Auf den Punkt

Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung

12 min · 8. juli 2026
episode Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung cover

Beskrivelse

Für Donald Trump ist die vorläufige Waffenruhe mit Iran beendet. Das hat der US-Präsident am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara erklärt. Zuvor hatte die US-Armee in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen mehr als 80 Ziele in Iran geflogen. Desweiteren hat Trump den Streit mit Spanien neu angefacht und ein Ende des Handels mit dem EU-Land angekündigt. Trump nannte Spanien einen “furchtbaren Partner” in der Nato. “Sie nehmen nicht teil, sie zahlen nicht.“ Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez ist einer der schärfsten europäischen Kritiker der Außen- und Militärpolitik Trumps. Als einziges Nato-Land lehnt Spanien die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab. Zwar hätten weder Trump noch Iran Interesse an einem großen Krieg, sagt SZ-Sicherheitsexperte Hubert Wetzel, die Dynamik von Militärschlägen und Vergeltungsmaßnahmen könne jedoch wieder zu einer Eskalation führen. In Bezug auf Trumps Drohungen gegen Madrid erklärt Wetzel, dass solche einseitigen Handelsbeschränkungen nicht so einfach sei, wie Trump sich das vorstelle. Schließlich schütze die EU ihre Mitglieder. Im Grunde aber zeige sein Auftritt auch bei diesem Nato-Gipfel Trumps tiefe Verachtung für das Verteidigungsbündnis. Weitere Nachrichten: Le Pen will bei Präsidentschaftswahl antreten; ICE-Agent erschießt Mexikaner; lebenslange Haftstrafe für Berliner Palliativarzt. Zum Weiterlesen und -hören: Eine Einschätzung, ob der Krieg zwischen Iran und USA wieder aufflammen wird, lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/iran-usa-nahost-trump-angriffe-friedensabkommen-li.3512453] Und hier [https://www.sueddeutsche.de/politik/nato-gipfel-ankara-trump-europa-forderungen-vertedigung-li.3511202]einen Beitrag darüber, dass Trump seine Ansprüche auf Grönland längst nicht aufgegeben hat. Bei unserem Liveblog [https://www.sueddeutsche.de/politik/liveblog-nahost-iran-news-usa-angriffe-rutte-li.3508345] bleiben Sie bei den Entwicklungen im Konflikt USA gegen Iran informiert. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” zu den Großbaustellen der Deutschen Bahn hören Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/podcast-das-thema-recherche-bahn-deutsche-bahn-stuttgart-21-li.3507203] Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Fox News und TFI. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de [podcast@sz.de]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

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Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung

Für Donald Trump ist die vorläufige Waffenruhe mit Iran beendet. Das hat der US-Präsident am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara erklärt. Zuvor hatte die US-Armee in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen mehr als 80 Ziele in Iran geflogen. Desweiteren hat Trump den Streit mit Spanien neu angefacht und ein Ende des Handels mit dem EU-Land angekündigt. Trump nannte Spanien einen “furchtbaren Partner” in der Nato. “Sie nehmen nicht teil, sie zahlen nicht.“ Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez ist einer der schärfsten europäischen Kritiker der Außen- und Militärpolitik Trumps. Als einziges Nato-Land lehnt Spanien die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab. Zwar hätten weder Trump noch Iran Interesse an einem großen Krieg, sagt SZ-Sicherheitsexperte Hubert Wetzel, die Dynamik von Militärschlägen und Vergeltungsmaßnahmen könne jedoch wieder zu einer Eskalation führen. In Bezug auf Trumps Drohungen gegen Madrid erklärt Wetzel, dass solche einseitigen Handelsbeschränkungen nicht so einfach sei, wie Trump sich das vorstelle. Schließlich schütze die EU ihre Mitglieder. Im Grunde aber zeige sein Auftritt auch bei diesem Nato-Gipfel Trumps tiefe Verachtung für das Verteidigungsbündnis. Weitere Nachrichten: Le Pen will bei Präsidentschaftswahl antreten; ICE-Agent erschießt Mexikaner; lebenslange Haftstrafe für Berliner Palliativarzt. Zum Weiterlesen und -hören: Eine Einschätzung, ob der Krieg zwischen Iran und USA wieder aufflammen wird, lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/iran-usa-nahost-trump-angriffe-friedensabkommen-li.3512453] Und hier [https://www.sueddeutsche.de/politik/nato-gipfel-ankara-trump-europa-forderungen-vertedigung-li.3511202]einen Beitrag darüber, dass Trump seine Ansprüche auf Grönland längst nicht aufgegeben hat. Bei unserem Liveblog [https://www.sueddeutsche.de/politik/liveblog-nahost-iran-news-usa-angriffe-rutte-li.3508345] bleiben Sie bei den Entwicklungen im Konflikt USA gegen Iran informiert. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” zu den Großbaustellen der Deutschen Bahn hören Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/podcast-das-thema-recherche-bahn-deutsche-bahn-stuttgart-21-li.3507203] Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Fox News und TFI. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de [podcast@sz.de]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

8. juli 202612 min
episode Fußfessel für Marine Le Pen: Was das Urteil bedeutet cover

