POV
In dieser Solo-Folge spricht Jule über ein Gefühl, das viele kennen und über das trotzdem kaum jemand offen spricht. Ausgehend von einer persönlichen Erfahrung fragt sie sich, warum sich Menschen mitten im Familienleben, trotz Freundschaften, beruflichem Erfolg oder voller Kalender einsam fühlen können. Dabei geht es um Elternschaft, Singles zwischen den Lebensentwürfen, Homeoffice, finanzielle Hürden, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, warum Einsamkeit oft mehr mit unseren Strukturen als mit individuellen Entscheidungen zu tun hat. Außerdem geht Jule der These nach, warum soziale Isolation Menschen anfälliger für Verschwörungserzählungen machen kann – und was Politik und Gesellschaft damit zu tun haben. Eine Folge über Scham, Zugehörigkeit, Gemeinschaft und die Erkenntnis, dass Einsamkeit kein persönliches Versagen ist, sondern ein zutiefst menschliches Gefühl.
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Kommentarer
1Du sagst, dass du dich gegen feste Schlafenszeiten entschieden hast, räumst ein, dass es Eltern gibt die diese Routine brauchen. Was ich da hinzufügen möchte- ICH hab mich auch gegen feste Schlafenszeiten entschieden. Ich habe mein potentielles Kind in der Trage am Körper überall dabei, fantasiert. Und dann bin ich in die Umsetzung dieser Fantasie mit (m) einem neurodivergenten Kind gestartet und es ging gewaltig in die Hose. Und dann wurde es einsam… Diese Entscheidung ist ein Privileg.
Du sagst, dass du dich gegen feste Schlafenszeiten entschieden hast, räumst ein, dass es Eltern gibt die diese Routine brauchen. Was ich da hinzufügen möchte- ICH hab mich auch gegen feste Schlafenszeiten entschieden. Ich habe mein potentielles Kind in der Trage am Körper überall dabei, fantasiert. Und dann bin ich in die Umsetzung dieser Fantasie mit (m) einem neurodivergenten Kind gestartet und es ging gewaltig in die Hose. Und dann wurde es einsam… Diese Entscheidung ist ein Privileg.