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Nach dem GKV-Spargesetz ist vor den Strukturreformen

22 min · 27. juli 2026
Billede af episoden Nach dem GKV-Spargesetz ist vor den Strukturreformen

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Welche ist am dringlichsten, Herr Prof. Beivers? Das viel diskutierte Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entlasten. Doch die eigentlichen Herausforderungen im Gesundheitswesen bleiben bestehen. Welche Reformen müssen jetzt priorisiert werden, damit Versorgung, Qualität und Finanzierung langfristig gesichert werden können? In dieser Folge von „Die Berliner Stunde – Der gesundheitspolitische Podcast“ spricht Thomas Hommel (Redaktionsleiter von Politik & Debatte) mit Gesundheitsökonom Prof. Andreas Beivers über die nächsten gesundheitspolitischen Baustellen der Bundesregierung. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung der Primärversorgung, die Reform der Notfallversorgung sowie die dringend notwendige Entbürokratisierung des Gesundheitswesens. Hinweis: Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die angekündigte Neuaufstellung des Bundeskabinetts noch nicht vollzogen. Die im Gespräch genannten politischen Zuständigkeiten beziehen sich auf den damaligen Stand. Die Studie des Bosch Health Campus zum Thema Primärversorgung analysiert die Entwicklung der Primärversorgung bis 2040 und zeigt, wo Versorgungslücken drohen. https://www.bosch-health-campus.de/de/publikation/primaerversorgung-2035 [https://www.bosch-health-campus.de/de/publikation/primaerversorgung-2035]

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episode Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt artwork

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Gesponstert von Besins Healthcare Germany GmbH Ein Testosteronmangel kann neben sexuellen Symptomen zahlreiche körperliche und psychische Beschwerden verursachen, darunter zum Beispiel Erschöpfung, Stimmungstiefs, Gewichtszunahme und metabolische Auffälligkeiten. Ein erhöhtes Risiko tragen besonders Männer mit Adipositas, Typ-2-Diabetes oder metabolischem Syndrom. Da die Symptome häufig unspezifisch sind, bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Hausärztinnen und Hausärzte sollten daher einen geschärften Blick für Risikofaktoren sowie für typische und untypische Beschwerden haben. Auch die Behandlung kann in vielen Fällen in der Hausarztpraxis erfolgen und dazu beitragen, Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren. Dr. Alexander Sahi erklärt im Podcast, wie Hausärztinnen und Hausärzte einen Testosteronmangel erkennen, leitliniengerecht behandeln und betroffene Patienten langfristig begleiten können. Dr. Alexander Sahi ist Androloge und Urologe in einer Privatpraxis in Köln. Bildnachweis: Portrait: © Alexander Sahi Impressum Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt Podcast Moderation: Caroline Ring, Berlin Mit freundlicher Unterstützung von Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Henrik Ellinghaus Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 E-Mail: info@aerztezeitung.de [info@aerztezeitung.de] Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

31. juli 202629 min
episode Bruxismus für Humanmediziner: Wann wird Zähneknirschen zum Problem, Dr. Lange? artwork

Bruxismus für Humanmediziner: Wann wird Zähneknirschen zum Problem, Dr. Lange?

Einige von Ihnen kennen es vielleicht selbst: Wenn wir uns stark konzentrieren oder körperlich anstrengen, pressen wir mitunter die Zähne aufeinander. Tatsächlich hilft dieser Mechanismus dabei, dass wir uns besser fokussieren können und leistungsfähiger sind. Doch wenn das Zähneknirschen chronisch wird, die Zahnsubstanz beschädigt und Schmerzen verursacht, wird es Zeit zu handeln. Um chronischen Bruxismus zu erkennen, müssen die Patienten gar nicht unbedingt den Mund öffnen. Es gibt auch äußere Anzeichen, die auf eine Dauerbelastung der Kaumuskulatur hindeuten. Welche das sind und welche Screening-Methoden auch in der Hausarztpraxis praktikabel sind, lassen wir uns von Dr. Matthias Lange, niedergelassener Zahnarzt in Berlin, erklären. Übrigens: Screening- und Befundbögen zur Detektion von Bruxismus stellt die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (DGFDT) kostenfrei zur Verfügung: Bruxismus-Screening-Index (BSI). Außerdem besprechen wir, was es mit Schlaf- und Wachbruxismus auf sich hat und wie man beides unterscheiden kann. So viel schon mal vorab: Entscheidend ist die Selbstauskunft und -beobachtung des Patienten, die auch in der aktualisierten S3-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung des Bruxismus“ hervorgehoben wird. Hilfreich dabei ist die sogenannte BruxApp, mit der die Wahrnehmung geschärft und der Schweregrad von Bruxismus abgeschätzt werden kann. Schließlich sprechen wir über die vielfältigen therapeutischen Maßnahmen bei Bruxismus – angefangen von Lebensstilinterventionen über eine Schienentherapie bis hin zu Medikamenten und Botulinumtoxin-Injektionen. (Länge: 27:43 Minuten)

28. juli 202627 min
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Nach dem GKV-Spargesetz ist vor den Strukturreformen

