelten Flächen für Schatten und Kühlung sorgen, auf denen echte Bäume wegen Tiefgaragen, fehlendem Erdreich oder anderer baulicher Bedingungen kaum eine Chance hätten. Die bepflanzten Konstruktionen sollen das Stadtklima verbessern, brauchen vergleichsweise wenig Wasser und lassen sich dort einsetzen, wo Entsiegelung und ein richtiger Baum nicht ohne Weiteres möglich sind. Echte Bäume bleiben natürlich unschlagbar – aber als Ergänzung für schwierige urbane Standorte findet Cathy die Idee ziemlich subba. Passend dazu wird auch im heimischen Garten umgeplant: weniger Rasen, mehr Bäume. Kokospalmen sind bislang nicht abschließend bestätigt. Christian hat den Münchner Kjona Verlag entdeckt. Der kleine unabhängige Verlag veröffentlicht bewusst nur wenige Bücher pro Jahr und versucht, Nachhaltigkeit konsequent durch das gesamte Unternehmen zu ziehen: vom Cradle-to-Cradle-Druck über Ökostrom und refurbished Technik bis zu nachhaltigerem Hosting, Banking und Mobilfunk. Besonders bemerkenswert findet Christian das Vergütungsmodell: Autorinnen und Autoren werden unabhängig von ihrer bisherigen Bekanntheit nach denselben Konditionen beteiligt. Eine schöne Erinnerung daran, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht bei Recyclingpapier aufhören muss. Anschließend bleiben wir kurz beim öffentlichen Raum. In Rosenheim sorgen neue Radwege in der Küpferlingstraße und die dafür weggefallenen Parkplätze erwartungsgemäß für Diskussionen. Christian erinnert daran, dass der öffentliche Straßenraum eben nicht automatisch ein garantierter Abstellplatz fürs private Auto ist – und dass attraktive Straßen mit Fahrrädern, Bäumen und Aufenthaltsqualität für Geschäfte durchaus mehr bringen können als drei parkende Autos vor der Tür. Nach der zweiten Pistazienrunde wird es ernster. Christian erzählt von einem temporären Freibad vor der Berliner Volksbühne, in dem einzelne Zeitfenster von Initiativen und Gruppen reserviert werden können. Ein geplanter geschützter Nachmittag für Schwarze Menschen wird nach einer massiven öffentlichen Kampagne und Drohungen schließlich abgesagt. Wir sprechen darüber, wie aus einem zeitlich begrenzten Schutzraum gezielt ein Kulturkampf konstruiert wird – und was Medienkompetenz, Empathie und Verantwortung damit zu tun haben. SCHMANKERL DER FOLGE Cathy meldet zunächst zwei Comebacks. Bei „LOL“ gibt es neue Folgen – eigentlich aber ist sie wegen „New Girl“ völlig aus dem Häuschen. Sieben Staffeln Jess, Nick, Schmidt, Winston, Cece, Beziehungschaos und Found Family sind für sie perfektes Wohlfühlfernsehen, und die Aussicht auf mögliches neues Material reicht aus, um unmittelbar einen kompletten Rewatch zu planen. Pumpkin Spice Latte dazu, fertig ist das Herbstprogramm. Und dann ist da noch ein Comeback von historischer Tragweite: Diddl ist zurück. Neue Diddl-Produkte treffen auf Menschen, die offenbar kollektiv nur darauf gewartet haben, wieder in ihre Neunziger- und Nullerjahre-Kindheit einzutauchen. Cathy bringt aus gegebenem Anlass ihre alte Tigerdiddlmaus mit lila Badehose mit – und erzählt, wie sie diese als Kind bekam: als im Voraus ausgezahlte Bestechung dafür, beim Zahnarzt ausnahmsweise niemanden zu beißen. Eine Erfolgsgeschichte. Christian empfiehlt dagegen Happy Scrolling statt Doomscrolling. Beim anonymen Instagram-Account kim.chi.fried.rice werden Fundstücke aus unterschiedlichsten Videos zu neuen Musikclips zusammengeschnitten – und zwar so gut, atmosphärisch und passend zur jeweiligen Musik, dass Christian tief ins Rabbit Hole gefallen ist. Wer dahintersteckt, weiß er trotz eigener Nachfrage nicht. Unsere derzeit belastbarste Theorie lautet daher selbstverständlich: Banksy. Zum Ausmäandern gibt es noch Räuchertofu aus unerreichbaren Supermarktregalen, die Aussicht auf eine Babydiddlmaus in der nächsten Folge und Bücher: Christian liest „Umwege des Lebens“ von Jodi Picoult, Cathy hört sich durch ihre aktuelle Dark-Romance-Reihe und wir landen auf einem kurzen Umweg sogar noch bei Ini Lorentz und der Wanderhure. PLAYLIST Cathy packt The Offsprings "The Kids Aren’t Alright" auf die Playlist. Der Song vom Album „Americana“ blickt auf Jugendliche zurück, die einmal große Pläne hatten und deren Leben später von gescheiterten Träumen, Arbeitslosigkeit, Drogen, psychischen Problemen und Tod geprägt ist. Dass der Song schon einen Platz auf der Playlist hat, ignorieren wir großzügig. Dazu kommt Greta Van Fleet mit "Heat Above": Hoffnung, Zusammenhalt und Liebe in einer chaotischen Welt, große Emotionen, Orgel und ein Song, den Cathy problemlos 30-, 40- oder 50-mal hintereinander hören kann. Christian bringt Apsilon und sein "Letzter Mensch" mit. Ein ruhiger, gesellschaftspolitischer Song zwischen Weltuntergangsstimmung und Liebeslied, der trotz Börsencrash, Krieg und auseinanderbrechender Welt etwas Tröstliches behält. Sein zweiter Song gehört Glen Hansard & Markéta Irglová: "Falling Slowly" aus dem Film „Once“: große Gefühle, großer Herzschmerz und akute Taschentuchgefahr. Betthupferl Das Betthupferl schafft es auch diesmal nicht in die Folge. Die vollkommen glaubwürdige Erklärung: Es wurde selbstverständlich handschriftlich mit Füller verfasst – und dann ist eine Wassermelone darüber geplatzt. Pech. Damit bleibt für Folge 50 praktisch nur noch das literarische Großereignis. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

17. elo 20261 h 41 min
jakson Vögel sind super! kansikuva

Vögel sind super!

Folge 48: Von Blitzraub über Marionetten bis zu improvisierter Weltliteratur Nach Christians großer Geburtstagssause treffen wir uns leicht kopfschmerzig, aber vitaminreich wieder. Cathy hat nicht nur Christians alte Freunde, seine legendäre Boomer-Playlist und erschütterndes Bildmaterial aus Zeiten mit Haupthaar kennengelernt, sondern kämpft sich parallel weiter durch den Papierkrieg rund um ihre Selbstständigkeit. Nach einem klassischen Schneidergang zum Gewerbeamt klappt der zweite Anlauf, während Band drei ihrer Buchreihe vom „Murmel-Manuskript“ langsam zum veröffentlichungsreifen Text heranwächst. Denn nachdem in Band eins ständig genickt und geschwitzt wurde und in Band zwei alle nachdenklich waren, murmelt sich die Besetzung diesmal geschlossen durch die Handlung. Dann wird aus himmeblabla kurz ein True-Crime-Podcast: In Rosenheim fährt ein Golf in die Auslage eines Juweliers, drei maskierte Täter räumen Schmuck im hohen fünfstelligen Wert ab und fliehen in einem Audi. Wir zählen vorsichtshalber an den Fingern nach, was „fünfstellig“ eigentlich bedeutet, entwickeln eine alternative Rekonstruktion des Tatablaufs und warten gespannt darauf, ob Christians optimistische Vier-Tage-Prognose für die Aufklärung hält. Vom Beuteschaden geht es direkt zum Geld – und zur verstörenden Erkenntnis, dass die Brücken auf unseren Eurobanknoten reine Fantasiegebilde sind. Zwar hat ein