
Einstein
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About Einstein
Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen.
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Die tapferen Krieger der Wikinger sind in Europa noch heute berüchtigt – doch jetzt muss ihre Geschichte wohl umgeschrieben werden. Denn zumindest einer dieser grossen Krieger war offenbar eine Kriegerin. Das zeigen DNA-Analysen von Knochen aus einem Grab, das reich mit Waffen bestückt war. «Einstein» begibt sich auf die Spuren eines veritablen Wissenschaftskrimis. Über 100 Jahre ist es her, seit auf der schwedischen Insel Björkö Hunderte Gräber einer grossen Wikingersiedlung entdeckt und ausgegraben wurden. Einer der Funde erregte schon damals grosses Aufsehen: Grab BJ 581, in dem offenbar ein besonders mächtiger Krieger bestattet war. In seiner Grabkammer fanden sich ein komplettes Waffenarsenal und sogar zwei Pferde. Erst bei einer Inventur in den 1970er-Jahren fiel einer Wissenschaftlerin am Schwedischen Museum auf, dass die Form des Beckenknochens eigentlich zu einer Frau passt. Doch weil sich der Befund nicht mit weiteren Indizien erhärten liess, verschwanden Knochen und Berichte wieder in den Archivschachteln. Es dauerte nochmals vierzig Jahre, bis ein neues Forscherteam den Fall wieder aufrollte. Nun stand das Mittel der DNA-Analyse zur Verfügung, und diese zeigte: Es handelt sich unzweifelhaft um die Knochen einer Frau. Der Fall schlug grosse Wellen – in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft. Kann das sein? Stimmt das wirklich? Die Kontroverse ist noch immer nicht beigelegt. «Einstein» erzählt die Geschichte des berühmten Grabes und will wissen: Warum löst dieser Fund, über 1000 Jahre nach dem Ableben der Wikinger-Kriegerin, heute so grosse Emotionen aus? Moderatorin Tama Vakeesan begibt sich auf die Spuren der Wikingerin. Im «Einstein»-Experiment erfährt sie am eigenen Leib, was es heisst, mit Schwert und Schild umzugehen.

Um das Mikrobiom – die Bakterien im Darm – ist ein regelrechter Hype ausgebrochen. «Einstein» zeigt, weshalb Darmbakterien für die Gesundheit entscheidend sind und wie sie mit der richtigen Ernährung unterstützt werden können. Wie Darmbakterien das Immunsystem von Babys beeinflussen Darmbakterien der Mutter stärken bereits im Mutterleib das Neugeborene. Die Molekularmedizinerin Stephanie Ganal konnte am Berner Inselspital zeigen, dass es entscheidend ist, was Mütter während der Schwangerschaft essen. Denn ihre Darmbakterien haben über die Nabelschnur Auswirkungen auf das Kind und beeinflussen so sein Immunsystem. Jetzt forscht die Medizinerin am Mikrobiom des Kindes weiter. Die Ernährung von Kleinkindern ist besonders wichtig, denn in dieser Zeit bildet sich die Darmflora aus. Wie die Menschen heute von den Darmbakterien der Ureinwohner profitieren können Fastfood und einseitige Ernährung – diese Eintönigkeit ist gefährlich, denn die Darmflora hält einen gesund. Forscherinnen und Forscher haben herausgefunden, dass die menschlichen Darmbakterien zusehends verarmen. Schuld ist die Ernährung, die zu fettig, zu proteinreich und zu wenig vielseitig ist. Deshalb wollen Forschende nun das Mikrobiom von Ureinwohnern anzapfen, um die Gesellschaft wieder gesund zu machen. Wie man Darmbakterien optimal füttern kann Die Darmflora sorgt dafür, dass man gesund ist, hat aber auch einen Einfluss auf Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes und Depressionen. Deshalb sollte der Ernährung besondere Beachtung geschenkt werden. Viel Abwechslung und viel Gemüse: Bettina Wölnerhanssen, Ernährungsforscherin am Claraspital Basel, zeigt «Einstein», mit welcher Ernährung Darmbakterien optimal gefördert und gepflegt werden können. Wie Kathrin Hönegger ihre Darmbakterien optimiert Kathrin Hönegger ernährt sich seit 20 Jahren glutenfrei und vegetarisch, denn sie leidet an Zöliakie. Welchen Einfluss hat diese eingeschränkte Ernährung auf ihr Mikrobiom? Sind ihre Darmbakterien gesund und im Gleichgewicht? Andrew Macpherson, Leiter der Gastroenterologie am Inselspital Bern, untersucht Kathrins Mikrobiom und zeigt ihr, wie sie ihre Ernährung optimieren kann.

