
Deutsch
Kostenlos bei Podimo
Starte jetzt und verbinde dich mit deinen Lieblingspodcaster*innen
Mehr Runter mit dem Blutdruck
Deine Gesundheit! Hier bekommst du viele Informationen über deinen Blutdruck: wozu er nötig ist, wann er zu hoch ist, wie man ihn misst, und vor allen Dingen wie du ihn beeinflussen kannst. Natürlich vor allen Dingen die Maßnehmen, die ohne Einnahme von Medikamenten funktionieren! Zusätzlich biete ich dir die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die ich dir in einer der nächsten Podcastfolgen oder per Email beantworten werde.
Dein Gewicht und Dein Blutdruck
Wie weit senkt 1 kg Gewichtsabnahme Deinen Blutdruck? GEWICHT UND BLUTHOCHDRUCK – WIE STARK HÄNGEN SIE WIRKLICH ZUSAMMEN? In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, wie eng Gewicht und Bluthochdruck miteinander verbunden sind. Du erfährst, warum Übergewicht einer der wichtigsten Risikofaktoren für Bluthochdruck (Hypertonie) ist und welche Rolle der Body-Mass-Index (BMI) dabei spielt. Außerdem zeige ich dir, warum schon eine kleine Gewichtsabnahme messbare Auswirkungen auf deinen Blutdruck haben kann und wie du alltagstauglich und nachhaltig vorgehst. WARUM ÜBERGEWICHT DEN BLUTDRUCK ERHÖHT Dein Körpergewicht beeinflusst deinen Blutdruck stärker, als viele denken. Fettgewebe ist hormonell aktiv und wirkt direkt auf: • deine Blutgefäße • dein Nervensystem • deine Nieren • deinen Salz- und Wasserhaushalt Diese Prozesse können dazu führen, dass sich Gefäße verengen und versteifen. Der Blutdruck steigt, oft schleichend und dauerhaft. Body-Mass-Index (BMI) einfach erklärt Der BMI hilft, dein Körpergewicht einzuordnen: • Normalgewicht: BMI 18,5–24,9 • Übergewicht: BMI ab 25 • Adipositas: BMI ab 30 Ab einem BMI über 25 steigt dein Risiko für Bluthochdruck deutlich. Ab 30 nimmt es stark zu. GEWICHTSABNAHME SENKT DEN BLUTDRUCK MESSBAR Ein zentraler Punkt dieser Folge: 👉 Jedes Kilogramm weniger kann deinen Blutdruck im Schnitt um etwa 1 mmHg senken. Schon kleine Schritte haben Wirkung. Du musst nicht radikal abnehmen, um etwas zu verändern. ÜBERGEWICHT BEDEUTET DAUERSTRESS FÜR DEN KÖRPER Übergewicht versetzt deinen Körper in einen chronischen Stresszustand. Stresshormone belasten deine Gefäße und halten den Blutdruck dauerhaft erhöht. Deshalb gehört zur Blutdrucksenkung immer auch Stressreduktion. NACHHALTIG ABNEHMEN – WAS WIRKLICH SINNVOLL IST Statt schneller Diäten geht es um realistische Ziele: • 3–5 Kilogramm Gewichtsreduktion über mehrere Monate • bewusster Umgang mit Portionsgrößen • langsameres, achtsames Essen • regelmäßige Bewegung im Alltag Schon kurze Spaziergänge oder Treppensteigen können einen Unterschied machen. Wie oft solltest du dich wiegen? Zu häufiges Wiegen erzeugt Stress und bringt wenig Nutzen. 👉 Einmal pro Woche wiegen reicht, idealerweise morgens nach dem Aufstehen. KERNAUSSAGEN AUS DER FOLGE • „Wenn du fünf Kilo abnimmst, sparst du dir eine Pille.“ • „Du musst nicht perfekt sein, aber du darfst anfangen.“ • „Fettgewebe ist kein toter Speicher, sondern hormonell hochaktiv.“ • „Übergewicht bringt deinen Körper in einen dauerhaften Hochdruckmodus.“ Was du konkret für deinen Blutdruck tun kannst • Reduziere dein Gewicht Schritt für Schritt • Achte bewusst auf Portionsgrößen • Senke Stress im Alltag • Bewege dich regelmäßig • Vermeide tägliches Wiegen MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR DICH: : https://runtermitdemblutdruck.de/dein-gewicht-und-dein-blutdruck/ [https://runtermitdemblutdruck.de/dein-gewicht-und-dein-blutdruck/]