findiger Niederländer die Motive später als Kunstprojekt nachgebaut, ursprünglich existierte davon aber kein einziger Brückenpfeiler. Da für die nächste Generation der Scheine neue Motive diskutiert werden, ist unsere Haltung eindeutig: Der Mensch hatte genug Aufmerksamkeit, die Lügen-Brücken können weg, wir wollen Vögel. Und einen Zwanziger nennen wir künftig selbstverständlich „Zwitschi“. Von dort mäandern wir zuverlässig über zwei ausgesetzte Königspythons in Coburg zu Christians Zeckenbattle mit Penny Lane, dem erstaunlich geduldigen Gemeinen Holzbock und der Frage, welche Aufgabe diese kleinen Blutsauger im großen Kreislauf der Natur eigentlich erfüllen. Cathy bringt außerdem eine App mit, die Vogelstimmen erkennt – quasi Shazam für Vögel – und Christian findet beim Wandern einen kleinen Würfel, mit dem Penny Lane gleich zweimal hintereinander eine Sechs würfelt. Der Aufstieg zur professionellen Casinohündin scheint nur noch Formsache. Nebenbei entdecken wir auf einem Podcastfoto, dass Christians geliebtes Hemd unter der Achsel großflächig aufgegeben hat, erinnern uns an seine geheime Geburtstagsparty und klären, warum manche Gäste Cathy begrüßen, als würden sie sie alle zwei Wochen persönlich sehen. YouTube schafft eben ein sehr einseitiges Gefühl von Bekanntschaft… Die Subba Sach Cathys Subba Sach führt zurück in ihre Kindergartenzeit und zur Gruppe der Regenbogenfische. Der Kinderbuchklassiker von Marcus Pfister wird von der Augsburger Puppenkiste neu verfilmt – mit eigens gebauten Marionetten, aufwendigen Sets und echten menschlichen Stimmen. In einer Kinderunterhaltungswelt voller hektischer Schnitte, überladener Animationen und komplett renovierter Bienen Majas ist das eine sehr willkommene Rückkehr zu liebevoller Handarbeit. Der neue „Regenbogenfisch“ soll im November ins Kino kommen, und Cathy hat den Kinobesuch bereits innerlich gebucht. Christian bringt ein Haus mit, das bei früheren Gassirunden noch verdächtig nach Serienkiller-Versteck aussah, sich inzwischen aber als Heimat einer ausgesprochen sympathischen Gemeinschaft entpuppt hat. Hinter dem Bienenhof - MoorCulture e.V. steckt eine langjährige Freundesgruppe, die Kunst, Subkultur und Menschen zusammenbringen will und dafür vom 14. bis 16. August in Kolbermoor das Honigtopf Festival [https://honigtopf-festival.com] veranstaltet. Zwischen Techno, Deep House, Dub, Garage, Punk und neuer Volksmusik soll ein kleines, liebevoll organisiertes Festival entstehen – unter anderem mit Elli Altenberger, T-Shirts und Maxi Pongratz. Vom vermeintlichen Gespensterhaus zum Honigtopf: Charakterentwicklung können nicht nur Romanfiguren. Danach wird es bewusst ernst. Christian spricht über einen AfD-Abgeordneten, der regionale Freibäder aufsucht, um dort rassistische Stimmung gegen junge Männer mit Migrationsgeschichte zu machen. Statt seinen Hass weiterzuspinnen, drehen wir den Gedanken um: Wer wirklich etwas für seine Gemeinde tun möchte, könnte Sprach- oder Schwimmkurse organisieren, Menschen zusammenbringen oder Familien unterstützen, die sich den Freibadbesuch kaum noch leisten können. Denn konstruktives Engagement wäre nicht nur hilfreicher – vermutlich würde es auch deutlich glücklicher machen als das nächste menschenfeindliche Reel. Zur emotionalen Erholung empfiehlt Christian anschließend „Zoey’s Extraordinary Playlist“. Darin kann die Hauptfigur nach einer Untersuchung im MRT die Gedanken