Die Michalskis
Warum fühlt es sich eigentlich immer so an, als wäre das, was wir leisten, nicht genug? In dieser Folge sprechen Saskia und Lui über Hustle Culture – und darüber, wie tief sie in uns selbst steckt. Es geht um internalisierten Kapitalismus, um den ständigen Druck, produktiv zu sein, und um die leise Stimme im Kopf, die sagt: „Mehr. Schneller. Besser." Saskia teilt, wie they nach fünf Jahren Dauer-Druck anfängt, die eigene Geschichte neu zu lesen – welche Perspektiven gerade aufbrechen und in welche Richtung they sich neu ausrichtet. Lui erzählt, was they aktiv dafür tut, diesem Muster entgegenzuwirken und wo they sich selbst immer wieder dabei erwischt, doch mitzuspielen. Eine ehrliche Folge über Ambition, Erschöpfung, Selbstwert – und die Frage, was eigentlich übrig bleibt, wenn wir aufhören, uns über Leistung zu definieren.
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7"...was eigentlich übrig bleibt, wenn wir aufhören, uns über Leistung zu definieren!" -> Absolut großartig! Und so wichtig für die Gesellschaft! Ich mache das nicht und stoße dafür häufig auf Kritik! Dabei passt mir dieser Schuh nicht! Ich hatte vor drei Monaten eine Patellaluxation, Zustand meines Knies ist semi-gut. Schaffe erst 60° Flexion. Sagte mir eine Freundin: "Also ich wäre schon längst wieder arbeiten! (Das ist selbstgewähltes Leid)". Danke! Ich definiere mich aber nicht darüber, was
...ich leiste! 🤷🏼♀️ (Und btw, was soll ich mit dieser Aussage? Wo ist die konstruktiv? Wobei soll sie mir helfen? Richtig. Bei nichts. Es zeigt lediglich mehr über sie 🤷🏼♀️
Uff, "unproduktiv" kreativ zu sein, darf ich auch noch lernen.. Finde mir hier sehr wieder, danke euch 🫂
und ich hab angefangen Menschen dafür zu loben, wenn sie eine Pause machen, ein Treffen absagen, nein zu etwas sagen und sich um sich kümmern dda.
ich habe CFS, und das ist viel anstrengend und unfair und richtig scheiße, und ich entlerne dadurch Hustle Culture Kram und internalisierten Kapitalismus<3. (das ist ein Prozess und durch mein CFS wird der einfach ordentlich beschleunigt, weil ich keine andere Wahl habe als ruhig zu machen)
Omg danke saskia für den Einblick bzgl neues Hobby und einen sonn für brauchen. Ich habe als Kind gerne gemalt, weil ich das Endergebnis mochte und mochte das ich es gemalt hab -aber nicht das malen ansich. Als meine Mutter mit gestand dass sie logischerweise nicht alle bilder behält hab ich aufgehört zu malen weil der sinn es aufzuhängen fehlte. Achreib auch gern gedichte um meine gedanken zu sortieren und auch weil ich das erschaffende mag, aber nicht das erschaffen ansich.
Für mich hängt hustle culture total doll zusammen mit so einem erlernten „als Mensch nicht gut genug sein“ und je mehr ich schaffe zu checken, dass ich gut genug bin desto weniger hab ich hustle culture druck. Aber es is so schwer, auch wie normal das is z.B. Schlafmangel positiv zu vergleichen oder immer beim Essen arbeiten, so knapp los gehen dass keine Wartezeit is und und und
"...was eigentlich übrig bleibt, wenn wir aufhören, uns über Leistung zu definieren!" -> Absolut großartig! Und so wichtig für die Gesellschaft! Ich mache das nicht und stoße dafür häufig auf Kritik! Dabei passt mir dieser Schuh nicht! Ich hatte vor drei Monaten eine Patellaluxation, Zustand meines Knies ist semi-gut. Schaffe erst 60° Flexion. Sagte mir eine Freundin: "Also ich wäre schon längst wieder arbeiten! (Das ist selbstgewähltes Leid)". Danke! Ich definiere mich aber nicht darüber, was
...ich leiste! 🤷🏼♀️ (Und btw, was soll ich mit dieser Aussage? Wo ist die konstruktiv? Wobei soll sie mir helfen? Richtig. Bei nichts. Es zeigt lediglich mehr über sie 🤷🏼♀️