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Lisää ERF Plus - Bibel heute
Die tägliche Bibelauslegung zum ökumenischen Bibelleseplan.
Vier Augenblicke vor dem Kreuz
Der Thron des Königs Was sehe ich, wenn ich die Kreuzigung Jesu [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] betrachte? Was sagt mir das Kreuz [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Kreuz/21]? Dazu vier Gedanken. Vier Augenblicke vor dem Kreuz. Vier Begegnungen mit dem Gekreuzigten. Aus sicherer Entfernung sehe ich als Erstes, wie das Kreuz Christi [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4] aufgerichtet wird. Ich sehe den Berg von Golgatha. Ich sehe die 3 Kreuze. Jesu Kreuz steht in der Mitte. Das haben sich die Jünger [https://www.bibleserver.com/video/ADP/J%C3%BCnger/126] von Jesus sicherlich anders vorgestellt. Einige hofften, dass in Jerusalem [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jerusalem/20] die Krönung Jesu stattfindet und dass er den Thron besteigt. Damals begann alles mit der Salbung des neuen Königs durch einen Propheten [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Prophet/27]. Bei Jesus durch eine Frau mit teurem Salböl. Es folgte das Reiten auf einem Esel in die Stadt Jerusalem unter dem stürmischen Jubel der Menge: „Lang lebe der König!" Jesus zieht als der neue König auf einem Esel nach Jerusalem ein und das Volk jubelt: „Hosianna [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Hosianna/64], der da kommt im Namen des Herrn." Jetzt fehlt nur noch die Besteigung des Thrones. An dieser Stelle aber unterscheiden sich die Feierlichkeiten zur Thronbesteigung von Jesus von allen Königsfeiern auf der ganzen Welt. Denn für alle irritierend schildert Johannes diese Thronbesteigung als Kreuzigung. Aus sicherer Entfernung erkenne ich: Der königliche Thron von Jesus ist der Berg Golgatha. Der König der Könige hängt am Kreuz zwischen zwei Verbrechern. Die Könige dieser Welt halten sich in der Regel in prächtigen Palästen auf. Ihr Thron ist Ausdruck ihrer Macht. Nur der, der für würdig befunden wird, darf sich diesem Thron nähern. Die Berater des Königs sitzen zur Rechten und zur Linken. Wie viel mehr müsste das für den Thron des Sohnes Gottes [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] gelten? Johannes beschreibt zwar auch, wie Jesus seinen Thron besteigt. Aber die Zeremonie fällt denkbar schlicht aus. Eine kleine Tafel über dem Kreuz zeigt an, dass hier der König der Juden hängt. Statt Jubel gibt es nur Spott. Statt kostbaren Kleidern hängt Gottes Sohn nackt am Kreuz. Mitten zwischen zwei Verbrechern – ohne Glanz und Gloria, mitten in der Sünde [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53] dieser Welt. Ein Thron der besonderen Art ist das – mitten in der Dunkelheit. Draußen vor der Stadt. Ein 2. Gedanke: Die Kleider Jesu Langsam nähere ich mich dem Kreuz. Ich sehe stumme wie spottende Zuschauer, die unter dem Kreuz sind und alles betrachten. Noch verstehen sie nicht, was sich da am Kreuz abspielt. „Vater [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Abba/1], vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun," spricht darum Jesus. Johannes geht im Gegensatz zu den anderen Evangelisten nicht groß auf die Menschen am Kreuz ein. Er beschränkt sich auf Maria, die Mutter Jesu, und die wenigen, die ihm die Treue halten. Und Johannes beschreibt, wie sich vier römische Soldaten über die Kleider und das Gewand von Jesus hermachen. So eine Kreuzigung zog sich hin über Stunden. Da war ein Zeitvertreib wie dieser an der Tagesordnung. Jesus wird seiner letzten Kleider beraubt. Das Los entscheidet. Für eine Kreuzigung damals ist dies nichts Außergewöhnliches. Aber für die Amtseinführung eines Königs ist dies ein Skandal! Als die Soldaten die Kleider von Jesus unter sich aufteilen, da hängt also nicht nur ein entblößter Mensch am Kreuz, sondern da wird Gott [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] selber bloßgestellt. Was sehe ich also, wenn ich auf das Kreuz schaue? Ich sehe einen ungeschützten Gott, der auf jede Distanz zu dieser Welt verzichtet. Der mir am Kreuz ganz nahe kommt. Der alle Vorstellungen, die es bisher über Gott gab, abstreift, damit er für Sie und mich deutlich zu erkennen ist in der Person Jesu, des Sohnes Gottes. Der seine Arme ausbreitet, um mir entgegenzukommen. „Es ist vollbracht!" Ich wage noch einen weiteren 3. Schritt und stehe damit direkt unter dem Kreuz. Nun höre ich das schwere Atmen von Jesus am Kreuz. Kurz vor seinem Tod sorgt Jesus noch dafür, dass Johannes sich Maria, Jesu Mutter, annimmt. Er nimmt noch