Apropos Psychologie!

Apropos ... das Beziehungs-Burnout!

1 h 0 min · 8. juli 2026
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Beskrivelse

Wann wird eine Beziehung zu viel? Oder ist sie noch retten? Was, wenn der Partner nur noch als Last empfunden wird, es nur noch Streit oder gar keine Worte mehr gibt? In dieser Folge spricht die Psychologin und Paartherapeutin Alexandra Soor über Ursachen von Beziehungskrisen, was dahintersteckt, aber auch, wie wir an ihr arbeiten und lernen, richtig miteinander zu kommunizieren. Sie sagt, lauft nicht gleich weg! Oft benötigt es für eine Wiederannäherung sogar nur wenige klärende Gespräche. Den ersten Schritt macht man selbst Doch zunächst zu den Fakten: Was Beziehungslust oder Unlust angeht, setzen die sozialen Medien die Latte sehr hoch. Viele junge Menschen wagen angesichts negativer Inhalte nicht mehr den Schritt in die eigene, gelebte Beziehung. Dating wird zu kompliziert. Doch die Sehnsucht nach einer Beziehung, sagt Soor, ist da. „Jede Beziehung fängt zu allererst bei einem selbst an“, weiß die Psychologin, die beobachtet, dass sich schon zu Beginn manch einer Partnerschaft die Partner nicht genügend Zeit nehmen, den anderen wirklich kennenzulernen. Hinzukommt, dass sich beide Individuen weiterentwickeln. Zu früh gewachsene Gewohnheiten und ein eingeschlichener Alltag machten dann Vieles kaputt. „Wenn sich Paare an der Beziehung abarbeiten, um sie am Laufen zu halten, endet das in Erschöpfung, dann kommt es zu einem Beziehungs-Burnout“, sagt Alexandra Soor. Für sie gibt es das klassische Auseinanderleben nicht. Es bedeutet einfach nur, dass das Interesse am Partner nicht mehr vorhanden ist. Eine gute Liebesbeziehung lebt von der Verbindung zueinander. Und vom ständigen Training. Wie man diese Verbindung (wieder)finden und wieder ein Team werden kann, das erklärt Alexandra Soor in dieser Folge. Alexandra Soor ist Psychologin, Paartherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einer eigenen Praxis. Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_147_mit_Alexandra_Soor.mp3?v=1783349944&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-d53d2b501ee0c6057bd0867d79f01f4a1cb74917&episodeUuid=0da5be32-cc2b-4c14-95be-5bb555646720&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

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Apropos ... das Beziehungs-Burnout!

Wann wird eine Beziehung zu viel? Oder ist sie noch retten? Was, wenn der Partner nur noch als Last empfunden wird, es nur noch Streit oder gar keine Worte mehr gibt? In dieser Folge spricht die Psychologin und Paartherapeutin Alexandra Soor über Ursachen von Beziehungskrisen, was dahintersteckt, aber auch, wie wir an ihr arbeiten und lernen, richtig miteinander zu kommunizieren. Sie sagt, lauft nicht gleich weg! Oft benötigt es für eine Wiederannäherung sogar nur wenige klärende Gespräche. Den ersten Schritt macht man selbst Doch zunächst zu den Fakten: Was Beziehungslust oder Unlust angeht, setzen die sozialen Medien die Latte sehr hoch. Viele junge Menschen wagen angesichts negativer Inhalte nicht mehr den Schritt in die eigene, gelebte Beziehung. Dating wird zu kompliziert. Doch die Sehnsucht nach einer Beziehung, sagt Soor, ist da. „Jede Beziehung fängt zu allererst bei einem selbst an“, weiß die Psychologin, die beobachtet, dass sich schon zu Beginn manch einer Partnerschaft die Partner nicht genügend Zeit nehmen, den anderen wirklich kennenzulernen. Hinzukommt, dass sich beide Individuen weiterentwickeln. Zu früh gewachsene Gewohnheiten und ein eingeschlichener Alltag machten dann Vieles kaputt. „Wenn sich Paare an der Beziehung abarbeiten, um sie am Laufen zu halten, endet das in Erschöpfung, dann kommt es zu einem Beziehungs-Burnout“, sagt Alexandra Soor. Für sie gibt es das klassische Auseinanderleben nicht. Es bedeutet einfach nur, dass das Interesse am Partner nicht mehr vorhanden ist. Eine gute Liebesbeziehung lebt von der Verbindung zueinander. Und vom ständigen Training. Wie man diese Verbindung (wieder)finden und wieder ein Team werden kann, das erklärt Alexandra Soor in dieser Folge. Alexandra Soor ist Psychologin, Paartherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einer eigenen Praxis. Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_147_mit_Alexandra_Soor.mp3?v=1783349944&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-d53d2b501ee0c6057bd0867d79f01f4a1cb74917&episodeUuid=0da5be32-cc2b-4c14-95be-5bb555646720&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

