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Acerca de ERF Plus - Wort zum Tag

Die tägliche, alltagstaugliche Auslegung eines Bibelverses aus der „Losung“ oder den „Lehrtexten“ der Herrnhuter Brüdergemeine.

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Portada del episodio Gott hilft durch

Gott hilft durch

„Wie geht es Ihnen?“ Das ist eine interessante Frage, aber sie ist auch alltäglich. Es ist eine gewöhnliche Frage, die ich so nebenbei stelle. Ich frage einmal genauer: Was läuft in Ihrem Leben gut, was läuft schlecht? Und wenn Sie Christ sind, wie lebt es sich als Christ, was unterscheidet Sie von anderen Menschen? Der Bibelvers für heute stammt aus einem Psalm, der von Israel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Israel/18] handelt. Israel als Volk Gottes, das von Feinden umgeben ist. Immer wieder erleben sie Angriffe, werden angefeindet, viele wollen die Israeliten sogar vernichten. Deshalb hört sich dieser Psalm manchmal kriegerisch an. Gott erhebt sich und seine Feinde zerstreuen sich. Der Vers 20 lobt Gott in diesem längeren Psalm. Gott ist immer zu loben, Tag für Tag. Warum? Er legt Lasten auf, aber er hilft auch. Das entspricht genau der Lebenswelt des Volkes Gottes, der Lebenswelt von Israel. Frieden [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Friede/6] erleben sie selten. Meistens müssen sie sich gegen irgendwelche Feinde wehren, die ihnen ihr Land wegnehmen und sie als Volk auslöschen wollen. Doch in all dieser Not erleben sie: Gott ist da, Gott ist bei ihnen, Gott ist mit ihnen. Der Gott Israels lässt sein Volk nicht allein. Er lässt sie selbst dann nicht allein, wenn sie ihm untreu werden. Gott ist mit seinem Volk nie am Ende, und er behält immer die Fäden in der Hand. Gott ist gut, er ist sogar ein Vater der Waisen, ein Helfer von Witwen. Hilflosere Menschen gibt es kaum. Deshalb ruft der Psalmbeter zum Lob auf. Ist das nicht auch unsere Lebenswirklichkeit, die von Ihnen und mir? Lösen sich alle Probleme in Luft auf, weil Sie an Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4] glauben [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11]? Wer behauptet, werde Christ und du wirst nie Probleme haben, der sagt etwas Grundverkehrtes. Das hat uns Jesus auch nie versprochen. Nein, auch Christen haben die ganz normalen Probleme des Lebens. Sie erleben Scheitern, sie erleben Katastrophen. Wenn es dem Land wirtschaftlich schlecht geht, stecken sie mittendrin und erleben alle Schwierigkeiten am eigenen Leib. Dazu kann es sein, dass ich für meinen Glauben [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11] belächelt werde. „Ach ja, dieser komische Kerl, was der sagt.“ Viele Christen erleben es sogar, dass sie angegriffen werden. Sie sind die Unruhestifter, die auf ihren Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] beharren. Sie führen die Familientradition nicht weiter, sondern gehorchen nur noch Jesus. Sie brechen aus der Religion der Familie, der Ideologie des Landes aus und stellen ihren Gott an die erste Stelle. Das kann sogar dazu führen, dass sie für ihren Glauben ins Gefängnis müssen. Und was dann? Weshalb soll ich dann Jesus nachfolgen? Ist es für mich hier immer schlimmer als für andere? Aber wie Israel erleben Christen auch, dass Gott ihnen hilft. Wie Israel erleben sie, dass Gott sie nicht im Stich lässt. Er legt eine Last auf, ja, auch ein Leben als Christ ist kein Schlaraffenland. Aber Gott ist da. Er hilft weiter, er hilft durch. Er schenkt mir eine Beziehung mit ihm, die mich für alles andere entschädigt. Ich bin nicht einem blinden Schicksal ausgeliefert. Ich gehöre Gott dem Allmächtigen. Er ist immer noch der, der alle seine Feinde zerstreut, wenn er sich erhebt. Immer wieder haben Gottes Feinde das erlebt. Wie viele gottfeindliche Ideologien sind mittlerweile zerbrochen? Und einmal wird er das endgültig tun. Wenn Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] wiederkommt, werden Gottes Feinde endgültig und für alle Ewigkeit zerstreut. Und er hat versprochen, die Seinen durchzutragen und sicher in sein Reich [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Himmel/16] zu bringen. Ja, Gott ist jeden Tag zu loben. Er legt eine Last auf, aber er hilft auch. Diese Erfahrung wünsche ich Ihnen und mir. Autor: Wilhelm Schneider ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17331290.gif]

