Lanz + Precht

#249 (Wann ist ein Mann ein Mann?)

💜😂6351 h 3 min · 11. juni 2026
episode #249 (Wann ist ein Mann ein Mann?) cover

Description

Mit Käfigkämpfen vor dem Weißen Haus soll Donald Trumps 80. Geburtstag gefeiert werden. Trump möchte das große Spektakel – und dabei Männlichkeit demonstrieren. Männer, die sich in ihrer Männlichkeit verunsichert fühlen, sind die Treiber für Rechtspopulismus überall auf der Welt. „Da gibt es eine Krise der Männlichkeit“, sagt Markus Lanz und erzählt von seinem Treffen mit Anhängern der „Manosphere“-Bewegung in den USA, die ein ultrakonservatives Geschlechterbild propagieren. Richard David Precht berichtet von seiner Kindheit, die sehr stark von seiner feministischen Mutter geprägt war. Warum fühlen sich viele Männer in ihrer Männlichkeit verletzt? Was ist überhaupt männlich und was nicht? Sind einige Feministinnen zu weit gegangen? Und wie lassen sich die verhärteten Fronten zwischen den Geschlechtern wieder aufweichen?

Comments

5
AnjaKrx
AnjaKrx

Diese Folge spricht mir als Frau so unglaublich aus der Seele. Ich pflichte der Grundhaltung dieser Folger zu 100% bei. Vielen Dank für diesen ausgleichenden Beitrag!

CarolinRichter

Warum sprechen wir übereinander (übrigens auch hier in dem Podcast) wenn wir auch miteinander sprechen könnten ? Wo ist hier die weibliche Stimme oder der Experte ? Mir kommen hier viele relevante Themen viel zu kurz und ich hätte mir hier eine weibliche Meinung (weil andere lebensrealität) sehr gewünscht um wirklich in den Austausch zu gehen … wir könnten mit der richtigen Kommunikation viel voneinander lernen … man müsste nur zuhören (wollen)

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#250 (Der große Boom der Rüstungsindustrie)

108 Milliarden Euro – so viel Geld gibt der deutsche Staat 2026 für Verteidigung aus. Ein historischer Höchststand. Doch wer kontrolliert diese gewaltigen Ausgaben? Geben wir das Steuergeld für die richtigen Rüstungsgüter aus? Werden die vielen Anschaffungen überhaupt noch hinterfragt? Diese Frage stellen Markus Lanz und Richard David Precht dem Investigativjournalisten Christian Schweppe, der seit Jahren die deutsche Sicherheitspolitik beobachtet. Schweppe kommt gerade von der Pariser Rüstungsmesse zurück und berichtet, dass dort Champagnerkorken geflogen sind. Er meint, die Messestände von KNDS oder Rheinmetall seien so groß, „die bräuchten eigentlich eine eigene Postleitzahl.“ Verselbstständigt sich da gerade die Rüstungsindustrie, angefacht durch das weltweite Wettrüsten? War das „whatever-it-takes“ von Kanzler Merz so gemeint oder sollten wir umsichtiger mit Steuergeld umgehen?

💜😲41Yesterday1 h 5 min
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#249 (Wann ist ein Mann ein Mann?)

Mit Käfigkämpfen vor dem Weißen Haus soll Donald Trumps 80. Geburtstag gefeiert werden. Trump möchte das große Spektakel – und dabei Männlichkeit demonstrieren. Männer, die sich in ihrer Männlichkeit verunsichert fühlen, sind die Treiber für Rechtspopulismus überall auf der Welt. „Da gibt es eine Krise der Männlichkeit“, sagt Markus Lanz und erzählt von seinem Treffen mit Anhängern der „Manosphere“-Bewegung in den USA, die ein ultrakonservatives Geschlechterbild propagieren. Richard David Precht berichtet von seiner Kindheit, die sehr stark von seiner feministischen Mutter geprägt war. Warum fühlen sich viele Männer in ihrer Männlichkeit verletzt? Was ist überhaupt männlich und was nicht? Sind einige Feministinnen zu weit gegangen? Und wie lassen sich die verhärteten Fronten zwischen den Geschlechtern wieder aufweichen?

💜😂63511. juni 20261 h 3 min
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#248 (Aktivismus vs. Journalismus: Wo ist die Grenze?)

„Ich versuche immer, möglichst objektiv auf die Dinge zu schauen. Irgendwann entwickle ich eine Meinung, aber ich habe keine Agenda“, sagt Markus Lanz. Er sei daher kein Aktivist, sondern Journalist. Auch Richard David Precht bezeichnet sich selbst nicht als Aktivist. „Ich habe natürlich eine Art philosophische Agenda, aber das sind keine Ideen, die irgendwo parteipolitisch in irgendeiner Form verankert sind.“ Was ist dann der Unterschied zwischen Aktivismus und Journalismus? Aktivisten betreiben keine Aufklärung, das Ergebnis stehe von vornherein fest, meint Precht und zitiert den Kabarettisten Volker Pispers: „Wenn man weiß, wo der Feind steht, hat der Tag Struktur.“ Warum scheint aktivistischer Journalismus trotzdem immer mehr zu werden? Das hat ökonomische Gründe. Immer weniger Geld der Zeitungen stammt aus Anzeigen, immer mehr stammt von den Lesern. Was bedeutet das für die Zukunft des Journalismus? Und wie sollten die Medien mit der AfD umgehen?

💜😂254. juni 202655 min