einmal alle Kraft zusammen, um dies zu regeln. Danach spricht er: „Es ist vollbracht!" Im Griechischen ist das ein einziges Wort: Tetelestai. Damit ist alles gesagt. Mehr geht auch nicht mehr. Denn am Kreuz ist keine Zeit für lange Reden. Das Kreuz spricht Bände. Es sagt: „Es ist vollbracht!" Die feierliche Amtseinführung des neuen Königs ist damit vollendet. Der Sohn Gottes hat den Willen des Vaters ausgeführt. Seine Mission ist beendet. Jesus ist nicht gekommen, um eigene Ziele zu verfolgen. Er hat nur das getan, was der Vater von ihm wollte. „Es ist vollbracht!" Das ist kein Jubelschrei. Mitten zwischen zwei Verbrechern, ohne den königlichen Abstand zum Volk, vielmehr direkt bei den Menschen, so hängt Jesus am Kreuz. Jesus ist das Lamm [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Lamm/49] Gottes, welches der Welt Sünde trägt. Denn exakt zu der Zeit, in der die Passahlämmer im Tempel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Tempel/72] geopfert werden, stirbt auch Jesus. „Es ist vollbracht." Jesus legt damit sein Leben und sein Sterben in die Hände des Vaters. Gottes unendliche Liebe Am Kreuz sehe ich abschließend 4. Gottes unendliche Liebe [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Liebe/22] – Gottes Liebe, die bereit ist, auf alle Macht zu verzichten. Eine Liebe, die bereit ist, bis in die Abgründe unserer Welt zu steigen. Denn was gibt es Tieferes als das Kreuz mit Verrat und Verleugnung, Feigheit und Hass, Hohn und Spott, Geißelung und Folter? Am Kreuz wird Jesu Liebe deutlich – eine Liebe, die alles gibt und alles auf sich nimmt: Diese Liebe kostet Gott seinen Sohn. Sie kostet ihn alles. Dabei hätte Jesus jederzeit vom Kreuz steigen können. Doch dann wäre alles umsonst gewesen. Und dann wären Sie und ich verloren gewesen. Denn die Sünde hätte mir keiner sonst abnehmen können. Das konnte nur Jesus allein. So ist das Kreuz das Zeichen für Leben, für mein Leben. Und es ist das Zeichen für Liebe, für Gottes Liebe. Gott [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] wollte die Welt nicht untergehen lassen, sondern ihr einen Neubeginn ermöglichen. So ist das Kreuz das Zeichen für Vergebung [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Vers%C3%B6hnung/73]. All meine Schuld hat Jesus auf sich genommen, um mich zu erlösen. Dafür sei ihm auf ewig Dank! Autor: Martin Gohlke ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19265/17312685.gif]
Taktik greift nicht
Pilatus – Feigling und Taktiker Die Passionszeit neigt sich dem Ende zu. Heute – am Gründonnerstag – steht Jesu Kreuzigung [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Kreuz/21] am Karfreitag unmittelbar bevor. Es geht um die Gerichtsverhandlung vor dem römischen Prokurator Pilatus. Ganz schön spannend. Das Ganze erinnert mich an den Block-Prozess, in dem Christina Block angeklagt ist, ihre eigenen Kinder entführt zu haben. Es gibt immer neue Wendungen. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Gerichtsverhandlungen ist, dass es für Christina Block lediglich um eine Freiheits- oder Geldstrafe geht, bei Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] aber um ein Todesurteil. Ich möchte deutlich machen: Jesus muss um sein Leben fürchten, das höchste Gut, das es für Menschen gibt! Drei Personen bzw. Personengruppen spielen in dem Prozess gegen Jesus die Hauptrollen: Pilatus, ein Teil des jüdischen Volkes und natürlich Jesus selbst. Die erste Hauptperson ist Pilatus. Juden hatten Jesus zu Pilatus gebracht, damit er das Todesurteil gegen Jesus verkündigt und vollstreckt. Bereits im Kapitel 18 des Johannes-Evangeliums hatte Pilatus erkannt, dass Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4] nicht des Todes schuldig ist, ja, gar keine Schuld hat. Christus ist der einzige Mensch, der kein Sünder [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53] ist. Die logische Konsequenz wäre gewesen, dass Pilatus Jesus freigelassen hätte. Aber Pilatus tut das nicht. Nein, er lässt Jesus geißeln von seinen Soldaten. Was für eine Schande! Ein Unschuldiger wird geschlagen und gefoltert. Und als Höhepunkt bekommt Jesus noch eine sehr schmerzende Dornenkrone auf den Kopf gesetzt. Eine grausame Tat! Welcher Teufel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Teufel/29] – im wahrsten Sinne des Wortes – hat Pilatus geritten? Ich betone es ausdrücklich: Der Satan, der Teufel als Gottes [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] Widersacher, hat Pilatus zu dieser Tat verführt. Das war aber nur möglich, weil Gott das zugelassen hat. Gott wäre es ein kleines gewesen, seinen Sohn zu