SWR2 Kultur Aktuell

Große Soulstimme und Bühnenpräsenz: Teddy Swims begeistert bei den Jazz Open in Stuttgart

7 min · 8. heinä 2026
jakson Große Soulstimme und Bühnenpräsenz: Teddy Swims begeistert bei den Jazz Open in Stuttgart kansikuva

Kuvaus

ZWISCHEN SOUL, ROCK UND GROSSEN GEFÜHLEN SWR Kollegin Stefanie Anhalt, die auch das Festival in Stuttgart moderiert, berichtet von einem stimmungsvollen Konzert von Teddy Swim auf dem Schlossplatz. Die Fans feierten hauptsächlich seine kraftvolle Soulstimme, seine emotionale Bühnenpräsenz und seinen direkten Kontakt zum Publikum. Bekannt wurde Teddy Swims mit Hits wie „Lose Control“. Seine Musik verbindet Soul, Rhythm and Blues, Rock und Pop. Inhaltlich geht es oft um Verletzlichkeit, Hoffnung und persönliche Krisen. Auch live überzeugte er mit einer starken Band und einer intensiven Stimme, die laut Anhalt auf der Bühne sogar noch eindrucksvoller wirkte als auf seinen Aufnahmen. BESONDERE ATMOSPHÄRE BEI DEN JAZZ OPEN Gerade diese Nähe macht für viele internationale Stars den Reiz der Jazz Open aus. Anders als in großen Arenen entsteht auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein direkter Austausch mit dem Publikum. Künstler wie Sting, Lenny Kravitz oder Jamie Cullum kehren deshalb immer wieder zum Festival zurück.

Kommentit

0

Ole ensimmäinen kommentoija

Rekisteröidy nyt ja liity SWR2 Kultur Aktuell-yhteisöön!

Aloita maksutta

14 vrk ilmainen kokeilu

Kokeilun jälkeen 7,99 € / kuukausi. · Peru milloin tahansa.

  • Podimon podcastit
  • 20 kuunteluaikaa / kuukausi
  • Lataa offline-käyttöön

Kaikki jaksot

10942 jaksot

jakson Zu den Sternen! Weltraum-Kunst im Arp-Museum Remagen kansikuva

Zu den Sternen! Weltraum-Kunst im Arp-Museum Remagen

KOSMISCHE PHÄNOME FASZINIERTEN SCHON IMMER Julia Wallner, Direktorin des Arp-Museums, steht vor der rot glühenden Sonne von Katharina Sieverding, einer Videoinstallation aus echten NASA-Bildern – schön und bedrohlich zugleich. Schon in den 1910er-Jahren – als der Halleysche Komet der Erde gefährlich nahekommt – sind Künstler und Künstlerinnen hingerissen von kosmischen Phänomenen. Manche bilden Milchstraße, Sonnenfinsternis und Protuberanzen fotorealistisch ab. „Planet Arp“ nennt die Direktorin ihr Museum. Was ihr Team unter dem Titel „Zu den Sternen!“ zusammengetragen hat, ist eine künstlerische Suche nach neuen Perspektiven auf den Planeten Erde und auf unser Schicksal. Für Wallner der Inbegriff von Kunst: „Die Unendlichkeit des Kosmos bietet den Raum für Neugier, Fantastik, das Utopische […], das Unmögliche. Das Unmögliche ist die Wiederentdeckung der Menschlichkeit, auch der friedliche Umgang mit unserem Planeten, auch eine Versöhnlichkeit der Wesen untereinander.“ DIALOG MIT AUSSERIRDISCHEN Auch heute ist der Dialog mit Außerirdischen Treibstoff für künstlerische Innovation. Die jüngste Künstlerin der Ausstellung, Mona Schulzek, glaubt an ein kosmisches Zusammenleben: Sie interessiert, dass der Mensch einerseits aus dem Kosmos entsprungen ist, diesen aber gleichzeitig als etwas Fernes, Außenstehendes wahrnimmt. Mona Schulzek: „Was ich durch meine Arbeiten versuche zu schaffen, ist, Berührungspunkte zu geben, um diesen Abstand vielleicht zu verringern.“ Im Innenhof des Arp-Museums steht ihr „Outerspace Transmitter“ – eine funktionierende Funkstation, die Botschaften ins All schickt. Auf der Grünfläche hinter dem Museum hat Schulzek eine Stahlkapsel mit Bremsfallschirmen bruchlanden lassen. WELTRAUMSCHROTT UND AUSGEDIENTE TAUCHKAPSEL „Chamber VI“ – ein Zwitter aus Weltraumschrott und ausgedienter Tauchkapsel, der die unerforschten Weiten des Alls mit den noch weniger erforschten Tiefen des Meeres verbindet. Wer hineinschauen will ins Bullauge, sieht stattdessen sein Spiegelbild – und erkennt sich vielleicht auch neu? Der Kosmos wird weiter existieren, auch ohne uns. Für diese nackte Tatsache findet die Ausstellung bedrückende und berührende Bilder. Mit der Mission, die Welt zu heilen und zu retten, schwebt ein Raumschiff durch den letzten Raum: eine multimediale Installation von Yael Bartana, ursprünglich geschaffen für die Biennale in Venedig 2024. Ihre Utopie macht Lust, die Zeit, die wir auf diesem Planeten noch haben, besser zu nutzen.

10. heinä 20263 min