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Greenpeace-Expertin: Meere müssen durch mehr Verbote besser geschützt werden

5 min · 8 de jun de 2026
Portada del episodio Greenpeace-Expertin: Meere müssen durch mehr Verbote besser geschützt werden

Descripción

TIERE VERFANGEN SICH IN FISCHERNETZEN UND VERENDEN Zum Welttag der Ozeane fordert Greenpeace Verbote, um die Meere künftig besser zu schützen. Daniela von Schaper, Expertin für Meeresschutz bei Greenpeace, war selbst an der Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal beteiligt. Der Wal sei sehr geschwächt gewesen, weil er sich, schon bevor er gestrandet sei, in verschiedenen Fischernetzen verfangen hätte, so von Schaper bei SWR Kultur. Die Tiere würden die feinmaschigen Fischernetze mit ihren Echoloten nicht wahrnehmen können, sich darin verfangen und sterben. Die Ostsee sei kein geeigneter Lebensraum für Buckelwale, nur die Schweinswale seien hier heimisch. Außerdem gebe es durch den starken Nährstoffeintrag immer mehr sauerstoffarme Zonen in der Ostsee. Seit 2009 wird der 8. Juni als Welttag der Ozeane von den Vereinten Nationen begangen.

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FIFA-Show statt Fairplay: Diese WM hat den Sport endgültig verraten

Nein, es war kein neues Sommermärchen für uns Deutsche. Zu viel ist sportlich schiefgegangen, am Ende wohl auch menschlich. Zum Beispiel als der Bundestrainer Julian Nagelsmann vom Mann für alle Fälle in Rekordzeit zum Sündenbock für ein Ausscheiden gemacht wurde, auf das er wohl gar nicht so viel Einfluss gehabt hatte. Denn es ist ja ein Tor gefallen für Deutschland in der Nachspielzeit, das aber nicht anerkannt wurde. Klar, aus Sportsgeist könnte man jetzt sagen: Akzeptieren wir, war eben ein Irrtum, kann vorkommen. RASSISMUS BEI DER WM BLEIBT FOLGENLOS Aber diese WM hatte keinen Sportsgeist. Nicht wenn eine rote Karte mal eben per Präsidentenanruf zurück geordert werden kann. Nicht, wenn mehrere Teams und ihre Fans aufgrund ihrer Herkunft schikaniert werden und teilweise nicht einreisen dürfen. Nicht wenn Menschen mit dunkler Hautfarbe innerhalb und außerhalb des Stadions rassistisch angegangen werden und das folgenlos bleibt. Schon seit Sepp Blatter eilt der FIFA ein Ruf als durch und durch korrupte Organisation voraus. Diese WM aber dürfte noch dem letzten Fan klar gemacht haben, dass die Unversehrtheit des Sports, seiner Werte und des Wettkampfgeistes nicht mehr sind als Werbesprech. Reine PR. UNTERHALTUNGSFAKTOR: MESSI, RONALDO, HAALAND, NEYMAR Und doch: Auch nach dem deutschen Ausscheiden und trotz der eben genannten Ausfälle war diese WM in den vergangenen Wochen Unterhaltungsfaktor Nummer eins: das Schicksal von Messi, Ronaldo, Haaland, Neymar & Co. Sie waren in aller Munde, omnipräsent. Der reflexhafte Respekt vor dem WM-Titel ist einfach zu groß, auch wenn er sportlich wertloser nicht sein könnte. Nachdem der FIFA-Boss Infantino dermaßen offen und schamlos seine Korruptheit offenbart hat, wie vor dem Spiel Belgien gegen die USA, als ein Anruf Trumps bei ihm reichte, um den amerikanischen Topstürmer trotz verdienter Sperre auflaufen zu lassen. Das dürfte nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein. TOUR DE FRANCE, FORMEL 1, REITSPORT – UND DIE MÄNNER-WM Und noch ein Reflex darf uns Sorgen machen: Wie schon so oft zuvor verschließen wir als Gesellschaft die Augen vor Situationen, in denen das, was uns lieb und teuer ist, mutwillig kaputt gemacht wird. Da wäre die Tour de France, die nach diversen Dopingskandalen weiter ihr Publikum hatte, oder auch die früheren Formel-1-Rennen, beliebt auch dann noch, als dabei regelmäßig Fahrer tödlich verunglückten. Oder nehmen wir den Reitsport, der sich hält, trotz Tierquälerei. Augen zu und durch, das war schon immer das Einfachste, Konfliktfreieste. Auch wenn das Highlight im Fernsehen nur eine Märchenkulisse mit Scheinwettkampf ist. So wie jetzt bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Die hätte das Publikum eigentlich boykottieren müssen, um mal ein ernsthaft sportliches Zeichen zu setzen.