Ayer - 4 min
Portada del episodio Vorsicht ist gut, Vertrauen ist besser

Vorsicht ist gut, Vertrauen ist besser

Gideon [https://de.wikipedia.org/wiki/Gideon_(Richter)] drischt – aber in einer Kelter, damit es den midianitischen Räubern nicht auffällt. Sie tyrannisieren seit langem das Volk Israel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Israel/18]. Gideon will nicht entdeckt werden. Und er will das Getreide verstecken, damit seine Familie und er etwas zu essen haben. Eine Kelter ist klein. Es ist heiß dort. Besser wäre es, unter einem Baum zu dreschen, damit der Wind die Spreu vom Weizen trennen kann. Doch es ist zu gefährlich. Weil die Arbeit in der Kelter sehr beschwerlich ist, macht Gideon immer wieder Pause. Sich vor die Tür in den Schatten eines Baumes setzen; den Schweiß abtrocknen lassen. Vielleicht einen Schluck Wasser trinken – dann soll es weitergehen. Doch diesmal sitzt schon jemand unter dem Baum. Gideon erkennt sofort, dass es sich weder um einen Nachbarn handelt noch um einen fremden Reisenden. Erst recht ist es kein Feind. Gideon hat eine Ahnung. Aber – ist ER es wirklich? In einem kurzen Gespräch erteilt der Fremde Gideon den Auftrag: "Geh hin in dieser deiner Kraft, denn du sollst Israel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Israel/18] erretten. Siehe, ich habe dich gesandt." (Richter 6,14 [https://www.bibleserver.com/LUT/Richter6%2C14]) Lesen Sie doch die Geschichte, wie Gideon zum Heerführer Israels in schlimmer Zeit wurde. Sie ist unglaublich spannend. Gideon weiß, dass seine Kraft nicht reicht. Er wäre froh, wenn es ihm gelänge, seine Ernte zu bergen und seine Familie zu ernähren. Seine Haltung ändert sich aber, als der Fremde, der sich immer noch nicht vorgestellt hat, ihm zusagt: Ich will mit dir sein. So ermutigend es sich anhört – Gideon ist noch nicht so ganz überzeugt. Was, wenn es sich um ein Trugbild der Verzweiflung handelt? Darum bittet er: "Hab ich Gnade [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gnade/12] vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet." (Richter 6,17 [https://www.bibleserver.com/LUT/Richter6%2C17]) Gideon will glauben [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11]. Gideon will Gott [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] vertrauen. Aber er ist auch vorsichtig. Darum die Bitte um ein Zeichen. Ich kann Gideon gut verstehen. Er setzt sein Leben aufs Spiel. Nur mit Gottes Unterstützung kann er gegen die starken Midianiter etwas erreichen. Manchmal gewährt uns Gott solche Zeichen. Manchmal ist eine Berufung [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Berufung/39] oder ein Auftrag von Gott her so eindeutig, dass es kein Zögern und keine Rückfragen gibt. Petrus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Petrus%20%20Kefas/69], der Jünger [https://www.bibleserver.com/video/ADP/J%C3%BCnger/126] von Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19], fällt mir ein: Nach einer langen erfolglosen Nacht fordert Jesus ihn auf, das Netz noch einmal auszuwerfen. Petrus hätte mancherlei Einwendungen erheben können. Tut er aber nicht. Er sagt: Wir haben die ganze Nacht nichts gefangen, aber auf dein Wort hin….  Kein Zeichen. Nur ein Wort. Aber das Wort des Gottessohnes [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74]. Auch Gideon erkennt, dass Gott mit ihm spricht. Allerdings braucht er dazu noch ein Zeichen. Und Gott gewährt es ihm. Ich war viele Jahre in einem Diakonissenmutterhaus tätig. Erst neulich erzählte mir eine unserer Schwestern, dass sie als junge Diakonisse in die Mission gehen wollte. Aber einer der Verantwortlichen meinte, dafür sei sie nicht geeignet. Das hat sie im ersten Moment sehr betroffen gemacht. Doch als sie in ihr Zimmer trat, stieß sie unbeabsichtigt auf ein Bibelwort [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11], das ihr die Gewissheit stärkte, den Weg zur Missionarin weiterzugehen. Fast vierzig Jahre hat sie dann in der Mission gearbeitet. Gott kennt kein Schema, aber ich kenne sein Wort. Darauf kann ich bauen. Und unterwegs immer wieder erkennen: Er ist mit mir auf dem Weg. Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17330904.gif]

