Der Perfekte Mord (Alexander Stevens)
Wahre Fälle eines StrafverteidigersEine Frau zeigt ihren Ehemann 10 Jahre nach der Tat wegen Mordes an. Mit einem Schal hatte er seinerzeit die eigene Mutter erdrosselt. Danach hatte er ihr alles gebeichtet. Der herbeigerufene Hausarzt attestierte einen natürlichen Tod. Nach der Scheidung hatte die Ehefrau wohl keinen Grund mehr gehabt, ihren Ehemann zu decken, weshalb er letztlich dann doch noch verurteilt werden konnte. Der Fall klingt wie eine tragische Ausnahme, aber sind solche unentdeckten Morde möglicherweise an der Tagesordnung? Wie gründlich kommen Ärzte ihren Pflichten bei der Leichenschau nach? Sind Ärzte gar die perfekten Mörder? Laut einer Studie wird Jahr für Jahr bei rund 11 000 Toten fälschlicherweise eine natürliche Todesursache diagnostiziert. Das bedeutet: Jeder zweite Mord bliebe in Deutschland unentdeckt. Strafverteidiger Dr. Alexander Stevens spricht mit einem Notarzt der seit über 30 Jahren hauptberuflich im Rettungsdienst tätig ist und schon hunderte, wenn nicht gar tausende Leichenschauen gemacht hat. Er verrät worauf es ankommt und warum ausgerechnet Ärzte die unfreiwilligen Komplizen vieler Mörder sind…
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1Ein Arzt als Mörder erinnert mich an einen brandstiftenden Feuerwehrmann. Erst einmal nicht zu glauben, aber aus einem verdrehten Geist heraus entbehrt es nicht einer gewissen Logik.
Ein Arzt als Mörder erinnert mich an einen brandstiftenden Feuerwehrmann. Erst einmal nicht zu glauben, aber aus einem verdrehten Geist heraus entbehrt es nicht einer gewissen Logik.