20 de jul de 20262 min
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Von Linien, die uns zeichnen: Geertjan de Vugt über Fingerabdrücke

„Sie ist einfach anders als die anderen!“ – Diese ziemlich unkreative Aussage muss häufig als Erklärung dafür herhalten, warum die weibliche Hauptfigur „die eine“ für den romantischen Helden irgendeiner Liebesgeschichte ist.  Über die tatsächliche Einzigartigkeit ihrer rehbraunen Augen lässt sich dabei streiten, aber eines würde sie tatsächlich von allen anderen unterscheiden: ihr Fingerabdruck.  Was der Fingerabdruck für das Selbstverständnis des Menschen als Individuum getan hat, ist ein noch recht unbearbeitetes Gebiet. Das möchte der niederländische Autor Geertjan de Vugt mit seinem neuen Buch „Der Wunsch zu verschwinden. Über Fingerabdrücke“ ändern. IN PERSÖNLICHEN ESSAYS DURCH DIE GESCHICHTE  In Form von literarischen Essays rekonstruiert der Autor die Geschichte des Fingerabdrucks. So erzählt er die Geschichten von Künstlern, Medizinern und Autorinnen, die alle auf ihre Weise von den geheimnisvollen Linien fasziniert waren, die uns zeichnen.  Dabei wählt er stets eine historische Persönlichkeit als Hauptfigur eines Kapitels aus und bewegt sich zwischen Fakten und Fiktion.  So zum Beispiel, wenn er mutmaßt, wie ein englischer Holzgrafiker aus dem 18. Jahrhundert darauf kam, seinen Fingerabdruck als Signatur zu benutzen:  „Doch es sind weitere Szenarien denkbar, wie Bewick auf die Idee gekommen sein könnte, sein eigenes Werk mit einer Schicht von Papillarleisten zu versehen. Es ist gut möglich, dass der Grafiker, während er an dem x-ten kleinen Bild arbeitete, einen Blick auf den Turm der Kathedrale warf.“ > Da bemerkte er auf der Fettschicht ein paar Abdrücke auf dem Fenster und hatte eine Idee: So, wie ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen kann, so kann man eine Kathedrale hinter einer einzigen Fingerspitze verschwinden lassen.  > > > Quelle: Geertjan de Vugt - Der Wunsch zu verschwinden EINZIGARTIGKEIT IN ZEITEN DES KOLONIALISMUS Die Geschichte des Fingerabdrucks im 19. Jahrhundert ist vor allem eine des Kolonialismus. Die Daktyloskopie, also die Wissenschaft rund um Fingerabdrücke, findet ihren Anfang in der britischen Besatzung Indiens:  > Die Briten verfolgten vor allem ein Ziel: Sie wollten die Kontrolle über die Bevölkerung erlangen, von der sie glaubten, sie neige zum Lügen, Täuschen und Betrügen. > > > Quelle: Geertjan de Vugt - Der Wunsch zu verschwinden „Um eine Bevölkerung unter Kontrolle zu bekommen, erkannten die Briten in den Deltas von Indien, war es wichtig, ihre Individuen zu kennen, damit Unregelmäßigkeiten auf Fälle reduziert werden könnten.“  Doch nicht nur pragmatisch wurde der Fingerabdruck zur Entwicklung von Identifikationssystemen genutzt. Auch ideologisch befeuerte der neue handfeste Beweis, dass jeder Mensch einzigartig sei, das eugenische Denken zu Zeiten der Rassentheorie.  Was folgte, waren zahlreiche Versuche anhand von Fingerabdrücken nachzuweisen, dass bestimmte Menschengruppen „anders als die anderen“ seien.  INTERESSANTE FRAGEN BLEIBEN UNBEANTWORTET Die Fragen, die die Erzählungen begleiten, sind zahlreich: Welche Rolle spielt der Fingerabdruck in der Entwicklung unserer Vorstellung als Individuen? Oder für das Selbstverständnis des Menschen als vermeintliche „Krone der Schöpfung“ zu Zeiten der neuen Evolutionstheorien?  An der Beantwortung dieser Fragen ist das Buch aber leider wenig interessiert. Es bietet vielmehr eine Aneinanderreihung von Personen, die sich mit dem Fingerabdruck beschäftigt haben, als eine Abhandlung darüber, was ihn denn eigentlich so faszinierend macht.  ANEKDOTEN STATT HINTERGRUNDWISSEN  „Die Verkrampfung und Steifheit ihrer Finger, unter der sie ständig leide, seien für die Schriftstellerin [Virginia Woolf] die Hölle. Hierauf gab die Psychochirologin einen praktischen Tipp, so geerdet, wie nur Therapeuten das können, und machte Woolf auf die Wichtigkeit manueller Übungen aufmerksam: »Haben Sie schon einmal daran gedacht, etwas mit Ihren Händen zu arbeiten, etwa Häkeln oder Stricken? «“  Wen grundlegende Fakten und solche historischen Anekdoten interessieren, der kommt bei diesem Buch auf seine und ihre Kosten. Alle anderen müssen wohl warten, bis sich die nächste Person diesem sehr persönlichen Abdruck annimmt.