2 de may de 2026 - 4 min
Portada del episodio Leben wie Jesus

Leben wie Jesus

So leben, wie Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] gelebt hat? Was kann der Evangelist Johannes wohl damit meinen? Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Denn die einen verweisen darauf, dass Jesus gelebt hat wie ein Rabbi. Andere sehen in ihm den Revolutionär. Wieder andere heben hervor, wie einfühlsam Jesus war oder unterstreichen seinen Opfermut. Den Mann, der in kein Schema passt, kann ich aus vielen Blickwinkeln betrachten. Mir scheint, Johannes meint es anders. Vielleicht würde er auf die Frage, wie Jesus gelebt hat, antworten: Achtet nicht so auf die Einzelheiten! Denkt größer! Entscheidend ist doch die innige Verbindung mit dem Vater. Dazu könnte Johannes auf den Auftritt des 12-jährigen Jesus im Tempel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Tempel/72] verweisen. Ich muss dort sein, wo mein Vater ist. Ich gehöre zu ihm. Oder er könnte darauf verweisen, wie Jesus sich immer wieder zurückgezogen hat, um die Gemeinschaft mit dem Vater zu suchen. In der Wüste; im Garten Gethsemane [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gethsemane/9]. Johannes könnte auf die Selbstaussagen von Jesus verweisen: Ich und der Vater sind eins. So kristallisiert sich für mich diese Antwort unter verschiedenen Möglichkeiten heraus: Jesus hat in der besonderen Gemeinschaft mit Gott [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74], seinem Vater, gelebt. Daraus kann sich dann auch ergeben, wie ich leben soll. Wer von sich sagt, dass er mit Gott verbunden ist, soll dann auch diese innige Verbindung mit dem Vater pflegen. Das gilt nun nicht nur für die Gemeinden damals, denen Johannes schreibt. Ich muss es mir immer wieder bewusst machen: Ich bin auch gemeint. Was aber zeichnet solche Gemeinschaft aus? Die Liebe [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Liebe/22]. Eine solch innige Verbindung kann nicht funktionieren, wenn Menschen einander Listen vorlegen, auf denen sie abhaken: Das habe ich gehalten; das auch; das auch; das nicht – daran arbeite ich. Im Moment werden ja etliche neue Gesetze [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gesetz/8] verabschiedet. Ich bin sicher, dass sofort andere Menschen nach Lücken suchen, um die Gesetze umgehen zu können. Aber eine lebendige innige Beziehung würde durch solche Gedanken zerstört. Wenn etwa Eheleute – oder auch Mitglieder einer geistlichen Gemeinschaft – auf Buchstaben pochten und mit Paragrafen kämen, dann wäre die Gemeinschaft schnell am Ende. Solch ein Miteinander lebt aus dem Geist der Liebe und nicht aus dem Buchstaben. Daran werde ich aber immer wieder scheitern. Denn auch wenn ich wie Jesus lebe, bin ich nicht wie Jesus – nämlich ohne Sünde [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53]. Johannes behauptet nicht, dass jemand, der das versucht, sündlos ist oder wird. Darum verweist Johannes auf den Fürsprecher. „Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4].“ Damit stellt mir Johannes eine große Vision vor: Wer sagt, dass er in Gott bleibt, der soll leben, wie Jesus gelebt hat. Dabei geht es entscheidend um das Lebensziel, das Jesus hatte: Menschen hin zu lieben zum Vater und mit ihm in Verbindung zu bringen. Denn das ist das Große an der Botschaft des Johannes, ja des Evangeliums [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Evangelium/44] überhaupt: Jesus ist die Versöhnung [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Vers%C3%B6hnung/73] für die Sünden [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53] der ganzen Welt Autor: Pfarrer i.R. Manfred Schultzki ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17330509.gif]

1 de may de 2026 - 4 min
Portada del episodio Verkohlter Tintenfisch und heiliger Gott