anderer Menschen hören – allerdings als große Musicalnummern mit bekannten Popsongs. Lustig, berührend und offenbar so süchtig machend, dass die Absetzung nach nur zwei Staffeln persönlich genommen werden muss. Schmankerl der Folge Christian legt beim Schmankerl Buchstaben auf den Tisch. Scrabble wurde in den 1930er-Jahren vom Architekten Alfred Butts entwickelt und sollte Glück und Können möglichst ausgewogen verbinden. Christian behauptet, privat noch nie verloren zu haben – möchte sich mit diesem Talent aber lieber nicht sofort den Rosenheimer Scrabble-Profis stellen. Die gehören deutschlandweit zur Spitze, treffen sich regelmäßig und veranstalten sogar Turniere. Im kommenden himmeblau Magazin werden sie ausführlicher vorgestellt. Bis dahin lernen wir Wörter mit zwei Buchstaben und hoffen, dass Scrabble, Brettspiele und gemeinsames Spielen auch bei jüngeren Menschen wieder einen ordentlichen Retro-Schub bekommen. Cathy geht derweil mit Pinzette und Lupe auf Schatzsuche. Ihr Schmankerl ist der Account until.found0 [https://www.instagram.com/until.found0/]: Ein Mann streift durch eine niederländische Stadt, hebt Knöpfe, Perlen, Münzen, Würfel, Schmuckteile und winzige Figuren aus den Ritzen des Pflasters und dokumentiert jeden einzelnen Fund. Sein ursprüngliches Ziel war es, einen echten Diamanten zu finden – inzwischen sind es bereits 26. Aus besonderen Fundstücken lässt er außerdem limitierte Silberanhänger fertigen. Darunter befindet sich ein winziges Baguette, das Cathy rein zufällig kurz vor ihrem Geburtstag entdeckt hat. Nur als Information. Betthupferl – improvisiert Ein reguläres Betthupferl gibt es diesmal noch nicht. Als Entschädigung erzählen wir gemeinsam eine Geschichte, bei der immer abwechselnd nur ein Wort beigesteuert werden darf. Darin läuft ein Bär über eine Brücke, die nicht nach Holland, sondern nach Belgien führt, wo kleine grünliche Fabelwesen Honig sammeln, sich gelegentlich übergeben und offenbar gern betrunken Käse naschen. Literaturgeschichte wurde geschrieben. himmeblabla Playlist Christian beginnt mit Danger Dans Keine Angst _und setzt anschließend Judy Garland und ihr ikonisches _Over the Rainbow auf die Playlist. Cathy bringt den Pop-Punk-Newcomer Dylan Ivy mit, dessen neue Single The Song of the Summer einen melancholischen Retro-Rock-Einschlag hat und ihrer Meinung nach ruhig doppelt so lang sein dürfte. Dazu kommt mit Bronski Beat und ihrem Smalltown Boy ein Klassiker über einen jungen schwulen Mann, der Ablehnung, Mobbing und Gewalt hinter sich lässt, um andernorts ein freieres Leben führen zu können. Viel Spaß! Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

3. elo 20261 h 35 min
jakson PAIN IN THE A** kansikuva

PAIN IN THE A**

Folge 47: Krähen, Knusperkugeln und Kontrollverlust Heute wird alles ein bisschen anders. Cathy eröffnet die Folge mit einem Cold Open, Christian fühlt sich dabei ungefähr so wohl wie ein Dieselmotor ohne Vorglühen und ehe beide sich versehen, landen sie bei Herzblatt, Rudi Carrell und der Erkenntnis, dass eine himmeblabla-Kuppelshow auf einer Live-Bühne vielleicht gar keine so schlechte Idee wäre. Außerdem geht es um Muskelkater an sehr unerwarteten Körperstellen, Tennis mit einem Boris-Becker-Schläger, Karatetraining, Bürokratiewahnsinn rund um Arbeitslosenanträge und die erstaunliche Frage, warum Behörden Bescheinigungen von Arbeitgebern verlangen, die es längst nicht mehr