Alte Schule

Prof. Dr. Burkhard Göschel - ehem. Vorstandsmitglied der BMW AG Entwicklung und Einkauf (Teil 1)

1 h 2 min · 9 de abr de 20261 h 2 min
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Description

Burkhard Göschel gehört zu den prägenden Technikern der deutschen Automobilindustrie. In Teil 1 unseres Gesprächs geht es zurück an den Anfang: in eine Zeit, in der Motorenentwicklung noch echte Pionierarbeit war – und Entscheidungen nicht im Meetingraum, sondern am Prüfstand und auf der Straße getroffen wurden. Göschel wächst in einer Ingenieursfamilie auf – sein Vater arbeitet bei Daimler-Benz an Einspritzsystemen und bringt ihm früh bei, wie sich Technik „richtig“ anfühlen muss. Dieses Verständnis prägt seine gesamte Karriere. Nach Stationen in Forschung und Entwicklung bei Mercedes folgt ein entscheidender Schritt: der Wechsel zu BMW – damals ein echter Kulturbruch. Dort wird er zu einem der zentralen Treiber für: * den ersten leistungsstarken BMW-Diesel * die Weiterentwicklung der Reihensechszylinder * den Zwölfzylinder als Technologieträger * und die zunehmende Elektronifizierung des Antriebs Dabei geht es nie nur um Technik – sondern immer auch um Überzeugungsarbeit im Unternehmen. Ausblick auf Teil 2 Im zweiten Teil geht es um die großen strategischen Entscheidungen: USA, Z3, Produktionsaufbau – und vor allem ein Projekt, das intern massiv umstritten war und BMW bis heute prägt. Stichwort: X5. Außerdem reden wir über Prof. Göschels "Seitenwechsel" zu Magna Steyr. *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio [https://www.alteschule.tv/linkinbio] ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

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Bob Lutz: Wie Autos wirklich funktionieren (1/3)

Was macht ein Auto wirklich erfolgreich? Technik, Daten – oder doch etwas ganz anderes? Im ersten Teil meines Gesprächs mit Bob Lutz wird schnell klar: Autos werden nicht rational gekauft. Sie werden emotional entschieden. Lutz, einer der prägendsten Manager der internationalen Automobilindustrie, beschreibt, wie sehr ihn schon früh eine Überzeugung geleitet hat: Ein Auto ist kein technisches Produkt – sondern ein Ausdruck von Persönlichkeit. Anhand seiner Zeit bei Opel erzählt er, wie diese Denkweise erstmals konkret wurde – und warum genau das innerhalb großer Konzerne oft auf Widerstand stößt. Es geht um interne Machtstrukturen, Entscheidungsprozesse und die Frage, warum gute Ideen nicht automatisch umgesetzt werden. Dieser erste Teil zeichnet den Weg eines Mannes nach, der die Branche immer wieder herausgefordert hat – lange bevor er zu einer ihrer bekanntesten Figuren wurde. THEMEN IN TEIL 1 * Warum Autos emotional und nicht rational gekauft werden * Die ersten prägenden Jahre von Bob Lutz * Opel und die Herausforderung, gegen interne Widerstände zu arbeiten * Produktentscheidungen zwischen Leidenschaft und Konzernlogik * Warum Unternehmenskultur über Erfolg oder Misserfolg entscheidet *** Mein Partner der heutigen Folge ist die Firma Comco. Leasing. Einfach. Persönlich. Mehr Infos hier: https://www.comco-leasing.de/ [https://www.comco-leasing.de/] Weiterhin empfehle ich euch Readly. Testet Readly 1 Monat kostenlos, danach ab 14.99 € im Monat. Hier geht es zum Angebot. [https://www.readly.co/de/offersChoice?connection=true&offerId=401&promocode=READLYDEALTESCHULE] *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio [https://www.alteschule.tv/linkinbio] ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

23 de abr de 202641 min
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Prof. Dr. Burkhard Göschel (Teil 2)

