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Indem sie Einfluss auf wirtschaftliche und politische Entscheidungen ausüben, fügen Oligarchen der Demokratie oft gravierende Schäden zu. Doch wenn die staatliche Gewaltenteilung funktioniert, kann es gelingen, ihre Macht in die Schranken zu weisen. Dazu ist auch eine wache Zivilgesellschaft notwendig. Beispiele dafür gibt es viele: Als bekannt wurde, dass der ukrainische Milliardär Ihor Kolomojskyj in den Karpaten ein riesiges Skizentrum plante, für das zehntausende Hektar an Wald geopfert werden sollten, formierte sich eine internationale Kampagne gegen das Megaprojekt. Als Elon Musk zu Beginn der zweiten US-Präsidentschaft von Donald Trump Regierungsfunktionen übernahm, riefen weltweit Umwelt- und Menschenrechtsgruppen zum Boykott von Tesla auf. Gestaltung: Alexander Behr. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 08. 2025.

Der Begriff "Oligarch" leitet sich von der griechischen Wortbedeutung "Herrschaft der Wenigen" ab. Oligarchen sind in der Regel Großunternehmer, die mittels ihres Vermögens politische Macht in einem Land oder einer Region erlangen. Sie sind oft eng mit dem politischen System verbunden, befinden sich aber auch in einem Spannungsverhältnis oder sogar in Konkurrenz zu den staatlichen Institutionen. Nicht selten kommt es zu offen ausgetragenen Fehden, jüngst etwa zwischen Elon Musk und US-Präsident Donald Trump. Oligarchen liefern sich auch untereinander erbitterte Machtkämpfe, wenn sie etwa versuchen, mit Gewalt Macht- und Einflusssphären abzusichern oder auszuweiten. Wurde der Begriff lange Zeit vor allem für die postsowjetischen Staaten nach dem Fall der Berliner Mauer verwendet, so wurde in den letzten Jahren deutlich, dass auch der Westen ein "Oligarchen-Problem" hat. Gestaltung: Alexander Behr. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26. 08. 2025.

Der Österreicher Christoph Wolf forscht im Bereich Quantenphysik am Center for Quantum Nanoscience in Seoul, Südkorea. Der Weg dorthin war durchaus verschlungen. Nach der Matura an der Waldorfschule Graz besuchte Wolf die HTL für Maschinenbau - dies war der erste "Kulturschock" seiner Biographie, nach dem Studium der technischen Physik folgte der zweite: Wolf nahm ein Angebot aus Südkorea an, wo er mittlerweile eine Forschungsgruppe im Fach theoretische Physik leitet. Der Kontrast zu Österreich könnte nicht größer sein, hier die Alpenrepublik, in der man Gemütlichkeit als Teil der nationalen Identität betrachtet, dort ein Land mit urbanen Megazentren, in denen "bali bali" (Koreanisch: "schnell schnell") für permanente Vorwärtsbewegung sorgt. Welche Vor- und Nachteile das hat, privat wie wissenschaftlich, erzählt Wolf im Studiogespräch. Moderation: Robert Czepel. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 08. 2025.

Mit jährlich über 11 Tonnen Pro Kopf hat Südkorea eine der größten CO2-Emissionsraten in Relation zur Einwohnerzahl - auch weil Nachhaltigkeit im ökonomischen Wettbewerb nie Priorität hatte. Unter den Auswirkungen der Klimakrise leidet das Land besonders: die ohnehin extremen Wetterverhältnisse werden durch die Klimakrise verschärft. Betroffen sind insbesondere Metropolregionen, wo vor allem Menschen in prekären Wohnverhältnissen, sozio-ökonomisch schwache Bevölkerungsschichten in Gefahr sind. Gleichzeitig altert Koreas Gesellschaft rapide, soziale Ungleichheit nimmt zu, und die Wohnungsnot in den Städten verschärft sich. Gestaltung: Anika Haider. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 08. 2025.

Südkorea gilt als führend in der Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien. 5G-Mobilfunknetz ist flächendeckend verfügbar, KI-gesteuerte Ampelsysteme und sensorbasierte Mülltrennung sind Teil des urbanen Alltags. In den städtischen Zentren entstehen hochvernetzte Smart-City-Strukturen, die auf Automatisierung und Echtzeitdaten basieren und intelligente Videoüberwachung mit Gesichtserkennung wird zur Verkehrssteuerung und Kriminalitätsprävention eingesetzt. Der digitale Wandel, der seit den 70er-Jahren Kern von Südkoreas Wirtschaftsstrategie ist, erhöht Sicherheit und Effizienz, andererseits führt er auch zu Problemen: hochdigitalisierte Areale sind oft weniger klimafreundlich und sozial inklusiv, die omnipräsente Überwachung sorgt für Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Privatsphäre, und Koreas alternde Bevölkerung kann mit den technologischen Entwicklungen immer weniger Schritt halten. -Gestaltung: Anika Haider. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 08. 2025.

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