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Over HANSA Podcast
Willkommen zum HANSA Podcast! Ab sofort sprechen wir im maritimen Talk mit interessanten Gästen über das, was sie und die Branche bewegt!
#122 Neue Schiffe für die Arktis: Zwiespalt und Ansprüche für „Polarstern“ & Co.
HSVA-Experte Reimer über Deutschlands neues Forschungsschiff, Schiffsdesigns, Sicherheit für Seeleute Deutschland bekommt mit der "Polarstern II" ein neues Forschungsschiff, das vor allem in arktischen und antarktischen Gewässern eingesetzt werden soll. Die Regionen gewinnen – nicht nur wegen geopolitischen Bestrebungen – immer mehr an Bedeutung. Und sie stellen spezielle Anforderungen an Schiffe und Schiffsdesigns. Nils Reimer, Leiter des Bereichs Arctic Technology bei der Hamburgischen Schiffbauversuchsanstalt (HSVA) ist ein Experte auf diesem Gebiet. Er sieht bei der Entwicklung von Schiffen für Fahrten im Eis besondere Herausforderungen und einen Zwiespalt. Der Schutz der marinen und maritimen Umwelt ist deutlich wichtiger geworden, was sich etwa auf die Antriebstechnologie an Bord auswirkt. Gleichzeitig müssen die Sicherheit von Schiff und vor allem Besatzung gewährleistet werden. Schließlich verändern sich die klimatischen Bedingungen kontinuierlich. Das alles muss unter einen Hut bekommen werden. Reimer spricht im HANSA Podcast unter anderem über "widrige Bedingungen", Propeller, Ruder und Rumpfform, Beladungseinschränkungen und eine größere Einsatzflexibilität von Schiffen. Außerdem geht es um unterschiedliche Eisverhältnisse, Gefahren für Schiffe und Seeleute, Eisberge, "tolle Herausforderungen", das spezielle Produkt "Polarstern" und den Schutz der Umwelt.
#121 VDR-Chef: "Wir erwarten ein enorm bewegtes Jahr für die Reeder"
Martin Kröger über Deutsche Flagge, Tonnagesteuer, NMK und den militärischen Schutz der Schifffahrt "Wir erwarten ein enorm bewegtes Jahr", sagt Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verband Deutscher Reeder (VDR), gleich zu Beginn des Gesprächs. Geopolitische Spannungen, mögliche neue Hafengebühren und offene Weichenstellungen in der internationalen Klimapolitik sorgten für erhebliche Unsicherheit in der Schifffahrt. Auch die Sicherheitslage auf zentralen Seewegen verschärfe sich weiter. Im ersten HANSA Podcast des Jahres 2026 erläutert der seit 2022 amtierende VDR-Hauptgeschäftsführer, warum das Rote Meer, die Straße von Taiwan und zunehmende Navigationsstörungen in der Ostsee für Reedereien zu ernsthaften Risikofaktoren geworden sind. Für deutsche Reeder stehe dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die Sicherheit der Seeleute. "Wir können nicht riskieren, dass wir unsere Seeleute durch ein Seegebiet schicken, wo sie möglicherweise ihr Leben verlieren", so der Jurist. Anders als manche Wettbewerber könnten deutsche Reedereien nicht auf eine flächendeckende militärische Begleitung setzen. Auch strukturelle Themen kommen zur Sprache. Der Experte erläutert, wie die deutsche Handelsflotte heute aufgestellt ist, warum Containerschiffe weiterhin dominieren und weshalb das Bulker-Segment keineswegs eine Schwäche darstellt. Gleichzeitig beschreibt er den Bedeutungsverlust Deutschlands als Schiffsfinanzierungsstandort und die Folgen für den maritimen Wirtschaftsstandort insgesamt. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Ohne die Tonnagesteuer, so Kröger, sei der Standort aus seiner Sicht nicht überlebensfähig. Der Wettbewerb finde längst nicht mehr nur global, sondern auch innerhalb Europas statt, etwa mit Dänemark oder den Niederlanden. Ähnlich kritisch bewertet er die Situation der deutschen Flagge: Sie biete klare Vorteile, leide aber unter Bürokratie, Sonderregelungen und mangelnder Attraktivität im internationalen Vergleich. Mit Blick auf die Nationale Maritime Konferenz (NMK) Ende April fordert der VDR-Chef klarere Erwartungen des Staates an die Handelsschifffahrt, gerade in Krisen- und Verteidigungsfällen. Gleichzeitig spricht er über Tarifabschlüsse, Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und die Grenzen der Dekarbonisierung angesichts fehlender alternativer Treibstoffe.
