Kanzleifunk
… und solche, die es werden wollen TITEL: PROJEKTE IN STEUERKANZLEIEN STARTEN UND ERFOLGREICH ABSCHLIESSEN * Viele Projekte werden begonnen, aber selten abgeschlossen; häufige Ursache: fehlende Umsetzung trotz Coachings. * Beispiel „Coaching-Rallye“: Wechsel von Coach A zu B zu C ohne nachhaltige Implementierung. * Erfolgsprinzip: Klare, detaillierte Planung statt grober oder fehlender Planung. * Aufgaben sofort: erledigen, delegieren oder terminieren und das Gegenüber über Antwortzeiten informieren. * Ressourcen für Projekte verbindlich einplanen; ohne Ressourcen scheitern Vorhaben. * Konkrete Nachbereitung von Kursen: Umsetzungsblocker definieren und konkrete Schritte festlegen. * Beispiel Honorarmodell „Tür-und-Angel-Pauschale“: 1. DATEV für Zeiterfassung einrichten. 2. Mandantenvorlagen prüfen. 3. Team informieren und abstimmen. 4. Rollout-Timing festlegen. * Strukturierte Schrittfolge („erstens, zweitens …“) reduziert kognitive Last und erhöht die Umsetzungswahrscheinlichkeit. * Kontrolle fest einplanen: Zwei Monate nach Start prüfende Termine mit Mitarbeitenden (Stichproben an Mandaten). * Bei Nicht-Umsetzung Hindernisse identifizieren und Gegenmaßnahmen ergreifen. * Jährliche Re-Kontrolle zur Sicherung der Implementierung. * Schlussfolgerung: Projekte gelingen mit detaillierter Planung, klarer Terminierung, Ressourcenbindung und wiederholter Kontrolle. ARBEITEN IM EINKLANG MIT DEM EIGENEN PROFIL STATT REINER WILLENSKRAFT * Eigenes Naturell akzeptieren; Systeme bauen, die zu den eigenen Gewohnheiten passen. * Beispiel Zeiterfassung: Outlook-Kalender als primäres Erfassungssystem nutzen; Mitarbeitende übertragen Zeiten nach Abstimmung in DATEV. * Aufgaben, die man nicht gut kann (Kontrolle, Entscheidungen, Strukturierung), bewusst an andere delegieren; Ziel und Kontrollinstanz festlegen. * Warnung vor „Energie“-basierten Projekten: Anfangsdrive hält 3–4 Wochen; fällt die Energie ab, stirbt das Projekt. * Mitarbeitende erkennen Muster kurzlebiger Veränderungen; führt zu Zynismus und fehlender Nachhaltigkeit. * Schlussfolgerung: Nachhaltigkeit entsteht durch passende Systeme und Delegation, nicht durch kurzfristige Motivation. ÜBERLASTETE KONTROLLSYSTEME VERMEIDEN * Kritik an „byzantinischen“ (überladenen, unnötig komplexen) Kontrollsystemen. * Ziel: einfache, handhabbare Strukturen statt Komplexität, die Konfusion erzeugt. * Schlussfolgerung: Schlanke Kontrollen und klare Priorisierung sind wirksamer als komplexe Systeme. BESSER ALS MENTOR ERLAUBT: KATZENBASAR Der Katzenbasar ist unbezahlte und unbezahlbare Werbung für Firmen und Produkte für die Steuerszene. Man kann um einen Auftritt in Mentors Katzenbasar bitten [winkekatze@steuerkoepfe.de], ihn aber nicht erkaufen. Denn die VIP-ler verkaufen ihr Publikum nicht. Albanerindianerehrenwort! Alle vier Wochen wird der Katzenbasar durch den nächsten ersetzt.
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