befreien, aber Jesus musste als Teil seines Erlösungswerkes für uns leiden. Es war Gottes Plan. Daraus folgt, dass letztendlich Gott alle Fäden in der Hand hält. Pilatus ist nur ein Werkzeug in Gottes Hand – auch wenn es anders aussieht. Pilatus ist nach meinem Urteil ein Feigling. Ihm wäre es ohne weiteres möglich gewesen, Jesus freizulassen. Er hatte die Macht dazu. Pilatus war der Vertreter des Römischen Weltreiches in Israel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Israel/18]. Ihm stand eine Garnison von kampferprobten Legionären zur Verfügung. Widerstand gegen diese militärische Macht war zum Scheitern verurteilt. Solche Erfahrungen hatten schon Aufständische gemacht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Warum lässt Pilatus Jesus nicht frei? Im Text steht, dass Pilatus sich noch mehr fürchtete. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, wie ich gerade beschrieben habe. Ich denke, Pilatus wollte es sich nicht mit den Juden verderben. Er wollte Ruhe haben in seinem Herrschaftsbereich. Diese Ruhe sah Pilatus gefährdet, wenn er durch die Freilassung Jesu sich den Unmut eines Großteils der Juden zugezogen hätte. Aus Sicht des Pilatus ist es nur folgerichtig, dass er dem jüdischen Anliegen entgegenkommt und Jesus, wenn schon nicht töten, dann doch wenigstens geißeln lässt. Aus seinem Verhalten wird deutlich, dass Pilatus konfliktscheu ist. Ich persönlich komme mit dem Verhalten von Pilatus gar nicht zurecht. Das ist doch ungerecht, was er Jesus antut. Ihm geht es nur um seine Macht. Ich bin traurig und wütend auf Pilatus! Ich kann Ihnen nur empfehlen, zu Ihren Überzeugungen zu stehen. Stellen Sie sich auf die Seite des Rechts! Natürlich ist Pilatus mit seinem Verhalten auch ein Taktiker. Seine Taktik besteht darin, sowohl den vor ihm stehenden Juden als auch Jesus etwas zu geben. Der gescheiterte Kompromiss und der Druck der Menge Sein Ziel ist es, damit Jesus und die Juden zumindest teilweise zufriedenzustellen: Jesus behält sein Leben und die Juden bekommen eine Bestrafung Jesu. Und Pilatus hat „Ruhe im Karton". Eine sogenannte Win-Win-Situation für alle – so denkt Pilatus. Diese Taktik geht jedoch nicht auf. Die versammelten Juden bestehen auf der Kreuzigung Jesu! Die Begründung ist schon bemerkenswert: weil sich Jesus zum Sohn Gottes gemacht habe. Damit drücken sie die Wahrheit [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Wahrheit/31] aus, denn Jesus ist der Sohn Gottes. Leider erkennen diese Juden diese Wahrheit nicht. Ich kann nur beten [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Beten/38], dass immer mehr Menschen, gerade aus meinem Umfeld, in diesen Tagen der Passionszeit erkennen, dass Jesus für die Sünden [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53] aller Menschen an das Kreuz gegangen ist. Er hat sich für unsere Sünden geopfert, damit wir das Leben haben. Der Druck auf Pilatus wird zu stark. Die anwesenden Juden fordern immer eindringlicher den Tod Jesu. Und Pilatus gibt nach. Ich denke, Pilatus wird ganz schön deprimiert gewesen sein, dass er sich nicht durchsetzen konnte. Was für ein Gegensatz: Pilatus wusste, dass Jesus unschuldig war, und trotzdem gibt er ihn dem Tod preis. An Pilatus wird deutlich, wohin das führt, wenn jemand nicht zu seiner Überzeugung steht. Er wird zum mittelbaren Mörder! Die zweite Personengruppe sind die Juden. Sie werden von ihren Obersten aufgestachelt, Jesu Tod zu fordern. Leider glauben [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11] sie nicht, dass Jesus Gottes Sohn ist. Vielmehr glauben sie, dass Jesus nur von sich sagt, dass er Gottes Sohn sei. Welche Verdrehung von Tatsachen! Auch die geschilderten Juden und insbesondere ihre Oberen sind Taktiker. Sie wissen, dass sie selbst keine Todesstrafe vollstrecken dürfen, denn das durften nur die Römer. Folgerichtig gehen sie zum römischen Statthalter Pilatus, um dort die Kreuzigung genehmigt zu bekommen. Eine schlaue Vorgehensweise. Durch das laute Schreien „Kreuzige ihn!" üben Juden großen Druck auf Pilatus aus. Ich stelle mir das so vor, dass eine große Menge immer wieder das „Kreuzige ihn!" ruft. Eine beeindruckende und zugleich angsteinflößende Szene. Und dann kommt noch der Vorwurf, dass Pilatus gegen Rom handelt, wenn er den König der Juden, Jesus Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4], anerkennt. Es gibt nur einen König in Rom! Pilatus wird also vorgeworfen, dass er gegen den römischen König handelt. Ein unverzeihliches Vergehen im Römischen Reich, das mit dem Tode bestraft wurde. Der jüdische Druck hat Erfolg: Pilatus gibt