Im zweiten Teil meines Gesprächs mit Prof. Burkhard Göschel wird deutlich, dass er nicht nur Motorenentwickler war – sondern auch strategischer Architekt hinter einigen der wichtigsten Entscheidungen bei BMW. Es geht um den Schritt in die USA, den Aufbau eines kompletten Produktionsnetzwerks – und um ein Fahrzeug, das intern kaum jemand wollte: den X5. Die zentrale Frage damals: Passt ein SUV überhaupt zu BMW – oder zerstört er die Marke? Heute wissen wir es besser und BMW nru mit Limousinen und sportlichen Coupés im Produktportfolio würde wahrscheinlich sparsam aus der Wäsche gucken. Wir reden auch über den Schritt in die USA und das Werk in Spartanburg mit dem Z3 als erstem dort gebauten Volumenmodell. Wie es gelang, den X3 in kürzester Zeit auf die Räder zu stellen und über die Zeit nach BMW: im Vorstand von Magna-Styer. *** Mein Partner dieser Folge ist Readly. Teste Readly 1 Monat kostenlos, danach ab 14.99 € im Monat. Hier geht es zum Angebot. [https://readly.co/de/offersChoice?connection=true&offerId=401&pro mocode=READLYDEALTESCHULE] *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio [https://www.alteschule.tv/linkinbio] ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

16 de abr de 20261 h 8 min
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Prof. Dr. Burkhard Göschel - ehem. Vorstandsmitglied der BMW AG Entwicklung und Einkauf (Teil 1)

Burkhard Göschel gehört zu den prägenden Technikern der deutschen Automobilindustrie. In Teil 1 unseres Gesprächs geht es zurück an den Anfang: in eine Zeit, in der Motorenentwicklung noch echte Pionierarbeit war – und Entscheidungen nicht im Meetingraum, sondern am Prüfstand und auf der Straße getroffen wurden. Göschel wächst in einer Ingenieursfamilie auf – sein Vater arbeitet bei Daimler-Benz an Einspritzsystemen und bringt ihm früh bei, wie sich Technik „richtig“ anfühlen muss. Dieses Verständnis prägt seine gesamte Karriere. Nach Stationen in Forschung und Entwicklung bei Mercedes folgt ein entscheidender Schritt: der Wechsel zu BMW – damals ein echter Kulturbruch. Dort wird er zu einem der zentralen Treiber für: * den ersten leistungsstarken BMW-Diesel * die Weiterentwicklung der Reihensechszylinder * den Zwölfzylinder als Technologieträger * und die zunehmende Elektronifizierung des Antriebs Dabei geht es nie nur um Technik – sondern immer auch um Überzeugungsarbeit im Unternehmen. Ausblick auf Teil 2 Im zweiten Teil geht es um die großen strategischen Entscheidungen: USA, Z3, Produktionsaufbau – und vor allem ein Projekt, das intern massiv umstritten war und BMW bis heute prägt. Stichwort: X5. Außerdem reden wir über Prof. Göschels "Seitenwechsel" zu Magna Steyr. *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio [https://www.alteschule.tv/linkinbio] ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

9 de abr de 20261 h 2 min
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Gerd Brauneiser – Vom Fliesenleger zum erfolgreichsten Escort-Tuner

Gerd Brauneiser ist einer, der nicht unbedingt den klassischen Weg gegangen ist – und vielleicht genau deshalb so erfolgreich wurde. Eigentlich Fliesenleger, hat er sich sein gesamtes technisches Wissen selbst angeeignet. Angefangen hat alles in den 60er-Jahren mit einer Kreidler, die er so lange bearbeitet hat, bis sie endlich 100 km/h lief. Der Startschuss für eine Karriere, die so nie für ihn vorgesehen war. Was folgt, ist eine der beeindruckendsten Underdog-Geschichten im deutschen Motorsport: Brauneiser baut Motoren nicht aus wirtschaftlichem Druck, sondern aus Ehrgeiz. Er experimentiert, testet, lernt – und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem der gefragtesten Tuner im Escort-Motorsport. Gemeinsam mit Fahrern wie Jörg van Ommen oder Olaf Manthey entstehen Fahrzeuge, die die Konkurrenz dominieren. Drei Nordsee-Cup-Siege in Folge, zahlreiche Langstreckenerfolge und insgesamt 13 Gesamtsiege in nur fünf Jahren sprechen eine klare Sprache. Dabei arbeitet Brauneiser nie als klassischer Unternehmer. Für ihn ist alles Hobby – und genau das ist sein Vorteil, denn er baut Motoren, weil er gewinnen will. Nicht, weil er sie verkaufen muss. Im Gespräch erzählt er: * wie er sich technisches Wissen komplett selbst erarbeitet hat * warum Nockenwellen, Vergaser und Prüfstand seine Welt wurden * weshalb viele seiner Lösungen gegen jede Lehrmeinung entstanden sind * wie er mit begrenzten Mitteln gegen große Teams gewonnen hat * und warum ihn der Erfolg fast süchtig gemacht hat Eine Geschichte über Motorsport in einer Zeit, in der Kreativität oft wichtiger war als Budget – und in der ein Einzelner mit genug Ehrgeiz ganz vorne mitspielen konnte. Achtung: Diese Folge hat stellenweise starken kölschen Einschlag. Wer nicht alles versteht: einfach laufen lassen. Es lohnt sich. Mehr über die Rheinlandgarage, die Firma von Gerd Brauneisers Sohn findet ihr hier: https://rheinlandgarage.eu/ *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio [https://www.alteschule.tv/linkinbio] ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

