himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau
Nach einem Einstieg zwischen Alaska-Fantasien, Bifteki-Knöchel und Fronleichnam-Fiebertraum reden wir uns erst einmal zuverlässig in die Urlaubsnachbereitung hinein. Cathy erzählt von Kreta, luxuriösen Pools, Weißen-Schokolade-Pfannkuchen, Saxophon-Abenden und einem Taxifahrer, der kurzerhand Schmerzsalbe organisiert, damit man nicht selbst zur Apotheke humpeln muss. Christian dagegen strandet mal wieder versehentlich in Trient, diskutiert Dorfhunde, kläffende Nachbarschaften und die erstaunliche Erkenntnis, dass „wir fahren nach Südtirol“ bei ihm oft versehentlich bedeutet, wieder irgendwo in Italien zu landen. Zwischendrin eskalieren wir erwartbar in Richtung Alltagsabsurditäten: Eine Regentonne entwickelt beinahe Fluchpotenzial, im Gartenmarkt läuft ein herrenloser Hund herum, Apfelbäume bekommen plötzlich modische Seidentücher umgebunden und Cathys Haustiermanagement besteht aktuell hauptsächlich daraus, Zecken aus Luni zu entfernen. Außerdem sprechen wir über Weintrauben, Kiwi-Pläne, Petunien-Symmetriekrisen und die weiterhin offene Suche nach Thüringer Geleebananen. DIE SUBBA SACH Die erste Subba Sach bringt Cathy mit – und sie geht direkt ins Herz. Es geht um den Instagram-Account „natuerlichpatrik“, auf dem ein junger Mann in Bosnien Straßenkatzen und Hunde rettet, versorgt und inzwischen Schritt für Schritt ein eigenes Tierprojekt aufbaut. Zwischen all den absurden Themen dieser Folge ist das einer dieser Momente, bei denen man kurz innehält und einfach froh ist, dass es Menschen wie ihn gibt. Danach übernimmt Christian und spricht über sogenannte „Safe Space Apotheken“ – also niedrigschwellige Anlaufstellen für Jugendliche mit psychischen Belastungen. Orte, an denen man anonym Hilfe bekommen kann, ohne große Hürden, ohne Angst und ohne erst einmal drei Formulare ausfüllen zu müssen. Eine Idee, die leider aktueller wirkt, als sie sollte. SCHMANKERL DER FOLGE Im Schmankerl der Folge bringt Christian diesmal den Content-Creator juckiha mit – und damit ziemlich treffsichere Beobachtungen über Familienalltag, Elternwahnsinn und Generationenchaos. Humor, bei dem man gleichzeitig laut lachen und sich ein kleines bisschen ertappt fühlen kann. Cathy kontert mit einer Meldung aus Berlin-Wilmersdorf, die klingt wie eine Mischung aus Kinderbuch und Fiebertraum: Ein Kita-Kind buddelt auf einem Spielplatz einfach Goldbarren, Luxusuhren und Bargeld aus. Andere Kinder finden Förmchen. Außerdem streifen wir Lotto-Gewinne, Metalldetektor-Fantasie, fünf-Euro-Reichtum, Zwiebeln gegen Skorbut und die Erkenntnis, dass „Salzigkeit“ offenbar wirklich ein legitimes Wort ist. Zwischendrin wird es gesellschaftlich unangenehm: Wir sprechen über Stephen Colbert, Donald Trump und politische Entwicklungen in den USA – und direkt danach über diese völlig groteske Deepfake-TV-Show, bei der KI-Versionen von Freddie Mercury, Whitney Houston und Elvis gemeinsam mit echten Menschen performen mussten. Lucy von den No Angels bedankt sich dort bei einer digitalen Whitney Houston – absolute Fremdschamkrise. HIMMEBLABLA PLAYLIST Cathy: Paul Kalkbrenner: Aaron The Last Internationale: „Hard Times“ Christian: Yohai: „On My Ones“ Vicky: „Party nur für mich“ BETTHUPFERL Im Betthupferl geht’s weiter mit Sockensebi, dem dicken Uli, Kali, Lagerfeuerromantik, emotionalen Verwerfungen und einer Ratte, die erstaunlich aktiv am Geschehen teilnimmt. Also im Grunde alles, was gute Literatur braucht.
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