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Welche Bücher sind neu, was läuft im Kino, wie sieht die Festivalsaison aus und worüber diskutieren Kulturwelt und Kulturpolitik? Im Podcast SWR Kultur Aktuell widmen wir uns täglich den Nachrichten, mit Hintergründen, Gesprächen, Kritiken und Tipps. Damit Sie nichts Wichtiges mehr verpassen! Zur Sendung in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-kultur-aktuell/12779998/
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IN 15 SONGS DAS LEBEN IM HIER UND JETZT ZELEBRIEREN Wenn ein Mann seine Seele erforschen will – wo fängt er an? Klar, bei seiner Mutter. > Mama fragt, wann trinkt sie mit ihrem kleinen Jungen einen Cappuccino am Hafen bei Tageslicht. Ich häng besoffen in jeder Bar der Stadt mit Herz und Hoffnung und hör, wie jeder sagt: "Junge, denk mal an morgen" – aber was ist mit heute. Wir schmieden Pläne, doch kommen lebend nicht hier raus. > > > Quelle: Apache 207: Morgen An morgen denkt Apache 207 nicht, er lebt im Hier und Jetzt und zelebriert das in 15 neuen Songs. „21 Gramm“ heißt sein neues Album. „21 GRAMM“ VERSPRICHT TIEFEN EINBLICK IN APACHES KÜNSTLERSEELE „21 Gramm“, so viel soll die menschliche Seele angeblich wiegen. Apache, der kaum Interviews gibt, verspricht mit diesem Album nun einen tiefen Einblick in seine Künstlerseele. Ein Schlagerstar im besten Sinne des Wortes ist Apache tatsächlich geworden: Deutschrap, gemischt mit poppigen Elementen und Textzeilen, die im Ohr bleiben – mit dieser Rezeptur erreicht er eine breite Masse. DIE BOTSCHAFT: ICH HAB'S GESCHAFFT! Sich bloß nicht die Laune verderben lassen. Lieber mit den Jungs abhängen und nicht zu viel nachdenken. Das besingt Apache in einer wilden musikalischen Mischung, die einen etwas verkatert zurücklässt: Balladen treffen auf 80er Jahre Disco-Klänge, ein Rocksong untermalt von Streichern schließt das Album ab. Kann es vielleicht sein, dass beim Seelen-Forscher Apache das Unbewusste durchschlägt und der wilde musikalische Mix einfach nur der Verdrängung dient? Kein Blick in seelische Abgründe, sondern lieber die Botschaft in zahlreichen Varianten „Ich hab’s geschafft, fühle mich etwas einsam, aber eigentlich ganz geil“. IN „MANN MUSS“ KOMMEN ALLE APACHE 207-ZUTATEN ZUSAMMEN Aber es gibt ihn, den einen Song auf diesem Album, in denen Apache 207 sein Versprechen einlöst und seine vielleicht 21 Gramm schwere Seele kritisch beäugt. > Ich rannte mal in ein brennendes Haus wie ein Feuerwehrmann, doch alle Beweise dafür, die sind alle verbrannt. Ich bin mit Haien geschwommen und hab mit Bären gekämpft. Hab alle Preise gewonnen, doch die Trophäen verschenkt. Ich erzähl meinen Enkeln später, dass es niemand stärkeren als mich gab. Denn genauso hat es mir mein Opa damals auch schon von sich gesagt > > > Quelle: Apache 207: Mann muss In „Mann muss“ kommen alle Apache 207-Zutaten zusammen: Witzige, selbstironische Zeilen, gesungen von seiner ausdrucksstarken Stimme. In dem durchaus tanzbaren Song nimmt sich Apache 207 ein ernstes Thema vor: Welche Männlichkeitsbilder haben ihn und seine Jungs geprägt? Ein Tränchen fließt höchstens beim Zwiebelschneiden, zur Therapie geht er nicht und ein Navi braucht er auch nicht. „Es ist wie ein Fluch“ singt er. DIE „21 GRAMM“ SEINER SEELE FINDET MAN NICHT IM NEUEN ALBUM Mit den männlichen Klischees bricht Apache 207 eigentlich schon seit seinen ersten Hits, wenn er in glitzernden Retro-Rollschuhen durch Musikvideos rollt oder eine riesengroße Babywindel trägt. Die „21 Gramm“ seiner Seele findet man nicht in seinem neuen Album. Apache feiert das Leben mit seinen Freunden und hofft vielleicht ganz einfach darauf, sich in der Bromance, der brüderlichen Liebe, seinen Gefühlen zu stellen. > Jeder tut, was er kann, Mann tut, was Mann muss mit so viel Kraft in den Armen und so viel Luft in der Brust. Niemand hat mich gefragt, aber das ist egal. Ich tu alles für uns. Jeder tut, was er kann. Aber was tut ein Mann, oh, Mann tut, was Mann muss. > > > Quelle: Apache 207: Mann muss

