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Bern soll ein Mahnmal gegen Femizide erhalten

18 min · Eilen
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Zivi oder Militärdienst. Das soll keine einfache Wahl sein. Die Mehrheit des Parlaments und der Bundesrat wollen mit der Gesetzesrevision die Zahl der Zulassungen zum Zivildienste senken. Am Sonntag befindet die Stimmbevölkerung darüber. Die Pros und Contras in unserem Beitrag. Was in Genua, Rom und Mailand schon Realität ist, soll auch in Bern entstehen. Morgen reichen Stadträtinnen aus verschiedenen Fraktionen eine Motion im Stadtparlament ein, die ein Mahnmal gegen Femizide fordert. Dominique Hodel hat die Motion aufgegleist, im Gespräch erzählt sie, weshalb Bern ein solches Mahnmal braucht und wo es dereinst stehen könnte.

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jakson Worum geht es bei der kantonalen Vorlage zum Kunstmuseum? kansikuva

Worum geht es bei der kantonalen Vorlage zum Kunstmuseum?

Es geht weiter mit der Serie zu den Abstimmungsvorlagen: Heute mit der kantonalen Vorlage zur Sanierung des Kunstmuseums. Für die Projektierung hat der Grosse Rat einen Kredit von rund 16 Millionen Franken gesprochen. Weil ein Komitee aus verschiedenen bürgerlichen Politiker*innen dagegen das Referendum ergriffen hat, kommt der Betrag nun an die Urne. Alizé Rose-May zeigt queere Perspektiven auf den Alpenraum, Familie und Tradition. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat Alizé Rose-May zur Arbeit im Kunsthaus Langenthal befragt. Mehr dazu in unserer Rubrik BKa on Air. Revolutionär, Soziologe, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung: Jean Ziegler ist gestern im Alter von 92 Jahren verstorben – ein Nachruf zum Ende der Sendung.

11. kesä 202628 min
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Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni

Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni: Jedes Jahr am 14. Juni füllt sich die Berner Innenstadt mit Tausenden von violett gekleideten Menschen. Zumindest war das in den vergangenen Jahren so: Am feministischen Streik mobilisierte das Berner Streikkollektiv zur grossen Demonstration. Nächsten Sonntag ist das anders. Das Feministische Streikkollektiv Bern hat sich entschieden, dieses Jahr keine zentrale Grossdemonstration zu organisieren. Die Gründe dafür hören wir im Interview.  Europa schottet sich weiter ab: Aktuell verschärft die Europäische Union mit der GEAS-Reform ihre Migrationspolitik und die europäische Grenzagentur Frontex rüstet nunmehr seit zehn Jahren auf. Bartholomäus Laffert ist Journalist und Mitglied beim Selbstlaut Kollektiv. Er berichtet regelmässig über die Situation an den europäischen Aussengrenzen. Im Interview spricht er über die Situation vor Ort.

8. kesä 202626 min
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Antifaverbot? Die demokratischen Jurist:innen Bern ordnen ein

Mehrere Hundert Antifaschist*innen nahmen sich gestern Berns Strassen. Sie protestierten gegen den Entscheid des Kantonsparlaments zum Antifaverbot. Mehrere Gruppierungen wie das «Offene antifaschistische Treffen» oder «Bern gegen rechts» hatten zur Spontankundgebung aufgerufen. Dass das Kantonsparlament dem Regierungsrat den Auftrag erteilt hat, sich beim Bund für ein Antifaverbot starkzumachen, sorgte in weiten Teilen der Zivilgesellschaft für Empörung. Auch die Demokratischen Jurist*innen Bern äusserten sich zum Entscheid des Grossen Rats. Anna Jegher ordnet ein.  Jedes Detail der digitalen Kommunikation dokumentieren, mit Standortdaten Bewegungsprofile anlegen, Telefongespräche abhören und so jederzeit wissen, was eine die Bürger*innen gerade tun und wo sie sich aufhalten. In der Fiktion sind die Möglichkeiten von Geheimdiensten beinahe unbegrenzt. In der Realität geben Gesetze genau vor, welche Überwachungsmassnahmen der Staat anwenden darf. Und vor allem: in welchem Fall. In der Schweiz regelt dies das Nachrichtendienstgesetz. In den vergangenen Tagen diskutiert der Nationalrat die Revision dieses Gesetzes. Organisationen und Expert*innen warnen nun: Der Vorschlag des Bundesrats weitet die Kompetenzen des Nachrichtendienstes in gefährlichem Mass aus.

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