nach und Jesus wird zur Kreuzigung freigegeben. Der Mob hat gesiegt. Die Juden sind am Ziel. Weil sie nicht glauben konnten oder wollten, dass Jesus Gottes Sohn ist, wird dieser gekreuzigt. Gott [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] sei Dank haben Juden nur vordergründig gesiegt. Die ganze Leidensgeschichte Jesu war Gottes Plan. Gott hat gesiegt, auch wenn das einen schweren Weg für Jesus bedeutet. Gottes Plan hinter allem Auch heute gilt, dass Gott alles in der Hand hat, auch wenn mir manchmal Zweifel angesichts der vielen Kriege, Krankheiten etc. kommen. Ich möchte ihm uneingeschränkt vertrauen. Vertrauen Sie auch Gott? Jesus – schweigend und siegreich Die dritte Person ist Jesus selbst. Was macht er durch in den uns überlieferten Zeilen? Er wird gefoltert und verspottet. Grausam! Als Pilatus Jesus fragt, woher er sei, antwortet Jesus nichts. Aus mir wäre es in derselben Situation wohl herausgesprudelt und ich hätte viele Worte gemacht, um mein Leben zu retten. Aber Jesus ist ganz anders: Er schweigt! Jesus weiß, dass er und sein Vater die Macht haben, dem ganzen Spuk sofort ein Ende zu bereiten. Es geht aber nicht, weil sonst Gottes Erlösungswerk nicht vollbracht werden könnte. Ich bewundere Jesus, dass er als Mensch und Gott das Leiden ausgehalten hat. Die Liebe [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Liebe/22] zu uns Menschen hat Jesus getrieben. Danke, Herr! Machen Sie sich in den nächsten drei Tagen bewusst, dass Jesus für Sie persönlich gelitten hat und sich ans Kreuz nageln ließ. Als Zeichen des Sieges ist er am dritten Tage auferstanden [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Auferstehung/37] – aber dazu an Ostern mehr. Autor: Dirk Berger ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19265/17311963.gif]
Jesus, wer bist du?
Verantwortung und Flucht vor der Entscheidung Ein nahezu perfektes Spiel bietet uns dieser Bibeltext und eine Antwort, die zeigt, wie man sich in schwierigen Entscheidungen geschickt aus der Verantwortung zieht: nämlich gar nicht – man hält andere für zuständig. Aber der Reihe nach: Nach einer Nacht im Kreuzverhör, in der man Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] keine Schuld nachweisen konnte, wird Jesus zur Anklage zu Pilatus gebracht. Inzwischen war es längst Morgen geworden und Pilatus musste den Tag mit einer schweren, ja folgenschweren Entscheidung beginnen. Da stand er nun, Jesus, am Eingangstor vom Amtssitz des Pilatus. Vor ihm der Römer, hinter ihm anklagende Juden, die Jesus um jeden Preis loswerden wollten. »Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Mann? Was hat er getan?« So fragte der erstaunte Pilatus. Mit dem Problem namens „Jesus" konnte er beim besten Willen nichts anfangen. Schließlich kannte er sich im römischen Gesetz [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gesetz/8] besser aus als in der Streitsache und den Gesetzen der Juden. Und überhaupt: Was sollte ausgerechnet ER sich um eine Sache kümmern, die nur theoretisch in seinen Bereich fiel. Ganz richtig spürt Pilatus, dass es hier um einen Streit von Glaubensfragen geht, aber auch um die Frage der Verantwortung. Was wäre, wenn Pilatus jemanden verurteilt, ja sogar hinrichten lässt, aber es wäre überhaupt nicht notwendig, ja vielleicht sogar völlig falsch, ja schlichtweg ungerecht. Würde er nicht Schuld auf sich laden? Und wie ein paralleler Bericht aus dem Matthäusevangelium schildert, war da noch die Sache mit der Frau von Pilatus, die offensichtlich von der Verhandlung und sich anbahnenden Verurteilung etwas mitbekommen hat und darum ihrem Mann von ihrem Traum aus der letzten Nacht berichten ließ. Wegen Jesus hatte sie mehr als schlecht geträumt und spürte, dass sich da großes Unrecht anbahnte. Niemand sollte und wollte hier Verantwortung übernehmen. Das Opferlamm und die Schuld der Menschen Von der Bedeutung der Verurteilung und sich anbahnenden Kreuzigung [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Kreuz/21] steht Jesus in Sachen Verantwortung genau auf der gänzlich anderen Seite. Ja, er übernimmt Verantwortung, besser gesagt: die Schuld. Die Schuld der Menschen. Hieß es nicht schon beim Propheten [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Prophet/27] Jesaja, dass Gott [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gott%20Elohim/74] alle Schuld der Menschheit auf ihn, auf Jesus, das Opferlamm [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Lamm/49], legte?! Und hatte dies nicht auch schon Johannes der Täufer vor der öffentlichen Wirkungszeit Jesu mit seinen Worten