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Intelligente Roboter in der Pflege: Wer streichelt uns, wenn wir alt sind?

6 min · Eilen
jakson Intelligente Roboter in der Pflege: Wer streichelt uns, wenn wir alt sind? kansikuva

Kuvaus

Wenn es um Robotik geht und Künstliche Intelligenz, scheiden sich oft die Geister: Die einen fürchten eine Zukunft, in der die Maschinen immer mehr Macht an sich ziehen - der "Terminator" lässt grüßen. Die anderen versprechen schier unbegrenztes Wachstum und Wohlstand zum Nulltarif - Elon Musk zum Beispiel [https://www.swr.de/swraktuell-radio/elon-musk-sagt-ki-macht-altersvorsorge-ueberfluessig-warum-das-nicht-so-einfach-ist-100.html] sagt, er glaube, mit Künstlicher Intelligenz, die alle Arbeit übernimmt, liefen wir nicht nur auf ein Zeitalter des Überflusses zu, sondern des "Super-Überflusses". REALISTISCHE SZENARIEN FÜR ROBOTIK UND KI Realistisch ist vermutlich keines dieser Szenarien. Mit realistischen Szenarien beschäftigt sich David Reger. Er ist Geschäftsführer von "Neura Robotics" [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/hoffnungstraeger-aus-bw-neura-robotics-100.html] - eine Firma mit dem Motto "We serve humanity", die für knapp 100.000 Euro humanoide, KI-gesteuerte Roboter anbietet. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr relativiert er die Disruption durch den Wegfall von Arbeitskräften durch Künstliche Intelligenz: "Bis 2030 werden wir allein in Europa rund sieben Millionen weniger Arbeitskräfte haben", argumentiert Reger. Das werde allein durch den demographischen Wandel geschehen. Es brauche Roboter, um Wohlstand zu erhalten und diese Aufgaben überhaupt zu bewältigen. DER ROBOTER ALS PFLEGEKRAFT? Ohne Roboter sei es kaum denkbar, so viele Menschen im Alter zu betreuen [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/sozialer-roboter-navel-karlsruhe-100.html], wie in den kommenden Jahrzehnten Unterstützung brauchten, meint David Reger. Er will aber auch beruhigen: "Wir wollen nicht, dass der Roboter jetzt hingeht und jemanden streichelt oder mit jemandem quatscht - das versuchen auch welche, aber wir sehen das eher anders". Seine Firma wolle Zeit bei den menschlichen Pflegekräften freiräumen: "Man ersetzt den Mensch nicht, man ergänzt ihn, dass sie wirklich rund um den Menschen wieder die Zeit finden für das Wichtige, für das Zwischenmenschliche, was nur Menschen tun können und auch in der Zukunft tun sollen." ROBOTIK- STATT AUTOMOBILWIRTSCHAFT IM SÜDWESTEN? "Hier ist eine riesige Chance für Europa und auch für Deutschland, überhaupt noch irgendwie in der Welt teilzuhaben und mitzumischen", sagt David Reger. Mit Blick auf die Automobilwirtschaft meint er, es sei nicht so, dass deutsche Autos schlechter geworden seien - die Industrie schaffe es aber nicht mehr, sie effizient auf die Straße zu bringen [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/automobil-wirtschaft-hoffmeister-kraut-vw-porsche-mercedes-100.html]. Die Robotik sei heute so weit, dass man einem Roboter innerhalb weniger Stunden eine neue Aufgabe beibringen könne. "Das hat ein extrem großes Potenzial." VORSICHT VOR ÜBERREGULIERUNG Damit Unternehmen gute Roboter für den Alltag entwickeln können [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/tech-2026-heilbronn-oezdemir-ministerpraesident-estland-schwarz-digits-handelsblatt-100.html], brauchen sie freie Hand, sagt David Reger: "Die Politik braucht erst mal nichts mehr regulieren." Es gelte das Grundgesetz - das Verbot, Menschen physisch oder psychisch Leid zuzufügen. Rieger zieht einen Vergleich zur Entwicklung des Sicherheitsgurts: "Man hat nicht erst einen Gurt entwickelt und dann die Räder und den Motor. Man muss erst mal die Technologie entwickeln, führend werden und dann natürlich beginnen, sie zu regulieren, um mehr Sicherheit hineinzubekommen."