Fußfessel für Marine Le Pen: Was das Urteil bedeutet

Marine Le Pen ist die Frontfrau der extrem rechten Partei Rassemblement National in Frankreich. Und hätte ein Gericht Le Pen im vergangenen Jahr wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder nicht das passive Wahlrecht entzogen, wäre sie sicher jetzt schon im Wahlkampfmodus. Aber durch das Urteil war eine Präsidentschaftskandidatur zunächst ausgeschlossen. Le Pen ist dagegen in Berufung gegangen und nun wurde ihre Strafe reduziert. Sie darf nun doch bei der Wahl antreten, aber sie muss im Wahlkampf eine Fußfessel tragen. Frankreich-Expertin Kathrin Wiesel-Lancé sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”: Das würde kein angenehmer Wahlkampf werden. Weitere Nachrichten: U-Boot-Geschäft zwischen Deutschland und Kanada; Förderung für Wärmepumpen. Zum Weiterlesen: Eine Analyse zum Urteil gegen Le Pen steht hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/marine-le-pen-kandidatur-frankreich-praesidentschaftswahl-li.3510335] Mehr Informationen zur Wärmepumpenförderung lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/waermepumpe-foerderung-heizung-bundesregierung-zuschuesse-spazren-li.3511914] Den Text über die Niederlage von Donald Trump und dem US-Team finden Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/sport/wm-2026-usa-belgien-trump-balogun-skandal-li.3511545] Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

I går10 min
episode Trump ruft an, Infantino liefert: Die Fifa biedert sich an cover

Trump ruft an, Infantino liefert: Die Fifa biedert sich an

Es ist ein Eklat, der diese Fußball-Weltmeisterschaft überschatten könnte: Donald Trump hat wohl bei Fifa-Präsident Gianni Infantino angerufen und es geschafft, dass der US-Spieler Folarin Balogun seine Sperre nach einer roten Karte nicht absitzen muss. Balogun hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die rote Karte gesehen und wäre deshalb eigentlich automatisch für mindestens ein Spiel gesperrt worden. Doch dann hat die Fifa die Sperre überraschend zur Bewährung ausgesetzt und nun darf Balogun im Achtelfinale gegen Belgien für die USA antreten. SZ-Sportredakteur David Kulessa sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”, dass die Fifa mit ihrer umstrittenen Entscheidung Tür und Tor für politische Einflussnahme auf den Fußball öffne. Sie biedere sich beim Gastgeber USA an. Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt; Angriffe auf Kiew. Zum Weiterlesen: Testen Sie hier, wie stark Ihr Job durch künstliche Intelligenz unter Druck geraten könnte. [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/ki-arbeitsmarkt-beruf-ersetzbarkeit-arbeitslos-e350286/] Hier stehen fünf Tipps für die Arbeitswelt von morgen. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutschland-ki-fachkraeftemangel-weiterbildung-li.3483221] Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ARD-Sportschau

💜26. juli 202611 min
episode Weidel, Höcke, Chrupalla: Wer hat in der AfD den meisten Einfluss? cover

Weidel, Höcke, Chrupalla: Wer hat in der AfD den meisten Einfluss?

Mehr als 30 000 Menschen sind nach Angaben der Polizei am Samstag in Erfurt auf die Straße gegangen, um gegen den Bundesparteitag der AfD zu demonstrieren. Die Veranstalter sprechen sogar von 50 000 Demonstrierenden. Lola Mehring, Sprecherin des Bündnisses “Widersetzen”, das große Teile des Protests organisiert hat, kommt aus Sachsen-Anhalt, wo am 6. September der Landtag gewählt wird, und macht sich darum große Sorgen: Die AfD kommt in Umfragen dort aktuell auf über 40 Prozent und könnte das Bundesland in Zukunft womöglich sogar alleine regieren. Auch bundesweit steht die AfD so gut da wie nie: mit 27 Prozent auf Platz 1, vor der Union mit 22 Prozent. Was die wichtigsten Themen auf dem AfD-Parteitag waren, das ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tim Frehler ein. Er ist Redakteur in der Parlamentsredaktion der SZ und war an diesem Wochenende vor Ort in Erfurt. Weitere Nachrichten: Bundesverteidigungsminister Pistorius will Zugriff der AfD auf geheime Informationen verhindern; Mehrheit der Amerikaner empfindet 4.-Juli-Feierlichkeiten in Washington als "zu politisch". Zum Weiterlesen und -hören: Hier [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/stil/warum-andreas-rost-begeisterter-plattenbau-bewohner-ist-e778457/]geht es zum Text über die Wohnung des Künstlers Andreas Rost in einem Plattenbau aus der DDR. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SZ.

😲25. juli 202611 min
episode 250 Jahre USA: Noch ist nicht alles verloren cover

250 Jahre USA: Noch ist nicht alles verloren

Am 25. Juni wurde in Washington die “Great American State Fair” eröffnet, als Auftakt der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Aber weil dieses Jubiläum unter die Präsidentschaft von Donald Trump fällt, wirkte diese Feier weniger wie ein Volksfest und eher wie eine Trump-Rally: unzählige MAGA-Caps im Publikum, Lobreden auf den Präsidenten auf der Bühne und eine Rede von Trump selbst, wie er sie auch bei seinen Wahlkampfauftritten hält. Donald Trump feiert sich eben gerne selbst, egal zu welchem Anlass. Ob Trump damit wirklich einzigartig in der Geschichte der US-Präsidenten ist und ob er dabei ist, die amerikanische Demokratie dauerhaft zu zerstören, darüber spricht in dieser Samstagsausgabe von “Auf den Punkt” Peter Sparding, Vizepräsident am Center for the Presidency and Congress, einem Think Tank in Washington. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Defense Now (Youtube) und Right Side Broadcasting Network (Youtube). Redaktionsschluss war Freitag, 03.07.2026, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

😲34. juli 202622 min