wiederholt: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53] der Welt trägt!" Das waren Worte, die sicher nicht nur im Garten Gethsemane [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gethsemane/9] schwer auf dem Leben Jesu lasteten. Zurück zum Palast von Pilatus. Die Juden betreten sein Haus nicht, weil sie nach ihren Regeln sonst unrein [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Unreiner/54] würden und das Passahmahl nicht halten könnten. Rein wollten sie bleiben, die Juden vor dem Haus von Pilatus, sich keinesfalls als beschmutzt oder schuldig erweisen, keine Schuld auf sich laden. Sich schuldig machen? Sie doch nicht, schon gar nicht in der Verhandlungssache namens JESUS. Dabei waren sie doch zutiefst überzeugt, dass sie Pilatus jemanden brachten, der sich schwerstens am jüdischen Volk und ihrem Glauben [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11] versündigt hatte. »Wenn er kein Verbrecher wäre, hätten wir ihn nicht zu dir gebracht«, behaupteten sie steif und fest bei Pilatus. Aber so fest ihre Überzeugung diesbezüglich auch war, so fest entschlossen waren sie auch, in dieser Sache keinerlei Verantwortung zu tragen. Und dazu kommt ihnen das römische Gesetz, dass sie als Juden keinen hinrichten dürften, entgegen. Hätten sie einen Menschen im Ehebruch ertappt, hätten sie keinen Skrupel gehabt, die betreffende Person zu steinigen. Aber jetzt schien ihnen die Sache doch zu heikel. Ob sie vielleicht doch Zweifel hatten? Im Vorherwissen Gottes erfüllen sich in diesen wenigen Stunden prophetische Worte des Alten Testaments und eine einzigartige Wende in der Weltgeschichte, wie es sich wohl niemand damals hätte vorstellen können. Hören Sie noch einmal hinein in das Geschehen im Amtssitz des Pilatus. „Ich bin ein König" – Das Bekenntnis der Wahrheit Es mag überraschen, wie offen Jesus bekennt: „Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Wahrheit/31] bezeuge." Doch dann die alles in Zweifel ziehende Frage des Pilatus: „Was ist Wahrheit?" Damit versteckt er sich hinter der fehlenden letzten Gewissheit. Ob Pilatus auch so gedacht und gehandelt hätte, wenn er gewusst hätte, dass sein Name ständig fällt, wenn Christen ihr Glaubensbekenntnis sprechen: „Gelitten unter Pontius Pilatus." Oder sollte man nicht besser seinen Namen mit den nachfolgenden Worten verbinden: „Unter Pontius Pilatus gekreuzigt, gestorben und begraben." Zeitpunkt und Historizität des Todes Jesu haben die ersten Christen bewusst mit diesen Worten festhalten wollen. Doch nicht ob und auch nicht was war, ist hier die entscheidende Frage, sondern die Frage nach dem Wer. „Was ist Wahrheit?" Das wäre an dieser Stelle sicher gleichbedeutend mit: „Wer, Jesus, bist du wirklich?" Die entscheidende Frage – Jesus, wer bist du? An dieser Frage, der sich keineswegs nur Pilatus stellen musste, wird sich jedermanns Glaube [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Glaube/11] in guten wie in schweren Zeiten entscheiden. Diese Frage bzw. unsere Antwort zeigt dann, dass Jesus keine leeren Worte gemacht hat. Schließlich hinterließ er eine Bewegung, die sich später in christlichen Gemeinden und Kirchen als Segen [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Segen/52] für die ganze Menschheit erwies. Bei aller Fehlerhaftigkeit unter uns Menschen wird dies helfen zu sehen, um was es im Glauben wirklich geht, genauer: um wen. Nicht was Inhalt, Mitte und Halt unseres Lebens ist, wird entscheidend sein, sondern wer. Stellen Sie ruhig diese Frage im Gebet [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gebet/7]: Jesus, wer bist du, wer bist du für mich? Und seien Sie sich gewiss, dass Jesus selbst Zweiflern nicht ausweicht, wenn sie eine ehrliche Antwort nicht scheuen. Autor: Pastor Michael Maas ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19265/17310792.gif]
Plötzlich ist alles anders
Eben noch habe ich den Mund so voll genommen. War stolz auf meine Leistungen, nichts konnte mich bremsen oder aufhalten. Eine Glückssträhne, so ein richtiger Flow. Und dann das: der totale Zusammenbruch. Von jetzt auf gleich. Nichts mehr da von der Energie und dem Mut, mit dem ich eben noch Bäume ausreißen konnte. Die Herausforderung, die vor mir liegt, wird plötzlich riesengroß, und ich habe Angst, es nicht zu schaffen. Fluchtgedanken kommen auf. Jetzt geht es nur noch darum, die eigene Haut zu retten. Bloß nicht mehr auffallen. Und statt klar Stellung zu beziehen, drehe ich mich feige weg. So erlebe ich mich selbst in Situationen, so erlebe ich Menschen in meiner Umgebung. Zutiefst menschlich. Und solche Geschichten stehen auch in der Bibel. Weil Gott seine Geschichte mit uns Menschen schreibt. Petrus ist so ein Mensch. Sehr spontan, impulsiv, leicht zu großen Worten neigend, begeisterungsfähig, der geborene Wortführer. Er war lange mit Jesus unterwegs. Kennengelernt hatten sie sich am See Genezareth. Denn Petrus war Fischer von Beruf. Er wusste es noch wie heute, wie alles begann: Er wusch gerade seine Netze, als Jesus auf ihn zu kam und in sein Boot stieg. Jesus bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und dann sprach Jesus zu den Menschen, von seinem Boot aus. Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu ihm, der damals noch Simon hieß: „Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!“ Zuerst hatte er ihn insgeheim für verrückt erklärt, hatten er und die anderen Fischer doch die ganze Nacht über nicht einen einzigen Fisch gefangen. Aber dann hatte er es doch getan, auf sein Wort hin – und er wurde belohnt. Sie fingen eine große Menge Fisch, so dass ihre Netze sogar zu reißen begannen. Seit diesem Tag war er mit Jesus unterwegs und hatte gelernt, ihm zu vertrauen. Heilungen hatte er miterlebt, wie Leute gesund wurden nach schwerer Krankheit, Totgeglaubte sind aus ihrem Bett aufgestanden. Er war dabei, als aus fünf Broten und zwei Fischen tausende Menschen satt wurden. Für ihn war klar: Dieser Mann ist Christus, der versprochene Retter und Messias. Für Jesus hatte Petrus alles verlassen und ist ihm nachgefolgt. Für ihn würde er alles tun, sogar ins Gefängnis und in den Tod würde er für ihn gehen, wenn es sein müsste. Und schon bald bot sich Gelegenheit, seine guten Vorsätze umzusetzen. Als die Soldaten Jesus ergreifen wollten, da nahm er, Petrus, das Schwert und schlug dem Knecht eines Hohenpriesters, Malchus hieß er, das rechte Ohr ab. Bereit, für seinen Herrn und Meister zu kämpfen. Aber dann, als Jesus gefangen genommen wurde, schien ihn der Mut zu verlassen. Zwar folgte er Jesus noch zum Palast des Hohenpriesters, aber er folgte ihm nicht mehr nach. Zunächst sah es sogar so aus, als ob sein Weg schon draußen vor der Tür enden würde. Nur durch Vitamin B gelangte er in den Hof des Palastes, mehr durch die Initiative eines anderen Jüngers als auf eigene Initiative. Und während Jesus drinnen vor dem Hohen Rat verhört wurde und sich trotz dem über ihm schwebenden Todesurteil freimütig zu seiner Lehre bekannte, offen redete, ohne etwas davon zu beschönigen oder zu widerrufen, war Petrus voller Zaudern und Zagen. Unschlüssig, was er tun sollte. Eben noch mittendrin im Geschehen, aktiv und bereit, seinen Herrn zu verteidigen, wurde er jetzt zu einer Randfigur und zum stillen Beobachter und Horcher. Er blieb im Hof stehen, passiv, bemüht, seine Rolle in diesem Schauspiel zu einer unbedeutenden Nebenrolle herabzustufen. Die Gründe dafür kennen wir nicht. Vielleicht waren es aufkommende Zweifel darüber, ob Jesus wirklich der versprochene Messias ist, wenn er sich doch so kampflos abführen ließ. Vielleicht war es aber auch einfach die Angst, dass es ihn selbst auch erwischt, nachdem er doch eben noch einen der Männer aus dem Haus des Hohenpriesters schwer verletzt hatte. Jedenfalls war ihm kalt, er fror, und jeglicher Mut schien ihn verlassen zu haben. Wortkarg gibt sich der, der sonst um kein Wort verlegen ist. „Den Mann kenne ich nicht.“ „Zu dem Mann gehöre ich nicht.“ „Ich bin nicht sein Jünger.“ Dreimal wurde er gefragt, dreimal hatte er Gelegenheit, sich zu seinem Herrn zu bekennen. Und dreimal distanziert Petrus sich von ihm, tut so, als ob er Jesus, mit dem er doch so lange unterwegs war, mit dem er so viel erlebt hat, der sein ganzes Leben umgekrempelt hat, als ob er ihn gar nicht kenne. Bis dahin, dass der Hahn krähte. Petrus hatte versagt, und er wusste um seine Niederlage. Bei Lukas wird uns davon berichtet, dass er bitterlich weinte. Was mich an dieser Geschichte zutiefst berührt, ist, dass es hier so menschlich zugeht. So bin ich. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Voller Zuversicht, vor Kraft strotzend, meine eigenen Möglichkeiten überschätzend und dann wieder schwach, verletzlich, mutlos. Große Versprechungen machen, gute Vorsätze haben und dann bricht alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Ich enttäusche und ich werde enttäuscht. Von mir selbst und von anderen Menschen. Was mich an dieser Geschichte tröstet, ist, dass Jesus Christus um diese menschlichen Schwächen weiß. Er kennt mich und weiß, wie ich bin. Er wusste schon lange vorher, dass Petrus ihn dreimal verleugnen würde. Jesus weiß darum, dass ich in dieser Welt Angst habe. Dass ich oft kleingläubig und mutlos bin. Und Jesus bittet für mich, dass mein Glaube nicht aufhört. Er gibt mir immer wieder neue Chancen, mich zu ihm zu bekennen. So wie dem Petrus. Dreimal wird Jesus ihn später fragen, ob er ihn liebhat. Und Petrus bekennt dann: „Herr, du weißt alles, du weißt aber auch, dass ich dich liebe.