Apropos Psychologie!

Apropos ... wenn innere Kinder lieben!

51 min · 10. kesä 2026
jakson Apropos ... wenn innere Kinder lieben! kansikuva

Kuvaus

Was ist das Geheimnis guter Partnerschaften? In dieser Folge erklärt die Psychologin und Paartherapeutin Susanne Vömel, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Dies ist nicht immer einfach, denn in jeder Beziehung wirkt mehr mit, als uns bewusst ist. Immerhin begegnen sich nicht nur zwei Erwachsene, sondern auch ihre inneren Kinder – mit all ihren Erfahrungen von Nähe, Verletzung, Sehnsucht und Bindung. Beziehungsmuster verändern Wir sprechen darüber, wie frühkindliche Prägungen unsere Partnerschaften formen, wie sie oft unbewusst deren Dynamik bestimmen und vor allem, wie wir Beziehungsmuster verändern können. Susanne Vömel erklärt, warum wir uns gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die frühe Wunden in uns berühren und warum wir uns immer wieder in gleichen Konflikten wiederfinden. Wir suchen nach der anderen, der besseren Hälfte. Am Anfang ist das zunächst perfekt, wird aber mit der Sozialisierung schwieriger, wenn die Außenwelt auf die Beziehung trifft. Oft fixieren sich die in der Kindheit entstandenen Rollen, sodass bei nicht genauer Betrachtung keine Entwicklung möglich ist. „Gesund ist es, wenn ein jeder die eigenen Bedürfnisse und die des anderen kennt, wenn sich jeder zwischen Macht und Ohnmacht, aktiv oder passiv sein können, Nähe oder Distanz flexibel bewegen kann. So findet ein Paar den eigenen Rhythmus, eine gemeinsame Dynamik“, sagt Susanne Vömel. Die Aufgabe besteht darin, früh verdrängte Anteile, tiefe Sehnsüchte, nicht nur im anderen zu leben und ihn darauf festzulegen, sondern sie selbst zu entwickeln. Wir gehen auf die acht psychodynamischen Grundkonflikte, den emotionalen Grundton einer Familie und sogar die Atmung ein. Ziel ist es, dass ein Paar – richtig kommuniziert - den ganz eigenen Rhythmus findet.   Wie das geht? In einem ersten Schritt alte Konflikte, Bedürfnisse, in sich selbst erkennen und nicht auf den anderen übertragen. Alte Muster, etwa die Angst vorm Bindungsverlust, erkennen und nicht mehr ausspielen. „Mal ein Veto einlegen, sich distanzieren. Nicht mehr mitspielen – auch nicht beim anderen“, so Susanne Vömel. Was sie rät: Mitgefühl für die eigenen Themen und die des anderen entwickeln, sich verändern, lebendig und neugierig bleiben. Susanne Vömel [https://www.psychotherapieundberatung.com/] ist Psychologin M.Sc., Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Physiotherapeutin. Sie bildete sich in diversen psychodynamischen und paartherapeutischen Fachbereichen weiter und ist in eigener Praxis in Berlin tätig. Sie ist Mitglied im Bundesverband Psychonalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF). Buchtipp: Du möchtest tiefer in dieses Thema einsteigen? Dann lohnt sich ein Blick in das neue Buch von Susanne Vömel mit dem Titel 📖 „ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch]Tanz der inneren Kinder: Warum wir lieben, wie wir es gelernt haben – und wie Veränderung möglich wird“ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch] – ab dem 13.06.2026 im Handel erhältlich! Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_144_mit_Susanne_Vo---emel.mp3?v=1780989797&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-d5d72581935c122370aa10ed3d9a00a3f2482f90&episodeUuid=04adb601-c03d-4239-96bb-aa300b7239b4&origin=feed]

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jakson Apropos ... der Glückskind-Effekt! kansikuva

Apropos ... der Glückskind-Effekt!