#120 Jens Mahnke stellt Frachtcontor Junge für lukrativere Zukunft breiter auf
Geschäftsführer über neue Dynamiken, Übernahmen und Wettbewerb "mit offenem Visier" Nach der jüngsten Übernehme von Hamburg Maritime Chartering steht der nächste Zukauf für Frachtcontor Junge an. Jens Mahnke, „neuer“ Partner und Geschäftsführer, will den Hamburger Makler noch breiter aufstellen. „Bis vor ein paar Monaten hatten wir schon Druck, etwas zu tun. Wir sind nun erheblich besser aufgestellt, aber es geht auch noch mehr“, sagt Mahnke in der neuen Episode des HANSA Podcasts. Und Frachtcontor Junge hat in diesem Zusammenhang Nägel mit Köpfen gemacht, denn der Geschäftsführer bestätigt exklusiv, dass eine weitere Übernahme bereits vertraglich fixiert ist, die unmittelbar zusätzliches Geschäft bringen soll. Für Mahnke ist die Firma selbst kein Neuland, er war schon bis zum Jahr 2001 bei Frachtcontor Junge. In seiner Karriere war er zudem bei einigen namhaften Schifffahrtsunternehmen tätig, darunter der Makler Harper Petersen, die Emissionshäuser Nordcapital und König & Cie. sowie die Ernst Russ AG. Mahnke hat außerdem das Investmentberatungsunternehmen Elbe Financial Solutions gegründet und war Inhaber des Dock-Maklers Combitrade, der seit 2024 zu Frachtcontor Junge gehört (und dessen Ergebnis zuletzt „gerettet“ hat). Den Wechsel zurück zu Frachtcontor Junge hatte er nicht geplant und eine erste Anfrage auch abgelehnt. Also nun „zurück zu den Wurzeln“? Er sei definitiv noch nicht fertig mit Frachtcontor Junge. Im Podcast-Gespräch geht der Manager detaillierter darauf sowie auf die Umstände des Wechsels und eine „lukrativere Zukunft“ ein. Auf die Frage nach der aktuellen Situation gibt er eine „differenzierte Antwort“. Im Drybulk-Geschäft lief es zuletzt schlechter, dafür in anderen Bereichen besser. Durch Firmenkäufe konnte man negative Ergebnisse in bestimmten Teilbereichen auffangen. Mahnke spricht über neue Partnerschaften und eine „erfreuliche Dynamik im Unternehmen“ sowie eine positive Perspektive. Dabei geht es auch um die Frage nach weiteren internationalen Niederlassungen, die Gefahr des „Verfransen“ und „overbroked Märkte“. Nicht zuletzt spricht er von einem Makler-Wettbewerb „mit offenem Visier“ und darüber, wie er das Unternehmen attraktiv machen will für künftige Mitarbeiter sowie über potenzielle weitere Übernahmen und Verkäufe von Unternehmensteilen.
