Der Fall Claudia Wuttke
Der Tag, der Claudia Wuttkes Leben für immer verändern wird, ist der 11. Juni 2025. In ihrem Kopf ist an diesem frühen Morgen, an dem die Sonne über Hamburg scheint, nichts Negatives. Stattdessen hat sie ein Wort im Kopf: Neuanfang. An diesem Junimorgen ist es 7 Jahre her, dass sich ihr Leben komplett verändert hat. Vor 7 Jahren hat sie sich nicht nur in ihrem Beruf selbstständig gemacht – sondern sich aus einer langen Beziehung gelöst, die ihr überhaupt nicht gut getan hat. In den letzten 7 Jahren hat sie ihr Leben komplett neu sortieren müssen. Sie musste sich selbst wiederfinden und lernen, alleine zu leben und sich von dem zu lösen, was mal ihr Leben war.
Doch dann klingelt um acht Uhr morgens ihr Telefon. Die Kriminalpolizei Lüneburg bittet sie, auf die Wache zu kommen. Claudia macht sich auf den Weg und hat keine böse Vorahnung auf das, was sie gleich vollkommen unvorbereitet erfahren wird.
Claudia Wuttke wird uns in dieser Folge ihre Geschichte selbst erzählen. Über einen Zeitraum von 16 Jahren soll sie von ihrem Ex-Partner immer wieder vergewaltigt worden sein. 67 Aufnahmen dokumentieren die mutmaßlichen Taten. Doch ihr Fall zeigt: Es gibt große Lücken beim Schutz von Opfern sexualisierter Gewalt. Lücken, durch die Opfer durch das System fallen. Lücken, die Täter schützen. Denn 65 der 67 vorgeworfenen Taten könnten laut aktuellem Sexualstrafrecht bereits verjährt sein.
Vielen Dank an Claudia Wuttke, dass sie mit uns gesprochen hat! Claudias Spendenaufruf "Lücken im Sexualstrafrecht schließen! #UNGEBROCHEN [https://www.goodcrowd.org/ungebrochen]" findet ihr hier [https://www.goodcrowd.org/ungebrochen].
Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Wir starten unsere Spendenaktion bei betterplace.org [https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/57115-exis-gegen-gewalt-an-frauen] wieder. Unser Ziel: Betroffenen helfen, Schutzräume schaffen und Hoffnung geben. Dafür haben wir uns entschieden, vier Organisationen zu unterstützen, die Tag für Tag Großartiges leisten:
🧡 HateAid [https://hateaid.org/] setzt sich für Menschenrechte im Internet ein. Dazu bietet die Organisation kostenlose Angebote für Opfer digitaler Gewalt, schlägt Gesetzesentwürfe vor und fordert Plattformen auf, Verantwortung zu übernehmen
🧡 Tilda [https://www.tildafonds.org/] bietet schnelle, unbürokratische finanzielle Hilfe bei geschlechtsspezifischer Gewalt - egal, ob es sich um ein neues Türschloss handelt oder rechtliche Unterstützung. Die Hilfe erreicht Betroffene genau dann, wenn sie gebraucht wird
🧡 Das 4. Hamburger Frauenhaus [https://hamburgerfrauenhaeuser.de/startseite] bietet 30 Plätze für seelisch, körperlich und/oder sexuell misshandelte oder bedrohte Frauen und ihre Kinder an. Hier bekommen die Frauen nicht nur ein vorübergehendes, sicheres Zuhause, sondern konkrete Hilfe, um eine eigenständige Lebensperspektive zu entwickeln
🧡 Bei der Frauenhauskoordinierung [https://www.frauenhauskoordinierung.de/] steht durch die unvorhergesehenen stattlichen Kürzungen die Finanzierung für das Jahr 2027 auf dem Spiel. Es werden daher dringend Spenden gebraucht, um allen Frauen Schutz vor Gewalt zugänglich zu machen.
Spenden könnt ihr über diesen Link: exis.betterplace.org [https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/57115-exis-gegen-gewalt-an-frauen]. Jede Spende geht direkt an die Organisationen. Egal, wie groß - jeder Beitrag macht einen Unterschied. Danke <3
Eine Produktion von Auf Ex Productions.
Hosts: Leonie Bartsch, Linn Schütze
Recherche: Antonia Fischer, Linn Schütze
Redaktion: Antonia Fischer
Produktion: Julian Ortleb, Lorenz Schütze
Juristische Einordnung: Konstantina Raptis von der Feminist Law Clinic
Mehr Informationen, Bilder und Videos zum Fall findet ihr auch auf Social Media, unter @mordaufexpodcast
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! [https://linktr.ee/MordaufEx]
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Kommentit
14Bei mir geht’s los ab 9:50
Danke möge Dein Kissen immer kühl sein bei dem Wetter 🥰 mag dieses viele gelabber vorher nicht 😌
Bin ich die einzige, die am Anfang immer eine Bong hört?
Ich mag euch und eure Art sehr . Auch der Umgang miteinander respektvoll ist und liebevoll . 🥰 aber: kleiner Wunsch … etwas weniger „ krass“ oder „ OmG“ . Ihr seid ja keine 18 mehr sondern kluge Journalistinnen mit einem sicher großen Wortschatz 😏 und oft ist einfach zu viel Singsang in der Art zu erzählen . Aber generell : ich höre euch sehr gerne. Auf Bald 😌
Und nur die Hälfte der Füllwörter dürfen „jetzt“ sein
ich wusste doch, dass mir der fall bekannt ist 😄 ich habe die serie "under the bridge" dazu gesehen bei disney+
Jaaa ich auch!!! Kam mir auch direkt bekannt vor 😬
Beginn Minute 8
Bin ich der einzige, der Schnittfehler hat? Echt ärgerlich.
Nein, habe ich auch. Ich dachte mein Handy hatte in der Tasche quasi versehentlich vorgespult. Fand ich kurz irritierend, aber keineswegs ärgerlich. Wo Menschen arbeiten passieren Fehler…so weit, so normal:
war letzte Woche auch schon so 🫣
Grüße aus Vancouver 💚
wir waren eine 6er gruppe, aber haben uns auch mal nur zu zweit getroffen, also es war nicht so super super eng alles 🙈
Zum ersten Mal, seit überhaupt, packt mich die Story absolut nicht 😭musste abschalten , sehr langweilige Folge und das Wort“Mean Girls 😣“
Bei mir geht’s los ab 9:50
Bin ich die einzige, die am Anfang immer eine Bong hört?