Rundschau HD

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Blausee, Fleischersatz, Weissrussland

44 min · 14 de oct de 202044 min
portada del episodio Blausee, Fleischersatz, Weissrussland

Descripción

Giftiger Altschotter soll schuld sein am Fischsterben im Blausee. Die «Rundschau» mit neuen Hintergründen zum mutmasslichen Umweltskandal. Ausserdem: Fleisch ohne Tier – Schweizer Start-ups setzen auf pflanzliche Alternativen. Und: Friedlicher Protest gegen die Gewalt des Regimes in Belarus. Fall Blausee: Neue Hintergründe zum Umweltdesaster Der Blausee im Berner Oberland war diesen Frühling plötzlich nicht mehr blau: In der Fischzucht verendeten tausende Forellen. Die Betreiber des Blausees vermuten als Ursache illegal deponierten und mit Giftstoffen belasteten Altschotter – Material aus der höher gelegenen Baustelle des Lötschberg-Tunnels. Die «Rundschau» hat die Vorgänge noch einmal unter die Lupe genommen und bringt bisher unbekannte und brisante Hintergründe ans Licht. Lust auf Vegi: Schweizer Start-ups starten durch Die industrielle Fleisch- und Fischproduktion steht in der Kritik, weil sie das Klima anheizt und Umweltschäden verursacht. Mehr und mehr sind nachhaltige Alternativen gefragt. Auch junge Schweizer Unternehmen mischen mit – bei der Entwicklung von Ersatzprodukten auf pflanzlicher Basis, aber auch bei der Produktion von sogenannt sauberem Fleisch aus dem Labor. Die «Rundschau»-Reportage. Frauen gegen Lukaschenko: Wut und Mut in Belarus Seit Wochen wird in Belarus gegen den autoritären Machthaber Alexander Lukaschenko demonstriert, der den Wahlsieg für sich beansprucht. Treibende Kraft der Proteste sind die Frauen. Die «Rundschau» begleitet zwei bekannte Gesichter der Opposition: Die 73-jährige Protest-Veteranin Nina Baginskaja und Musikerin Ksenija Schuk. Während Baginskaja trotz ihres hohen Alters jüngst festgenommen wurde, hat sich Schuk zum Schutz ihrer Familie nach Polen abgesetzt.

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episode Corona-Sorglosigkeit, Scientology, Todesflieger artwork

Corona-Sorglosigkeit, Scientology, Todesflieger

Die Corona-Fallzahlen steigen und steigen. Während die Schutzmassnahmen landesweit hochgefahren werden, macht sich in ländlichen Regionen eine Corona-Sorglosigkeit breit. Und: Mit Störaktionen gegen Scientology. Zudem: Die Aufarbeitung der Boeing-Todesflüge. Corona, na und? Reise durch die sorglose Schweiz Schnell steigende Fallzahlen, Hilferufe aus den Spitälern, ein drohender Shutdown. Während der Bundesrat eindringlich an die Vernunft der Bevölkerung appelliert, zeigt die «Rundschau», wie in der ländlichen Schweiz weiterhin viele sorglos jodeln, jassen und schwingen. Unter Einhaltung der Corona-Regeln sind viele Vereinsaktivitäten weiterhin möglich, inklusive dem fröhlichen Beisammensein in der Beiz. Die Corona-Müdigkeit scheint grösser als die Angst vor der Pandemie. «Achtung Sekte»: Scientology unter Beobachtung Scientology steht im Verdacht, psychisch abhängig zu machen und Familien auseinanderzureissen. Die Sekte hat in der Schweiz nach eigenen Angaben fünftausend Mitglieder. Sie will weiterwachsen und geht mit Standaktionen auf Mitgliederfang. Dagegen formiert sich Widerstand: Die «Rundschau» begleitet ein Ehepaar aus dem Baselbiet, das Störaktionen veranstaltet und einen Politiker, der für ein «sektenfreies Baselbiet» weibelt. In der Scientology-Zentrale in Basel herrscht darüber Unmut. Der Todesflieger: Im Cockpit der Boeing 737 Max Die Unglücksmaschine Boeing 737 Max könnte Ende dieses Jahres wieder fliegen – nach Testflügen im September. Der ursprünglich vielversprechende Passagierjet hatte das US-Unternehmen Boeing in die grösste Tragödie der Firmengeschichte gestürzt. Nach zwei Unglücken – in Indonesien und Äthiopien – mit 340 Toten. Die Analyse der Todesflüge erklärt, wie fehlerhaft die Flieger konstruiert waren.