8. juli 20261 h 0 min
episode Apropos ... Gewaltfreie Kommunikation im Beruf! cover

Apropos ... Gewaltfreie Kommunikation im Beruf!

Wie gelingt Gewaltfreie Kommunikation (GFK) am Arbeitsplatz? Das erläutern die GFK-Trainerin Anja Palitza und der Unternehmercoach Olaf Hartke. Wir hinterfragen, wie fleißige Mitarbeitende verbalen Attacken der Kollegen und dem ständigen Druck der Führungsetagen begegnen können. Wir hinterfragen auch, wie Chefetagen und Ressortleitungen GFK bei Konflikten anwenden können, wie sie bei Mobbing oder schwierigen Mitarbeitern reagieren können. In den Führungsetagen deutscher Unternehmen beginnt in Sachen GFK ein langsames Aufwachen. Endlich, sagen die zwei, denn: „In ihr liegt unglaubliches Potential.“ Die GFK ist nicht als einmalige Schulung zu verstehen, sondern als ein Prozess, der sich im besten Fall zu einer Lebenshaltung entwickelt. Die Ziele einer leistungs- und ergebnisorientierten Wirtschaft schließen die emotionale Annäherung durch die GFK für einen wertschätzenden Umgang miteinander nicht aus. Gesehen und gehört werden: Es geht nicht darum, für mehr Leistung zu manipulieren, sondern um ein wertschätzendes Miteinander zu schaffen. GFK erfordert ständiges Training. Ein Hilfsmittel ist das Vier-Schritte-Modell nach seinem Gründer Marshall B. Rosenberg. Nach dem Leitsatz „Höre nicht, was sie sagen, sondern höre, was sie fühlen und brauchen“ geht es um die Beobachtung von einem selbst und den anderen, die Beschreibung des Gefühls, das Erkennen und Äußern von Bedürfnissen und daraus folgenden Bitten. Hinhören braucht Aufmerksamkeit: Zuhören bedeutet verstehen zu wollen, was den anderen bewegt. Es bedeutet nicht, damit einverstanden zu sein.   Wichtig ist die Sprache der GFK. Viele Wörter, die genutzt werden, sind nicht in unserem aktiven Wortschatz, „aber vorhanden“. Wer spricht schon gerne über seine wahren Gefühle? Auch darüber sprechen wir und auch, dass GFK keine Grenzen kennt. Alles kann mit ihr vermittelt werden. Auch andere Meinungen und Verhaltensweisen. Sie findet Anwendung in allen Lebensbereichen. Für Einsteiger, die GFK für sich entdecken möchten, geben Anja Palitza und Olaf Hartke wichtige Einblicke und Aspekte an die Hand.   Anja Palitza: ist Erziehungswissenschaftlerin und Systemische Beraterin. Seit 2005 ist sie zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC- und Fachverband GFK), systemische Familienberaterin und begleitet Einzelpersonen sowie Gruppen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Olaf Hartke ist Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und Autor. Er arbeitet mit Fach- und Führungskräften, Teams sowie pädagogischen und sozialen Einrichtungen. Anja Palitza und Olaf Hartke bilden im Trainerteam von K-Training TrainerInnen für Gewaltfreie Kommunikation aus. Sie sind zertifiziert vom CNVC (Center for Nonviolent Communication). Sie haben zusammen zwei erwachsene Söhne. Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_145_Palitza_Hartke.mp3?v=1782289722&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-c94e85114876c74723179f2429196f24407e2249&episodeUuid=e9ca1a5f-0f98-4709-9e6e-fe3c1e564f52&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