“ Was mir an dieser Geschichte Hoffnung und Zuversicht gibt, ist, dass Jesus Christus trotz meiner Schwachheit auf mich baut. So wie auf Petrus, den Fels, auf den er sogar seine Gemeinde gründet. Petrus wurde zum führenden Mann der Urgemeinde. So schreibt Gott seine Geschichte mit Ihnen und mir. Und er lässt uns immer wieder Zeichen und Wunder erleben, um uns zu ermutigen und zu stärken. Wie den Petrus, der mit den anderen Jüngern dem Auferstandenen begegnet. Die Geschichte von Petrus zeigt mir: Menschlicher guter Wille trägt nicht weit. Jesus selbst muss erst den Weg bahnen und ans Ziel gelangt sein, damit ich aus seiner Kraft und in seinem Geist handeln und lieben kann. ER ist es, der sein Leben für mich lässt, damit ich gerettet werde. Nicht umgekehrt. Nur, wenn Jesus voraus geht, kann ich nachfolgen. Erst durch seinen Tod werde ich zu einer wahren Nachfolgerin Jesu, weil erst dann die Tür offen ist in das Reich seines Vaters. Rückschritte, Versagen, Zweifel und Kleinglaube bleiben dadurch nicht aus, aber ich muss darüber nicht mehr verzweifeln. Denn ich darf immer wieder aufstehen nach dem Fall, bekennen nach der Verleugnung, neu anfangen nach dem vermeintlichen Ende. Das befähigt mich, so manches vermeintliche Recht loszulassen, großzügig und vergebungsbereit zu leben und dem anderen den neuen Anfang zu gewähren. Autor: Christine Löwe ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19265/17309839.gif]
Unglaubliche Szenen
IM GARTEN GETHSEMANE – EIN RUHIGER ORT WIRD ZUM SCHAUPLATZ DER VERHAFTUNG Lokaltermin im Garten Gethsemane [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Gethsemane/9]! Jesus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jesus/19] hat mit seinen Jüngern [https://www.bibleserver.com/video/ADP/J%C3%BCnger/126] die Stadt Jerusalem [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Jerusalem/20] verlassen. Sie sind nach Osten über den Bach Kidron gegangen. Diese Wasserrinne heißt übersetzt „Winterbach“, denn sie führte nur in Regenzeiten Wasser. Es war also ziemlich leicht, da durchzugehen, um zum Ölberg zu gelangen. Dort hielt sich Jesus regelmäßig mit seinen Jüngern auf. Ich kann mir vorstellen, dass dies ein lauschiges und erholsames Plätzchen gewesen ist. Doch heute ist es mit dieser Beschaulichkeit vorbei. Die geballte Besatzungsmacht einschließlich der Tempelpolizei ist unterwegs. Jesus und die Jünger geraten scheinbar in die Klemme. Wie sich herausstellt, sucht man Jesus, um ihn zu verhaften. PETRUS UND DIE SCHÜTZENDE FÜRSORGE JESU Diese Szene hat mich berührt. Besonders als Petrus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Petrus%20%20Kefas/69] gewalttätig wird, um seinen Meister zu schützen. Er fügt einem Knecht der jüdischen Tempelpolizei Schaden zu. Jesus findet das nicht richtig. Aber er schilt den Jünger nicht dafür, sondern hilft ihm aus der Gefahr, nun ebenfalls verhaftet zu werden. Lukas gibt uns in seinem Evangelium [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Evangelium/44] zu diesem Vorfall eine interessante, erweiterte Information. Im Lukasevangelium, Kapitel 22,51 lesen wir, wie Jesus das von Petrus abgeschlagene Ohr des Knechtes sofort wieder heilt. Somit gibt es keinen weiteren Grund, Petrus ebenfalls festzunehmen. Jesus stellt sich schützend vor ihn. Das muss eine schöne Erfahrung gewesen sein für Petrus, dass Jesus sich so für ihn einsetzt. Habe ich das auch schon einmal erlebt, dass sich jemand schützend vor mich stellt? Jesus ist wie eine Mutter, die mich vor einer Gefahr abschirmt. Ich kenne das zum Glück aus meiner Kindheit. Da erinnere ich mich an Situationen, in denen ich etwas Unrechtes getan hatte, und meine Mutter mich aus der Gefahrenzone befreit hat. Ja, das fühlt sich super an, wenn ich für das, was ich Schlechtes getan habe, nicht bestraft, sondern barmherzig [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Barmherzig/56] behandelt werde. So fürsorglich handelt Jesus. Jesus liebt sowohl Freund als auch Feind. DER NAME MALCHUS – DIE VERHAFTUNG ALS HISTORISCHES EREIGNIS Eine andere Beobachtung: Vielleicht geht es ihnen ähnlich wie mir. Ich habe mich gefragt, warum im Zusammenhang mit der Gefangennahme Jesu der Name eines jüdischen Knechtes genannt wird. Ist dieser Malchus denn so wichtig? Es geht doch eigentlich um Christus [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Christus/4]! Dass hier ein Knecht des Hohepriesters [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Hohepriester/63] und der Pharisäer so präzise namentlich dargestellt wird, zeigt, wie wichtig es dem Evangelisten Johannes ist zu verdeutlichen, dass es sich bei der Gefangennahme Jesu wirklich um ein historisches Ereignis gehandelt hat. Es hat genau so stattgefunden. Dafür steht der Name „Malchus“. Jesus heilt diesen Mann, der gekommen ist, um ihn gefangen zu nehmen. Damit tut Jesus nicht nur seinem Feind Gutes, sondern hilft vor allem auch Petrus. Jesus will keinen der Jünger verlieren, die der Vater im Himmel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Himmel/16] ihm anvertraut hat. So sagt er. Jesus ist gewillt, sich gefangen nehmen zu lassen. Er weiß, das ist sein Weg. Er will seine Mission zu Ende bringen und stellvertretend für unsere Sünden [https://www.bibleserver.com/video/ADP/S%C3%BCnde/53] sterben, um uns zu erlösen. Aber Petrus fährt ihm in die Parade. Er meint, es wieder einmal besser zu wissen, und will seine Erlösung und die von uns verhindern. Hat Petrus nicht mehr in Erinnerung, was ihm Jesus einmal gesagt hat; dass nämlich der Menschensohn [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Menschensohn/23], also Jesus, viel leiden wird? Petrus hat damals gesagt: „Das widerfahre dir nur nicht!“ Und Jesus hat geantwortet: „Geh weg von mir, Satan!“ Denn das ist nicht Gottes Weg. Hat der Jünger das vergessen? Wir erfahren hier zwischen den Zeilen einiges von der Persönlichkeit des Simon Petrus, der sich nicht das erste Mal mit seiner impulsiven Art die Zunge verbrennt. Ich frage mich: Wieso hat dieser Jünger ein Schwert bei sich? Hat Jesus nicht Feindesliebe gelehrt? Hat er nicht gesagt, dass wir Friedens [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Friede/6]stifter sein sollen? „ICH BIN ES“ – JESU AUTORITÄT UND DIE EINLADUNG ZUR NACHFOLGE So gibt sich nun Jesus den Häschern hin. Als er gefragt wird, ob er der gesuchte Jesus von Nazareth [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Nazareth/68] ist, antwortet er klar und deutlich: „Ja“. Jesus hat sich nicht vor seinen Häschern versteckt, sondern sich ihnen ausgeliefert. Dass er sich freiwillig gefangen nehmen lässt, wird dadurch betont, dass die, die ihn mitnehmen wollen, zurückweichen und zu Boden fallen, als Jesus sagt: „Ich bin der Gesuchte“. Jesus kann sich mit Gewalt der Gefangennahme entziehen, indem er eine Schar Engel [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Engel/5] herbeiruft. Stattdessen lerne ich, wie allein Jesu Worte, sein Reden von der Autorität und Vollmacht des Sohnes Gottes durchzogen sind. Im Übrigen finde ich es interessant, erneut ein sogenanntes „Ich-bin-Wort“ Jesu zu finden. Eine Aussage des Herrn über sich selbst. Jesus hat schon mehrmals solche Bildworte gebraucht, um deutlich zu machen, wer er für uns sein will. Etwa dieses: „Ich bin der Weg, die Wahrheit [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Wahrheit/31] und das Leben!“ Und nun geschieht es wieder: „Ich bin es“, den ihr sucht. Ich bin der Jesus von Nazareth, der verheißene Messias [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Messias/66]. Dabei benutzt Jesus die griechischen Worte „ego eimi“. Diese bilden eine Art gegenseitige Bestätigung. Ich kann sie in etwa übersetzen mit: „Ich, ich bin es wirklich.“ Jesus lässt sich freiwillig zum Verhör abführen. Er versteckt sich nicht, er flieht nicht, und gerade dadurch bleibt er der Handelnde und beherrscht die Situation. Eine unglaubliche Autorität geht von Jesus aus. Er ist zwar ganz Mensch, aber es leuchtet die Herrlichkeit [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Herrlichkeit/14] des Sohnes Gottes aus ihm hervor. Mit beidem will uns der Evangelist das Herz [https://www.bibleserver.com/video/ADP/Herz/15] warm machen. Am Ende bin nun auch ich gefragt. Wenn ich mich für Gott geöffnet und seinen Heiligen Geist [https://www.bibleserver.com/search/LUT/heiliger%20geist] empfangen habe, dann bin ich doch ebenfalls fähig, mich für Menschen einzusetzen, die in Not sind. Sich schützend vor andere zu stellen, so wie Jesus es tut. Auch wenn sie es vielleicht nicht unbedingt verdient haben. Das soll mein Umfeld erfahren: meine Familie etwa, meine Mitmenschen am Arbeitsplatz oder die Leute in meiner Kirchengemeinde. Jesus hat ein Beispiel gegeben, ihm auf diese Weise nachzufolgen. Autor: Christoph Müller ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19265/17309068.gif]
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