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«Wir Iraner*innen sind in in der Schweiz in der Schwebe»

27 min · 20 de may de 2026
Portada del episodio «Wir Iraner*innen sind in in der Schweiz in der Schwebe»

Descripción

«Wir Iraner*innen befinden uns hierzulande in der Schwebe» In der Schweiz im Warteraum: Iraner:innen fordern Klarheit in Bezug auf die Asylpraxis. Gestern wurde eine Petition eingereicht. Sie fordert eine Änderung der Asylpraxis für Iraner:innen in der Schweiz. Energiewende auf Kosten der Moore? Die Schweizer Klimapolitik ist ein Balanceakt: Einerseits muss die Schweiz die erneuerbaren Energien und die dazugehörige Infrastruktur ausbauen. Andererseits gilt es, ökologisch wertvolle Landschaften zu schützen. Beim Ausbau des Stromnetzes ist die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates nun vorgeprescht. Sie will den Schutz der Moore aufweichen. Umweltverbände reagieren empört. Regenbogen an der Universität Der Verein Queer UniBern setzt sich für die Interessen trans, non-binärer, inter*, lesbischer, bisexueller, schwuler, asexueller, agender und aller queerer Universitätsangehöriger ein. Es gibt ihn seit letztem Herbst. Morgen Donnerstag lädt der Verein ein zum Austausch über queeren Aktivismus.. Wir reden mit dem Verein, am Ende der heutigen Sendung.

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episode Antifaverbot? Die demokratischen Jurist:innen Bern ordnen ein artwork

Antifaverbot? Die demokratischen Jurist:innen Bern ordnen ein

Mehrere Hundert Antifaschist*innen nahmen sich gestern Berns Strassen. Sie protestierten gegen den Entscheid des Kantonsparlaments zum Antifaverbot. Mehrere Gruppierungen wie das «Offene antifaschistische Treffen» oder «Bern gegen rechts» hatten zur Spontankundgebung aufgerufen. Dass das Kantonsparlament dem Regierungsrat den Auftrag erteilt hat, sich beim Bund für ein Antifaverbot starkzumachen, sorgte in weiten Teilen der Zivilgesellschaft für Empörung. Auch die Demokratischen Jurist*innen Bern äusserten sich zum Entscheid des Grossen Rats. Anna Jegher ordnet ein.  Jedes Detail der digitalen Kommunikation dokumentieren, mit Standortdaten Bewegungsprofile anlegen, Telefongespräche abhören und so jederzeit wissen, was eine die Bürger*innen gerade tun und wo sie sich aufhalten. In der Fiktion sind die Möglichkeiten von Geheimdiensten beinahe unbegrenzt. In der Realität geben Gesetze genau vor, welche Überwachungsmassnahmen der Staat anwenden darf. Und vor allem: in welchem Fall. In der Schweiz regelt dies das Nachrichtendienstgesetz. In den vergangenen Tagen diskutiert der Nationalrat die Revision dieses Gesetzes. Organisationen und Expert*innen warnen nun: Der Vorschlag des Bundesrats weitet die Kompetenzen des Nachrichtendienstes in gefährlichem Mass aus.

5 de jun de 202624 min
episode Femizide in der Kriminalstatistik: Geht der Kanton Bern mit gutem Beispiel voran? artwork

Femizide in der Kriminalstatistik: Geht der Kanton Bern mit gutem Beispiel voran?

In Bern behält der Kanton das letzte Wort darüber, ob es in einer Gemeinde eine Asylunterkunft geben soll. So will es das Kantonsparlament. Der Grosse Rat des Kantons lehnte gestern gleich drei Motionen ab, die den Gemeinden ein Vetorecht geben wollten. Dass degen die Vorstösse neben den linken Parteien auch die GLP und die EVP sowie einige Vertreter*innen der SVP, FDP und EDU stimmten, habe sie überrascht, erhählt die grüne Grossrätin Regula Bühlmann im Beitrag. Noch nie war die Zahl von dokumentierten Femizid Fällen in der Schwiz so hoch wie im vergangenen Jahr.  Das Kantonsparlament fordert nun eine Nachführung von Femizidfällen in der Kriminalstatistik im Kanton Bern. Der Regierungsrat befürwortet dies, will aber einen kantonalen Alleingang verhindern und warten, bis auf Bundesebene eine einheitliche Definition besteht. «Der Kanton Bern hätte hier die Chance, eine Vorreiterinnenrolle einzunehmen», sagt Brigitte Hilty Haller im Interview. Die grüne Grossrätin hat den entsprechenden Vorstoss mit eingereicht. Was tun, wenn ein Schwarm von Mörderbienen auf einen zuströmt? Wie befreit man sich aus der Schnauze eines Alligators? Das Solo-Stück «Furchtlos durch den Alltag» ist ein Survival-Abend mit der ängstlichen Survival-Coachin Hilke Schaaf-Degenhardt. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat mit Judith Seither, die als Hilke auf der Bühne steht, ein Interview geführt und sie unteranderem zu ihren eigenen Ängsten befragt.