Dein Blutdruck - die Wahrheit über "normal"
US-Leitlinien: Blutdruck-Wahnsinn? Die Diskussion um Blutdruck-Normwerte ist seit der Einführung neuer, deutlich niedrigerer Leitlinien besonders intensiv. Ich nehme dich mit auf eine sachliche Reise durch aktuelle Studien und Leitlinien und zeige auf, weshalb ein zu stark gesenkter Blutdruck nicht automatisch mit mehr Sicherheit verbunden ist. Dabei wird deutlich, dass niedrigere Werte auch unerwartete Risiken bergen können und dass der Blick auf den einzelnen Menschen entscheidend bleibt. ⸻ Kapitelübersicht 00:00 Blutdruck-Normwerte: Amerikanische Leitlinien Ich erläutere die aktuellen amerikanischen Leitlinien und ordne ein, welche Veränderungen sie für die Definition von „normalem“ Blutdruck mit sich bringen. 03:00 Gefahren zu niedriger Blutdruckwerte Ich zeige auf, welche Risiken mit sehr niedrigen Blutdruckwerten verbunden sein können und warum diese Aspekte in der öffentlichen Diskussion oft zu wenig Beachtung finden. 07:07 Individueller Zielblutdruck und Messung Ich verdeutliche, weshalb der Zielblutdruck immer individuell festgelegt werden sollte und welche Rolle eine korrekte und kontextbezogene Messung dabei spielt. 10:09 Bedeutung der Versorgungsforschung Ich stelle dar, warum Ergebnisse aus der Versorgungsforschung für die tägliche medizinische Praxis unverzichtbar sind und wie sie helfen, Therapieziele realistisch und patientenorientiert zu definieren. Zentrale Zitate „Wir leben hier nicht auf dieser Welt, um irgendwelche Normwerte zu erzielen, sondern wir wollen, dass unser Blutdruck möglichst normal ist und wir wollen ein möglichst langes Leben erzielen.“ – Dr. Harald Messner „Das heißt, je niedriger dein Blutdruck in der Systole ist, kleiner 114 in dieser Gruppe, desto höher ist deine Wahrscheinlichkeit zu sterben.“ – Dr. Harald Messner „Dein Hausarzt kennt deine Gefäße, kennt deine Situation und kennt deine Lebensführung. Deswegen ist ein Therapieziel von 130 zu 85 oder maximal 135 zu 85 in vielen Fällen sinnvoll.“ – Dr. Harald Messner Hintergrund zur Geschichte Die amerikanischen Leitlinien haben die Schwelle für einen als „normal“ geltenden Blutdruck deutlich abgesenkt. Dadurch werden erheblich mehr Menschen als hyperton eingestuft. Ich erläutere, weshalb diese strengen Grenzwerte nicht automatisch im besten Interesse jedes Patienten liegen. Anhand einer Studie zeige ich einen unerwarteten Zusammenhang zwischen einem sehr niedrigen systolischen Blutdruck und einer erhöhten Sterblichkeit bei normotensiven Menschen auf. Diese Ergebnisse stellen die weit verbreitete Annahme infrage, dass ein möglichst niedriger Blutdruck grundsätzlich mit einem besseren gesundheitlichen Ausgang verbunden ist, und unterstreichen die Bedeutung individueller Therapieentscheidungen.