gibt. Zwischendurch bestellt Cathy live im Podcast Brot über Too Good To Go, während beide feststellen, dass spontane Einkäufe offenbar grundsätzlich mit Schokolade enden. Natürlich wird auch wieder genascht. Diesmal geraten die beiden in ein Rabbit Hole rund um Kindersnacks, Maiskugeln, Billy Tiger, knusprige Schreib-Snacks und die philosophische Frage, ob Reiswaffeln eigentlich Lebensmittel oder Verpackungsmaterial sind. DIE SUBBA SACH Christian bringt diesmal das Rosenheimer Spektakel mit. Vom 24. bis 26. Juli verwandelt sich die Innenstadt in eine riesige Open-Air-Bühne mit Straßenkunst aus aller Welt. Akrobatik, Jonglage, Comedy, Musik und jede Menge Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass ein Stadtbummel plötzlich zur kleinen Weltreise wird. Ganz nebenbei gratulieren wir unserer Kollegin Dani zu über 5.000 Followern auf dem himmeblau-Instagram-Kanal – und rätseln, welche Wettschuld Anzeigenleiter Andi nun wohl einlösen muss. Cathy bleibt ihrer Tierliebe treu und erzählt von einem ungewöhnlichen schwedischen Projekt: Krähen sollten dabei helfen, Zigarettenstummel einzusammeln und wurden dafür mit Futter belohnt. Die Idee sorgte weltweit für Aufmerksamkeit, wirtschaftlich funktionierte sie allerdings nicht. Trotzdem sprechen wir darüber, wie intelligent Krähen tatsächlich sind und warum Zigarettenstummel überhaupt erst auf dem Boden landen. Außerdem regen wir uns gemeinsam über das Stiertreiben in Pamplona auf und fragen uns, warum manche Traditionen längst dort hingehören, wo sie niemandem mehr schaden. Wir beschäftigen uns zudem mit dem Thema der Sexualisierung von Frauen bei TV-Übertragungungen von Profisport. Die gute Nachricht: Die European Broadcasting Union (EBU) hat kürzlich Richtlinien eingeführt, die Athletinnen vor sexualisierenden Kameraeinstellungen schützen sollen. SCHMANKERL DER FOLGE Cathy hat endlich die heiß diskutierte Serie Off Campus gesehen (und geliebt!) und versteht jetzt, warum die BookTok-Community seit Wochen darüber spricht. Zwischen Eishockeyspielern, Romance, Red Flags und jeder Menge Gesprächsbedarf wird klar: Über das Finale muss dringend diskutiert werden. Christian wiederum bringt die Instagram-Seite "Flirtfriedhof" mit. Die zeigt schonungslos die Abgründe männlicher Kontaktaufnahmen auf einschlägigen Dating-Portalen. Dazu gibt es jede Menge Abschweifungen über Wimbledon, Friedrich Merz samt legendären Memes, vegane Schnitzel, aktuelle himmeblau Projekte und die Erkenntnis, dass man manchmal einfach Milliardär werden müsste, um sich den Papierkram zu sparen. himmeblabla Playlist Musikalisch wird es diesmal abwechslungsreich: Cathy bringt mit "Parasite Eve" von Bring Me The Horizon einen düsteren Metal-Banger über Pandemie, Endzeitstimmung und Videospiel-Referenzen mit. Danach folgt "I Like The Way You Die" von Black Honey, eine Mischung aus Indie-, Garage- und Alternative Rock mit Tarantino-Vibes. Christian feiert seinen Geburtstag musikalisch mit "Happy Birthday" von Tiny Moving Parts und ergänzt die Playlist um "Kamera Blitzlicht" von Dilla – eine moderne Mischung aus Indie, Hyperpop und elektronischen Einflüssen. Viel Spaß mit der neuen Folge! Wenn sie euch gefällt, freuen wir uns wie immer über ein paar Sternchen, ein Like oder eine Weiterempfehlung. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

20. heinä 20261 h 33 min
jakson Ich brauch seichtes Zeug! kansikuva

Ich brauch seichtes Zeug!