Hans im Glück. Was könnte schöner sein? Aber leider haben wir oft nicht das Gefühl, das Glück anzuziehen. Das Glück kommt nicht einfach so zu uns, es ist kein Zufall, sondern wird von uns selbst geschaffen. Das sagen die Geschwister Maja und Johannes Storch. In dieser Folge erhältst du Impulse dazu, wie du deinem Glück näherkommen kannst. Wir sprechen darüber, was Glück überhaupt ist, wie Umwelt- und Rahmenbedingungen uns im Wege stehen und wie wir uns organisieren können, um uns dem Glück zu nähern. Es geht darum, eine positive Erwartungshaltung und eine Vison zu entwickeln von dem, wo wir hinmöchten. Lösungsansätze, das Unbewusste direkt zu adressieren, hält das Zürcher Ressourcen-Modell bereit, das die beiden erläutern. „Ein erster Schritt ist, sich Gedanken über sein Leben zu machen; sich Wiederholungen, Pechsträhnen und Umwelteinflüsse zu vergegenwärtigen und zu notieren, um den persönlichen gordischen Knoten vom Unglücklichsein zu lösen und etwas verändern zu können“, sagen Maja und Johannes Storch. Wir blicken aber auch auf die wissenschaftliche Seite, auf Ansätze und Impulse aus der Erkenntnistheorie und dem Konstruktivismus. Wir sprechen über unterschiedliche Erlebniswirklichkeiten und wie sie sich von der tatsächlichen Realität unterscheiden. Wir sprechen vom Proz, der sich bewusst aufbläst, vom chaotischen und liebenswürdigen Orx, vom Pechvogel- und vom Glückskind-Attraktor. Schmiede dein Leben selbst! Und betrachte nicht jedes Unglück als solches. Maja und Johannes Storch meinen es gut mit unserem Glück und gehen den Prozesse mit Wohlwollen, Leichtigkeit und Gelassenheit an. Lass dich inspirieren! Maja Storch ist Inhaberin des Instituts für Selbstmanagement und Motivation in Zürich und hat das Zürcher Ressourcen Modell erfunden. Johannes Storch ist von Haus aus Zahntechnikermeister und ebenfalls als ZRM-Trainer tätig. Buchtipp: Maja und Johannes Storch: „Der Glückskind‑Effekt – Wie Chaos dir helfen kann, die Realität zu gestalten“ [https://www.klett-cotta.de/produkt/der-glueckskind-effekt-9783608988765-t-9366], Klett Cotta-Verlag 2026 Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_148_mit_Geschwister_Storch.mp3?v=1785315104&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-b23b1dc87d2ddc77179127ecb3f6644a7c419f1d&episodeUuid=44bde176-89bd-4e65-bc31-e2b897aabb69&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

5. elo 20261 h 3 min
jakson Apropos ... Digitale Resilienz! kansikuva

Apropos ... Digitale Resilienz!