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jakson Zugbegleiter-Prozess: 10 Jahre für Körperverletzung mit Todesfolge kansikuva

Zugbegleiter-Prozess: 10 Jahre für Körperverletzung mit Todesfolge

Im Fall des in Rheinland-Pfalz getöteten Zugbegleiters Serkan Çalar ist der Angeklagte zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil des Landgerichts Zweibrücken [https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/urteil-prozess-in-zweibruecken-getoeteter-zugbegleiter-schaffner-100.html] lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge - und ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht habe dem 26-jährigen Angeklagten nicht nachweisen können [https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/serkan-calar-getoeteter-zugbegleiter-prozess-faq-rechtsfragen-100.html], dass er den Zugbegleiter mit den Schlägen habe töten wollen, so der Richter am Landgericht Zweibrücken. Ein Indiz: "That will teach him", soll der Angeklagte gesagt haben, berichtet SWR-Reporter Andreas Kahlmeyer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr. Daraus habe das Gericht gefolgert, dass der Angeklagte nicht mit dem Tod des Zugbegleiters gerechnet habe. Zugunsten des Angeklagten habe auch gesprochen, dass er keine Vorstrafen hat und versucht habe, sich zu entschuldigen. TÖTUNGSDELIKT IM FEBRUAR Im Februar war laut Landgericht Zweibrücken eine Fahrkartenkontrolle durch den Zugbegleiter Serkan Çalar in einer Regionalbahn in Landstuhl bei Kaiserslautern eskaliert, weil der Angeklagte kein gültiges Zugticket hatte. Laut Richter schlug der 26-Jährige mehrfach mit so großer Wucht zu, dass Serkan Çalar stürzte, schwerste Kopfverletzungen erlitt und wenig später an einer Hirnblutung starb. Die Tat hat eine breite Debatte über Verrohung in der Gesellschaft [https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/interview-gewaltforscher-auswirkungen-tot-zugbegleiter-100.html] ausgelöst. DER ANWALT SPRICHT VON EINEM "SCHLAG INS GESICHT" Der Anwalt der Nebenklage spricht von einem klaren Fehlurteil. Gegen das Urteil des Landgerichts Zweibrücken können noch Rechtsmittel eingelegt werden - das hat die Familie von Serkan Çalar [https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/erstmals-spricht-familie-des-getoeteten-zugbegleiters-serkan-100.html] auch vor. Sie wolle vor den Bundesgerichtshof ziehen und den Schuldspruch prüfen lassen - Nebenklage-Anwalt Yalçın Tekinoğlu sagte wörtlich: "Serkan Çalar wurde mit mindestens vier Schlägen getötet und niedergestreckt. Das Urteil heute ist für die Angehörigen und für alle Menschen, die für dieses Gemeinwesen arbeiten und sich jeden Tag in Gefahr begeben, ein weiterer Schlag ins Gesicht gewesen."

9. heinä 20264 min
jakson Audi in Neckarsulm: "Das Werk hat seine Hausaufgaben gemacht" kansikuva

Audi in Neckarsulm: "Das Werk hat seine Hausaufgaben gemacht"

Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall für Baden-Württemberg, kann die Diskussion um eine Werksschließung in Neckarsulm nicht nachvollziehen. "Das Werk hat seine Hausaufgaben gemacht", sagt sie im Gespräch mit SWR Aktuell. In Neckarsulm habe man an den Arbeitskosten gearbeitet und sei gut ausgelastet, deshalb könne sie nicht verstehen, warum das Werk auf einer möglichen Streichliste steht. IG METALL BEKLAGT VERSÄUMNISSE Der Grund dafür, dass die Autoindustrie nicht gut dastehe, liegt laut Resch vor allem an Versäumnissen in der Vergangenheit. "Es ist uns nicht gelungen, eine Batteriezellenfertigung in Deutschland hochzuziehen. Wir haben Schwierigkeiten beim Thema Digitalisierung im Auto. Es ist einiges verschlafen worden." GEWERKSCHAFT HÄLT AN STANDORT FEST Für Resch und ihre Gewerkschaft steht fest: "Wir werden kämpfen für diesen Standort [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/widerstandskomitee-gegen-moegliche-audi-werk-schliessung-vw-sparplaene-100.html]." Konkret könne sie sich vorstellen, dass noch mehr als bisher an der "Exzellenz" des Standorts gearbeitet werde, um Produktivität und Innovation weiter voranzutreiben, sagt sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

9. heinä 20264 min
jakson Trockenheit und Niedrigwasser: Das macht die Hitze mit Flüssen und Seen kansikuva