21 de oct de 202049 min
episode Blausee, Fleischersatz, Weissrussland artwork

Blausee, Fleischersatz, Weissrussland

Giftiger Altschotter soll schuld sein am Fischsterben im Blausee. Die «Rundschau» mit neuen Hintergründen zum mutmasslichen Umweltskandal. Ausserdem: Fleisch ohne Tier – Schweizer Start-ups setzen auf pflanzliche Alternativen. Und: Friedlicher Protest gegen die Gewalt des Regimes in Belarus. Fall Blausee: Neue Hintergründe zum Umweltdesaster Der Blausee im Berner Oberland war diesen Frühling plötzlich nicht mehr blau: In der Fischzucht verendeten tausende Forellen. Die Betreiber des Blausees vermuten als Ursache illegal deponierten und mit Giftstoffen belasteten Altschotter – Material aus der höher gelegenen Baustelle des Lötschberg-Tunnels. Die «Rundschau» hat die Vorgänge noch einmal unter die Lupe genommen und bringt bisher unbekannte und brisante Hintergründe ans Licht. Lust auf Vegi: Schweizer Start-ups starten durch Die industrielle Fleisch- und Fischproduktion steht in der Kritik, weil sie das Klima anheizt und Umweltschäden verursacht. Mehr und mehr sind nachhaltige Alternativen gefragt. Auch junge Schweizer Unternehmen mischen mit – bei der Entwicklung von Ersatzprodukten auf pflanzlicher Basis, aber auch bei der Produktion von sogenannt sauberem Fleisch aus dem Labor. Die «Rundschau»-Reportage. Frauen gegen Lukaschenko: Wut und Mut in Belarus Seit Wochen wird in Belarus gegen den autoritären Machthaber Alexander Lukaschenko demonstriert, der den Wahlsieg für sich beansprucht. Treibende Kraft der Proteste sind die Frauen. Die «Rundschau» begleitet zwei bekannte Gesichter der Opposition: Die 73-jährige Protest-Veteranin Nina Baginskaja und Musikerin Ksenija Schuk. Während Baginskaja trotz ihres hohen Alters jüngst festgenommen wurde, hat sich Schuk zum Schutz ihrer Familie nach Polen abgesetzt.

14 de oct de 202044 min
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SBB Cargo, Gefährliches Neuenburg, Grossanlässe

SBB Cargo ist in massiver Schieflage. Die «Rundschau» berichtet darüber, wie die neue Chefin das Unternehmen retten will. Ausserdem Thema: Der Kampf gegen Überfälle junger Asylsuchender in Neuenburg. Und: Nur mit Maske! Die Reportage aus der Covid-Normalität an Schweizer Grossanlässen. SBB Cargo zieht die Notbremse: Dramatischer Appell der Chef-Etage Bei SBB Cargo läuft das Geschäft nicht rund. In den vergangenen Jahren fuhr das Unternehmen immer wieder Verluste ein. Corona hat die Situation nochmals verschärft. Man stehe mit dem Rücken zur Wand, das Geld gehe aus, heisst es in einer internen Videobotschaft an die Mitarbeitenden. Nun muss die neue Chefin die Firma rentabel trimmen. Eine schwierige Aufgabe für Désirée Baer, die gegenüber der «Rundschau» erstmals finanzielle Anreize vom Bund in Betracht zieht. An der «Rundschau»-Theke erklärt Nils Planzer, Minderheitsaktionär der SBB Cargo und Geschäftsführer der Planzer Transport AG, warum er keine Subventionen vom Bund will. Algerische Diebesbanden: Neuenburg greift durch Seit dem Sommer wehren sich die Behörden in Neuenburg gegen eine steigende Zahl von Überfällen und Diebstählen. Auffallend: Häufig sind die Täter junge Asylsuchende aus Algerien. Diese halten sich oft illegal in der Schweiz auf, da sie kein Asyl erhalten oder gar kein Gesuch stellen. Auch im Wissen darum, dass sie nicht gewaltsam zurückgeführt werden können. Die Reportage der RTS-Kollegen von «Mise au Point». Mit und ohne Maske: Reportage aus der Freizeitschweiz Es kommt wieder Leben in die Schweizer Sport- und Kulturszene. Grossanlässe sind seit diesem Wochenende erlaubt, Zuschauerinnen und Zuschauer strömen in Fussballstadien und ins Theater. Die Veranstalter stehen mit rigorosen Schutzkonzepten und einer generellen Maskenpflicht bereit – nach Monaten des finanziellen und emotionalen Stillstands. Die «Rundschau» begleitet einen Chilbi-König, den Pandemie-Verantwortlichen des FC Aarau und den technischen Direktor des Konzert Theaters Bern bei der Rückkehr zur neuen Covid-Realität.

