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Wie sich die Mediennutzung bis 2035 verändert
Gestern ist die neue Studie «Mediennutzung 2035 – Studie zur Zukunft der Informationsmedien» des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich erschienen. Gefördert wurde sie vom Verlegerverband Schweizer Medien. Die Studie analysiert zentrale Entwicklungen des Journalismus in der Schweiz mit Blick auf die nächsten zehn Jahre. Grundlage sind 15 Interviews mit internationalen Expert:innen aus Wissenschaft und Medienpraxis sowie die Auswertung bestehender Nutzungsdaten und internationaler Forschung. Im Interview hören wir Pia Guggenbühl. Sie ist Direktorin des Verlegerverbands Schweizer Medien. Und ausserdem: Im Jahr 1970 wollte die Schwarzenbach-Initiative 350'000 Arbeiter:innen in ihre Herkunftsländer zurückschicken. Die Initiative wurde abgelehnt, bei einer Stimmbeteiligung von 75 Prozent. Doch 46 Prozent der Stimmbevölkerung stimmten der Initiative zu. Grazia Pergoletti war damals sechs Jahre alt. Ihre Mutter war Schweizerin und ihr Vater Italiener. Bei einer Annahme der Initiative hätte sie mit ihrem Vater die Schweiz verlassen müssen. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn sie in Assisi und nicht in Basel aufgewachsen wäre? Pergoletti begab sich auf Spurensuche. Dadurch entstand das Stück „Schwarzenbach – Le Dolci Vite“. Es lief bereits 2024 im Schlachthaus Theater, heute Abend wird es wieder aufgenommen.
Allianz lanciert Referendum gegen Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes
Eine Allianz von politischen Gruppen und Friedensorganisationen sowie linken Parteien lanciert heute das Referendum gegen eine Lockerung der Kriegsmaterialexporte. Und: Im dritten Teil der Serie zum "Chaos Communication Congress" (CCC) in Hamburg geht es um das "Musum of Care". Ein weltweites Solidaritätsnetzwerk, das von den Ideen der Künstlerin Nika Dubrovsky und ihres verstorbenen Ehemanns, Anthropologen und Aktivisten David Graeber ausging.
Insel Pari: Holcim-Klimaklage ist laut Gericht zulässig
Der Gebäude- und Bausektor ist für fast 40% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Mit dazu bei trägt der Zementkonzern Holcim. Vier Fischer*innen von der indonesischen Insel Pari haben Holcim deshalb verklagt. Im September befasste sich das Zuger Kantonsgericht mit der Frage, ob die Klage überhaupt zulässig und das Kantonsgericht dafür zuständig ist. Nun liegt der Entscheid vor. Wissen vermitteln - das macht das «Investiagtive Theater», wenn es um Technologiekonzern geht: Christiane Mudra zeigte das Stück am Chaos Communication Congress in Hamburg.
Was hat Big Tech mit Faschismus zu tun?
In der Nacht auf Samstag beschossen die Streitkräfte der Vereinigten Staaten Boote und Gebäude in Venezuela. Mit Hubschraubern entführten sie den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau. Die Aktion verstösst sowohl gegen US-Gesetze als auch gegen Völkerrecht. Das Vorgehen brachte in zahlreichen Ländern die Leute auf die Strasse. So auch gestern in Bern. Und ausserdem hören wir den ersten Teil einer Serie vom Chaos Communication Congress, der zwischen den Feiertagen in Hamburg stattfand. Rund 16‘000 Hacker:innenn und Technologieinteressierte trafen sich zum jährlichen Kongress. Aus rund 170 Vorträgen haben wir einige Themen herausgepickt. Der Kongress startete mit einem Vortrag von Katika Kühnreich über einige Grundlagen einer Gesellschaft, die durch Technologie geformt wird: Sie sprach über KI in Anführungszeichen, über eine Gesellschaft, die immer mehr über Maschinen funktioniert und sich Richtung Faschismus bewegt.
Wilson A. verklagt die Schweiz wegen Racial Profiling
Am 19. Oktober 2009 begann für Wilson A. eine Geschichte, die heute – 16 Jahre später – immer noch nicht zu Ende ist. Bei einer Polizeikontrolle, die aus seiner Sicht aus rassistischen Motiven erfolgte, erlitt er Verletzungen. Die Polizist*innen traten und schlugen ihn gegen die Brust, obwohl er kurz davor eine Herzoperation hinter sich hatte. Im Herbst hat sich das Bundesgericht mit dem Vorfall befasst. Nun zieht Wilson A. den Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Ausserdem: Am 24. August griff ein Patrouillenboot der lybischen Küstenwache das Rettungsschiff Ocean Viking der Seenotrettungsorgnaisation SOS Mediteranee an. Das Schiff musste während drei Monaten repariert werden. Dieser Tage kehrt die Ocean Viking wieder ins Mittelmeer zurück. Fragen über den Angriff bleiben bis heute offen.
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