24. juni 20261 h 0 min
episode Apropos ... wenn innere Kinder lieben! cover

Apropos ... wenn innere Kinder lieben!

Was ist das Geheimnis guter Partnerschaften? In dieser Folge erklärt die Psychologin und Paartherapeutin Susanne Vömel, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Dies ist nicht immer einfach, denn in jeder Beziehung wirkt mehr mit, als uns bewusst ist. Immerhin begegnen sich nicht nur zwei Erwachsene, sondern auch ihre inneren Kinder – mit all ihren Erfahrungen von Nähe, Verletzung, Sehnsucht und Bindung. Beziehungsmuster verändern Wir sprechen darüber, wie frühkindliche Prägungen unsere Partnerschaften formen, wie sie oft unbewusst deren Dynamik bestimmen und vor allem, wie wir Beziehungsmuster verändern können. Susanne Vömel erklärt, warum wir uns gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die frühe Wunden in uns berühren und warum wir uns immer wieder in gleichen Konflikten wiederfinden. Wir suchen nach der anderen, der besseren Hälfte. Am Anfang ist das zunächst perfekt, wird aber mit der Sozialisierung schwieriger, wenn die Außenwelt auf die Beziehung trifft. Oft fixieren sich die in der Kindheit entstandenen Rollen, sodass bei nicht genauer Betrachtung keine Entwicklung möglich ist. „Gesund ist es, wenn ein jeder die eigenen Bedürfnisse und die des anderen kennt, wenn sich jeder zwischen Macht und Ohnmacht, aktiv oder passiv sein können, Nähe oder Distanz flexibel bewegen kann. So findet ein Paar den eigenen Rhythmus, eine gemeinsame Dynamik“, sagt Susanne Vömel. Die Aufgabe besteht darin, früh verdrängte Anteile, tiefe Sehnsüchte, nicht nur im anderen zu leben und ihn darauf festzulegen, sondern sie selbst zu entwickeln. Wir gehen auf die acht psychodynamischen Grundkonflikte, den emotionalen Grundton einer Familie und sogar die Atmung ein. Ziel ist es, dass ein Paar – richtig kommuniziert - den ganz eigenen Rhythmus findet.   Wie das geht? In einem ersten Schritt alte Konflikte, Bedürfnisse, in sich selbst erkennen und nicht auf den anderen übertragen. Alte Muster, etwa die Angst vorm Bindungsverlust, erkennen und nicht mehr ausspielen. „Mal ein Veto einlegen, sich distanzieren. Nicht mehr mitspielen – auch nicht beim anderen“, so Susanne Vömel. Was sie rät: Mitgefühl für die eigenen Themen und die des anderen entwickeln, sich verändern, lebendig und neugierig bleiben. Susanne Vömel [https://www.psychotherapieundberatung.com/] ist Psychologin M.Sc., Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Physiotherapeutin. Sie bildete sich in diversen psychodynamischen und paartherapeutischen Fachbereichen weiter und ist in eigener Praxis in Berlin tätig. Sie ist Mitglied im Bundesverband Psychonalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF). Buchtipp: Du möchtest tiefer in dieses Thema einsteigen? Dann lohnt sich ein Blick in das neue Buch von Susanne Vömel mit dem Titel 📖 „ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch]Tanz der inneren Kinder: Warum wir lieben, wie wir es gelernt haben – und wie Veränderung möglich wird“ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch] – ab dem 13.06.2026 im Handel erhältlich! Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_144_mit_Susanne_Vo---emel.mp3?v=1780989797&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-d5d72581935c122370aa10ed3d9a00a3f2482f90&episodeUuid=04adb601-c03d-4239-96bb-aa300b7239b4&origin=feed]

10. juni 202651 min
episode Apropos ... Existenzielles Coaching! cover

Apropos ... Existenzielles Coaching!

