Feministische Bibelgespräche
Die kühnste Vision des Paulus steht in seinem Brief an die Galater:innen: Es soll kein Über- oder Untereinander von jüdischen und griechischen, freien und versklavten, männlichen oder weiblichen Menschen geben. Im Gespräch mit der Theologin Brigitte Kahl zeigt sich, welche Freiheit Paulus entdeckt hat: eine ungeheure Kraft, die aus dem messianischen Miteinander erwächst. Herrschaftsstrukturen, die auf Dominanz und Ausgrenzung beruhen, werden von dieser Kraft schlicht vaporisiert. Shownotes: Bibelstellen zu dieser Folge: Galaterbrief 3,28 [https://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/die-bibel/bigs-online/?Gal/3/28-/] und 4,9-11 [https://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/die-bibel/bigs-online/?Gal/4/9-11/]. Weiterführende Lektüre: Brigitte Kahl, Galatians Re-Imagined: Reading With the Eyes of the Vanquished (2010). Brigitte Kahl, Galaterlektüre am Großen Altar von Pergamon. In: Texte und Kontexte, Nr. 4/2006, S. 3–23. Brigitte Kahl, Nicht mehr männlich? Gal 3,28 und das Streitfeld Maskulinität. In: Claudia Janssen, Luise Schottroff, Beate Wehn (Hrsg.): Paulus: Umstrittene Traditionen, lebendige Theologie. Eine feministische Lektüre. Gütersloh 2001, S. 129–145.
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