#119 CGH-Chef Maraschi: "Starker Cruise-Markt hat noch großes Potenzial“
Hamburg legt Fokus auf Standortentwicklung, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung Als Betreiber der Kreuzfahrtterminals bildet Cruise Gate Hamburg (CGH) als Tochterfirma der Hamburg Port Authority (HPA) seit Jahren eine zentrale Schnittstelle zwischen Hafen, Stadt und Reedereien. Unter Geschäftsführer Simone Maraschi hat sich das Unternehmen zunehmend strategisch ausgerichtet, mit dem Fokus auf Standortentwicklung, Nachhaltigkeit und internationale Zusammenarbeit. Er spricht unter anderem darüber, warum Landstrom in der Kreuzfahrt kein Allheilmittel ist und an welchen Stellen die Reedereien bereits vorangehen. Die CGH setzt verstärkt auf die Weiterentwicklung des Standorts und die enge Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern. "Wir lernen voneinander und unterstützen Häfen, die vor gesellschaftlichen oder regulatorischen Herausforderungen stehen“, so Maraschi. Neben der technischen Entwicklung spielt die öffentliche Wahrnehmung eine wachsende Rolle. „Die Wertschöpfung liegt bei über 420 Mio. € und rund 5.000 Arbeitsplätzen – heute vermutlich mehr. Deshalb ist es wichtig, die ökologischen Fortschritte und wirtschaftlichen Auswirkungen noch klarer zu kommunizieren.“ Hören Sie hier die komplette Episode: Simone Maraschi geht u.a. ein auf: Aktuelle Marktsituation und die Rückkehr nach der Pandemie, Hamburgs Rolle im deutschen und nordeuropäischen Kreuzfahrtmarkt, den Austausch zwischen europäischen Häfen, städtebauliche Aspekte und die Rolle des neuen Terminals in der HafenCity, Potenziale und infrastrukturelle Anforderungen der Flusskreuzfahrt.
#118 OVB: Deutlich größere Schiffskredit-Tickets – "Neugeschäftspause" beendet
Guido Mülder über Pläne der Volksbank aus Leer, Kreditvolumen, Schiffstypen und den Finanz-Wettbewerb Sondertilgungen, herausforderndes Umfeld, Dollar-Abwertung: "Es war alles andere als leicht", dennoch ist die Ostfriesische Volksbank (OVB) mit der Schiffsfinanzierung im laufenden Jahr bislang zufrieden. Guido Mülder, Vorstandsmitglied bei der in Leer ansässigen OVB, blickt in der neuen Episode des HANSA PODCASTs zuversichtlich auf das Geschäft mit Schiffskrediten und sieht einiges Wachstumspotenzial. Mit Stand Ende Oktober ist das Schiffskreditportfolio im Vergleich zum Vorjahr zwar geschrumpft. Dafür gebe es allerdings drei gewichtige Gründe, die er detailliert erläutert. Mülder zeigt sich entsprechend hoffnungsfroh, dass man bis Jahresende aufholen und vielleicht sogar ein leichtes Plus erreichen kann. Traditionell war und ist ein großer OVB-Schwerpunkt die Shortsea-, Coaster-, MPP- und Heavylift-Schifffahrt. Zum Kreditvolumen in der Seeschifffahrt kommen die Binnenschifffahrtsaktivitäten sowie mittlerweile die "Spezialschifffahrt". Der Banker geht darauf ein, welche Schiffstypen darunter fallen. Er erläutert, auf welches Volumen sich die Segmente summieren und wie die Bank wachsen will. Das Schifffahrtsteam bei der OVB beobachtet in letzter Zeit zwar einen Rückgang der Schiffsanzahl in den Büchern. Dafür seien die Ticketgrößen "deutlich größer" geworden, berichtet Mülder mit weiteren Hintergrund-Informationen. Die größte Konkurrenz sieht er nicht so sehr in anderen Banken, sondern auf der Eigenkapitalseite. Darauf geht er im Gespräch ebenso ein wie auf die Einschätzung, dass sich die OVB im Wettbewerb "ganz gut aufgestellt" sieht sowie auf das Konsortialgeschäft – mit der "Mutter" DZ Bank sowie mit weiteren Volks- und Raiffeisenbanken, die für die Schiffsfinanzierung mit ins Boot geholt wurden. Zu den weiteren Themen gehören das Risikovolumen, Kredit-Tickets und Loan-to-Value (LTV), Sondertilgungen und Kapital-Verfügbarkeit, die Dollar-Abwertung und die Effekte auf die Bilanz, Secondhand- vs. Neubau-Finanzierung, das Ende der "Neugeschäftspause", das Scheitern der IMO-Klimaschutzverhandlungen und "zweigleisige" Reederei-Aktivitäten sowie der Nordwesten als Reedereistandort und das erfolgreiche Geschäft in der Binnenschifffahrt.
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