Digitale Resilienz: Das Thema ist so brandaktuell wie zeitlos und spricht mittlerweile wohl fast alle an. Ohne Smartphone geht‘s heutzutage nicht mehr. Es gibt Input ohne Ende, Nachrichten, Unterhaltung und Austausch auf allen Kanälen. Wer dabei im mentalen und digitalen Gleichgewicht bleiben möchte, muss priorisieren. Sandra Brauer, Systemische Beraterin und Prozessbegleiterin in der digitalen Transformation, erklärt in dieser Folge, was digitale Resilienz bedeutet und wie wir mit digitalen Herausforderungen umgehen können - privat und im Beruf. Kompetenz für die Zukunft Unter digitaler Resilienz versteht Sandra Brauer die psychische Widerstandsfähigkeit im Umgang mit digitalen Veränderungen und - in weiterer Betrachtung – daraus entstehenden Krisen. Sie ist eine der Kompetenzen der Zukunft, die dazu beiträgt, ein zufriedenes und gesundes Leben zu führen. Aber wie soll das gehen? Digitalisierung und Technologisierung verändern unsere Arbeits- und Lebenswelten. Sie erleichtern, aber machen auch alles komplexer. Und leider, so sagt Sandra Brauer, liebt es unser Gehirn, über Probleme nachzudenken. Damit fördern wir eine negativ konnotierte Stimmung. Gerade junge Frauen messen sich in Schönheitsidealen, sie sind ständig in Interaktion mit dem Netz, was Minderwertigkeitsgefühle und Ängste hervorrufen kann. Hingehen sind, laut Brauer, junge Männer anfälliger fürs Gaming, was Abhängigkeiten provoziert und von der echten Kommunikationsfähigkeit entfernt. Deshalb: priorisieren, aber richtig.    Die digitale Resilienz als Therapieansatz wird im Coaching noch nicht ernst genug genommen. Umso eindringlicher lautet ihr Appell an Unternehmen: überprüfen, ob man wirklich eine bedürfnisorientierte Arbeitswelt schaffen oder lieber dem Kapitalismus folgen wolle. Höher, schneller, weiter? Besser nicht, sagt sie. Die betriebswirtschaftliche Prämisse, Zeit, Qualität und Kosten gleichzeitig umsetzen zu wollen, sei strategisch nicht möglich. Vielmehr gehe es darum, den Mitarbeitenden Ängste vor Veränderungen zu nehmen, auf ihre Bedürfnisse zu schauen und Räume zu schaffen für mehr Selbstbewusstsein und Zuversicht. Sandra Brauer ist Systemische Beraterin (dgsf-zertifiziert), Stressmanagement-Trainerin und Prozessbegleiterin in der digitalen Transformation und Autoin. Sie ist Gründerin des Systemischen Netzwerkes in Hamburg. Ihr Schwerpunkt ist die Vermittlung digitaler Kompetenzen. Seit 2020 hat sie einen Lehrauftrag an der FOM Hochschule im Modul „Psychologische Gesprächsführung“.  Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Pocast_147_mit_Sandra_Brauer.mp3?v=1784542799&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-16249473d8858769ca58087f8ca9e2065e4f106c&episodeUuid=c0e10d37-8051-4687-a132-307d75fbd7a4&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

22. heinä 202645 min
jakson Apropos ... das Beziehungs-Burnout! kansikuva

Apropos ... das Beziehungs-Burnout!

Wann wird eine Beziehung zu viel? Oder ist sie noch retten? Was, wenn der Partner nur noch als Last empfunden wird, es nur noch Streit oder gar keine Worte mehr gibt? In dieser Folge spricht die Psychologin und Paartherapeutin Alexandra Soor über Ursachen von Beziehungskrisen, was dahintersteckt, aber auch, wie wir an ihr arbeiten und lernen, richtig miteinander zu kommunizieren. Sie sagt, lauft nicht gleich weg! Oft benötigt es für eine Wiederannäherung sogar nur wenige klärende Gespräche. Den ersten Schritt macht man selbst Doch zunächst zu den Fakten: Was Beziehungslust oder Unlust angeht, setzen die sozialen Medien die Latte sehr hoch. Viele junge Menschen wagen angesichts negativer Inhalte nicht mehr den Schritt in die eigene, gelebte Beziehung. Dating wird zu kompliziert. Doch die Sehnsucht nach einer Beziehung, sagt Soor, ist da. „Jede Beziehung fängt zu allererst bei einem selbst an“, weiß die Psychologin, die beobachtet, dass sich schon zu Beginn manch einer Partnerschaft die Partner nicht genügend Zeit nehmen, den anderen wirklich kennenzulernen. Hinzukommt, dass sich beide Individuen weiterentwickeln. Zu früh gewachsene Gewohnheiten und ein eingeschlichener Alltag machten dann Vieles kaputt. „Wenn sich Paare an der Beziehung abarbeiten, um sie am Laufen zu halten, endet das in Erschöpfung, dann kommt es zu einem Beziehungs-Burnout“, sagt Alexandra Soor. Für sie gibt es das klassische Auseinanderleben nicht. Es bedeutet einfach nur, dass das Interesse am Partner nicht mehr vorhanden ist. Eine gute Liebesbeziehung lebt von der Verbindung zueinander. Und vom ständigen Training. Wie man diese Verbindung (wieder)finden und wieder ein Team werden kann, das erklärt Alexandra Soor in dieser Folge. Alexandra Soor ist Psychologin, Paartherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einer eigenen Praxis. Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_146_mit_Alexandra_Soor.mp3?v=1784542706&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-d53d2b501ee0c6057bd0867d79f01f4a1cb74917&episodeUuid=0da5be32-cc2b-4c14-95be-5bb555646720&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