2026 Empathie statt Wegsehen
Entdecke, wie Mitgefühl im Alltag Empathie und innere Stabilität stärkt, und warum es wichtig ist, präsent zu sein. Vorschau zur Folge In dieser Folge erzähle ich von einem Erlebnis, das mich nachhaltig bewegt hat. Auf einer weihnachtlichen Tanzveranstaltung brach plötzlich ein Mann zusammen. Es war sofort klar: Er musste reanimiert werden. Während ich mich ganz auf die medizinische Situation konzentrierte, wurde im Hintergrund etwas anderes sichtbar – etwas, das mich mindestens genauso beschäftigt hat wie der Notfall selbst. Die Reaktionen der umstehenden Menschen. Das Ausweichen. Das Schweigen. Die fehlende Resonanz. Dieses Erlebnis hat in mir viele Fragen ausgelöst: Was ist aus unserem Mitgefühl geworden? Warum fällt es uns so schwer, in solchen Momenten innerlich präsent zu bleiben? Und was bedeutet Empathie eigentlich wirklich – jenseits von Mitleid oder emotionaler Überforderung? Diese Podcastfolge ist meine Einladung, gemeinsam hinzuschauen. Bildbeschreibung [https://runtermitdemblutdruck.de/wp-content/uploads/2026/01/empathy.jpg] Kapitelübersicht 00:00 Weihnachtserlebnis und fehlende Empathie 03:17 Mitleid vs. Mitgefühl 07:14 Empathie als Regulationskompetenz 10:25 Folgen fehlender Empathie 12:59 Selbstreflexion und innere Stabilität ⸻ Zitate aus der Folge „Was mich jedoch im Verlauf dieser Minuten – und vor allem in der Zeit danach – tief beschäftigt hat, war nicht die medizinische Situation selbst, sondern das Umfeld.“ „Empathie ist keine emotionale Überflutung. Empathie entsteht aus einer inneren Sicherheit.“ „Mitgefühl ist kein Luxus. Es ist eine Grundlage für menschliche Nähe, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für die eigene seelische Gesundheit.“ ⸻ Hintergründe zur Folge In dieser sehr persönlichen Reflexion gehe ich bewusst über das medizinische Ereignis hinaus. Ich spreche darüber, warum Menschen in Krisensituationen häufig nicht empathielos, sondern überfordert sind – und weshalb ein unreguliertes Nervensystem eher zu Rückzug als zu Mitgefühl führt. Ich zeige auf, warum Empathie keine moralische Pflicht ist, sondern eine erlernbare innere Kompetenz. Eine Fähigkeit, die uns selbst stabilisiert und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Diese Folge ist kein Appell und keine Anklage. Sie ist eine Einladung, Empathie neu zu verstehen – als Haltung, die uns trägt, wenn es schwierig wird.
Eigensinn - Dein leiser Weg aus dem Stress
Finde deinen Eigensinn als Schlüssel zur Ruhe. Entdecke, wie du Stress reduzieren und deinen Blutdruck senken kannst. DIE BEDEUTUNG VON EIGENSINN Eigensinn wird in der deutschen Sprache oft negativ wahrgenommen und mit Sturheit oder Querulanz gleichgesetzt. Doch psychologisch betrachtet ist Eigensinn eine positive Fähigkeit. Er bezeichnet die innere Verbindung zu sich selbst, die Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und die Fähigkeit, das eigene Leben bewusst zu führen, anstatt sich fremdbestimmen zu lassen. Eigensinn ist nicht egoistisch, sondern eine innere Orientierung, die danach fragt: “Was brauche ich wirklich?” und “Was ist für mich stimmig?”