In Venedig haben die 82. Filmfestspiele begonnen. Höhepunkt des Festivals ist laut SWR Kultur Filmkritiker Rüdiger Suchsland der Film „Jay Kelly“ mit George Clooney in der Hauptrolle. Der Film wird im Hauptwettbewerb um den Goldenen Löwen gezeigt. Clooney spiele darin eigentlich sich selbst, so Suchsland: „einen erfolgreichen Filmstar, der in die Jahre kommt und etwas Altersmelancholie entwickelt.“ Der Film sei eine Hollywood-Satire, gemischt mit ernsten Tönen. Außerdem greife er einen roten Faden auf, der sich bei den diesjährigen Filmfestspielen zeige: Eltern-Kind-Beziehungen. „JAY KELLY“, IN AUSGEWÄHLTEN KINOS AB 20. NOVEMBER UND AUF NETFLIX AB 5. DEZEMBER 2025

Heute ist Tareq Alaows flüchtlingspolitischer Sprecher und Referent für Kampagnen und Netzwerkarbeit der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl und ehemaliges Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Er wollte als erster aus Syrien Geflüchteter für die Bundestagswahl 2021 antreten, zog aber seine Kandidatur zurück, weil er bedroht wurde. AUF DEMSELBEN KURS WIE VOR ZEHN JAHREN? Damals habe es zwar auch eine große Solidarität von Menschen gegeben hätte, die seine Kandidatur unterstützten, sagt er im Gespräch mit SWR Kultur, nur „leider waren die Stimmen, die mich und meine Familie bedroht haben, viel lauter und gefährlicher.“ Heute beobachtet er eine zunehmende Radikalisierung rassistischer Positionen. Auch der politische Diskurs verschiebe sich zunehmend weiter nach rechts. Ein Muster, das seit zehn Jahren weiterlaufe, sei, dass die Asyl-Politik von „Menschen aus dem Bundestag gemacht wird, die fern von den Lebensrealitäten der Menschen sind“, so Alaows. KEINE ISOLATION VON GEFLÜCHTETEN. Tareq Alaows stellt konkrete Forderungen: Aufhebung von Arbeitsverboten, keine Isolation von Geflüchteten in Erstaufnahmeeinrichtungen außerhalb der Städte. „Das würde viel helfen, das hat mir 2015 geholfen. Und ich finde, das könnte auch heute noch vielen Menschen helfen, aber auch die Kommunen tatsächlich entlasten, wenn die Menschen hier gut ankommen, für sich selbst sorgen, aber ein Teil dieser Gesellschaft würden“, so Tareq Alaows.

BESONDERER BAUSTIL Es sei wichtig gewesen, die historischen Schauräume wieder so ins Leben zu rufen, wie die Wittelsbacher sie erfahren hätten, sagt Angela Kaiser-Lahme, Direktorin im Bereich Burgen, Schlösser, Altertümer bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz im Gespräch mit SWR Kultur. Das Besondere an der Villa sei, dass sie nach italienischer Art gebaut wurde und nicht im Stil der Romantik oder der Neugotik, wie das im 19. Jahrhundert üblich gewesen wäre. König Ludwig habe „im Grunde genommen im Stil des Klassizismus eine italienische Villa nach Deutschland verpflanzt“, so Kaiser-Lahme. ZEICHEN GEGEN LIBERALE STRÖMUNGEN Die Villa diente nicht zum Regieren, sondern der Erholung. Aber König Ludwig sendete mit dem Bau auch ein politisches Zeichen, erklärt die Historikerin. Die Villa liegt in Sichtweite des Hambacher Schlosses, wo 1832 zehntausende Menschen Freiheits- und Bürgerechte sowie einen deutschen Nationalstaat einforderten. Die Villa Ludwigshöhe sei damit auch „eine politische Demonstration gegen liberale Strömungen und gegen das Hambacher Schloss“, sagt Angela Kaiser-Lahme.

Helge Schneider – das ist „Katzeklo“, „Schüttel Dein Haar, wildes Mädchen“, „Null Null Schneider“ – und was an genialem Nonsense noch so zu nennen wäre. Darüber hinaus steht Schneider für Jazz – gespielt auf vielen Instrumenten. Am 30.08.2025 wird er 70 Jahre alt.

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