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Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.

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305 Episoder
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Epsteins Opfer (1/3)

Sie haben bestimmt schon mal von einem Schneeballsystem gehört. Das ist ein betrügerisches Geschäftsmodell, das nicht darauf basiert, tolle Produkte zu verkaufen. Wie die meisten das versuchen. Sondern, das nur deshalb funktioniert, weil immer mehr Menschen mit hineingezogen werden. Im Englischen ist es ein „pyramid scheme“. Die Pyramide passt als Bild besonders gut, weil sie deutlich macht, dass am Ende nur einer gewinnt – der, der ganz oben sitzt, auf der Spitze. Der, zu dem alle aufschauen, zu dem alle Wege führen. Das „pyramid scheme“ von Jeffrey Epstein war aber kein Geschäftsmodell. Das ist das Besondere. Es ging ihm nicht um Geld. Sondern um Sex, sexuelle Ausbeutung, Missbrauch von jungen Frauen und minderjährigen Mädchen. In drei Folgen werden wir versuchen, bei „Das Thema“ dieses System aus Gewalt und Abhängigkeiten zu entwirren. Wir wollen wissen, wer dieser Mann war, wer seine Opfer waren und wieso so viele berühmte und wohlhabende Menschen in den Epstein-Files stehen. Das ist Folge eins, „Epsteins Opfer“ mit Felicitas Kock, frühere Leiterin des Panorama Ressorts der Süddeutschen Zeitung. Zitiertes Audiomaterial WPTV News, außerdem Material aus dem Magazin „60 Minutes Australia“ des Senders Chanel 9 sowie der BBC. Zum Weiterhören und -lesen Wenn Sie betroffen sind von sexueller Gewalt, dann können Sie sich problemlos an folgende Stellen wenden: Für Frauen und Mädchen gibt es das Hilfetelefon 116 016, das 24-Stunden erreichbar ist. Die Helferinnen und Helfer des Familienministeriums können auch online und anonym [https://onlineberatung.hilfetelefon.de/] kontaktiert werden. Männer und Jungen können sich an das Männerhilfetelefon wenden, erreichbar unter 0800 1239900 oder online und anonym hier [https://www.maennerhilfetelefon.de/]. Im Podcast empfohlen haben wir zudem das Hilfetelefon sexuelle Gewalt unter 0800 22 55 530, das alle Geschlechter in mehreren Sprachen berät. Die Sprechzeiten finden Sie hier [https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/hilfe-telefon]. Sollten Sie Suizidgedanken haben, bitte wenden Sie sich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder an die Email-Beratung der Arche [https://die-arche.de/]. Credits Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Henk Ruigrok Produktion: Imanuel Pedersen, Timo Nicolas Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

11. mars 2026 - 32 min
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Aschau - Ein Dorf sucht einen Mörder

Am frühen Morgen des 3. Oktober 2022 verlässt die Medizinstudentin Hanna Wörndl den Club „Eiskeller“ in Aschau, ihrem Heimatort im bayerischen Chiemgau. Noch am selben Tag findet ein Spaziergänger ihre Leiche in der Prien. Anderthalb Jahre später verurteilt das Landgericht Traunstein einen 22 Jahre alten Aschauer wegen Mordes. Sebastian T. soll Hanna getötet haben. SZ-Kriminalreporter Benedikt Warmbrunn begleitet den Fall von Anfang an. Erst will er nur ein Porträt über die junge Frau schreiben, die gestorben ist. Aber bald zieht ihn der Fall immer weiter in seinen Bann. Er beginnt nachzuforschen und schon beim Urteil gegen Sebastian T. hat er Zweifel: Ist das wirklich der gesuchte Mörder? Über ein Dorf, das die Wahrheit sucht. Über zwei Familien, für die nichts mehr ist, wie es war. Und über einen jungen Mann, für den es um nicht weniger als die eigene Freiheit geht. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge. Die erste Folge ist kostenlos, alle weiteren können Sie mit SZ Plus auf sz.de/aschau [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/podcast-eiskeller-fall-aschau-hanna-woerndl-e748926/] in der weißen SZ-App und auf Spotify [https://open.spotify.com/show/3Dk4RjoND7gF6itcjxDUxT] hören. Host und Autor: Benedikt Warmbrunn Recherche, Skript und Redaktion: Christoph Gurk und Gianna Niewel Produktion und Sounddesign: Julia Ongyerth Redaktionsleitung: Patrick Bauer Chefin vom Dienst: Antonia Franz Redaktion: Helen Krueger-Janson und Vera Schroeder Dramaturgische Beratung: Till Krause Dokumentation: Redaktionsrecherche des Archivs der Süddeutschen Zeitung Tonaufnahmen: Henning Bürger, Myra Tonstudio Art Direktion: Felix Hunger Lüftlmalerei Cover: Viola Konrad Produktmanagement: Oliver Neumann

5. mars 2026 - 35 min
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Wie toxisch TikTok wirklich ist

Eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK zeigt, dass Social Media ein Problem sein kann. Vor allem für Kinder und Jugendliche. Rund ein Fünftel gilt als suchtgefährdet. Das heißt, sie nutzen Social Media in einem riskanten Ausmaß und so häufig, dass die Nutzung negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Viele der Befragten berichten von häufiger Niedergeschlagenheit, Angstgefühlen oder Stress. Etwa sechs Prozent gelten demnach sogar als suchtkrank. Das sind 350 000 Jugendliche in Deutschland, die süchtig nach Social Media sind. Das heißt, ihr Nutzungsverhalten ist unkontrolliert, hat negative Auswirkungen auch in anderen Lebensbereichen: Sie kommen zu spät zur Schule, ihre Noten werden schlechter, der Schlaf unregelmäßig. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text von Vivien Timmler zur Social-Media-Debatte lesen Sie hier [https://www.sueddeutsche.de/politik/spd-vorschlag-social-media-verbot-14-16-jahre-li.3388195].