8. heinä 20261 h 0 min
jakson Apropos ... Gewaltfreie Kommunikation im Beruf! kansikuva

Apropos ... Gewaltfreie Kommunikation im Beruf!

Wie gelingt Gewaltfreie Kommunikation (GFK) am Arbeitsplatz? Das erläutern die GFK-Trainerin Anja Palitza und der Unternehmercoach Olaf Hartke. Wir hinterfragen, wie fleißige Mitarbeitende verbalen Attacken der Kollegen und dem ständigen Druck der Führungsetagen begegnen können. Wir hinterfragen auch, wie Chefetagen und Ressortleitungen GFK bei Konflikten anwenden können, wie sie bei Mobbing oder schwierigen Mitarbeitern reagieren können. In den Führungsetagen deutscher Unternehmen beginnt in Sachen GFK ein langsames Aufwachen. Endlich, sagen die zwei, denn: „In ihr liegt unglaubliches Potential.“ Die GFK ist nicht als einmalige Schulung zu verstehen, sondern als ein Prozess, der sich im besten Fall zu einer Lebenshaltung entwickelt. Die Ziele einer leistungs- und ergebnisorientierten Wirtschaft schließen die emotionale Annäherung durch die GFK für einen wertschätzenden Umgang miteinander nicht aus. Gesehen und gehört werden: Es geht nicht darum, für mehr Leistung zu manipulieren, sondern um ein wertschätzendes Miteinander zu schaffen. GFK erfordert ständiges Training. Ein Hilfsmittel ist das Vier-Schritte-Modell nach seinem Gründer Marshall B. Rosenberg. Nach dem Leitsatz „Höre nicht, was sie sagen, sondern höre, was sie fühlen und brauchen“ geht es um die Beobachtung von einem selbst und den anderen, die Beschreibung des Gefühls, das Erkennen und Äußern von Bedürfnissen und daraus folgenden Bitten. Hinhören braucht Aufmerksamkeit: Zuhören bedeutet verstehen zu wollen, was den anderen bewegt. Es bedeutet nicht, damit einverstanden zu sein.   Wichtig ist die Sprache der GFK. Viele Wörter, die genutzt werden, sind nicht in unserem aktiven Wortschatz, „aber vorhanden“. Wer spricht schon gerne über seine wahren Gefühle? Auch darüber sprechen wir und auch, dass GFK keine Grenzen kennt. Alles kann mit ihr vermittelt werden. Auch andere Meinungen und Verhaltensweisen. Sie findet Anwendung in allen Lebensbereichen. Für Einsteiger, die GFK für sich entdecken möchten, geben Anja Palitza und Olaf Hartke wichtige Einblicke und Aspekte an die Hand.   Anja Palitza: ist Erziehungswissenschaftlerin und Systemische Beraterin. Seit 2005 ist sie zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC- und Fachverband GFK), systemische Familienberaterin und begleitet Einzelpersonen sowie Gruppen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Olaf Hartke ist Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und Autor. Er arbeitet mit Fach- und Führungskräften, Teams sowie pädagogischen und sozialen Einrichtungen. Anja Palitza und Olaf Hartke bilden im Trainerteam von K-Training TrainerInnen für Gewaltfreie Kommunikation aus. Sie sind zertifiziert vom CNVC (Center for Nonviolent Communication). Sie haben zusammen zwei erwachsene Söhne. Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_145_Palitza_Hartke.mp3?v=1782289722&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-c94e85114876c74723179f2429196f24407e2249&episodeUuid=e9ca1a5f-0f98-4709-9e6e-fe3c1e564f52&origin=feed] Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

24. kesä 20261 h 25 min
jakson Apropos ... wenn innere Kinder lieben! kansikuva

Apropos ... wenn innere Kinder lieben!