Was ist meins, was ist mir wirklich wichtig und wie kriege ich das ins Leben? In dieser Folge geht es mit Annette Fährmann vom weltweit ersten Institut für Existentielles Coaching zum authentischen Ur-Ich. Es geht um philosophische Ansätze als Grundpfeiler, aber vielmehr um die praktische Hinführung zum ganz eigenen Thema und somit der Öffnung zum Leben. Es geht um grundlegende menschliche Fragen, die nicht nur fürs Coaching interessant sind, sondern auch für die ganz persönliche Lebensgestaltung. Auch wenn der Begriff erst sehr theoretisch klingt, verbergen sich dahinter jedoch neue Perspektiven auf ein vertrautes Thema. Inspiriert von Alfried Längle und dem geistigen Erbe Viktor Frankls inspiriert richtet sich das Institut nicht nur an Führungskräfte oder Fachleute aus Coaching, Training und Beratung, sondern an jeden Einzelnen. Gefördert werden Persönlichkeit, Intuition und psychologisches Wissen. Annette Fährmann spricht vom Finden des eigenen Themas, von innerer Zustimmung und stimmigem, authentischem Handeln, das die Klienten von mentalen und rationalen Hürden befreit. Sie begeistert für das Leben in all seiner Kraft des Geistes und der Kraft der Emotionen. Es geht darum, sich zu erkennen, die eigene Urteilskraft zu schärfen, Sinnhaftigkeit zu prüfen, Hinzuspüren in den Dialog mit dem Leben; aus der inneren Zustimmung in ein entschiedenes Handeln kommen, sich nicht nur zu fragen, was glücklich macht, sondern wofür man leben will. „Da entsteht eine unglaubliche Schubkraft von hinten, da geht man nur noch los“, weiß Annette Fährmann von Menschen, die zu sich gefunden haben. Das Prozessmodell, mit dem das Institut arbeitet, ist angelehnt am natürlichen Entscheidungsprozess und orientiert sich an fünf Schritten. Außerdem sprechen wir über die Personale Existenzanalyse, eine zentrale Methode, die den Weg zu einem selbstbestimmten, authentischen und erfüllten Leben beschreibt. „Es geht um Haltungen und Denkweisen, von denen wir wissen, dass sie gut sind, aber sie nicht umzusetzen wissen. Loslassen oder sich anzunehmen, wie man ist – das gelingt nicht immer“, vereint Annette Fährmann die Philosophie mit der Praxis. Annette Fährmann ist Coach und Trainerin in existenziellem Coaching. Gemeinsam mit Jürgen Blenke führt sie das Institut für Existenzielles Coaching, die faehrmannblenke GbR (zu ihrer Homepage: www.faehrmannblenke.de [http://www.faehrmannblenke.de]). Du möchtest dir vom Existenziellen Coaching einen eigenen Eindruck verschaffen? Hierfür bietet Annette Fährmann eigens Online-Live-Coachings an – komplett kostenlos und werbefrei: https://www.faehrmannblenke.de/unser-angebot/kostenfreies-online-live-coaching/ [https://www.faehrmannblenke.de/unser-angebot/kostenfreies-online-live-coaching/] Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_143_mit_Annette_Fa---ehrmann.mp3?v=1779288304&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-bc181ab95538fb4c9064457fe70190861b911c61&episodeUuid=7fe23e5a-f02b-4434-af1d-a9ec8493ed74&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

27. maj 202635 min
episode Apropos ... Post-Covid, Fatigue & ME/CFS! cover

Apropos ... Post-Covid, Fatigue & ME/CFS!

