tigges trifft
Ein geplatztes Bauprojekt stürzt ihn in die Privatinsolvenz und besiegelt das Ende seiner Ehe. Im Gespräch mit Sebastian Tigges erzählt Autor und Journalist Alexander Krützfeldt von dem Moment, in dem sein Leben in Trümmern lag und wie er seinen Kindern am Küchentisch erklären musste, dass jetzt alles anders wird. Dieser Einschnitt wurde für ihn zum Start einer intensiven Selbstreflexion. Es geht um den gesellschaftlichen Druck, als Mann nicht scheitern zu dürfen, als Vater der Versorger sein zu müssen und warum Alexander heute bewusst seine Karriere zurückstellt, um die wenigen Jahre bewusst zu erleben, in denen seine Kinder ihn wirklich brauchen. Neue Folgen von "Männer weinen heimlich" gibt es jeden Dienstag zuerst bei Podimo. Das Buch “Gib mir das, ich kann das. So, jetzt ist es kaputt.” von Alexander Krützfeldt ist im Maximum Verlag erschienen. Abonniere den Podcast und hinterlasse einen Kommentar, wenn diese Folge etwas in dir ausgelöst hat. Wir freuen uns über deine Gedanken zum Thema! Social Media: “Männer weinen heimlich”: @maennerweinenheimlich_podcast Alexander Krützfeldt: @alexander.kruetzfeldt Sebastian Tigges: @tigges “Männer weinen heimlich" ist eine Produktion von Sebastian Tigges im Auftrag von Podimo. Host: Sebastian Tigges Redaktion: Freerk Sitter Schnitt: Maurice Gajda Ton: Tobias Koett Video: Tim Kraehnke Musik: Ben Bernschneider Cover-Design Podimo: Tim Schöll Marketing Podimo: Majbritt Doege Executive Producer Podimo: Madeleine Petry
75 jaksot
Kommentit
4A sagt bei Min 30:21, dass Männer verschlosssener sind & weniger über Gefühle sprechen. Warum ist das so? Mütter dieser Generation haben doch nicht mehr vermittelt, dass Männer nicht weinen? Warum setzt sich diese emotionale Verschlossenheit weiter fort bei Männern? Das möchte ich wirklich verstehen. Und wie schön, dass so ein Podcast diesen Fragen Raum gibt! Wird Zeit!
Mütter vielleicht nicht aber dafür die Großeltern,Erzieher*innen Lehrer*innen, Väter das gesamte soziale Umfeld des Kindes hat auch eine Meinung die auf das Kind wirkt. Leider auch zum Nachteiligen. Wir brauchen einfach mehr männliche Vorbilder die zeigen das es ok ist wenn Mann auch mal weint oder traurig ist und gleichzeitig wie man damit gesund umgeht.
Als Junge hängst du nicht nur bei deiner Mutter sondern hast auch andere Personen die dir ihre Glaubenssätze geben und die du erst hinterfragst wenn es ggf. zu spät ist. Und wir sind erst am Anfang das Männer sich mit solchen Fragen auseinandersetzen. Aber es muss geschehen.
Ja, die Mütter nicht. Die Väter häufig schon, weil es ihre Väter ihnen auch noch vorgelebt haben. Oder andere männliche Vorbilder. Hier muss der Teufelskreis durchbrochen werden. Männer mussen mehr zu sich selbst finden und hinterfragen was sie wirklich weitergeben wollen.
A sagt bei Min 30:21, dass Männer verschlosssener sind & weniger über Gefühle sprechen. Warum ist das so? Mütter dieser Generation haben doch nicht mehr vermittelt, dass Männer nicht weinen? Warum setzt sich diese emotionale Verschlossenheit weiter fort bei Männern? Das möchte ich wirklich verstehen. Und wie schön, dass so ein Podcast diesen Fragen Raum gibt! Wird Zeit!
Als Junge hängst du nicht nur bei deiner Mutter sondern hast auch andere Personen die dir ihre Glaubenssätze geben und die du erst hinterfragst wenn es ggf. zu spät ist. Und wir sind erst am Anfang das Männer sich mit solchen Fragen auseinandersetzen. Aber es muss geschehen.