Verkohlter Tintenfisch und heiliger Gott

Es ist schon viele Jahre her: Ich schlendere durch den Supermarkt und überlege, was es zu essen geben soll. Mein Blick fällt auf Tintenfischringe. Ich denke: „Ja. Frittierte Tintenfischringe mit Knoblauchsauce und Salat. Das ist doch mal eine gute Idee.“ Zwar habe ich keine Fritteuse, aber was solls. So schwierig kann das ja auch im Topf nicht sein. Nachmittags informiere ich mich schon mal: Welche Temperatur muss das Öl haben, damit die Tintenfischringe außen knusprig und innen zart werden? Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Ich habe gar kein Thermometer. Na gut. Dann arbeite ich halt mit Kochlöffeltechnik und Augenmaß. Abends mache ich mich frisch ans Werk. „Jetzt könnte das Öl die richtige Temperatur haben“, denke ich. Vorsichtshalber nehme ich aber erstmal nur einen Tintenfischring. Falls die Hitze doch noch nicht ausreicht. Kaum ist der Ring im Topf, bricht auch schon das Chaos aus. Es zischt und brodelt und raucht. Meine Augen tränen. Die Luft ist zum Schneiden. Und mein schöner Tintenfischring ist völlig verkohlt. In Sekundenschnelle. Das Öl ist viel zu heiß. Egal welches Lebensmittel ich hineingegeben hätte, es hätte den Kontakt mit dem Öl nicht überstanden. So ähnlich ist es mit Gott [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] und uns Menschen. Gott ist heilig [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Heilig/13]: Rein. Vollkommen. Er ist erhaben. Einzigartig. Ehrfurchtgebietend und anbetungswürdig [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Anbetung/36]. Aber heilig und unheilig passen nicht zusammen. Als unvollkommener Mensch könnte ich die Herrlichkeit [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Herrlichkeit/14] des vollkommenen Gottes gar nicht ertragen. In Kontakt mit ihm würde ich vergehen, wie der Tintenfischring in heißem Öl. Es sei denn, Gott selbst schützt mich. Und genau das tut er. Das lässt sich in der Bibel beobachten. Im alten Bund [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Bund/3] an der Art und Weise, wie Gott mit seinem Volk Israel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Israel/18] umgeht. Schon in der Wüste lässt er sie wissen, wer sich ihm nähern darf. Wie das geschehen soll. Und welchen Abstand sie einhalten müssen, damit sie in der Begegnung mit ihm nicht sterben. Als Mose [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Moses/24] Gott einmal bittet: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen.“, sagt Gott: „Ich werde […] an dir vorüberziehen […] Mein Gesicht darfst du nicht sehen, denn niemand, der mir ins Gesicht sieht, bleibt am Leben.“ (2. Mose 33,18-20 [https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose33%2C18-20] NGÜ mit Auslassungen) Gott stellt Mose in eine Felsspalte und hält seine Hand schützend über ihn. Erst als er vorbei ist, darf Mose Gott von hinten sehen. Im neuen Bund macht Gott große Nähe möglich. Durch Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4]. In ihm bin ich gerecht gesprochen. Verbunden mit ihm, dem heiligen Gott, werde auch ich geheiligt. In Christus bringt Gott mich quasi auf seine Betriebstemperatur. Jetzt kann ich ihm gefahrlos nahekommen. Aber Gott ist immer noch Gott. Ich bin ein Mensch. Er ist der Schöpfer [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Sch%C3%B6pfung/51]. Ich bin sein Geschöpf. Gott allein ist aus sich selbst heraus heilig. Ich bin es durch die Verbindung mit Jesus Christus. So kann ich nun voll ehrfurchtigem Staunen in das Loblied einstimmen, das schon Mose gesungen hat. Und das in der Himmelswelt [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Himmel/16] wieder erklingt. Ich stimme ein und bekenne mit den Worten aus dem Buch der Offenbarung, Kapitel 15, Vers 4: „Wer sollte dir nicht mit Ehrfurcht begegnen, Herr, und deinen Namen [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Name/25] verherrlichen? Denn du allein bist heilig!“ (DBU) Autor: Andrea Tschuch ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17328885.gif]