Seit Corona ist das Thema Erschöpfung stärker ins Bewusstsein gerückt. Mit ihr werden das Fatigue, Post-Covid oder ME/CFS nach einem Infekt sehr viel öfter diagnostiziert. In dieser Episode klärt Dr. Lea Höfel über Therapiemöglichkeiten, Behandlungsmethoden und Hilfen zur Selbsthilfe auf. Auch wenn der Weg bis zur Diagnose ein langer sein kann, so macht sie allen Betroffenen Hoffnung, dranzubleiben und nicht aufzugeben, weil…. …die Erkrankung von der Politik mittlerweile ernst genommen wird. Zumindest werden in anerkennendem Rahmen Gelder in Forschung und Therapiemöglichkeiten investiert. Dr. Höfels Wunsch ist es, dass auch die Pharmaindustrie reagiert, denn noch gibt es kein Medikament gegen die chronische Fatigue-Erkrankung, die Menschen komplett ans Bett fesseln kann. „Wenn man diese Menschen gesehen hat, zweifelt man nicht mehr daran, ob es diese Erkrankungen geben kann“, wünscht sie sich größeres Interesse bei den Lobbyisten.  Noch gibt es kein Medikament Post-Covid, Fatigue und ME/CFS gilt es zu unterscheiden. Post-Covid umfasst eine breite Spannweite an Symptomen von Lungen- bis Magen-Darm-Problemen. Das Fatigue geht mit bleierner Müdigkeit einher und kann bestehen bleiben. Hier ist der Energielevel weit unten, zu den Symptomen gehören Kreislaufbeschwerden oder Schmerzen. Das chronische Fatigue-Syndrom ME/CFS ist eine eigenständige Erkrankung mit weiteren Symptomen. Hier kann die geringste Betätigung den Betroffenen zur Bettruhe zwingen. Selbst Haarewaschen oder eine kurze Unterhaltung können Patienten über Wochen und Monate extrem belasten. Ziel ist, nach Energieverbrauchern und Energiespendern zu schauen. Wo sind persönliche Stressoren? Dazu finden viele Gespräche und Untersuchungen statt, die detailliert dokumentiert werden, um in einem nächsten Schritt Abläufe im Alltag besser strukturieren zu können. Um den Speicher aufzufüllen, gehört es, Pausen zu machen, auch wenn man sich nicht danach fühlt. Die Gefahr eines Crashs soll vermieden werden. Die Behandlungsansätze sind vielfältig, sie liegen in der Ergotherapie, der Physiotherapie, oder der psychologischen Betreuung. Sie reichen von Atemübungen bis Massagen. Betroffene empfinden oft Traurigkeit und Ängste darüber, ob die Krankheit sie ihr Leben lang einschränken wird. „Sie müssen lernen, Gedankenkreise zu stoppen und auch im Kleinen Schönes zu entdecken“, so Dr. Höfel. Dabei hilft ein Tagebuch, in dem täglich drei kleine schöne Momente festgehalten werden. Dr. Lea Höfel ist Psychologin und Leiterin der Abteilung des Zentrums für Schmerztherapie junger Menschen und der Station für Fatiguetherapie an der Kinderklinik in Garmisch-Partenkirchen. Außerdem ist sie in Beirats- und Sprecherfunktionen in Gesellschaften für Schmerztherapie, Rhematologie und ME/CFS. Buchtipp: Dr. Lea Höfel: Warum bin ich so erschöpft? Chronisches Fatigue-Syndrom bei Kindern und Jugendlichen [https://www.junfermann.de/titel/warum-bin-ich-so-erschoepft/1839], Junfermann-Verlag 2026 Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_142_Lea_Ho---efel.mp3?v=1778581067&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-18125fc5f295b4786a208c8d3839d79b86d97662&episodeUuid=ecd1d1b7-677a-425c-aa74-d2a18648a364&origin=feed]

13. maj 202651 min