2 de abr de 20261 h 25 min
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Uwe Mahla vom Motorsport-Reporter zum BMW-Pressesprecher über F1, Krisen & Kommunikation

Vom Brief als Kind an Stirling Moss bis in den 18. Stock des BMW-Vierzylinders – die Karriere von Uwe Mahla ist alles andere als gewöhnlich. Er beginnt als motorsportbegeisterter Jugendlicher, fährt während des Jurastudiums selbst Rennen im NSU TT und Mini und entdeckt seine wahre Berufung als Reporter bei „rallye racing“ und ist plötzlich mittendrin in der goldenen Ära des Motorsports. Namen wie Stuck, Heyer oder Stommelen sind für ihn keine Legenden, sondern Freunde. Dann der Perspektivwechsel: Mahla geht zu BMW – und erlebt eine der spektakulärsten Phasen der Unternehmensgeschichte hautnah. Formel 1, Turbo-Ära, Nelson Piquet, Bernie Ecclestone – und ein Weltmeistertitel nach nur 630 Tagen. Doch der Job als Pressesprecher bedeutet mehr als Motorsport und Erfolg. Es geht um Kommunikation in kritischen Momenten: Vorstandskrisen, Medienandrang, internationale Schlagzeilen – und die Herausforderung, dann die richtigen Worte zu finden, wenn eigentlich noch gar nichts gesagt werden kann. Ein Gespräch über Nähe und Distanz, über Motorsport und Macht – und über einen Job, den er selbst am besten zusammenfasst: 50 % Schweigegeld, 50 % Schmerzensgeld. THEMEN DIESER FOLGE * Kindheit zwischen Leipzig, Niederhein und Marburg * Stirling Moss, Zandvoort und der erste Kontakt zum Motorsport * Eigene Rennen im NSU TT und Mini * Einstieg in den Journalismus bei „rallye racing“ * Nähe zu Fahrern wie Stuck, Heyer und Stommelen * Le Mans: Paul Newman und Jean Rondeau * Zakspeed und die Arbeit im Rennteam * Wechsel zu BMW und Einstieg in die Pressearbeit * BMW in der Formel 1: Turbo-Ära und Weltmeistertitel 1983 * Zusammenarbeit mit Nelson Piquet, Paul Rosche und Bernie Ecclestone * Medienarbeit im Motorsport: erste „Funklösungen“ zur Informationsweitergabe * Wechsel in die Produkt- und Inlandspresse bei BMW * Krisenkommunikation und Vorstandssitzung rund um Rover * Der Mauerfall – ein persönlicher Moment mitten im Geschehen * Öffentlichkeitsarbeit zwischen Strategie und Tagesgeschäft * Bücher, Kolumnen und der Blick zurück auf eine außergewöhnliche Karriere Uwe Mahla ist Journalist, Autor und ehemaliger Pressesprecher von BMW. Nach seinen Anfängen im Motorsportjournalismus – unter anderem bei „rallye racing“ – wechselte er zu BMW und verantwortete dort unter anderem die Kommunikation rund um Motorsport, Formel 1 und später die Inlandspresse. Heute schreibt er Bücher und Kolumnen über Motorsport und die Menschen dahinter. Seine Kolumnen für Speedweek findet ihr hier: https://www.speedweek.com/p/uwe-mahla [https://www.speedweek.com/p/uwe-mahla] Das Buch "Geile Zeit" von Uwe Mahla könnt ihr hier kaufen (Affiliate-Link: ich bekomme eine kleine Provision, der Preis für euch bleibt gleich): Einfach eine geile Zeit: Deutsche Rennsport-Meisterschaft 1972 - 1985 [https://amzn.to/485D6A0] *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio [https://www.alteschule.tv/linkinbio] ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

26 de mar de 20261 h 18 min