25. feb. 2026 - 32 min
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Asylzentren in Albanien: Wie human ist die EU?

Mit welcher Härte die Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten vorgeht, entsetzt derzeit viele. Doch machen wir es in der Europäischen Union besser? Gehen wir wirklich humanitärer und emphatischer mit Asylbewerbern und Migranten um? Daran sind massive Zweifel angebracht, wie Lina Verschwele, Redakteurin im SZ-Ressort Investigative Recherche nach einem Besuch in Albanien berichtet. Denn dort, außerhalb der EU, hat Italiens Regierung Migrationszentren errichten lassen, in denen geplant war, bis zu 3000 Asylanträge pro Monat in Schnellverfahren abzuhandeln. Auch wenn das zunächst juristisch gestoppt wurde, dienen diese Lager nun als Abschiebegefängnisse. Eindrücklich schildert Verschwele die ganze Härte eines Systems, das zum Modell für die gesamte EU werden könnte. Obwohl sich Berichte über Suizidversuche und Selbstverletzungen der Insassen in diesen Lagern häufen, hat das EU-Parlament mit den Stimmen von konservativen bis rechtsextremen Abgeordneten für eine Verschärfung des Asylrechts gestimmt. Und demnach sollen EU-Staaten Asylverfahren künftig komplett in sichere Drittstaaten verlagern dürfen. Verschweles Recherche aber legt nahe, dass zumindest die zwei Abschiebezentren in Albanien ein fragwürdiges Modell sind, da es Menschenrechte missachtet und keine sinnvolle Lösung für die Migrationsfrage darstellt. **Zum Weiterlesen: ** Den Text von Lina Verschwele über ihre Recherche in Albanien lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/europa-italien-albanien-migrationszentren-e502205/] Die Studie zum ökonomischen Wert von Zuwanderung können Sie hier nachlesen. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/migration-zuwanderung-deutschland-studie-kosten-sozialstaat-li.3264196] Den Report der Ärzte ohne Grenzen zur Lage auf Nauru und dem Resignation Syndrome finden Sie hier [https://www.msf.org/indefinite-despair-report-and-executive-summary-nauru] und hier die Nauru Files im Guardian. [https://www.theguardian.com/news/series/nauru-files] Antworten auf Fragen über die sogenannte Drittstaatenregelung finden Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/abschiebezentren-europa-drittstaaten-fragen-antworten-li.3322194?reduced=true] Über die Abstimmung im EU-Parlament zur Verschärfung der Asylregeln [https://www.sueddeutsche.de/politik/europaparlament-brandmauer-sozialdemokraten-weber-li.3358729] hat unser Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger geschrieben und ganz aktuell hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-asylrecht-regeln-migration-li.3385090] Unseren Podcast über Giorgia Melonie können Sie hier [https://www.sueddeutsche.de/politik/meloni-merz-faschismus-li.3376702] hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Timo Nicolas Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

11. feb. 2026 - 43 min
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Giorgia Meloni: Europas erfolgreichste Rechtspopulistin

Als die Postfaschistin Giorgia Meloni 2022 die Wahlen in Italien gewann, befürchteten viele einen Rechtsruck ohnegleichen. Doch die Realität ist komplexer: Meloni erweist sich als geschickte Außenpolitikerin, die sowohl mit der EU als auch mit Donald Trump auf Augenhöhe agiert - und Italien damit internationale Anerkennung verschafft. Unser scheidender Italien-Korrespondent Marc Beise zeichnet das Porträt einer Regierungschefin mit Widersprüchen: Einerseits sorgt sie bislang für ungewöhnliche Stabilität in einem Land chronischer Regierungskrisen, andererseits scheut sie große strukturelle Reformen, die Italien dringend bräuchte. Und während sie außenpolitisch moderate Töne anschlägt, verfolgt sie innenpolitisch eine knallharte rechte Agenda. Ist das politische klug oder eine gefährliche Camouflage? Zum Weiterlesen: Lina Verschweles Recherche zu Albaniens Abschiebezentren. [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/europa-italien-albanien-migrationszentren-e502205/] Marc Beises Porträt von Giorgia Meloni [https://www.sueddeutsche.de/kultur/giorgia-meloni-italien-regierungschefin-einfluss-erfolg-gruende-li.3372672] Wie steht Meloni wirklich zur Ukraine? [https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-meloni-selenskij-rom-treffen-li.3352146] Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Timo Nicolas Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

28. jan. 2026 - 46 min
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