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Erika Preisig kämpft für das Recht auf den begleiteten Freitod – und nimmt dafür sogar das Risiko einer Verurteilung in Kauf: Die umstrittene Sterbehelferin spricht erstmals zum laufenden Verfahren gegen sie. Und: Mission Impossible – das Ringen ums Rahmenabkommen. Zudem: Bettler in Basel. Anwältin des Freitodes: Jetzt spricht Sterbebegleiterin Erika Preisig Das Recht auf einen begleiteten Freitod ist ihre Mission: Erika Preisig hat fast 400 Menschen in den Tod begleitet. Die Sterbebegleiterin polarisiert: In den Medien wird sie als «Dr. Tod» kritisiert und wegen eines umstrittenen Falls droht ihr eine Gefängnisstrafe. Dennoch macht Preisig weiter. In der «Rundschau» spricht sie erstmals zum laufenden Strafverfahren gegen sie. Im «Rundschau»-Interview erklärt der Zürcher Ärztepräsident Josef Widler, warum er sich gegen eine Lockerung der Sterbehilfe-Richtlinien wehrt. Mission Impossible: Das Ringen ums EU-Rahmenabkommen Nach dem Nein zur sogenannten Begrenzungsinitiative wäre der Weg frei für den Abschluss des Rahmenabkommens mit der EU. Doch der ausgehandelte Vertrag ist nicht mehrheitsfähig – und die EU will nicht nachverhandeln. Der Bundesrat steht vor einer Mission Impossible und die FDP vor einem Dilemma: Geht sie auf Distanz zum kritisierten Rahmenabkommen, schadet sie dem eigenen Bundesrat Ignazio Cassis. Hochburg der Bettler: Roma-Clans in Basel Im Sommer hat Basel das Bettelverbot aufgehoben. Das hat sich in Rumänien herumgesprochen: An vielen Strassenecken in der Innenstadt betteln Roma um Geld, sie schlafen in Grünanlagen und waschen sich an Brunnen. Die Bevölkerung reagiert gereizt. Polizei und Politik versuchen, das Zusammenleben mit den Bettlern zu organisieren. Die «Rundschau»-Reportage.
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