Ente gut, alles gut
Jobchaos, Königspython und Brot aus Ötzis Darmhefe
Nach den Urlaubswochen starten wir mit ordentlich Schwung in Folge 44. Während Christian von seiner neuen Lauf- und Fitnessroutine berichtet, springt Cathy gedanklich bereits zwischen ihren zahlreichen Projekten hin und her. Eines davon: Die Geleebananen-Mission. Erneut hat der Snack den Weg ins Studio nicht gefunden, das schlechte Gewissen nagt an Cathy.
Dann wird es ernster. Cathy spricht erstmals offen über das überraschend geplatzte Jobangebot, das sie dazu zwingt, ihre berufliche Zukunft neu zu sortieren. Statt Trübsal zu blasen, begegnet sie der Situation mit bemerkenswert viel Gelassenheit, Mut und einer Portion Trotz. Wohin die Reise führt, weiß sie selbst noch nicht ganz – dass daraus etwas Gutes entsteht, davon ist sie allerdings überzeugt.
Christian wiederum berichtet von der aktuellen Joko-und-Klaas-Dokumentation über den Krieg in der Ukraine. Eine Sendung, die ihn nachhaltig beschäftigt hat und die einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, hinter Schlagzeilen und Nachrichtenmeldungen die Geschichten der Menschen zu sehen, die diesen Krieg tagtäglich erleben müssen.
Natürlich bleibt es nicht lange ernst. Es wird über Bücher gesprochen, über Off Campus, über Schreibprojekte, über Pyrovandia und eine mögliche Karate-RomCom und um Theia. Außerdem sorgt eine verschwundene Königspython in Bad Aibling kurzzeitig für Aufregung, bevor sich herausstellt, dass die Ausreißerin die ganze Zeit deutlich näher war als gedacht. Zwischen Fußball-WM-Frust, Fahrradreparaturen, der möglichen Rückkehr der legendären Ente und einem Ausflug in die Welt der Boomer-Wörter wird schließlich auch noch die Frage geklärt, warum Forschende tatsächlich Brot aus Ötzis Darmhefe gebacken haben. Die Antwort lautet ungefähr: weil sie es konnten.
DIE SUBBA SACH
Die erste Subba Sach bringt Cathy mit – und sie knüpft an ein Thema an, das sich wie ein roter Faden durch die Folge zieht: Veränderungen zulassen, Chancen erkennen und den Blick nicht nur auf Probleme richten. Inspiriert von Christians letztem Editorial aus dem himmeblau Magazin spricht sie darüber, wie wichtig es ist, die schönen und oft übersehenen Momente im Alltag wahrzunehmen. Manchmal reicht dafür schon ein Blick aus dem Fenster um 4:25 Uhr morgens, begleitet von Vogelgezwitscher und Vollmond.
Christian bringt den mittels Abenteuerspielplatz neu gestalteten Salingarten in Rosenheim mit. Ein Ort, der zeigt, was passieren kann, wenn öffentlicher Raum bewusst für Menschen gestaltet wird. Wo früher eher über Probleme gesprochen wurde, wird heute gespielt, begegnet und gelebt. Eine kleine Veränderung mit erstaunlich großer Wirkung.
SCHMANKERL DER FOLGE
Im Schmankerl wird es zunächst politisch-kreativ. Christian bringt die Gegenkampagne zur aktuellen Nius-Werbung in der Berliner BVG mit. Eine Aktion, die zeigt, dass man auf fragwürdige öffentliche Werbepräsenz nicht nur mit Empörung reagieren kann, sondern auch mit Humor, Kreativität und einer klaren Haltung.
Cathy nutzt den Pride Month als Anlass für ihr Schmankerl. Sie spricht über queere Sichtbarkeit, erklärt verschiedene Begrifflichkeiten und stellt mehrere Bücher vor, in denen queere Figuren ganz selbstverständlich die Hauptrolle spielen. Nicht als Randnotiz, nicht als Alibi-Repräsentation, sondern als vollwertige Heldinnen und Helden ihrer eigenen Geschichten.
HIMMEBLABLA PLAYLIST
Musikalisch wird es diesmal laut, wütend und ausgesprochen kathartisch. Christian packt mit Killing in the Name von Rage Against The Machine einen Song auf die Playlist, der auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wucht verloren hat. Dazu gesellen sich die Beastie Boys mit Sabotage, auch ein energiegeladener Klassiker. Cathy steuert mit Little Girl Gone von Chinchilla die moderne Schwester dieser Stimmung bei; ein Song für alle, die Frust lieber aus den Lautsprechern als an ihren Mitmenschen auslassen. Außerdem steuert Cathy von Panic! At The Disco "The Greatest Show" mit.
*Betthupferl
Was wir ausnahmsweise nicht mitbringen, ist das Betthupferl. Cathy und Christian jonglieren geistig noch ein paar Ideen – bald gehts aber weiter!
Für dem Moment:
Ente gut, alles gut.
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Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/]
Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
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