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OMG 05 Hat Siegfried den Drachen wirklich in Königswinter erschlagen?

14 min · 30. maalis 202614 min
jakson OMG 05 Hat Siegfried den Drachen wirklich in Königswinter erschlagen? kansikuva

Kuvaus

Königswinter am Rhein zieht von jeher viele Gäste an. Neben dem Rheinwein und dem Siebengebirge spielt dabei auch die Geschichte von Siegfried und dem Drachen, den er hier erschlagen haben soll, eine wichtige Rolle. Dass die sich tatsächlich hier zugetragen hat, ist allerdings mehr als fragwürdig. Es gibt einen ersten vagen Hinweis darauf im alten Nibelungenlied aus der Stauferzeit. Und viel später ein paar mehr oder weniger direkte Schilderungen, die romantisch und heimatverliebt gefärbt sind. Als Beweise taugen sie jedenfalls nicht. Mit dieser Quellenlage lebt man aber in Königswinter seit der Zeit der Rheinromantik ganz gut.

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jakson OMG 08 Wie das albanische Gastrecht jüdische Flüchtlinge rettete kansikuva

OMG 08 Wie das albanische Gastrecht jüdische Flüchtlinge rettete

Am 8. Mai 2025 war der 2. Weltkrieg 80 Jahre vorbei. In Albanien lebten am 8. Mai 1945 ca. 2000 Juden, in der Mehrzahl Flüchtlinge noch aus der Zeit der italienischen Besatzung bis 1943. Auf die Italiener folgten nach deren Kapitulation die Deutschen. Eine Volkszählung aus den 1930er Jahren hatte 191 Juden ermittelt. Damit war Albanien das einzige von der deutschen Wehrmacht (bis 1944) besetzte Land, in dem die Zahl der Juden über die NS-Zeit zu- und nicht durch Verfolgung und Deportation abgenommen hatte.   Grund dafür war: Das mehrheitlich muslimische Albanien lieferte die Juden nicht an die Deutschen (und zuvor die Italiener) aus. Die albanische Bevölkerung versteckte und beschützte jüdische Flüchtlinge vielmehr, vor allem auch, weil sie sich dem albanischen Gewohnheitsrecht, der hohen Stellung des Gastrechts und insbesondere der Besa verpflichtet, fühlten: dem Ehrenkodex der Gastfreundschaft und des Schutzes von Hilfsbedürftigen, unabhängig von Religion oder Herkunft. 75 Albaner sind von Yad Vashem mit dem Titel „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet worden. Diese Geschichte hatte ich für den Deutschlandfunk erzählt. Link auf den Beitrag im Deutschlandfunk-Archiv: https://www.deutschlandfunk.de/wie-das-albanische-gastrecht-juedische-fluechtlinge-rettete-100.html [https://www.deutschlandfunk.de/wie-das-albanische-gastrecht-juedische-fluechtlinge-rettete-100.html]

9. huhti 20261 min
jakson OMG 06 Woher kam der Tintenfleck in der Lutherstube auf der Wartburg? kansikuva

OMG 06 Woher kam der Tintenfleck in der Lutherstube auf der Wartburg?

Viele Menschen verreisen, um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Alle Sehenswürdigkeiten haben etwas Wichtiges gemeinsam: Man kann sie sehen. Es gibt aber auch solche Sehenswürdigkeiten, die man nicht sehen kann und die trotzdem jede Menge Besucher anziehen. Beispielsweise der berühmte Tintenfleck in der Lutherstube auf der Wartburg bei Eisenach in Thüringen. In der hatte der Reformator Martin Luther ab 1521 das Neue Testament der Bibel aus dem Griechischen in ein frühes Hochdeutsch übersetzt. Dabei soll ihm der der Teufel erschienen sein, nach dem er sein Tintenfass geworfen hat. Der Teufel war weg. Geblieben sein soll ein Tintenfleck an der Wand. Fast alle Besuche der Wartburg wollen den sehen: und finden ihn nicht.

9. huhti 20263 min