Ayer21 min
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Antifa-Verbot: Weder umsetzbar noch wünschenswert

«Die Antifa gehört verboten» – diese Forderung von bürgerlichen Politikern wurde nach der palästinasolidarischen Demonstration letzten Oktober einmal mehr laut. Heute diskutiert der Grosse Rat des Kantons Bern einen Vorstoss, der ein solches Antifaverbot fordert. Wer soll das sein, diese Antifa? Und ist ein Verbot überhaupt umsetzbar? Warum ein Verbot weder realistisch noch wünschenswert ist, diskutieren wir im ersten Teil der Sendung. Dann: Vor zwei Wochen zeigten Videos in Netzwerden den israelischen Polizeiministr Itamar Ben Gvir. Er demütigte festgenommenen Aktivist:innen der Gaza Hilfsflotillen. Unter den von Israel festgenommenen Aktivist:innen waren auch Menschen mit Schweizer Staatsangehörigkeit. Die Partei der Arbeit (PdA) hat nun eine Petition an der Bundesrat lanciert. Auch Amnesty International fordert mehr vom Bundesrat.

3 de jun de 202620 min
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Die Stadt soll mehr gegen Abriss auf Vorrat tun können

Das Tripity soll weichen, für die ehemalige Schreinerei an der Weissensteinstrasse ist ein Abrissgesuch und ein allgemeines Baugesuch eingegangen. Für PdA-Stadtrat Matteo Micieli ist klar: Es handelt sich um Abriss auf Vorrat. Deshalb haben er und Mitstreiter*innen drei Vorstösse eingereicht. Sie verlangen: Die Stadt soll Zwischennutzungen besser schützen und mehr Spielraum erhalten bei Abriss auf Vorrat. «Das ist schlussendlich eine Kultur- und Sozialpolitische Frage», meint Micieli im Interview. Wikipedia gibt es seit 25 Jahren. Wikimedia CH, der Schweizer Ableger des Onlinelexikons, gibt es seit 20 Jahren. Am Wochenende feierte der Verein sein Jubiläum. Vor Ort haben wir mit den Wikipedianer*innen über die Anfänge gesprochen und darüber, wie sie sich um mehr Diversität bemühen.

2 de jun de 202626 min
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Über Restitution hinaus: Über Restitution hinaus: Das Projekt «Survival Kit» von der senegalesischen Kuratorin Ken Aïcha Sy

Die Diskussion über die Rückgabe kolonialen Kulturguts aus Museen hat die Schweiz längst erreicht. 2026 bekommt sie neue Impulse aus Bern: Ein Kooperationsprojekt unter dem Titel «After Restitution» zwischen dem Historischen Institut der Universität Bern und dem Berner Historischen Museum, unterstützt von der «Initiative Afrique» der Universität Bern, will den Dialog über die Rückgabe von Sammlungen fördern und neue Forschungsperspektiven auf die Geschichte Afrikas eröffnen. Anlässlich dessen fand vergangene Woche eine Podiumsdiskussion statt. Im Zentrum stand die Frage: Was passiert «after restitution»? Also: Was geschieht nach der Rückgabe von Kulturgütern? Wie können Museen, Forschung und Gesellschaft künftig zusammenarbeiten? Und wie lassen sich neue Netzwerke bilden? Die senegalesische Kuratorin und Forscherin Ken Aïcha Sy war Teil des Podiumsdiskussion und hat das Projekt «Survival Kit» ins Leben gerufen – ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das die senegalesische Kunstszene und bedeutende Künstler:innen zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren in den Fokus rückt und sich damit auf die Suche nach den Kunstwerken ihres Vaters machte.

1 de jun de 202622 min