Ayer4 min
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Gecancelter Auftritt von Danger Dan und Igor Levit: Wann wird die Demokratie abgesagt?

DAS LIED „KEINE ANGST“: VOR ALLEM EINE DIAGNOSE Wir brauchen nicht länger Serien wie „Babylon Berlin“ zu schauen. Der morbide Reiz, dem Sterben einer Demokratie zuzuschauen, ist längst in der Gegenwart angekommen. Das zeigt die Debatte um die Ausladung von Danger Dan und Igor Levit aus der Satiresendung „Die Anstalt“ deutlich. Beide wollten dort ein Lied aufführen, das man skandalisieren kann. Und das jetzt auch skandalisiert wird, als Aufruf zur Gewalt von links. Deshalb hat das ZDF den Rapper und den Pianisten ja auch ausgeladen. Der Fernsehsender befürchtet, sonst als Steigbügelhalter eines Gewaltaufrufs dazustehen. Das mag verständlich wirken, angesichts der aufgeheizten Stimmung vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland. Doch an dem, was Danger Dan in seinem Lied beschreibt, geht es vorbei. Denn dieses Lied ist vor allem eine Diagnose – und Ausdruck einer realen Angst. DIE ANGST, DASS ES NOCH EINMAL SCHIEFGEHT Danger Dan beschreibt die Angst all derer, die fürchten, einen gesellschaftlichen Backlash zu erleben – und dabei selbst zu den Leidtragenden zu werden: Menschen mit Einwanderungsgeschichte, aus liberalen und linken politischen Milieus – und vor allem auch: Jüdinnen und Juden. An sie richtet sich die Botschaft dieses Liedes. Und die lautet: Vertraut nicht länger auf den Staat. Vertraut nicht auf die Polizei. Das alles ist schon einmal schiefgegangen in Deutschland. Und es scheint gerade ein weiteres Mal schiefzugehen. Ihr könnt euch in dieser Situation nur selbst helfen. Das ist die eigentliche Botschaft von Danger Dan und auch Igor Levit. Das Lied handelt von einem Vertrauensverlust. Ist dieses Land noch gefeit vor einem neuen Absturz in den Rechtsextremismus? Kann man den staatlichen Institutionen noch vertrauen, dass sie diese Gefahr noch abwehren? IM ERNSTFALL ALLEIN GELASSEN? Oder sind die bürgerlichen Eliten bereits wieder auf dem Weg in die Komfortzone – bereit, sich mit rechtsextremen Mehrheiten in Teilen des Landes abzufinden, vielleicht sogar mit ihnen zu kooperieren? Wer wird uns helfen, wenn es in diesem Land wieder zum Äußersten kommt? Das fragt Danger Dan stellvertretend für alle, die vor dieser Entwicklung Angst haben – und die zunehmend das Gefühl beschleicht, dass sie im Ernstfall allein dastehen werden. Und als wollte das ZDF dieser Angst nun auch noch Vorschub leisten, kommt nun die Absage: Nein, in unserer kritischen Satiresendung ist genau für diese Meinungsäußerung kein Platz. Und auch andere Medien dürfen sich gleich mit angesprochen fühlen: Werden wir denn da sein, wenn es darum geht, Freiheitsrechte zu verteidigen? Oder schlagen wir uns dann auch bei nächstbester Gelegenheit in die Büsche? SICHTBARER WIDERSTAND STATT ANTIFA Keine Frage, einige Zeilen im Lied von Danger Dan sind fragwürdig: Muss man denn wirklich zum Leben im politischen Untergrund auffordern? Mit unverkennbarer Affinität zur Antifa? Wieso sollten wir Angst haben, irgendwo Fingerabdrücke zu hinterlassen? Oder auf Überwachungskameras sichtbar zu werden? Das geht wirklich in die völlig falsche Richtung. Legitimer politischer Widerstand sollte doch gerade sichtbar sein und werden. Das eigentliche Problem besteht darin, dass dieser politische Widerstand viel zu wenig sichtbar ist. Statt sich daher moralisch zu empören, wäre etwas anderes wichtiger: Selbstkritik. Muss es erst dahin kommen, dass alle den Mut verlieren – und auf Radikalität setzen? Wo bleibt der gesellschaftliche Schulterschluss? Wo bleibt die Solidarität – gerade auch der bürgerlichen und konservativen Milieus? Die klare Absage, mit uns nicht? Und zwar auf den Straßen? Es gibt eine klare Mehrheit gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Nur muss sie sich auch zeigen – und Gehör verschaffen. Niemand muss mit der Antifa liebäugeln. Nur wäre es wichtig, jetzt langsam aufzuwachen. Denn wir schauen eben nicht „Babylon Berlin“. Es ist unsere Gegenwart.

17 de jul de 20263 min
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Besser als „Game of Thrones“: „Die Hunnenkönigin“ bei den Nibelungenfestspielen