Was ist das Geheimnis guter Partnerschaften? In dieser Folge erklärt die Psychologin und Paartherapeutin Susanne Vömel, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Dies ist nicht immer einfach, denn in jeder Beziehung wirkt mehr mit, als uns bewusst ist. Immerhin begegnen sich nicht nur zwei Erwachsene, sondern auch ihre inneren Kinder – mit all ihren Erfahrungen von Nähe, Verletzung, Sehnsucht und Bindung. Beziehungsmuster verändern Wir sprechen darüber, wie frühkindliche Prägungen unsere Partnerschaften formen, wie sie oft unbewusst deren Dynamik bestimmen und vor allem, wie wir Beziehungsmuster verändern können. Susanne Vömel erklärt, warum wir uns gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die frühe Wunden in uns berühren und warum wir uns immer wieder in gleichen Konflikten wiederfinden. Wir suchen nach der anderen, der besseren Hälfte. Am Anfang ist das zunächst perfekt, wird aber mit der Sozialisierung schwieriger, wenn die Außenwelt auf die Beziehung trifft. Oft fixieren sich die in der Kindheit entstandenen Rollen, sodass bei nicht genauer Betrachtung keine Entwicklung möglich ist. „Gesund ist es, wenn ein jeder die eigenen Bedürfnisse und die des anderen kennt, wenn sich jeder zwischen Macht und Ohnmacht, aktiv oder passiv sein können, Nähe oder Distanz flexibel bewegen kann. So findet ein Paar den eigenen Rhythmus, eine gemeinsame Dynamik“, sagt Susanne Vömel. Die Aufgabe besteht darin, früh verdrängte Anteile, tiefe Sehnsüchte, nicht nur im anderen zu leben und ihn darauf festzulegen, sondern sie selbst zu entwickeln. Wir gehen auf die acht psychodynamischen Grundkonflikte, den emotionalen Grundton einer Familie und sogar die Atmung ein. Ziel ist es, dass ein Paar – richtig kommuniziert - den ganz eigenen Rhythmus findet.   Wie das geht? In einem ersten Schritt alte Konflikte, Bedürfnisse, in sich selbst erkennen und nicht auf den anderen übertragen. Alte Muster, etwa die Angst vorm Bindungsverlust, erkennen und nicht mehr ausspielen. „Mal ein Veto einlegen, sich distanzieren. Nicht mehr mitspielen – auch nicht beim anderen“, so Susanne Vömel. Was sie rät: Mitgefühl für die eigenen Themen und die des anderen entwickeln, sich verändern, lebendig und neugierig bleiben. Susanne Vömel [https://www.psychotherapieundberatung.com/] ist Psychologin M.Sc., Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Physiotherapeutin. Sie bildete sich in diversen psychodynamischen und paartherapeutischen Fachbereichen weiter und ist in eigener Praxis in Berlin tätig. Sie ist Mitglied im Bundesverband Psychonalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF). Buchtipp: Du möchtest tiefer in dieses Thema einsteigen? Dann lohnt sich ein Blick in das neue Buch von Susanne Vömel mit dem Titel 📖 „ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch]Tanz der inneren Kinder: Warum wir lieben, wie wir es gelernt haben – und wie Veränderung möglich wird“ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch] – ab dem 13.06.2026 im Handel erhältlich! Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_144_mit_Susanne_Vo---emel.mp3?v=1780989797&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-d5d72581935c122370aa10ed3d9a00a3f2482f90&episodeUuid=04adb601-c03d-4239-96bb-aa300b7239b4&origin=feed]

10. kesä 202651 min