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Wahl in Ungarn: Merz’ Kritik nützt Orbán
Kanzler Friedrich Merz (CDU) und andere EU-Spitzen haben Ungarns Regierungschef Viktor Orbán von der Fidesz Partei bei einem Gipfeltreffen in Brüssel nicht zur Aufgabe seiner Blockade von einem Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine bewegen können. Der Rechtspopulist beharrt weiter darauf, erst dann sein Veto zurückzuziehen, wenn Ungarn wieder russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline bekommt. Merz nennt das einen “Akt grober Illoyalität” und einen “groben Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten untereinander”, der die Handlungsfähigkeit und das Ansehen der EU beschädige. Der Kanzler droht Ungarn mit Konsequenzen. Doch Verena Mayer, SZ-Korrespondentin für Ungarn und Österreich, befürchtet, “das ist genau das, was Orban gerade braucht”. Orbáns Veto stehe im Zusammenhang mit den schlechten Umfragen für seine Partei Fidesz bei den Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April: Orbáns Partei liegt demnach hinter seinem Herausforderer Péter Magyar. Deshalb lasse Orbán Plakate kleben, auf denen der ukrainische Präsident Wolodomir Selenskij und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu sehen sind. Er baue auf Feindbilder und schüre Ängste vor einem Krieg mit Russland. Aber: Selbst wenn der Oppositionskandidat die Wahl gewinnt, ist das Wahlsystem in Ungarn inzwischen stark zugunsten der Regierungspartei manipuliert worden, sagt Verena Mayer. Zum Weiterlesen: Unseren Liveblog zum Krieg in der Ukraine und den neuesten Entwicklungen in Brüssel lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-krieg-newsblog-eu-kredit-ungarn-merz-orban-li.3388192] Hier [https://www.sueddeutsche.de/politik/wahl-ungarn-orban-magyar-russland-faq-li.3450174] lesen Sie, warum Ungarns Opposition mehr als eine knappe Mehrheit benötigt. Hier [https://www.sueddeutsche.de/meinung/ungarn-wahl-orban-unterstuetzung-usa-vance-kommentar-li.3455271] wird kommentiert, warum die USA massiv in Ungarns Wahlkampf zugunsten von Orbán eingreifen. Über die Rolle der SPD bei der Wahl in Rheinland-Pfalz lesen Sie hier [https://www.sueddeutsche.de/politik/spd-landtagswahl-rheinland-pfalz-schweitzer-klingbeil-li.3453759] eine Analyse. Und hier [https://www.sueddeutsche.de/meinung/landtagswahl-rheinland-pfalz-wahlkampf-spd-cdu-kommentar-li.3452431] einen Text über das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Alexander Schweitzer und Gordon Schnieder in Mainz. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche; Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Redaktionsschluss war Freitag, 20.03.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Digitale Gewalt: Es geht um Entwürdigung
Von der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes gibt es im Internet Porno-Videos, auf denen sie angeblich zu sehen ist. Und das seit Jahren. Die Videos sind gefälscht, viele davon sind Deepfakes, also mit KI generiert. Fernandes hat versucht, die Videos mit Hilfe von Anwälten löschen zu lassen, aber lange ohne Erfolg. Fernandes hat über die Deepfakes und über die Frage, wer die Täter sind, eine Doku im ZDF veröffentlicht. Das war im Jahr 2024. Collien Fernandes hat nun Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Ulmen ist genau wie Fernandes aus dem Fernsehen bekannt, aus Serien wie “Jerks”. Der Spiegel berichtet, dass Ulmen Fernandes gegenüber gestanden haben soll, Fake-Profile von ihr im Netz erstellt zu haben. Er soll darüber Fake-Videos und gefälschte Nacktfotos von Fernandes verschickt haben. Einem Berliner Strafverteidiger soll Ulmen mitgeteilt haben, es habe sich um Inhalte gehandelt, die auf frei zugänglichen Pornoseiten vorhanden gewesen sein sollen. Das Ermittlungsverfahren befindet sich in einem frühen Stadium, für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Als Reaktion auf die Spiegel-Recherche teilt der Rechtsanwalt von Ulmen Christian Scherz mit: Es handle sich zum einen in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung. Zum anderen würden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet. Deepfakes, so wie sie seit Jahren von Collien Fernandes im Netz existieren, sind eine Form von digitaler Gewalt. Und genau über dieses Thema spreche ich jetzt mit meiner Kollegin Marie Gundlach. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert Orbán; Bundestag debattiert über Bluttest für Schwangere. Zum Weiterhören: Hören Sie hier [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/podcast-eiskeller-fall-aschau-hanna-woerndl-e748926/] die vierte Folge von Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche, Nadja Schlüter Rechtliche Beratung: Joris Großgerge Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Die Folgen der Angriffe auf das größte Gasvorkommen der Welt