Trockenheit und Niedrigwasser: Das macht die Hitze mit Flüssen und Seen

Lang anhaltendes, kühleres Wetter mit ausgedehnten, aber gut verteilten Regenphasen - das wär's jetzt, denkt sich Marieke Frassel von der Bundesanstalt für Gewässerkunde. Zumindest wäre das für die Flüsse und Seen im Land dringend nötig, denn die aktuelle, leichte Abkühlung bei anhaltender Trockenheit hat die Lage noch nicht entscheidend verbessert: "Die Mosel hat immer noch knapp über 25 Grad und wir sehen ja auch in der Vorhersage, dass es wieder wärmer wird", sagt Frassel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner. "Gerade für die Tiere, die im Wasser leben, kann die Hitze Stress bedeuten." Der Stoffwechsel beschleunige sich, dadurch brauchen die Tiere mehr Sauerstoff [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/freiburg/trockenheit-und-hitze-gefaehrdet-fische-im-rhein-wasser-100.html], der allerdings in warmem Wasser deutlich abnimmt. NIEDRIGE WASSERSTÄNDE NACH DER JUNI-HITZE "Wir sehen auch bei den Wasserständen, dass die Flüsse momentan sehr niedrige Wasserstände zeigen", sagt Marieke Frassel. Solche Wassermarken seien grundsätzlich nicht unbekannt, aber: "Die treten dieses Jahr sehr früh im Jahr auf." Damit verhalte es sich bei den Flusspegeln ähnlich, wie bei den Temperaturwerten - auch solche Hitze, wie wir sie im Juni erlebt haben, kommt sonst eher im August vor, wenn das System schon viel Wärme gespeichert hat. NIEDRIGWASSER IN DER DONAU Die Donau führt in Baden-Württemberg zum jetzigen Zeitpunkt so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/trockenheit-in-bw-bodensee-und-donau-auf-rekordtief-102.html] mehr. Laut dem Regierungspräsidium Tübingen floss am Pegel Hundersingen im Kreis Sigmaringen Ende Juni nur noch rund ein Sechstel der sonst üblichen Wassermenge durch das Flussbett. Solch niedrige Werte treten an der oberen Donau normalerweise erst im Spätsommer oder Herbst auf. Die Folgen sind entlang der Donau deutlich sichtbar: Kiesbänke ragen aus dem Wasser, flache Uferbereiche trocknen aus, und das Wasser erwärmt sich. AUCH BODENSEE IST VON TROCKENHEIT BETROFFEN Auch der Bodensee hatte Ende Juni einen historischen Tiefstand erreicht. Am Pegel Konstanz lag der Wasserstand bei 3,32 Metern [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/hitze-und-niedrigwasser-am-bodensee-100.html]. Das ist über ein Meter weniger als der langjährige Mittelwert von Ende Juni und 5 cm niedriger als der bisherige historische Minimalwert zu diesem Zeitpunkt. KEINE WASSERENTNAHME AN MANCHEN GEWÄSSERN Der Kreis Mayen-Koblenz und zahlreiche andere Kreise im Südwesten bitten die Bürgerinnen und Bürger, aktuell kein Wasser aus Bächen und Flüssen zum Gießen [https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/wegen-niedrigen-wasserstaenden-im-kreis-mayen-koblenz-kein-wasser-aus-baechen-und-fluessen-entnehmen-100.html] im Garten zu entnehmen. Grund sind auch hier die anhaltend niedrigen Pegel vieler Gewässer. Gerade viele kleinere Bäche und Flüsse seien wärmer als sonst, teilweise sogar ausgetrocknet, heißt es von verschiedenen Verwaltungen.

Eilen5 min
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Intelligente Roboter in der Pflege: Wer streichelt uns, wenn wir alt sind?