30 de abr de 2026 - 4 min
Portada del episodio Ein Wimpernschlag Zeit

Ein Wimpernschlag Zeit

Wir sitzen beim Frühstück und lassen uns Zeit. Der Tisch ist festlich gedeckt. Mein Mann hat Geburtstag. Einen runden. „Fühlt sich das eigentlich komisch an, dass du jetzt schon 60 bist?", frage ich ihn. „Ja, schon", meint mein Mann, „es kommt mir gar nicht so vor, als wäre ich schon 60 Jahre lang auf der Welt. Ging doch erstaunlich schnell um, die Zeit bis hierher." Das Gefühl habe ich auch. Gestern noch habe ich unseren Söhnen die Windeln gewechselt und „Tempo kleine Schnecke" mit ihnen gespielt. Heute lösen sie meine Computerprobleme. Und führen uns Eltern in die Feinheiten strategischer Brettspiele ein. So schnell kann es gehen. Als ich jung war, ist mir die Zeit manchmal nicht schnell genug umgegangen. Ich habe auf etwas hingefiebert. Aber die Zeit hat sich wie Kaugummi gezogen: Bis ich die Klassenarbeit zurückbekommen habe. Der letzte Schultag vor den Sommerferien geschafft war. Ich vom Teenagerkreis in den Jugendkreis wechseln durfte. Den Ausbildungsvertrag in der Tasche hatte. Und den Führerschein. Bis ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin. „Du hast doch alle Zeit der Welt", wurde mir gesagt. Aber ich konnte es kaum abwarten. Wollte endlich auf eigenen Füßen stehen. Jetzt bin ich Ende fünfzig und frage mich rückblickend manchmal: Wo ist die Zeit geblieben? Als flöge sie nur so dahin. Dabei hat ein Tag immer noch 24 Stunden. Wie schon in meiner Jugend. Aber es ist wohl ein Unterschied, ob ich mit 20, 50 oder 80 Jahren auf meine Lebenszeit schaue. Und was ich dabei in den Blick nehme. Aus Gottes Sicht stellt sich das Ganze nochmal anders dar. Wir Menschen sind vergänglich. Er aber ist ewig. War schon immer da. Und wird immer sein. Verglichen mit Gott sind wir Menschen ein Hauch. Unser Leben währt nicht länger als ein Wimpernschlag. Ein Wimpernschlag, dem Gott Beachtung schenkt. Er, der die Zeit selbst geschaffen hat, ist ihren Gesetzmäßigkeiten nicht unterworfen. Gott ist der Herr. Auch der Herr der Zeit. Und er hat einen anderen Blick darauf als wir Menschen. Mose [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Moses/24], der von Gott eingesetzte Leiter, drückt es in Psalm 90 [https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm90], Vers 4 so aus: „Tausend Jahre sind in deinen Augen so kurz wie ein gerade vergangener Tag – sie sind nicht länger als ein paar Stunden in der Nacht." (NGÜ) „Du hast doch alle Zeit der Welt", wurde mir gesagt. Wahrscheinlich hätte ich mir für manches auch mehr Zeit lassen können. Unerschöpflich ist mein Zeitvorrat aber nicht. War er auch nie. Mein Leben in dieser Welt ist begrenzt. Gott hat wirklich alle Zeit der Welt. Dieser und der zukünftigen. Und er hat auch meine Zeit im Blick. Keine Sekunde meines Lebens gleitet ihm aus der Hand. In Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19]Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4] schenkt er mir ewiges Leben, das schon hier und jetzt beginnt. Wenn ich mir das vor Augen führe, kann ich gelassen leben. Ich muss der Zeit weder hinterher rennen noch mich von Wartezeiten verrückt machen lassen. Ich muss auch nicht alles aus dieser Welt herausholen, als ob ich keine Zukunft hätte. Wenn Gott der Herr meines Lebens ist, ist er auch der Herr meiner Zeit. Dann ist es wohl klug, dass ich ihn frage: „Herr, wie willst du meine Lebenszeit gestalten?" Im Vergleich zu ihm dauert mein Leben auf dieser Erde nur einen Wimpernschlag. Aber Gott will diesen Wimpernschlag füllen und gebrauchen. Zu seiner Ehre und zum Segen [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Segen/52] für mich und andere. Autor: Andrea Tschuch ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17328112.gif]

29 de abr de 2026 - 4 min
Soy muy de podcasts. Mientras hago la cama, mientras recojo la casa, mientras trabajo… Y en Podimo encuentro podcast que me encantan. De emprendimiento, de salid, de humor… De lo que quiera! Estoy encantada 👍
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