Welche ist am dringlichsten, Herr Prof. Beivers? Das viel diskutierte Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entlasten. Doch die eigentlichen Herausforderungen im Gesundheitswesen bleiben bestehen. Welche Reformen müssen jetzt priorisiert werden, damit Versorgung, Qualität und Finanzierung langfristig gesichert werden können? In dieser Folge von „Die Berliner Stunde – Der gesundheitspolitische Podcast“ spricht Thomas Hommel (Redaktionsleiter von Politik & Debatte) mit Gesundheitsökonom Prof. Andreas Beivers über die nächsten gesundheitspolitischen Baustellen der Bundesregierung. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung der Primärversorgung, die Reform der Notfallversorgung sowie die dringend notwendige Entbürokratisierung des Gesundheitswesens. Hinweis: Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die angekündigte Neuaufstellung des Bundeskabinetts noch nicht vollzogen. Die im Gespräch genannten politischen Zuständigkeiten beziehen sich auf den damaligen Stand. Die Studie des Bosch Health Campus zum Thema Primärversorgung analysiert die Entwicklung der Primärversorgung bis 2040 und zeigt, wo Versorgungslücken drohen. https://www.bosch-health-campus.de/de/publikation/primaerversorgung-2035 [https://www.bosch-health-campus.de/de/publikation/primaerversorgung-2035]

27. juli 202622 min
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Wie gesund sind Kinder in Deutschland, Prof. Kobel und Dr. Wartha?

Das Programm „Komm mit in das gesunde Boot“ der Universität Ulm ist ein Gesundheitsförderprogramm für Kinder von 0 bis 10 Jahren und deren Betreuungskräfte - also Erzieher, Lehrer und Eltern. Im Fokus steht, dass Kinder lernen, sich aktiv ihren Alltag zu gestalten, sich viel zu bewegen, ausgewogen zu ernähren und auch zu wissen, wie sie sich entspannen können. Die Piratenkinder Finn und Fine vermitteln Prävention dabei spielerisch und kindgerecht. Bis vor Kurzem gab es das Programm nur in Baden-Württemberg, doch seit Kurzem ist das Angebot, das von der Techniker Krankenasse gefördert wird, auf ganz Deutschland ausgerollt worden. Im vergangenen Jahr hat „Komm mit in das gesunde Boot“ den 1. Preis beim Springer Medizin Charity Award gewonnen. Im „Ärzte Tag“-Podcast sprechen Projektleiterin Prof. Susanne Kobel und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Olivia Wartha darüber, wie man Kindern Gesundheitskompetenz vermittelt, ohne den Zeigefinger zu erheben, warum Prävention sich schon im Kindergarten lohnt und wie man Eltern im wahrsten Sinne des Wortes mit ins Boot holt. (Dauer: 19:07 Minuten)

21. juli 202619 min
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Was bringt eine Mitarbeiterbeteiligung für die Praxis, Dr. Lindenau?

Die Welt ist nicht immer schwarz oder weiß, in der Regel gibt es viele Farbabstufungen dazwischen. So ist es auch mit dem Status „angestellt“ oder „selbstständig“, den Ärztinnen und Ärzte in der ambulanten Versorgung innehaben können: Angestellte können über Modelle der Umsatzbeteiligung und vor allem der Mitarbeiterbeteiligung nach und nach in die unternehmerische Verantwortung geführt werden. Was derartige Modelle der Mitarbeiterbeteiligung für Praxen bringen, darüber spricht Rechtsanwalt Dr. Lars Lindenau von ETL Rechtsanwälte im „ÄrzteTag“-Podcast. Lindenau hat in den vergangenen Jahren bei jungen Ärzten eine neue „Lust an der Niederlassung und auf eigene Führung“ ausgemacht, berichtet er im Gespräch. Das könne auch durchaus über den Umweg Anstellung in Praxen gehen, so Lindenau. Für Praxisinhaberinnen und -inhaber biete das auch Chancen, wenn sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die Interesse am Unternehmertum haben, nämlich talentierte Kräfte mit als Partnerinnen oder Partner aufzunehmen. Die Beteiligung an einer BAG oder auch die Umwandlung einer Einzelpraxis in eine BAG könne zunächst dazu beitragen, einen Mitarbeiter an die Praxis zu binden. Lindenau erläutert, wie bei der Mitarbeiterbeteiligung Falle „Scheingesellschafter“ vermieden werden kann – das heißt, welches Maß der unternehmerischen Verantwortung mindestens erreicht werden muss, wie hoch die Mindestbeteiligung ausfallen muss und welches Risiko bei einer Beteiligung dazugehört. Große Gestaltungsmöglichkeiten, so Lindenau, gebe es auch für expandierende Praxen, die neue Standorte hinzunehmen und einen jungen Kollegen oder eine Kollegin dort als Niederlassungsleitung mit Beteiligung am neuen Standort installieren. Im Podcast beschreibt der Rechtsanwalt, wo die Unterschiede in Mitarbeiterbeteiligungsmodellen zwischen Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) und MVZ GmbH liegen, er berichtet, wie auch bei unternehmerischer Beteiligung an Praxen der Frauenanteil deutlich ansteigt – und er gibt Hinweise, wie sogar wichtige nichtärztliche Kräfte einer Praxis oder eines MVZ gesellschaftsrechtlich mit eingebunden werden können, um die Bindung an die Praxis zu steigern. (Länge: 27:54 Minuten)

14. juli 202627 min