Wenn es um Robotik geht und Künstliche Intelligenz, scheiden sich oft die Geister: Die einen fürchten eine Zukunft, in der die Maschinen immer mehr Macht an sich ziehen - der "Terminator" lässt grüßen. Die anderen versprechen schier unbegrenztes Wachstum und Wohlstand zum Nulltarif - Elon Musk zum Beispiel [https://www.swr.de/swraktuell-radio/elon-musk-sagt-ki-macht-altersvorsorge-ueberfluessig-warum-das-nicht-so-einfach-ist-100.html] sagt, er glaube, mit Künstlicher Intelligenz, die alle Arbeit übernimmt, liefen wir nicht nur auf ein Zeitalter des Überflusses zu, sondern des "Super-Überflusses". REALISTISCHE SZENARIEN FÜR ROBOTIK UND KI Realistisch ist vermutlich keines dieser Szenarien. Mit realistischen Szenarien beschäftigt sich David Reger. Er ist Geschäftsführer von "Neura Robotics" [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/hoffnungstraeger-aus-bw-neura-robotics-100.html] - eine Firma mit dem Motto "We serve humanity", die für knapp 100.000 Euro humanoide, KI-gesteuerte Roboter anbietet. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr relativiert er die Disruption durch den Wegfall von Arbeitskräften durch Künstliche Intelligenz: "Bis 2030 werden wir allein in Europa rund sieben Millionen weniger Arbeitskräfte haben", argumentiert Reger. Das werde allein durch den demographischen Wandel geschehen. Es brauche Roboter, um Wohlstand zu erhalten und diese Aufgaben überhaupt zu bewältigen. DER ROBOTER ALS PFLEGEKRAFT? Ohne Roboter sei es kaum denkbar, so viele Menschen im Alter zu betreuen [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/sozialer-roboter-navel-karlsruhe-100.html], wie in den kommenden Jahrzehnten Unterstützung brauchten, meint David Reger. Er will aber auch beruhigen: "Wir wollen nicht, dass der Roboter jetzt hingeht und jemanden streichelt oder mit jemandem quatscht - das versuchen auch welche, aber wir sehen das eher anders". Seine Firma wolle Zeit bei den menschlichen Pflegekräften freiräumen: "Man ersetzt den Mensch nicht, man ergänzt ihn, dass sie wirklich rund um den Menschen wieder die Zeit finden für das Wichtige, für das Zwischenmenschliche, was nur Menschen tun können und auch in der Zukunft tun sollen." ROBOTIK- STATT AUTOMOBILWIRTSCHAFT IM SÜDWESTEN? "Hier ist eine riesige Chance für Europa und auch für Deutschland, überhaupt noch irgendwie in der Welt teilzuhaben und mitzumischen", sagt David Reger. Mit Blick auf die Automobilwirtschaft meint er, es sei nicht so, dass deutsche Autos schlechter geworden seien - die Industrie schaffe es aber nicht mehr, sie effizient auf die Straße zu bringen [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/automobil-wirtschaft-hoffmeister-kraut-vw-porsche-mercedes-100.html]. Die Robotik sei heute so weit, dass man einem Roboter innerhalb weniger Stunden eine neue Aufgabe beibringen könne. "Das hat ein extrem großes Potenzial." VORSICHT VOR ÜBERREGULIERUNG Damit Unternehmen gute Roboter für den Alltag entwickeln können [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/tech-2026-heilbronn-oezdemir-ministerpraesident-estland-schwarz-digits-handelsblatt-100.html], brauchen sie freie Hand, sagt David Reger: "Die Politik braucht erst mal nichts mehr regulieren." Es gelte das Grundgesetz - das Verbot, Menschen physisch oder psychisch Leid zuzufügen. Rieger zieht einen Vergleich zur Entwicklung des Sicherheitsgurts: "Man hat nicht erst einen Gurt entwickelt und dann die Räder und den Motor. Man muss erst mal die Technologie entwickeln, führend werden und dann natürlich beginnen, sie zu regulieren, um mehr Sicherheit hineinzubekommen."

Eilen6 min
jakson Besuch auf dem Volksfest: Wetter und Geldbeutel entscheiden kansikuva

Besuch auf dem Volksfest: Wetter und Geldbeutel entscheiden

Die Saison der Stadt- und Weinfeste startet und die Schausteller sind wieder unterwegs von Stadt zu Stadt. Aktuell stehen einige auf dem Heilbronner Volksfest [https://www.heilbronn.de/tourismus/veranstaltungen/veranstaltungskalender/veranstaltung/heilbronner-volksfest-90564]. Auch an anderen Orten im Südwesten beginnen in diesen Tagen Feste und Traditionsmärkte. FINANZIELLER DRUCK "Ein guter Start ist immer wichtig", sagt Werner Burgmeier, Präsident des baden-württembergischen Landesverbands der Schausteller und Marktkaufleute. "Die Aufgabe ist es, in möglichst kurzer Zeit ein gutes Polster zu erarbeiten", beschreibt Burgmeier. Schließlich müsse damit die Zeit von Januar bis März überbrückt werden, die hauptsächlich für die Restauration der Stände und Geschäfte genutzt werde. WETTER ALS HERAUSFORDERUNG Extreme Hitze [https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/wegen-hitze-weniger-besucher-bei-der-johannisnacht-2026-in-mainz-100.html] mache den Schaustellern und Marktkaufleuten zu schaffen, berichtet Burgmeier. Dann seien nicht so viele Besucher unterwegs. Auch die angespannte wirtschaftliche Lage mache sich bemerkbar. "Die Leute gehen gerne auf die Feste, aber das Geld, was sie dafür übrig haben, ist begrenzter", sagt der Präsident des baden-württembergischen Landesverbands der Schausteller und Marktkaufleute im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

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