
SINNfragen
Podcast de Andreas Roth
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Acerca de SINNfragen
SINN-Fragen: Der Podcast mit der evangelischen Perspektive auf Gesellschaft, Politik und Kultur - produziert von der Evangelischen Akademie Sachsen.
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Was ist Wahrheit? In Zeiten von “Lügenpresse”-Vorwürfen und Fake-News ist sie so umstritten wie selten zuvor – und mit ihr der Journalismus. Ulrich Wolf von der Sächsischen Zeitung erlebt das als Reporter seit Jahren hautnah. Er hat unter anderem mit Recherchen über Pegida und deren Frontmann Lutz Bachmann wie auch über Finanzskandale überregional für Aufsehen gesorgt. Im neuen SINNfragen-Podcast spricht er mit Andreas Roth über seine eigenen Wege zur Annäherung an die Wahrheit und deren Grenzen, eine Versuchung namens Gesinnungsjournalismus, Druck auf seine Person. Und die Gründe, warum er über die Jahre dünnhäutiger geworden ist – und die Sinnfrage seines Berufs stellt. Am 6. Oktober wird Ulrich Wolf zum Thema “Nichts als die Wahrheit?” auf Einladung der Evangelischen Akademie Sachsen und der Domgemeinde St. Marien Freiberg mit der langjährigen Bischöfin der Evangelischen Landeskirche Mitteldeutschlands, Ilse Junkermann, diskutieren.Alle Infos zu dieser Veranstaltung hier [https://ea-sachsen.de/veranstaltungen/nichts-als-die-wahrheit-eine-selbstverstaendlichkeit-wird-zur-herausforderung/]. LINKS ZUM PODCAST Der dreiteilige “Bautzen-Report” von Ulrich Wolf in der Sächsischen Zeitung [https://www.saechsische.de/journalistenpreis-fuer-den-bautzen-report-ulrich-wolf-5129642.html] Video zur Vergabe des Otto-Brenner-Preises für kritischen Journalismus an Ulrich Wolf [https://www.youtube.com/watch?v=5uDSzpkTLDM]

Keine Flugreisen, weniger Fahren und Konsum - unmöglich, wenn es um Klimaschutz geht. Beim Kampf gegen das Corona-Virus dauerte das Umsteuern nur Tage. Den Leipziger Juristen und Philosophen Professor Felix Ekardt überrascht das nicht. "Der Anblick von Särgen in Italien fühlt sich für unsere menschliche Natur rasend konkret an: Ich könnte sterben", sagt der an den Universitäten Erfurt und Rostock lehrende Klimaschutz-Experte im SINNfragen-Podcast - die Opfer des Klimawandels scheinen dagegen weit weg.Im Gespräch mit Andreas Roth erzählt der Gründer der Leipziger Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik [http://www.felix-ekardt.eu/], wie die Bekämpfung der Corona-Krise mit dem Schutz des Klimas und der Natur verbunden werden kann, warum er den Realismus des biblischen Menschenbildes dabei schätzt - und welchen Beitrag Christen und die Kirche leisten können.

Die Corona-Epidemie trifft wohl kaum Menschen so stark wie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und deren Mitarbeiter. Reinhild Weischet, Leiterin des diakonischen Paul-Gerhardt-Heims im sächsischen Bad Lausick, gibt im neuen SINNfragen-Podcast einen Einblick, wann gelacht wird und wann Tränen fließen, was Pflege mit Mundschutz und Besuch auf Distanz bedeuten - und sogar weniger Bewohner sterben als im Vorjahr.

Die Corona-Epidemie stellt auch unsere Ethik auf den Prüfstand. Wer wird im Krankenhaus behandelt, wenn Intensivbetten knapp werden? Ist das Leben Einzelner oder der wirtschaftliche Wohlstand einer ganzen Gesellschaft wertvoller? Und gehört der Virus auch zu Gottes Schöpfung? "In dieser Situation steht auch zur Diskussion, was uns unsere ethische Grundorientierung, auf deren Konsens das Grundgesetz beruht, wert ist", sagt der Wiener Ethik-Professor Ulrich Körtner im neuen "SINNfragen-Podcast" im Gespräch mit Andreas Roth. Er erklärt, nach welchen Kriterien Mediziner und Pflegekräfte schwerste Entscheidungen im Krisenfall treffen können. "Das wird uns an sehr, sehr schmerzhafte Grenzen führen", sagt der evangelische Experte für Medizinethik voraus. "Auf jeden Fall müssen wir als Kirche einbringen, dass wir den Blick für die Schwachen behalten", fordert der renommierte Theologe. Ob auch der Virus zu Gottes Schöpfung gehört? "Das ist eine ganz große Herausforderung für jeden Glaubenden." Und auch für Kirche und Theologie.

Die Corona-Empidemie hat alle überrascht - doch eigentlich kennen Menschen solche Seuchen seit Jahrtausenden. Und sie haben Wege gefunden, mit ihnen umzugehen. Auch in der Bibel. Der Leipziger Theologieprofessor Andreas Schüle erklärt im SINNfragen-Podcast, welche Antworten die Menschen im Alten Testament fanden. "Die Propheten meinten: Verwundbar wird eine Gesellschaft, in der jeder nur aan sich selbst denkt", sagt der Experte für das Alte Testament. Vom biblischen Hiob ließe sich lernen, das Leid auszuhalten. Und Gott fanden sie mitten in all dem. "Vielleicht sind die damaligen Verhältnisse gar nicht so unterschiedlich zu dem, was wir heute erleben", meint der Theologieprofessor.

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