Folge 46: Schimmelflocken, Shadow Daddys und sommerliches Balla-Balla Der Sommer hat uns fest im Griff. Während Christian über Kellerquartiere, Flussbäder und die Rettung eines Hippie-Handys aus den Fluten der Mangfall berichtet, kämpft Cathy mit Hitzewellen, Buchmesse-Vorbereitungen und einem Auto, das sich zeitweise wie ein Pizzaofen verhält. Dazu gesellen sich Kindheitserinnerungen an Freibäder, Baggerseen, Lagerbauten und die Frage, ob man früher eigentlich jemals Sonnencreme benutzt hat oder einfach kollektiv beschlossen wurde, zu überleben. Zwischendrin wird es wunderbar absurd. Es geht um Biscoff-Kekse, Körperlotion unter der Dusche, Beck's Ice, eine legendäre Schimmelflocke in einer Bierflasche und die erstaunliche Erkenntnis, dass Reklamationen früher offenbar noch mit ganzen Getränkekisten belohnt wurden. Außerdem lernen wir, dass Christian sehr konkrete Vorstellungen davon hat, wie groß ein Sandwicheis sein sollte. Spoiler: deutlich größer als das in seinem Gefrierfach! Natürlich wird auch über Bücher gesprochen. Cathy berichtet von der Buchrausch-Messe in Wels, einer ungeplanten Lesung, einer vergessenen Lesebrille und der Herausforderung, bei tropischen Temperaturen vor Publikum konzentriert zu bleiben. Nebenbei entsteht die Erkenntnis, dass Lektorate nicht nur Texte verbessern, sondern Autorinnen und Autoren regelmäßig darauf aufmerksam machen, wie oft ihre Figuren nicken, schwitzen oder gedankenverloren in die Ferne blicken. DIE SUBBA SACH Die erste Subba Sach bringt Cathy mit. Sie erzählt von den vielen Ehrenamtlichen, die in diesen Wochen wieder frühmorgens Felder absuchen, um Rehkitze vor dem Mähtod zu retten. Mit Drohnen, Wärmebildkameras und enormem Engagement sorgen sie dafür, dass die jungen Tiere rechtzeitig gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Eine dieser Geschichten, die zeigt, wie viel Gutes oft ganz still und ohne große Schlagzeilen passiert. Christian bleibt ebenfalls bei Menschen, die sich einsetzen. Seine Subba Sach ist die Initiative "Rosenheimer Aktion für das Leben“, die Familien, Schwangere und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlich oft über Probleme gesprochen wird, ist das für ihn ein schönes Beispiel dafür, wie konkrete Hilfe vor Ort aussehen kann. Danach wird es kurz politischer. Wir sprechen über aktuelle Entwicklungen rund um die AfD, eine wahrscheinliche Einstufung durch den Verfassungsschutz und die Frage, welche Konsequenzen sich daraus ergeben müssten. Ein Thema, das uns beschäftigt und das zwischen all dem sommerlichen Schmarrn bewusst Raum bekommt. SCHMANKERL DER FOLGE Im Schmankerl wird Christian zunächst musikalisch und gesellschaftlich zugleich. Auslöser ist Olivia Rodrigo, die mit einem eigenen Festival bewusst nur Künstlerinnen und queeren Acts eine Bühne geben möchte. Von dort aus landen wir bei Rock am Ring, Rock im Park, der immer noch erschreckend geringen Zahl weiblicher Acts auf großen Festivalbühnen und der Frage, warum sich manche Strukturen offenbar hartnäckiger halten als alte Festivalarmbänder. Die gute Nachricht: Es bewegt sich etwas. Langsam vielleicht, aber sichtbar. Cathy bleibt ebenfalls bei Kultur, allerdings in deutlich staubigerem Cowboy-Terrain. Sie bringt das neue Yellowstone-Spin-off „Dutton Ranch“ mit und schwärmt von Beth, Rip, Texas, Ranchleben, Familiendramen und jeder Menge Schweiß. Außerdem erfahren wir, dass Michi inzwischen stolzer Besitzer einer neuen Lederhose ist, Cathy zufällig das perfekte Dirndl dazu gefunden hat und beide künftig wieder vollständig trachtentauglich unterwegs sind. Reiner Zufall natürlich. Zwischendurch sprechen wir über Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, Lieblings-Eissorten, Picknicks, Sommergetränke, Lagerbau-Romantik und darüber, warum Malaga-Eis vermutlich nicht aus Malaganesen hergestellt wird. Wissenschaftlich belastbar ist diese Aussage allerdings nicht. HIMMEBLABLA PLAYLIST Musikalisch wird es diesmal angenehm widersprüchlich. Christian bringt mit Fleetwood Macs "Go Your Own Way" einen absoluten Klassiker auf die Playlist und legt mit "Cannonball" von The Breeders – direkt noch eine Portion Indie-Rock-Geschichte nach. Cathy sorgt anschließend für die notwendige Abkühlung: Erst mit Vanilla Ice und seinem One-Hit-Wonder Ice Ice Baby, danach mit Idina Menzel und "Let It Go" aus dem Frozen-Soundtrack. Zwischen Gitarren, Eiswürfeln und Disney-Schnee dürfte also für jede Temperatur etwas dabei sein. Viel Spaß, wenn euch die Folge gefällt, lasst gern ein paar Sternchen da oder ein Like oder teilt sie, damit auch andere ihren Spaß haben :-) Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

6. heinä 20261 h 26 min
jakson Schwanzlurch mit drei Buchstaben kansikuva

Schwanzlurch mit drei Buchstaben

Geleebananen, Rätselfragen, Humanität Nach einem hitzigen Einstieg lassen wir erst einmal Kellerkühle einziehen. Christian kämpft mit Magazin-Produktionswoche, Sauna-Auto und einer bauchwehgeplagten Penny Lane, Cathy mit Buchmesse-Vorfreude, Wels-Witzen, vollen To-do-Listen und der Frage, warum Zeitschriftenregale inzwischen offenbar ganze WhatsApp-Ratgeber und Airfryer-Heftchen ausspucken. Weil man Glück bekanntlich erzwingen kann, wird ein Rätselheft gekauft. 500 Euro in bar stehen im Raum – und damit beginnt eine Folge lang das große, leicht würdelose Herantasten an Kreuzworträtselbegriffe wie Olm (?), Ambra, Dip, Egel und Bodycheck. Bildungsauftrag? Vielleicht. Rätselkompetenz? Ausbaufähig. Kulinarisch wird’s dafür deutlich erfolgreicher: Die von Edelfan Melanie ins Spiel gebrachten Geleebananen werden endlich getestet. Gleich zwei vegane Varianten treten an, werden professionell beschnuppert, verkostet, mit Wasser neutralisiert und am Ende erstaunlich positiv aufgenommen. Christian muss feststellen: Vielleicht ist er doch ein Geleebananen-Typ. Das Leben schreibt die wildesten Twists. Zwischendrin wird es persönlicher und sehr himmeblabla: Cathy erzählt vom alten Kennenlern-Post mit Nikolaus-Fotoshooting, Christian berichtet von Penny Lanes Läufigkeitsverwirrung und seinem anstehenden Geburtstags-Event, inklusive Erinnerungen an frühere Feiern mit fast abgeschnittenem Daumen, Krankenhauspause und Kopfplatzwunde. Diesmal soll alles verletzungsfrei bleiben. Wir dokumentieren das mal vorsichtig. Außerdem geht es um Sonnencreme, Lichtschutzfaktor, Badepfannen, Lieblingsdips, Bravo-Nostalgie, Jasmin Wagner alias Blümchen, Bravo Hits 133 und die Frage, ob der Ausdruck „Dip & Fit“ nicht eigentlich ein KI-generiertes Ernährungsheft verdient hätte. Dann neigt sich die Folge einmal deutlich Richtung Gegenwartsschmerz: Christian spricht über die Abstimmung im Europaparlament zur weiteren Verschärfung des Asylrechts, über Rückführungszentren, das Zusammenspiel von Konservativen mit Rechten und Rechtsextremen – und darüber, warum man sich solche politischen Momente merken sollte. Cathy ergänzt einen Nachrichtenbeitrag auf Sat.1, der sich sachlich mit sinkenden Flüchtlingszahlen, Fluchtrouten und Abschiebezentren beschäftigt hat und trotzdem klar durchblicken ließ, wie menschlich dieses Thema eigentlich betrachtet werden müsste. Die Subba Sach Cathy bringt als Subba Sach den Instagram-Account von Viktor Haisch mit. Statt sich nur in Problemen festzubeißen, zeigt er technische Erfindungen, Nachhaltigkeitsprojekte, spannende Forschung, gute Nachrichten