SWR Aktuell Im Gespräch
Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche geht's um kleine und größere Weinfeste [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/freiburg/badische-weinkoenigin-2026-gewaehlt-100.html], traditionelle Stadtfeste und Jahrmärkte: Der Juli ist nämlich der Monat, in dem die öffentlichen Festaktivitäten hochgefahren werden. Sie sind sozialer Kitt, gelebtes Brauchtum - und genau das will der Philosoph sehen. FESTE JA - KOMMERZ NEIN DANKE Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler sagt Quarch: "Ich meine, das deutsche Verb 'feiern' verlangt streng genommen ein Akkusativobjekt - also etwas, das gefeiert wird." Das könne von der Kirchweih über ein Vereinsjubiläum bis hin zum Wandel der Jahreszeiten alles Mögliche sein, aber die Feste dürften nicht beliebiger Kommerz werden [https://www.swr.de/swraktuell-radio/besuch-auf-dem-volksfest-wetter-und-geldbeutel-entscheiden-feste-feiern-cannstatter-wasen-100.html]. "Das ist es dann auch, worin sich die Menschen treffen - also, was das Fest zu einem sozialen Ereignis macht."
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