Falsche Informationen verbreiten sich in Corona-Zeiten ähnlich schnell wie das Virus selbst. Das kann verheerend sein. Woher stammen sie und wie lassen sie sich bekämpfen? «Einstein» über die Anatomie der Fake News und wie man sie entlarven kann. Falsche Informationen verbreiten sich vor allem dann rasant, wenn sie auf unsere Emotionen abzielen. Und aus Fake News werden schnell auch um sich greifende Verschwörungserzählungen, die viele Menschen in ihren Bann ziehen können. Das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Anti-Corona-Demos in Deutschland. «Einstein» zeigt, woher solche Bewegungen kommen und was die Anhängerinnen und Anhänger motiviert. Kommunikationswissenschaftler der Universität Zürich erforschen die internationale Fake-News-Lage zur Corona-Zeit und finden heraus, dass es länderspezifische Unterschiede darin gibt, ob und wie gut sie sich verbreiten. Je polarisierter das politische und mediale System, desto anfälliger wird ein Land für kursierende Falschinformationen. «Einstein» schaut auf die Studienresultate. Falsche Informationen werden mit Fakten bekämpft: «Einstein» besucht einen der grössten Faktenchecker im deutschsprachigen Raum und erfährt, welchen Eskalationsweg Corona-Falschnachrichten in den letzten Monaten durchlaufen haben und wie dagegen vorgegangen wird. Ausserdem wird das Medienverhalten in der Sendung auch real auf der Strasse getestet: Kleine Psychologieexperimente sollen die Skills der Leute testen, wenn es darum geht, Fake News zu erkennen. Denn dabei kommen einem immer wieder Denkfehler und Verzerrungsmuster in die Quere.

Kinder müssen draussen spielen können. Und nicht nur das: Eltern sollten ihren Kindern auch genug Freiraum lassen, damit sie das Risiko suchen und Grenzen ausloten können. «Einstein» zeigt auf, wieso Spielen so essenziell ist und Kinder gar smarter, gesünder und stärker machen kann. Lieber mit der Gamekonsole spielen als draussen toben? Spielen ist ein entscheidendes Zeichen für die Gesundheit und Entwicklung des Kindes. Trotzdem ist die Zeit für das freie Spiel in den letzten 15 Jahren um circa 30 Prozent zurückgegangen. Es gibt gar «spielunfähige» Kinder. Warum?Die «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger trifft die Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm und spricht mit ihr über die Angst der Eltern um die Sicherheit des Kindes. Und über die heutige Gesellschaft, in der Kinder nicht selten zu wenig Freiraum haben oder sogar gar keine Möglichkeit, ein Risiko einzugehen. Statt allein in der Natur zu spielen, werden sie ständig von den Eltern überwacht und verbringen ihre Freizeit mit Games am iPad oder an der Spielekonsole. Wie wirkt sich das auf ihre kindliche Entwicklung aus?«Einstein» zeigt anhand von Forschungsprojekten auf der ganzen Welt, weshalb das Spielen die Kinder so stark prägt. Warum es Auswirkungen auf ihre Gesundheit, ihre Widerstandskraft und ihr Selbstbewusstsein hat. Spielen war auch evolutionär ein entscheidender Prozess. Das zeigt sich nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei den Tieren. Denn nicht nur Haustiere spielen, sondern auch Eidechsen und Oktopusse.Die Sendung «Die Macht des Spielens» zeigt die Geheimnisse einer der lustigsten und gleichzeitig unterschätztesten Aktivitäten – Spielen.

Wie praktisch wäre das denn: Bei Schlafstörungen ein Knöpfchen drücken und die eigenen Hirnströme werden auf Schlaf gepolt. Genau das verspricht ein Zürcher Forschungsprojekt. Tobias Müller will es wissen: Kann er dank Hightech-Stirnband endlich wieder ruhig schlafen? Wieder natürlich schlafen dank neuester Technik? Unzählige Apps und Gadgets versprechen das derzeit. Alles nur fauler Zauber? «Einstein» stellt ein spektakuläres Projekt der Uni Zürich und ETH Zürich vor, ein Hightech-Stirnband für den Heimgebrauch: Der «SleepLoop» soll direkt die Hirnströme beeinflussen. Klappt das bei Tobias Müller? Und ist es nicht eigentlich der Überfluss an Technik, der einem den Schlaf überhaupt erst raubt?«Einstein» zur Frage, ob die Digitalisierung der Heilsbringer für Schlaf oder doch mehr Fluch als Segen ist. Denn an dieser Frage kommt heute kaum mehr jemand vorbei: Rund ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer leidet an Schlafstörungen, was den Schlaf zu einem riesigen Wachstumsmarkt, einem wichtigen Forschungsfeld und einem entscheidenden Gesundheitsthema der Zukunft macht.

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