und auch mal eine herzerweichende Gänsegeschichte vom Friedhof. Genau die Art von Account, die man braucht, wenn Social Media gerade wieder so tut, als bestünde die Welt nur aus Hooks, Shadowbans und Bohnenjockeln. Christian bleibt ebenfalls beim Guten – aber mit langem Atem. Seine Subba Sach ist die Nachricht, dass der Hambacher Forst dauerhaft geschützt wird. Aus „Hambi bleibt“ wird damit mehr als ein Protest-Slogan: ein Beweis, dass Engagement, Beharrlichkeit und ziviler Widerstand tatsächlich etwas verändern können. Selbst wenn es Jahre dauert. Selbst wenn zwischendurch alles verschwindet aus den Schlagzeilen. Hambi bleibt. Und Cathy sagt es oft genug, dass theoretisch wieder Schnaps fällig wäre… Danach wird’s magisch-eklig: Cookie hat Jelly Beans aus Großbritannien mitgebracht, und wir probieren uns durch Geschmacksrichtungen, bei denen man sich ernsthaft fragen muss, warum Menschen so etwas freiwillig herstellen. Zwischen Popcorn, Seife, Erde und noch fragwürdigeren Aromen entsteht eine kleine Geschmacksprüfung des Grauens. Dazu passen historische Beleidigungen wie Bohnenjockel, Ofenpudel, Brunzprophet und Buttermilchgesicht ganz hervorragend. Schmankerl der Folge Im Schmankerl der Folge wird Cathy literarisch-musikalisch. Sie greift Goethes „Heidenröslein“ auf, also dieses Gedicht, das viele aus Schule oder Musikunterricht kennen – und das aus heutiger Sicht ziemlich deutlich nach Machtgefälle, Grenzüberschreitung und sexualisierter Gewalt riecht. Dazu bringt sie Henriette Schreiner mit, Musicaldarstellerin und Singer-Songwriterin, die mit „Röslein Rot“ eine Antwort auf Goethe geschrieben hat. Das Röslein bekommt darin endlich eine eigene Stimme, fährt die Dornen aus und lässt den Knaben nicht ungeschoren davonkommen. Ein starkes Schmankerl über Sprache, Tradition, Interpretation und die Frage, welche Geschichten wir weitertragen – und wie. Christian bringt danach Papierliebe aus der Region mit: Paul Schmitz aus Bad Aibling, Schlagzeuger von Monobo Son, Mitinitiator des Demokratiefestivals „Wir sind lauter“ und früher Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Classic Rock Magazins, bringt das international bekannte Kindermagazin „DOT“ in den deutschsprachigen Raum. Ein hochwertiges, werbefreies Magazin für Kinder, das nicht blinkt, plärrt oder algorithmisch an einem zerrt, sondern auf Papier stattfindet. Fast aus der Zeit gefallen – und gerade deshalb ziemlich schön. Nebenbei wird noch kurz schmerzhaft daran erinnert, wie kompliziert Harry-Potter-Nostalgie geworden ist, wenn die Autorin dahinter queer- und transfeindlich unterwegs ist. Manchmal bleibt eben nicht nur ein Zauber übrig, sondern auch ein sehr bitterer Beigeschmack. himmeblabla Playlist Musikalisch wird es diesmal sehr groovy, sehr junimondig und sehr wild. Christian startet mit Deee-Lites Groove Is in the Heart, einem Song, der nach Funk, Disco, Hip-Hop, House, Jazz und sofortigem Tanzflächenbefehl klingt. Danach setzt er mit Junimond von Echt die Version eines Klassikers auf die Playlist, die ihn besonders abgeholt hat. Cathy bringt Henriette Schreiners Röslein Rot mit, passend zu ihrem Schmankerl und als musikalische Weiterführung von Goethes problematischem Klassiker. Außerdem landen The Black Keys mit Wild Child auf der Liste; weil sich Cathy gerade wild fühlt und weil Bluesrock, Groove und tanzbare Gitarren manchmal einfach genau richtig sind. Betthupferl Ein Betthupferl gibt es diesmal nicht. Dafür wird bis zum Schluss weiter gerätselt, geraten, geharrt, gecheckt und nach dem Schwanzlurch gesucht. Auch eine Form von Abendlektüre. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

22. kesä 20261 h 37 min