BlackBox - Psychologie der Extreme
In dieser Folge sprechen wir über ein großes Tabuthema: Inzest. Ausgangspunkt ist der Fall zweier Geschwister, die über Jahre hinweg eine Beziehung führten und gemeinsam mehrere Kinder bekamen. Der Fall sorgte nicht nur für erhebliche gesellschaftliche Kontroversen, sondern hatte auch strafrechtliche Konsequenzen: Der Bruder wurde aufgrund der Beziehung mehrfach zu Haftstrafen verurteilt. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die psychologischen und biologischen Mechanismen, die dazu beitragen, dass sexuelle Beziehungen zwischen engen Verwandten in den allermeisten Fällen gar nicht erst entstehen. Außerdem sprechen wir darüber, was hinter dem sogenannten Inzesttabu steckt und warum das deutsche Strafrecht einvernehmlichen Geschlechtsverkehr zwischen erwachsenen Geschwistern bis heute unter Strafe stellt. Wie immer betrachten wir ein gesellschaftlich hoch aufgeladenes Thema aus psychologischer Perspektive, ordnen wissenschaftliche Erkenntnisse ein und versuchen, hinter vorschnelle Urteile zu blicken. Viel Spaß beim Hören! Du willst keine Folge mehr verpassen? Abonnier diesen Podcast und aktiviere die Glocke.
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2Irgendwie auch bezeichnend, dass die Bezeichnung "vaginal" lautet, also auf die Frau bezogen ist. Würde man von "penilem" bzw. "penialem" Verkehr sprechen, sich also auf den Mann beziehen, wäre es letztendlich egal ob oral, vaginal etc. pp. - das würde dann all dies miteinschließen.
Kleine Ergänzung: Aus biologischer bzw. wissenschaftlicher Sicht macht diese Differenzierung natürlich durchaus Sinn - juristisch sollte der Begriff jedoch weiter gefasst werden und sich dementsprechend sozusagen auf den ausführenden Part beziehen.
Irgendwie auch bezeichnend, dass die Bezeichnung "vaginal" lautet, also auf die Frau bezogen ist. Würde man von "penilem" bzw. "penialem" Verkehr sprechen, sich also auf den Mann beziehen, wäre es letztendlich egal ob oral, vaginal etc. pp. - das würde dann all dies miteinschließen.