DER ERSTE GROSSE SOUNDTRACK DER NIBELUNGENFESTSPIELE „All in“, totaler Einsatz, so muss man sich vermutlich die Grundhaltung der Briten Oliver Lansley und James Seager für ihre Worms-Premiere vorstellen. Lansley hat den Text zur Uraufführung „Die Hunnenkönigin“ geschrieben. Gemeinsam haben sie das Stück inszeniert. Einer der Regie-Kunstgriffe: Der Theaterabend hat einen veritablen Soundtrack, komponiert und live performt unter anderem von Popmusikerin Alice Merton. Wie es sich für einen Soundtrack gehört, wird der als Album herausgebracht, zum ersten Mal in der knapp 25-jährigen Geschichte der modernen Nibelungenfestspiele. Die Musik illustriert und untermauert die Handlung auf der großen Freilichtbühne in Worms. KRIEMHILD UND DIE WELT ALS SCHACHBRETT Im Zentrum: Kriemhild von Burgund. Von ihrem Bruder, dem machtbesessenen und zugleich phlegmatischen König Gunther, wird sie an Hunnenkönig Etzel verschachert. Entgegen Kriemhilds Vorurteil und der gängigen Darstellung entpuppt der sich jedoch als durchaus zivilisierter, fast feinfühliger Zeitgenosse. Und trotzdem trauert Kriemhild ihrem vor Jahren ermordeten Mann Siegfried nach. Noch immer spricht sie mit ihm. „Ich bin es so satt, mir vorschreiben zu lassen, was ich zu fühlen habe“, reflektiert sie einmal, „von Männern, für die die Welt nur ein Schachbrett ist, auf dem sie die Figuren opfern, wie sie Lust haben. Sag mir, Siegfried, was soll ich mit diesem Leben anfangen, in dem Du mich zurückgelassen hast?“ Einen so unverstellten, schlichten Ton gab es noch nie bei den Nibelungenfestspielen. Das liegt auch an dem durchweg starken Ensemble rund um Schauspielerin Maria Dragus als Kriemhild. Die 32-Jährige kann bereits auf eine beeindruckende Vita als Film- und Fernsehschauspielerin zurückblicken. OLIVER LANSLEY GELINGT TEXTVORLAGE OHNE PATHOS Die Titelrolle in „Die Hunnenkönigin“ ist die erste Theaterrolle von Maria Dragus. Ihre Kriemhild zeigt anfangs trügerische Naivität und Verletzlichkeit, die sich im Laufe des Abends in verzweifelte Raserei verwandelt. Vor allem aber befreit der ungekünstelte Stücktext des Engländers Oliver Lansley den Sagenstoff vom Pathos. So auch bei Kriemhilds Mutter Ute, bemerkenswert gespielt von Filmstar Jeanette Hain, die für die Festspiele ebenfalls einen seltenen Abstecher zum Theater macht. Sie reflektiert ihre Rolle als Mutter, die ihren Kindern „nichts als Glück“ wünscht. „Irgendwann sind sie nicht mehr diese hilflosen, kleinen, rosa Bündel, die man einst im Arm gewiegt hat. Sie werden zu Menschen. Und ehe man sich’s versieht, findet man sich auf der Reise des Lebens auf dem Rücksitz wieder.“ „DIE HUNNENKÖNIGIN“: LIVE BESSER ALS „GAME OF THRONES“ Festspielintendant Nico Hofmann, prägender Kopf der Filmwelt, hatte vor den Festspielen angedeutet, die diesjährige Inszenierung biete vielleicht sogar Anklänge an die Erfolgsserie „Game of Thrones“. Doch „Die Hunnenkönigin“ ist dank ihrer Live-Momente sogar besser. Das britische Theaterteam ist bekannt für spektakuläre Vorstellungen, bei denen Tanz, Komik, Figurenspiel und Illusion zum Tragen kommen. An diesen eindrucksvollen Mitteln haben sie auch in Worms nicht gespart. Zur Musik von Alice Merton gibt es höfische Crossover-Tänze. Pferde und Hirsche werden zum Leben erweckt und wieder getötet. Ein güldener Siegfried ist wie durch Zauberei einerseits sichtbar und gleichzeitig unsichtbar. Schließlich schneit es sogar, ganz im Sinne des berühmten „Game of Thrones“-Zitats „Winter is coming“. Das Publikum ist im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. „All in“, das bedeutet immer ein Wagnis. Es hat sich gelohnt. STÜCKEINFÜHRUNG: „DIE HUNNENKÖNIGIN“ IN WORMS

17 de jul de 20264 min