7 de oct de 202048 min
episode Sterbebegleiterin Erika Preisig, EU-Rahmenabkommen, Roma-Clans in Basel artwork

Sterbebegleiterin Erika Preisig, EU-Rahmenabkommen, Roma-Clans in Basel

Erika Preisig kämpft für das Recht auf den begleiteten Freitod – und nimmt dafür sogar das Risiko einer Verurteilung in Kauf: Die umstrittene Sterbehelferin spricht erstmals zum laufenden Verfahren gegen sie. Und: Mission Impossible – das Ringen ums Rahmenabkommen. Zudem: Bettler in Basel. Anwältin des Freitodes: Jetzt spricht Sterbebegleiterin Erika Preisig Das Recht auf einen begleiteten Freitod ist ihre Mission: Erika Preisig hat fast 400 Menschen in den Tod begleitet. Die Sterbebegleiterin polarisiert: In den Medien wird sie als «Dr. Tod» kritisiert und wegen eines umstrittenen Falls droht ihr eine Gefängnisstrafe. Dennoch macht Preisig weiter. In der «Rundschau» spricht sie erstmals zum laufenden Strafverfahren gegen sie. Im «Rundschau»-Interview erklärt der Zürcher Ärztepräsident Josef Widler, warum er sich gegen eine Lockerung der Sterbehilfe-Richtlinien wehrt. Mission Impossible: Das Ringen ums EU-Rahmenabkommen Nach dem Nein zur sogenannten Begrenzungsinitiative wäre der Weg frei für den Abschluss des Rahmenabkommens mit der EU. Doch der ausgehandelte Vertrag ist nicht mehrheitsfähig – und die EU will nicht nachverhandeln. Der Bundesrat steht vor einer Mission Impossible und die FDP vor einem Dilemma: Geht sie auf Distanz zum kritisierten Rahmenabkommen, schadet sie dem eigenen Bundesrat Ignazio Cassis. Hochburg der Bettler: Roma-Clans in Basel Im Sommer hat Basel das Bettelverbot aufgehoben. Das hat sich in Rumänien herumgesprochen: An vielen Strassenecken in der Innenstadt betteln Roma um Geld, sie schlafen in Grünanlagen und waschen sich an Brunnen. Die Bevölkerung reagiert gereizt. Polizei und Politik versuchen, das Zusammenleben mit den Bettlern zu organisieren. Die «Rundschau»-Reportage.

30 de sep de 202048 min
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Anti-Terror-Gesetz, Shutdown im Altersheim

Die Polizei soll präventiv gegen mögliche Terroristen vorgehen können – das will das Anti-Terror-Gesetz. Kritikerinnen warnen, der Rechtsstaat werde ausgehöhlt. Und: Das Coronavirus hat die Altersheime von der Aussenwelt abgeschnitten – die Bewohner waren über Wochen isoliert. Die Reportage. Hausarrest für 15-Jährige: Kritik am Anti-Terror-Gesetz Die Polizei soll weitergehende Befugnisse erhalten und bereits präventiv gegen mutmassliche Terroristen handeln können – auch wenn noch kein konkreter Verdacht besteht. Das will das neue Anti-Terror-Gesetz. UNO-Sonderberichterstatterinnen und -bestatter warnen: Das Gesetz öffne Tür und Tor für staatliche Missbräuche; der Rechtsstaat werde ausgehöhlt. Nächste Woche entscheidet das Parlament über die Vorlage. Sterben hinter Plexiglas: Der Shutdown im Altersheim Rund 100'000 Menschen in der Schweiz leben im Altersheim. Das Coronavirus hat sie diesen Frühling abrupt von der Aussenwelt abgeschnitten. Besuch von Freunden und der Familie war strikt verboten – in vielen Heimen durften die Angehörigen nicht einmal von Sterbenden Abschied nehmen. Einsame Alte und erschöpftes Personal – hinter den Mauern spielten sich täglich Dramen ab. Und nun drohen mit den steigenden Fallzahlen in Altersheimen erneut Besuchsverbote.

16 de sep de 202048 min