. Er bedeutet, sich selbst nicht zu übergehen, und bildet die Grundlage für psychische Stabilität, Stressresistenz und Selbstregulation. FREMDBESTIMMUNG UND IHRE FOLGEN Wer nicht weiß, was er will, lässt sich oft von anderen bestimmen. Fremdbestimmung entsteht schleichend durch gesellschaftliche Erwartungen, Rollenbilder, Pflichterfüllung oder die Angst vor Konflikten. Dieses ständige Anpassen und Unterdrücken eigener Gefühle führt zu einem permanenten inneren Alarmzustand. Der Körper befindet sich im Kampf- oder Fluchtmodus, was die Produktion von Cortisol erhöht und entzündliche Prozesse im Körper fördert. Langfristig kann dies zu Bluthochdruck, Schlafstörungen, Erschöpfung, innerer Unruhe und sogar Depressionen führen. Eigensinn wirkt hier regulierend, indem er den inneren Stresskreislauf unterbricht und eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen ermöglicht. DIE ROLLE VON ERZIEHUNG UND GLAUBENSSÄTZEN Viele Menschen lernen früh, brav zu sein, sich anzupassen und Ärger zu vermeiden. Eigensinn war und ist oft unerwünscht, während Anpassung belohnt wird. Dies führt dazu, dass Erwachsene oft funktionieren, ohne ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, ähnlich einem Elefanten, der sich als Jungtier an eine Kette gewöhnt und als erwachsenes Tier, obwohl er die Kraft hätte, sich zu befreien, es nicht versucht. Alte Glaubenssätze wie “Das darf man nicht” oder “So bin ich eben” halten uns gefangen. Eigensinn erfordert das Hinterfragen dieser Muster und die Erkenntnis, dass viele dieser Überzeugungen heute möglicherweise nicht mehr gültig oder hilfreich sind. MULTITASKING UND SEINE AUSWIRKUNGEN Das gleichzeitige Bearbeiten mehrerer Aufgaben, bekannt als Multitasking, setzt das Nervensystem ebenfalls unter Dauerstress. Der Körper bleibt in einem ständigen Alarmzustand, was wiederum Cortisolspiegel, Entzündungsstoffe und Blutdruck erhöht. Eigensinn hilft hier, indem er es ermöglicht, klare Prioritäten zu setzen und sich auf eine Sache zu konzentrieren. Diese bewussten Entscheidungen führen zu sinkendem Cortisol, einer verbesserten Immunregulation, innerer Beruhigung und einem niedrigeren Blutdruck. EIGENSINN ALS WEG ZUR STRESSKOMPETENZ UND INNERER KLARHEIT Eigensinniges Denken stärkt die Stresskompetenz. Es hilft, Probleme und Herausforderungen wahrzunehmen, nach Lösungen zu suchen und die Verantwortung für das eigene Erleben zu übernehmen. Diese Haltung wirkt sich positiv auf das Immunsystem, Entzündungsprozesse und die Blutdruckregulation aus. Eine Veränderung hin zu mehr Eigensinn erfordert Mut, führt aber zu innerer Klarheit, psychischer Stabilität und einem Leben nach eigenen Maßstäben. Eigensinn ist kein lauter Protest, sondern eine leise, klare innere Ausrichtung, die zu einer stabilen Haltung führt und den Blutdruck senkt. Die zentrale Frage, die man sich stellen sollte, ist: “Was will ich wirklich?”, um ehrlich und authentisch zu leben.
Die Glühbirne und Dein Blutdruck
Edison und dein Blutdruck: Eine neue Sicht Wir brauchen diese Phasen der Stille, um zur Ruhe zu kommen und unsere “PS auf die Straße zu bringen”. Wie die Natur, die im Winter neue Kraft für das kommende Jahr sammelt, müssen auch wir uns Zeit für Regeneration nehmen. **Gönnst du dir bewusst Auszeiten, um dich zu erholen? Teile deine Gedanken dazu! 👇 ** * 00:00 Edisons Erfindung und der Blutdruck * 04:11 Entschleunigung und Innenschau * 07:29 Vorbereitung zur Meditation * 08:38 Körperwahrnehmung eine geführte Meditation für Dich * 12:20 Herz und Gedanken * 15:18 Rückkehr und Abschluss https://runtermitdemblutdruck.de/die-gluehbirne-und-dein-blutdruck/ [https://runtermitdemblutdruck.de/die-gluehbirne-und-dein-blutdruck/]