Es ist eine gefährliche Eskalation im Iran-Krieg: Israel hat iranische Erdgas-Förderanlagen auf dem Gasfeld South Pars angegriffen. Iran hat daraufhin benachbarte katarische Förderanlagen im Gasfeld North Dome angegriffen. Die Kämpfe im Iran-Krieg haben sich damit auf das Gebiet mit dem größten bekannten Erdgasvorkommen der Welt ausgeweitet. Das gesamte Gasfeld liegt auf einer Halbinsel im Persischen Golf, ist mit 9700 Quadratkilometern etwas größer als Zypern. Auf seiner Social Media-Platform Truth Social hat US-Präsident Donald Trump geschrieben, dass Israel dort nicht weiter angreifen werde – und auch Iran solle damit aufhören. Ansonsten, so seine Drohung, werde die USA das gesamte Gasfeld South Pars “massiv in die Luft jagen”. Was das bedeutet – für die Weltwirtschaft, die Verbraucherpreise in Deutschland und die Umwelt – erklärt Michael Bauchmüller, Energieexperte im Berliner Büro der SZ. Weitere Nachrichten: Nah- und Regionalverkehr könnte deutlich teurer werden. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Die “Auf den Punkt”-Folge mit Michael Bauchmüller zum Heizungsgesetz können Sie hier nachhören. [https://www.sueddeutsche.de/politik/heizungsgesetz-auswirkungen-klima-mieter-li.3394440] Die “Auf den Punkt”-Folge mit Ronen Steinke zu Wolfram Weimer hören Sie hier nach. [https://www.sueddeutsche.de/kultur/kulturstaatsminister-weimer-absage-buchhandlungspreis-podcast-li.3451178] Den Text zu Weimers Auftritt bei der Leipziger Buchmesse lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/kultur/wolfram-weimer-ausgebuht-eroeffnung-leipziger-buchmesse-li.3454404] Den Text von Caspar Busse über das EuGH-Urteil, das den Nah- und Regionalverkehr künftig teurer machen könnte, lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-eugh-trassenpreise-schienenmaut-kosten-kunden-li.3455065] Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Philipp Saul Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Sondervermögen: Der Taschenspielertrick der Bundesregierung
Die neue Bundesregierung aus Union und SPD war noch gar nicht im Amt, da haben die beiden künftigen Koalitionspartner im März 2025 schon gemeinsame Sache im Bundestag gemacht. Mit Unterstützung der Grünen änderten Union und SPD damals das Grundgesetz und beschlossen ein Rekord-Schuldenpaket von 500 Milliarden Euro. Dieses Geld soll in die Infrastruktur und den Klimaschutz fließen, so steht es im Gesetz. Die Grünen haben damals durchgesetzt, dass diese Investitionen “zusätzlich” zu den Investitionen kommen müssen, die ohnehin schon im Haushalt geplant sind. Jetzt hat das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung aber nachgerechnet und erkannt: 95 Prozent der von der Bundesregierung aufgenommenen Schulden seien zweckentfremdet worden, um Löcher im Haushalt zu stopfen. Was das Problem dabei ist, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Lisa Nienhaus, Wirtschaftsexpertin und stellvertretende Chefin des SZ-Meinungsressorts. Sie spricht von einem “ziemlichen Taschenspielertrick”. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert Israel und die USA; Israel tötet iranischen Geheimdienstchef. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie einen Kommentar von Lisa Nienhaus. [https://www.sueddeutsche.de/meinung/sondervermoegen-deutschland-bundesregierung-investitionen-kommentar-li.3454650] Hier steht, was Friedrich Merz im Bundestag gesagt hat. [https://www.sueddeutsche.de/politik/regierungserklaerung-merz-bundestag-iran-krieg-trump-eu-gipfel-li.3454696] Was für die SPD bei der Wahl in Rheinland-Pfalz auf dem Spiel steht, erfahren Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/spd-landtagswahl-rheinland-pfalz-schweitzer-klingbeil-li.3453759] Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Zieht Trump die Nato in den Iran-Krieg?
Als Reaktion auf die amerikanischen und israelischen Angriffe hat Iran die Straße von Hormus blockiert. Jetzt fahren täglich nur noch zwei oder drei Frachter durch die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und dem Indischen Ozean verbindet. Dadurch gelangt auch viel weniger Öl auf den Weltmarkt. Weil deshalb die Öl-Preise rasant gestiegen sind, will US-Präsident Donald Trump eingreifen und die Straße von Hormus militärisch sichern. Aber das will – oder besser – das kann er nicht allein machen. Und deshalb hat Trump andere Staaten aufgefordert, mitzuhelfen und Kriegsschiffe in die Region zu schicken. Er hat die europäischen Nato-Verbündeten angesprochen – und ihnen auch gedroht, sollten sie ablehnen. Doch die Europäer haben sehr schnell und klar reagiert: Ein Militäreinsatz in der Straße von Hormus? Jetzt, während des Krieges? Sicher nicht! In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht der SZ-Brüssel-Korrespondent und Nato-Experte Hubert Wetzel über die Frage, was Trumps Drohung für das Bündnis bedeutet und ob die Europäer nicht vielleicht doch einen Beitrag in der Straße von Hormus leisten könnten. Weitere Nachrichten: Israel tötet hochrangige iranische Funktionäre; Verwendung des Sondervermögens des Bundes. Zum Weiterlesen: Hier schreibt Hubert Wetzel über die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die europäische Ukraine-Politik. [https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-gipfel-krieg-ukraine-iran-trump-putin-probleme-li.3454087] Claus Hulverscheidt berichtet über die Nutzung des Sondervermögens. [https://www.sueddeutsche.de/politik/sondervermoegen-deutschland-bundeshaushalt-investitionen-klingbeil-ifo-institut-li.3454115] Hier geht es zu einem Interview mit einem Notfallmediziner zur Lebensrettung. [https://www.sueddeutsche.de/magazin/gesundheit/reanimation-wiederbelebung-herzkreislauf-herzstillstand-szm.95923] Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
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